Der Kühlschrank ist immer offen! – Kinderernährung reloaded

8+

Es läuft gefühlt hoch und runter. Jeden einzelnen Tag.
Und würde ich nicht einen Riegel davor schieben, womöglich stundenlang.
Manchmal setze ich mich daneben, verweile einen Moment auf der Couch und fühle mich in meine eigene Kindheit zurück versetzt.
In’s Wohnzimmer meiner damaligen besten Freundin. Denn die konnte es im Gegensatz zu mir schauen, während ich – noch fern jeglichen Kabel-Fernsehens  – höchstens mit der Uroma den alten Heinz Schenk rauf und runter sah.

Die Kinder schauen „Full House“. Gerne auch die Neuauflage „Fuller House“.
Und was mir wohl in meiner Kindheit entgangen ist und ich schlichtweg überhörte, hat sich schnell zum Lieblings-Spruch meiner Kinder entwickelt:

„Die Tür ist immer offen!“

heißt es dort, klopft jemand an die Haustüre.

Wahrscheinlich mögen die Kinder das so sehr, weil es sie an den eigenen Zugang zum Einfamilien-Häuschen erinnert.
Denn Willkommen ist bei uns auch fast jeder, insbesondere jedes Nachbarskind.
Und da mir das tagsüber auch irgendwann zu stressig war, befindet sich auch unsere eigene Haustüre seit jeher die meiste Zeit auf „Schnapper“.
Dafür schließe ich halt neuerdings ab, muss ich mal schnell dringend auf’s Klo! 😉
Die Tür ist immer offen, könnte also durchaus auch bei uns lautstark gerufen werden!
Und klammheimlich zische ich stattdessen jedes einzelne Mal ein bisschen zynisch vor mich hin

„Der Kühlschrank ist immer offen!“

Denn auch hier würde ich Herzens-gerne ab und an einen Riegel vorschieben! mehr „Der Kühlschrank ist immer offen! – Kinderernährung reloaded“

Der Kiez & Ich: ELTERN-Blogger-Treffen in Hamburg

10+

(Werbung unbeauftragt – für coole Events und notwendige Mama-Auszeiten/erwähnte Namen)
Darf eine Mama ihre eigenen Interessen verfolgen und sich dafür auch einmal eine Auszeit nehmen?

Alleine den Koffer packen und in die Großstadt reisen?
Alles zu Hause einmal für einen kurzen Moment hinter sich lassen und einfach mal Mensch mit Vorstellungen, Träumen, Wünschen und Ideen sein?
Und dies sogar mehrmals innerhalb eines Jahres?

Oder ist es gar egoistisch, sich auf derartige Events zu freuen und diese als Chance zur Weiterentwicklung zu sehen?
Es sind Gedanken wie diese, die mich am (sehr!) frühen Morgen heimsuchen, als ich abermals einen Zug betrete, um in eigener Sache unterwegs zu sein. 

Ich bin auf dem Weg nach Hamburg mehr „Der Kiez & Ich: ELTERN-Blogger-Treffen in Hamburg“

Unsere Haus- und Reiseapotheke – gut ausgestattet mit Shop-Apotheke.com

7+

*Werbung. Es sind zwei prall gefüllte Kulturbeutel!
Nicht nur einer, auch kein kleines, praktisches Täschchen.

Nein! Zwei dicke, fette Kulturbeutel packe ich jedes einzelne Mal, geht es in den großen Sommerurlaub.
Denn wir sind fünf!
Und wenn fünf eine Reise tun, dann muss viel davon mit.

Für alle Fälle und nicht vorhersehbare, spontan eintretende Eventualitäten.
Für alle im mütterlichen Hirn abrufbaren Worst-Case-Szenarien!
Vermutlich könnte ich damit sogar jedes einzelne Mal einen kompletten Hotelkomplex oder gar ein kleines Urlaubs-Dorf versorgen.

Doch mich zu reduzieren, fällt mir hier einfach schwer.
Denn ich sehe es als meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass wir bestens ausgestattet sind und nicht in gar brenzlige oder unbequeme Situationen geraten.

Es ist auch immer das Erste, was ich auf Vollständigkeit überprüfe und zusammenräume, steht ein längerer Urlaub an.
Beim Packen fange ich damit an, schlichtweg auch um einen entsprechenden Vorlauf zu haben und Fehlendes noch zu ersetzen!

Die Rede ist von der Reise- und Hausapotheke

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Being 40 – plötzlich alt?

14+

Wunderhübsch sieht sie aus. Diese mädchenhafte Bluse! Ein Hauch von Nix, bedruckt mit filigranem Blümchen-Print!
Als ich mir das Objekt meiner Begierde bestellen möchte, komme ich jedoch kurz ob der Größe in’s Zweifeln.

Doch zum Glück bietet ja mittlerweile fast jeder Online-Shop eine individuelle Größen-Beratung an.
Eine, die also angeblich ganz speziell auf mich abgestimmt ist! Wie cool und genial ist bitte das denn?
Quasi der „Beste-Freundin-Ersatz“ in der virtuellen Umkleide-Kabine. DIE Lösung für alle Muttis, die wie ich seit Jahren (!) kein Einkaufszentrum mehr von innen gesehen haben!

Fleißig gebe ich also ein: Größe 176 cm. Check! Gewicht 60 kg. Check! Alter…

Alter!?

Warum verdammt nochmal soll ich hier mein Alter eingeben?
Ich lasse es mir von meiner netten imaginären Gehilfin erklären:
Das Alter bestimmt die Verteilung des Gewichtes am Körper! Aha.
Und leichtes Magen-Grummeln überkommt mich, als ich mich dazu entschließe hier nun die dicke, fette 40 einzutragen.
Sind ja schließlich quasi nur noch ein paar Tage.

Ob nun schon mit einer schwindenden Taille gerechnet wird? mehr „Being 40 – plötzlich alt?“

Die wirste nicht mehr los: Wir testen die Klebekerlchen

6+

*Werbung. Als wir kürzlich auf Städtereise in London waren, bestand meine größte Sorge darin, die Kleinste könnte mir im Gewimmel der Metropole verloren gehen.
Am Liebsten hätte ich ihr meine Handy-Nummer direkt auf die Stirn gedruckt, aus lauter Angst, mein jüngstes Kind könnte abhanden kommen! Tat ich aber nicht. 😉
Und auch sonst blieb mein Kind – zumindest die meiste Zeit – ganz brav an der Hand, wartete stets auf uns, sprang sie doch einmal vorne weg und hielt durchaus immer Ausschau nach uns!
Wieder einmal hatte ich die Fähigkeiten und die mittlerweile durchaus vorhandene Vernunft des eigenen Kindes unterschätzt!

Was ich allerdings dennoch tat, war mein Kind mit einem sogenannten Notfall-Armband am Handgelenk auszustatten, denn schließlich weiß die Fünfjährige die Handynummern der eigenen Eltern noch nicht auswendig!
Was sie anfangs als störend empfand, war ihrer Meinung nach schnell mega cool, so dass es mein Kind beinahe in Erwägung zog, einmal absichtlich ganz kurz zu verschwinden. Um dann stolz einem mitfühlendem Erwachsenen die auf dem Armband notierte Mobiltelefon-Nummer zeigen zu können. Doch auch dies tat sie Gott sei Dank nicht wirklich! 😉

Neben dem Armband beschriftete ich ebenfalls die dicke Winterjacke mit nicht minder dickem Edding.
Auch mit meiner Handy-Nummer, notiert auf dem Innenfutter.
Nennt mich Kontroll-Freak, aber das musste einfach noch sein.
Einerseits um im Zweifel die hübsche Jacke wieder zu bekommen oder im worst case eben das ganze Kind! 😉

Wieso aber eigentlich Edding? mehr „Die wirste nicht mehr los: Wir testen die Klebekerlchen“

Sonntags gibt es Pancakes!

15+

Es war lange Zeit nur eine Phantasie von mir.
Denn ich glaube, jede Mama hat eine solche.
Ein Bild von der perfekten Mama, so wie sie gerne sein würde und wie sie gerne in den Augen der Kinder gesehen werden mag.

Meine sah in ungefähr so aus:
In die lichtdurchflutete große Küche mit weißen rustikalen Möbeln scheinen hell die ersten Sonnenstrahlen des Tages hinein.
Das imaginäre Ideal der perfekten Mutti stünde bereits in der Frühe gut gelaunt und keineswegs (!) Opfer ihrer selbst – und schon gar nicht gebeutelt von etwaigen hormonellen Schwankungen und prämenstruellem Syndrom- gut gelaunt und fröhlich vor sich in summend in der Küche.

Bereits angekleidet, doch nicht zu perfekt.
Mit frisierten und dennoch wild gelockten Haaren zugleich, dem lässigen und dennoch femininen Karo-Hemd und engen Jeans.
Keinesfalls in Unterhose oder gar Jogging-Buxe, denn wir befinden uns ja hier gerade im amerikanischen Traum.
Szenen eines perfekten Werbefilmchens.

Es würde selbstverständlich frische, selbst gemachte Pancakes geben und ebenso selbstverständlich würde sich kein Ehegatte der Welt hinterm Laptop verschanzen und stattdessen der bezaubernden Gattin ein sanftes Küsschen auf die Wange hauchen. Kinder mit geflochtenen Haaren und weißen Kleidchen würden fröhlich um den Esstisch tingeln und frisch gepressten Orangensaft auf diesem platzieren.
Und diese Phantasie entstand schon vor langer Zeit, noch lange vor dem Super Bowl!

Doch scheint sie aktuell präsenter als je zuvor! 😉

Und es ist mir in der Vergangenheit gelungen, zumindest einen Part dieser ganz und gar entzückenden Vorstellungen wahr werden zu lassen!

Sonntags gibt es Pancakes! mehr „Sonntags gibt es Pancakes!“

Aus der Spur

11+

Ich fühlte mich wie ein alter, rostiger Zug. Gestern.
Müde und träge schleppte ich mich die zugewachsenen Schienen längst vergangener Zeiten hoch, ächzte bei jedem weiteren Meter.
Fühlte mich ohne Ziel und mit einer viel zu schweren Last auf den Schultern.

Viel zu überladen mit Pflichten und Gedanken und Menschen, die an mir hingen und nagten.
An den Türen waren sie, selbst auf dem Dach. Sie ragten gefühlt weit aus den Fenstern heraus, klammerten sich an mich, hingen an allen Seiten und rüttelten so sehr, dass der arme Wagon in’s Schwanken geriet.
Und wenngleich ich nicht wirklich ein Zug irgendwo inmitten Indiens bin, so fühlt es sich als Mutter manchmal so an.
Doch waren es diesmal nicht die Kinder, die mir zu viel abverlangten. mehr „Aus der Spur“

Was ist Glück?

8+

Ich lege das IPad zur Seite und wische mir verstohlen Tränchen aus den Augen.
Bin zutiefst berührt und bewegt und weiß bereits in diesem Moment, dass dieser Zustand noch eine ganze Weile andauern wird.
Dass das eben Gesehene nachwirkt.
Noch sehr, sehr lange!
Dass sich meine Sicht auf die Dinge nun wieder ein klein wenig zurecht rücken wird und Dinge, die mir bis vor ein paar Stunden so unendlich wichtig erschienen, plötzlich nichtig sind!
Nahezu lächerlich!

Ich habe „Weit.“ gesehen

Den Dokumentarfilm von und über ein Freiburger Paar, das hinaus zog, um einmal zu Fuß und per Anhalter die Welt zu umrunden.
Welches sich auf Reisen ins Ungewisse begab und dreieinhalb Jahre später tatsächlich als Familie wieder im Schwarzwald ankam.
Auf ihrer Reise hatten sie viele prägende Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen und daraus einen ganz wundervollen Film entstehen lassen!
Ein Film, der alle Welt zumindest ein Stückchen an deren ganz eigenem Glück teilhaben lässt! 

Und ganz ehrlich? Ich liebe es, löst ein Film, eine Dokumentation so etwas bei mir aus!

Es ist wie ein kleiner Stupser auf den Reset-Knopf.

Ein Bewusstsein schaffen für andere Dinge.
Von den eigenen Hirngespinsten ablenken und den Fokus auf andere Sachen und Geschehnisse lenken!
Klar, wird dieser Zustand nicht so bleiben und vielleicht wird er gerade auch ein klein wenig verstärkt.
Denn ich bin nachdenklich dieser Tage und emotional. Sehr emotional.

Doch möchte ich diese Energie gerade nutzen und mir einmal Gedanken machen.

Gedanken, was Glück eigentlich bedeutet!   mehr „Was ist Glück?“

Im Inneren stark und mutig: Die neue Kindermode von FABATA

16+

*Werbung. Versucht man Kinderkleidung zu kaufen, verhält es sich ja des Öfteren so:
Überall glitzert und funkelt es. Grelle Farben und die wildesten Muster-Konstellationen treffen aufeinander und meistens gleicht dann doch ein Kleidungstück dem Anderen.
Und manchmal scheint es einem fast so, vor lauter „Bling Bling“ und Farbexplosionen oder gar kitschigen Aufdrucken irgendwelcher Computer-animierten Film-Helden das eigentliche Kind darin nicht mehr erkennen zu können!
Es geht unter und scheint hinter der Fassade zu versinken.

Hinzu kommt, dass die meisten der grell-bunten Teilchen von der Stange gar ganz minderwertig verarbeitet sind.
Schiefe Nähte, verblasste Farben nach nur wenigem Waschen, unangenehmer Geruch oder unbequemes Tragegefühl,
Lochfraß und ausgeleierte Bündchen – die Liste der Mängel an der billigen Massenware könnte sich unendlich weiter fortsetzen!

Muss das wirklich so sein?

Wäre denn hier nicht einfach weniger mehr und sollten wir nicht einfach einmal vermehrt auf die Qualität statt auf Quantität setzen? mehr „Im Inneren stark und mutig: Die neue Kindermode von FABATA“

Bleifuß vs Schlittschuh: Im Geschwindigkeits-Rausch

7+

Ich fluche und schimpfe wie ein Rohrspatz.
Ja, so bin ich manchmal und ich übertreibe hier gerade wahrlich nicht! 😉
Schüttele die Handtasche kopfüber aus und schmeiße zornig die dort auffindbaren Conditioner-Proben vom letzten Friseur-Besuch auf die grauen Fließen.

Und dabei sollte ich jetzt gerade ganz ruhig und wohlgesonnen sein.
Schließlich haben wir heute etwas Großartiges und lange Versprochenes vor.
Die Mittlere und ich.

Doch gerade im Moment ärgere ich mich einfach nur.

mehr „Bleifuß vs Schlittschuh: Im Geschwindigkeits-Rausch“