Mein frostiger Weg zum ICH: Selbstfindung die 7.

Die liebe Johanna von Pinkepank weilt unter der Sonne Floridas, während Deutschlands Frauen fest im Griff der eiseskalten Frost-Klaue weiter fleißig auf der Suche nach sich selbst sind! Ich gehe davon aus, dass diese Kiste zum größten Teil nur Frauen mitmachen! 😉 Doch sei es ihr gegönnt,  denn so eine Welle muss man auch erst einmal auslösen können, stelle ich neidlos fest und reflektioniere gerne weiter mit!

Wer bin ich dieser Tage? Durchgefroren bin ich. Halbkrank und übernächtigt auf dem Zahnfleisch gehend. Den Frühling und die Sonne herbei sehnend. Die Einzige, die umringt von Kranken noch halb aufrecht geht – auch das bin ich dieser Tage. Ganz bald
(Scheiße! Sehr bald!) noch näher an der Vierzig. Auch das. Doch schauen wir einfach, was ich nach den nächsten zwanzig Fragen noch so alles zu sein vermag! 😉 

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Leider ja, weil ich immer den Drang und Zwang verspüre, noch alles schaffen zu müssen. Und zwar alleine! Was ziemlich blöd ist und dringend nach einer Änderung schreit. Weil ich ein zu großes Pflichtbewusstsein habe und erst nach getaner Arbeit entspannen kann. Da tut er mir schon manchmal leid, der Gatte! 😉

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dafür, dass sie mir ein klein wenig die Welt gezeigt haben. Wir sind niemals im großen Stil gereist und auch keine Fernreisen, doch die Liebe zum Unterwegssein blieb. Die Neugierde auf andere Länder, Städte und Kulturen und die Freude am Erweitern des eigenen Horizonts. Das möchte ich auch meinen Kindern weitergeben!

123. Sagst du immer, was du denkst?
Früher: Niemals! Was für manche recht verwirrend war und mich fast schon ein bisschen unsympathisch  und arrogant hat wirken lassen. Dabei war ich einfach nur schüchtern! Heute habe ich mein Herz auf der Zunge und muss mir manchmal gewaltig auf eben diese beißen! Ich denke, der Mittelweg, der wäre vernünftig und angemessen! Nicht in jeder Situation passt es, die eigenen Gedanken frei auszusprechen!

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Ich schaue zur Zeit gar nicht fern. Höchstens die Kinder und die muss ich schon ermahnen, das Gerät nicht einfach so laufen zu lassen! 😉

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Da gibt es schon „Schmerzen“ . Aber die gehören jetzt nicht hier her und so beiß‘ ich mir jetzt gerade fleißig auf die Zunge und zügele meine schreibwütigen Fingerkuppen! 😉

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?
Definitiv nichts für mich! Etwas zu Trinken und eine warme Decke für meine Babies?

127. Verliebst du dich schnell?
Nein. Aber wenn ich es tue, dann hartnäckig und dauerhaft! 😉

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
An den verflixten Wecker, der in 5 Stunden und 48 Minuten wieder klingeln wird! Oder so ähnlich 😉

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Es ist noch immer der Freitag! Obwohl ich nicht mehr von eight till five irgendwohin an die Arbeit fahre, ist der Freitag auch im Familien-Alltag der Entspannteste von allen! Leider ist es auch der Tag, an dem wir alle ziemlich erschöpft von der Woche sind!

PicsArt_03-01-09.46.41130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Ich habe drei gesunde, wundervolle, aufgeweckte, herzensgute und intelligente Kinder bekommen! Und es ist mir gerade wurscht, dass das wohl jede Mutter von ihren Kindern behaupten würde. Meine Kinder sind das Beste, das ich jemals in meinem Leben hinbekommen habe! Und vielleicht noch meinen Mann an Land zu ziehen! 😉

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Ach, weiß ich jetzt nicht….

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Klar!

133. Was ist dein Traumberuf?
Schreiben! Ich wünschte, ich könnte mit bloggen, Bücher schreiben, Artikeln in Magazinen mein Geld verdienen! Das wär’s !

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nein überhaupt nicht! Ich jammere nicht und kann nur sehr schwer Hilfe von anderen annehmen, geschweige denn auch noch aktiv darum bitten. Noch etwas, das ich ändern sollte und das eigentlich ziemlich doof ist! Denn es schürt bei anderen die Erwartung, dass ich ja sowieso immer zurecht komme und alles alleine schaffe. Ich bekomme also weder Bewunderung, Respekt noch Hilfe. Jammern und bitten ist da also im Endeffekt hilfreicher und effektiver! Schlau, wer Hilfe einfordert!

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Den Strampelanzug, den alle meine drei Kinder auf dem Weg vom Krankenhaus nach Hause anhatten. Der ist heilig! Ich hatte schon fast überlegt, ob ich ihn einrahme! 😉 Weil’s eine hübsche Tradition geworden war. Er ist neutral in mintgrün-gestreift und ein Sommer-Strampler – ich habe nur Sommer-Kinder 😉 – und war nach der Geburt für jedes meiner Babies der erste „eigene“ Strampelanzug!
Ganz knapp danach ist’s der Ring, den mein Mann mir in Toronto schenkte. Als wir uns nach Wochen wiedersahen und ich ihn dort in seiner Wohnung besuchte. Er zählt jetzt mittlerweile mehr als 17 Jahre dieser Ring, wurde schon zweimal repariert und liegt nun leider wieder zerbrochen im Schmuckkästchen.
Also ich würde sagen, ich kann nix wegwerfen was einen symbolischen, ganz besonderen Wert für mich hat und mit vielen wunderbaren Erinnerungen verbunden ist! Und wenn’s ein Kieselstein wäre!

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?
Meinen Blog. Bild. Spiegel.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Gesunde Kinder zu haben, das ist eines der besten Dinge im Leben! Also Ja!

138. Hast du schonmal etwas gestohlen?
Nö. Bin ein Schisser!

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Da lass ich meinen Mann kochen. Der kann’s besser! 😉

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?
Einen Minute? Die würde ich mit unschlüssigem, überforderten Rumstehen verbringen! Also muss es schon ein teurer Laden sein, damit ich in den letzten drei Sekunden das Größtmöglichste heraus hole.

Fertig! Und wie jedes Mal:  Einige der Fragen haben mich sehr berührt, riefen Erinnerungen wach, kratzten an der Seele und ließen verborgene Gefühle wieder aufkeimen. Andere dagegen stellten sich für mich selbst als völlig nutzlos und sinnfrei dar. So what! Dafür sind’s nun mal tausend Fragen. Da kann nicht jede eine philosophische Herausforderung sein! Und jetzt muss ich aufhören! Muss endlich einen hübschen Rahmen für den Baumwoll-Strampler raussuchen, der seine besten Tage schon eine Weile hinter sich hat! 😉

Eure

Alex

 


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