Was ich mir für meine Kinder wünsche…

Als ich gestern Nachmittag nochmal alleine mit den Kindern ans Meer ging, erlebte ich einen nahezu magischen Moment.

Da stand ich also und beobachtete diese drei wunderbaren Wesen – meine Kinder!

Und ich hätte in jenem Augenblick mein ganz eigenes Glück nicht in Worte fassen können!

Ja, ich schluckte schwer, denn diese Drei da vor mir im Wasser und neben mir sind leibhaftig meine ganz eigenen wundervollen Babys – manchmal kann ich das noch immer nicht begreifen.

Und wenngleich das wohl für Einige als äußerst schleimig und schwülstig daher kommen mag, so wage ich zu behaupten, eine jede Mutter kennt solche Momente!

Wie schön es war, ihnen zuzusehen wie sie – ausnahmsweise einmal 😉 – einträchtig zusammen im Wasser tobten und schwammen!

Wie es mich von Stolz erfüllte zu beobachten, wie groß und selbstständig alle Drei schon geworden sind!

Meine Kinder – eine bessere Version meiner selbst

Meine Kinder, die bereits jetzt schon so viel (mehr) können!

Und ich spürte mich in diesem Augenblick darin bestärkt, dass es nun einmal meine Herzensaufgabe ist, diese…

…drei Wesen auf ihrem Weg zum Erwachsen-werden zu begleiten, immer ein offenes Ohr und starke Schulter zu bieten – und für sie da zu sein.

Auch dann, wenn ich mich gerade selbst ganz klein fühle!

Nennt mich Glucke, aber ich sehe es noch immer als meine Aufgabe, meinen Kindern gewisse Werte und Stärken zu vermitteln!

Wenngleich meine Kinder mir hin und wieder bereits jetzt schon eine so viel bessere Version meiner selbst erscheinen.

Meine Kinder verfügen zum Teil über Charakter-Eigenschaften, Stärken und Ansichten, die sie hoffentlich für immer bewahren können.

Das wünsche ich allen Dreien aus meinem tiefsten Inneren!

Was wünsche ich mir für meine Kinder?

Und so komme ich ins Sinnieren. Später.

Darüber, was ich meinen Kindern – und insbesondere den Töchtern – eigentlich wünsche und mit auf ihren Weg geben möchte.

Was ich mir wünsche, dass sie es besser können als es mir je gelungen ist!

Es muss Euch nicht jeder lieben und mögen – und dennoch seid ihr kostbar!

„Es gibt Menschen, die finden Dich einfach scheiße.
Einfach nur, weil Du existierst.
Da reicht es schon, dass Du über die Straße gehst – und sie finden Dich scheiße“

So vor einigen Monaten die Worte der lieben Schwägerin in einem gemeinsamen Gespräch.

Sorgen belasteten mich wieder und es grämte mich zu wissen, dass es durchaus Menschen gibt, die mich – dezent ausgedrückt – vermutlich nicht ganz so gut leiden können.

Denn so etwas nehme ich mir stets zu sehr zu Herzen.
Das war schon immer so. 

Es ist im Grunde auch nichts Ungewöhnliches und eigentlich sogar eine völlig logische und normale Tatsache.
Es geht nicht, es allen Recht zu machen und dafür zu sorgen, dass jeder Dich mag!

Manche Menschen finden dich scheiße. Punkt.

So weit, so gut.

Nur damit gut leben – kann ich irgendwie nicht!

Ich wünsche mir, dass meine Kinder sich von trübseligen Gedanken lösen können!

Und das kann schon einmal zum Problem werden.

Es sorgt dafür, dass ich mich in „Nachdenklichkeiten“ verliere und mich selbst wertlos und so unfassbar klein fühle.

Das darf nicht sein und es gleicht mir selbst einem steten Kampf, derartige Gedanken und Gefühle nicht allzu sehr an mich heranzulassen.

Das ist anstrengend, das wünsche ich mir für meine Kinder nicht!

Denn solche trübseligen Gedanken zerfressen und führen zu rein gar nichts.

Ja, Menschen hassen auch mich vielleicht.

Und solche Menschen werden vermutlich auch meinen Kindern begegnen.

Doch wünsche ich mir für meine Kinder, dass sie ihr Glück nicht von einzelnen Personen abhängig machen!!!

Dass sie drüber stehen können und sich an all‘ jenen erfreuen, die es gut mit Ihnen meinen!
Und nur die sehen!!!

Es bringt nichts, Energie für das Negative zu verschwenden und diejenigen, die es nicht allzu gut mit uns meinen.

Schenken wir diese Kraft lieber all‘ den lieben Menschen, die da noch immer um uns sind!

Nun, ich vergesse manchmal jene Vorsätze und ärgere mich darüber – ich wünsche mir für meine Kinder, dass sie da besser sind und bleiben (!) als ich es bin!

Ich wünsche mir für meine Kleinste, dass sie ihre starke Persönlichkeit behält!

Neulich las ich einen Artikel über die sogenannte „liking gap“ und fand mich in so vielen Belangen wieder.
Leider.

Denn ich wünschte mir so sehr, es wäre nicht so!

Liking gap“ bedeutet, dass man sich selbst einredet, Andere können uns nicht leiden.

Es bedeutet stete Zweifel an uns selbst, das unermüdliche Reflektieren von Situationen und Gesprächen  – so lange, bis wir der trügerischen Annahme sind, etwas falsch gemacht oder gesagt zu haben.

Selbst der Fehler zu sein!

Und kommen zu dem (oft falschen!) Schluss, dass uns der jeweilige Andere schlichtweg nicht (mehr) leiden kann.

Nun, derartige Vorstellungen sind meiner Kleinsten völlig fremd!

Niemals käme es ihr in den Sinn, Menschen würden schlecht über sie denken.

Gerade mein kleinstes Kind strahlt so viel Lebensfreude, Fröhlichkeit, Zuversicht und ein derart starkes Selbstbewusstsein aus, dass mir nahezu Tränchen der Rührung kommen!

Ich wünsche ihr für ihr Leben, dass sie sich jene Tugenden für immer bewahren kann!

„Das kann ich nicht und bekomme ich nicht hin“

gibt es für meine kleinste Tochter nicht!

Voller Mut stürzt sie sich in neue Situationen und meistert Unbekanntes stark und souverän.

Mein Mädchen hat einen zähen Glauben an sich selbst und noch die Fähigkeit stets das Gute im Menschen zu sehen.

Sie lacht über sich selbst und nimmt sich nicht allzu ernst und scheint geradezu über den Dingen zu stehen.

Ein Glücksrezept, wenn Ihr mich fragt!

Möge niemand ihr jenes Lebensgefühl versalzen und verbittern!

Ich wünsche meinen Kindern, dass ihr Selbstwertgefühl für immer bleibt!

Ich wünsche meinen Mädels – und dem Sohn selbstverständlich auch – dass sie ihre Stärke und ihr Selbstwertgefühl niemals verlieren und alle Drei ihr Leben selbst bestimmt meistern!

Ich möchte, dass meine Kinder sich nicht scheuen, auch mal lautstark NEIN zu sagen und sich zu wehren – und erkennen, dass es nicht richtig ist, immer und ausschließlich den Fehler bei sich selbst zu suchen!

Ich kann keinen der Drei vor einem gebrochenen Herzen bewahren, und doch kann ich mir sehr wohl wünschen, dass sie an derartigen Erfahrungen und Verletzungen wachsen und niemals vergessen, wie kostbar und wertvoll sie sind!

Meine Kinder sollen wissen, dass sie alles schaffen und erreichen können, wenn sie es nur fest genug wollen – und an sich selbst glauben!

Und zwar ganz gleich, wer das nun wiederum doof und scheiße findet!

Es darf sie nicht tangieren, das möchte und muss ich sie lehren – auch wenn ich’s selbst nicht immer kann!

(Negative) Emotionen raus!

Neulich fühlte sich meine mittlere Tochter von einer Freundin absichtlich ignoriert.

Nun jenes „Ghosting“ ist mir aus anderen Situationen leider nicht unbekannt.

Das tut weh und verletzt – denn manchmal schmerzt das Unterlassen von Handlungen und Worten vielmehr als die eigentliche Auseinandersetzung!!!

Ich möchte meine Kinder lehren, dass Menschen, die uns vermeintlich feige (oder auch bewusst und tatsächlich) „ghosten“ immer auch ihre ganz eigenen Gründe dafür haben.

Gründe, die wir nicht kennen und die nicht unbedingt unsere Schuld sind!

Dafür aber werden und sollen meine Kinder auch vielen, vielen Menschen begegnen, die mit offenen und weit ausgestreckten Armen auffangen!

Die da sind und uns zum vertrauten Freund werden.

Denn das Leben IST schön und wir sind immer von Menschen umgeben, die es auch gut mit uns meinen!

Darauf sollten wir uns konzentrieren – darauf sollen meine Kinder stets ihren Blickwinkel lenken!

Zeit, ihnen ein Vorbild zu sein!

Liebe Grüße vom Meer,

Eure 

Alex

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