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Tief in Dir da sitzt die Angst – Bin ich eigenen Gefühlen und Gedanken ausgeliefert? #stimmungsschwankungen #hochsensibel #pmds

(Vorsicht. Ist dunkel – ich glaube, man muss sowas selbst hin und wieder fühlen, um zu verstehen…)

Tief in Dir drinnen ist der Schmerz.

Er ist gewachsen, über Nacht, bäumt sich auf mit seiner grässlichen Fratze und legt jene bleierne Last auf die Brust.

Da, wo der Schutzpanzer der Selbstliebe ruhen sollte, tut es stattdessen heute weh.
Und Du schluckst schwer.

Verachtung Dir selbst gegenüber keimt.
Du musst der Fehler sein, anders kannst Du es Dir nicht erklären.

Ein nicht liebenswerter und beachtenswerter Mensch – ausgelöst durch die Reaktion oder Nichtreaktion manchmal auch nur einer einzigen Person.

Du gerätst in jenen Strudel an Gedanken, wenngleich Du es gar nicht willst!

Obwohl Du WEISST, dass Dich möglicherweise gerade falsche Glaubenssätze – ein Irrglaube – in’s Dunkle katapultieren.
Und Du kommst nicht dagegen an.

Fühltest Du noch Wärme, Zuneigung und Mitgefühl, Verständnis und Nähe ist all’ dies heute Ohnmacht gewichen.

Eine Ohnmacht, die Dich dich selbst beschimpfen lässt.

Es ist die Angst, die da gerade spricht

Denn es ist die Angst, die da gerade in Dir spricht.

Die Angst vor Zurückweisung. Vor Ablehnung.

Immer wieder wird sie getriggert.

Durch kleinste Ereignisse, durch Belanglosigkeiten.

Oder durch Menschen, die einfach selbst den Kopf in den Wolken haben – und somit keine Kraft und Zeit für Dich und Zwischenmenschliches aufbringen können.

Es sind “normale” Dinge, die nicht unter die Haut gehen dürften und in Dir nicht jenen Sturm an überwältigenden Gefühlen auslösen sollten!

Und doch tun sie es.
Weil Du nun einmal so bist.

Statt milde mit Dir in’s Gericht zu gehen, Dir über das Köpflein zu steicheln und Dich zu trösten, verfängst Du Dich immer und immer mehr.

Kannst die Spirale nicht aufhalten.

Ausgelöst durch Nichtigkeiten – niemand hat etwas gesagt oder getan.

Doch manchmal reicht einfach dieses “Nichtstun” und Deine ganz eigenen Gedanken interpretieren so viel fehl und umklammern Dich feste.

Du musst der “Fehler im System” sein

Du beschimpfst Dich selbst innerlich.

Warum sollte man sich auch bei Dir melden?

Wieso sollten Freunde und Freundinnen bei Dir bleiben wollen?

Du bist doch wertlos und vielleicht sogar einfach kein guter Mensch.
Ein Fehler im System.

Alt bist Du geworden, mit grauen Haaren und einer Haut, die bei jedem aufkeimenden Gefühlschaos genauso verrückt spielt und an der Seele kratzt und juckt.

Du bist nicht mehr attraktiv und jung, Du bist eine unsichtbare Frau über vierzig.

Warum also sollte man in Kontakt mit Dir treten wollen?

So traurig schaust Du drein, so überwältigen lässt Du Dich von Deinen Stimmungsschwankungen.

Maulst miesepetrig Menschen an, die gar nichts dafür können, die sogar nett zu Dir sind.

Aber Du bist gerade wieder einmal gefangen – ausgelöst durch eine für andere Menschen Kleinigkeit.

Deine einzige und wahre Erklärung in jenem Moment ist der Fehler in Dir selbst.

Dich will keiner haben, mit Dir möchte niemand länger befreundet sein – irgendwann merken sie alle, wer und wie Du bist.

Du bist nervig und anstrengend, zu impulsiv und gefühlsgeladen, verheult – und manchmal ein kleines bisschen zu albern.
Mit einem fragwürdigen Humor.

Du hast keinen Titel und kein Studium und niemals Geld – vielleicht gehörst Du einfach nicht dazu.

Die Angst nicht zu genügen

Ja, tief in mir spricht die Angst.

Nicht zu genügen, niemals gut genug zu sein – heroisch lachend auf dem Thron sitzen die Anderen, Du kniest davor im Dreck.

Es ist die Angst vor dem Verlassenwerden, davor ein Mensch zu sein, der Wegbegleiter nicht halten kann.

Weil er selbst seinen ganz eigenen Pfad nicht kennt.

Das ist anstrengend für Andere, das hält auf, das will keiner.

Es ist die Angst, irgendwie kaputt zu sein – es muss so sein, sonst würde ich mich nicht gerade so alleine fühlen.

Tief in mir sitzt der Zorn, die erneute Enttäuschung, die Wut, welche so gerne schreiend herausbersten möchte.

Es sind bitter-süße Tränen und ein aus der Verletzung entstandener Trotz.

Doch wurde ich wirklich verletzt???

Es waren keine Stiche, keine Hiebe und noch nicht einmal Worte – es ist jenes “Nichts” und das Gefühl des “Nichts-tun-könnens“, welches mich so verwundet zurück lässt.

Muss ich das wirklich so zulassen?

Oder sehe ich meine Welt gerade getrübt, verfärbt durch falsche Glaubenssätze und prägende Erfahrungen, welche abzuschütteln und sich mit Ihnen zu versöhnen so unfassbar schwer fällt?

WACH AUF! Die Frau im Spiegel

Ist da im Spiegel nicht eine Frau, die geliebt wird?

Von einem Kind abgöttisch, von allen anderen auch!

So, so sehr – so viele schöne Momente haben genau dies bewiesen!

So viel Wärme ist da in jedem einzelnen Tag – wenn ich nur genau hinsehe!!!

Da ist eine Frau, die einen treuen Gefährten an ihrer Seite hat! Seit vierundzwanzig Jahren.

Und doch ist es ist gleichermaßen die Frau, die nicht glauben kann, dass Freunde und Freundinnen bleiben und helfen.

Und doch ist es so!

Ich-bin-gar-nicht-alleine!

Denn jene Frau da im Spiegel ist sehr wohl wertvoll und liebenswert.

Aber sie muss lernen, sich selbst lieb zu haben – Ängsten keinen Raum zu geben.

Sie muss lernen, trügerische Gedanken zu entlarven – und Knoten zu lösen, um wirkliche Stärke leben zu können!

Sie muss sich mehr im Achselzucken und “so what” oder auch im “leck mich am Arsch” üben!

Sie muss sich lösen können von Dingen und Eigenheiten, (von Gedanken!!!), die ihr selbst nicht gut tun.

Ja, sie darf “Arsch” und “blöde Kuh” denken – und auch für einen Moment zornig sein.
(Von mir aus auch aufstampfen 😉 )

Doch dann gilt es, jene Empfindung auch wieder fallen zu lassen, denn das ist das Leben nicht wert!

Dafür ist das Leben zu schön! 

Denn die Frau da im Spiegel ist ok!

Sie ist gut so, ganz genau wie sie ist!

MEIN Leben ist ein verdammt schönes! ES GEHT MIR GUT!
Und ich bin so dankbar für meine Familie! 

Inhale. Exhale. Gedanken und Sorgen aus! Weiter geht’s!

Eure 



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