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Wenn Fünf eine Reise tun: Und dann lasse ich (das Trauma) hinter mir – und fahr’ einfach los – #skiurlaub#wib 30./31.03.

Manchmal muss man versuchen, die Schatten der eigenen Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Um sich endlich mit traumatischen und prägenden Ereignissen versöhnen und neue Erinnerungen schaffen zu können.
Schönere und sonnigere Momente – die gilt es zu sammeln, auch wenn das zu Beginn vielleicht sehr viel Mut und Überwindung kostet.

Und ebenfalls vielleicht müssen zuvor erst viele Tränchen rieseln, innere Kämpfe vollster Unmut und Trotz ausgestanden werden und auch Verletzungen – physisch und seelisch – erfolgen, um sich wieder aufbäumen zu können!

Und um mit hochgekrempelten Ärmeln über den Dingen stehen zu wollen!

Über den Dingen und Geschehnissen

Und wo kann Frau leichter über den Dingen stehen, als hoch oben auf dem Berg, auf 1.860 Höhenmetern?

Sah ich mich Freitag noch am Boden und eine kleine, eigene Welt brach aus Gründen zusammen, stehe ich jetzt hier.

Über den Dingen und Ereignissen und bin gerade – zumindest für diesen Ostersonntag heute – nicht das kleine ängstliche Kind.

Ich bin heute auch nicht die tollpatschige, vom Pech-verfolgte Alex, die eh fallen wird und sich erneut die Schulter auskugelt und ich bin auch nicht die unscheinbare Frau, die übergangen und vergessen – und aus dem System geworfen (das muss niemand verstehen) wird.

Ich bin stark und stolz.

In diesem Moment, an diesem sonnigen Nachmittag.

Für manche winzig-klein – für mich ein Meilenstein!

Denn hinter mir liegt ein mentaler Meilenstein, ein Erfolgserlebnis, wenn auch für so manchen vielleicht klitzeklein.

Doch für mich war dies ein so sehr wichtiger und essentieller Schritt!

Denn es hat sich heute eine Hoffnung für mich erfüllt.

Und sollte es bereits morgen schon nicht mehr so sein und doch etwas schiefgehen (Ei! So ganz kann ich den kleinen Pessimisten in mir drinnen nicht verscheuchen 😉 ) – so möchte ich hier und jetzt in Wort und Schrift festhalten:

Ich bin Ski-gefahren.
Ich
kann noch Skifahren.
Ich bin nicht gestürzt.
Ich bin keine Anfängerin (sagte der Skilehrer).
Die Schulter ist noch drin.

Und vor allem:

Mei! Des hat mir Spaß gemacht!

Ich hatte wieder dieses Feeling – und wenn auch nur auf der blauen “Baby-Piste” mit Förderband!

Aber Leute! EGAL!

Nach 18 Jahren stand ich wieder auf Skiern und konnte bereits nach wenigen Minuten wieder die Pizza vergessen, parallel fahren und erste Schwünge wagen.

Ich hatte einen Skilehrer (einen blutjungen Skilehrer – Gott, was bin ich alt geworden!!!) an meiner Seite, denn so habe ich es mir für meine ersten Versuche nach so langer Zeit und Verletzungen vorgenommen.

So hatte ich einen sanften und fachkundigen Wiedereinstieg und konnte noch ein paar Tipps (hoffe ich doch) verinnerlichen!

Und das reicht mir voll und ganz!

Das macht mich gerade sogar glücklich!

Und wenn ich den gesamten Urlaub auf dieser einen, einzigen, blauen Piste fahre und bleibe, und hoffentlich (!!!) unfallfrei bleibe, so ist das für mich mehr, als ich mir für diesen Urlaub wünschen kann!

Hüttenfeeling und Alpenluft

Ja, wir stehen, leben und nächtigen über den Dingen in den nächsten Tagen.

Und irgendwie ist das auch mal gut so.

Im Urlaub ist immer alles leichter, schreibe ich stets.

Auch von einigen Eigenarten und Gewohnheiten Abschied zu nehmen. 

Zu-Hause-Probleme sollen hier keine Rolle spielen – hier leben wir das Hüttenleben und fühlen uns allabendlich bei Josef in der Stube wie zu Hause.

Gegessen wird, was Punkt 18 Uhr auf den Tisch kommt (was glücklicherweise auch hervorragend schmeckt und von Josefs Frau gekocht wird) – der Tag endet hoch oben auf dem Berg eben früh, denn viel gibt es ringsrum ja nicht zu tun.

Wir nächtigen einfach, aber ausreichend im urigen, mit Holz vertäfelten Zimmer, tragen im Haus Badeschlappen (auch zum Abendessen 😉 ) und spielen mit den Kindern am Holztisch in der warmen Stube Kniffel oder Stadt-Land-Fluss.

Und zur Not funktioniert ja auch noch das WLAN – wie Ihr merkt! 😉

Morgens sind wir die Ersten auf dem Berg, weil ja schon da – und Nachmittags dürfen wir auf unberührten Pisten rodeln gehen!

Das ist schon etwas ganz Besonderes und Einzigartiges.

Und das muss ich schon zugeben, so sehr ich im Vorfeld auf diesen Urlaub geschimpft habe.

Einzig der Weg vom und zum Haus erweist sich als recht beschwerlich, es lässt sich erkennen, wie viel es im Winter hier geschneit hat – jetzt taut leider sehr viel Schnee und wir kraxeln über rutschig-matschige Schneehügel hinauf zum Familien-geführten Alpengasthof.

Doch genug erzählt – viel lieber möchte ich jetzt ein paar Bilder sprechen lassen! 🙂

Samstag

Sonntag

Habt einen schönen Ostermontag!

(wie immer mehr #wibs gibt’s bei grossekoepfe)

Eure 

Alex

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