Vom Weihnachtsmarkt, der sich nicht „OK“ anfühlte, der Flucht in Laufschuhen & Familien-Frust – Unser #Wib 04./05.12.

Es ist schon irgendwie verrückt.

Wenngleich ich wohl eine der wichtigsten Rollen in diesem unseren Familienkonstrukt bilde, weiß ich manchmal nicht ganz genau, WO eigentlich mein Platz in all‘ diesem Chaos hier ist.

Wo ich denn gerade tatsächlich gewünscht, erbeten, geliebt – und vor allem auch hilfreich und von großer Bedeutung bin!

Zumindest fühlt es sich jetzt gerade so an.

Ich hatte gehofft, es sei nun besser.

Nach einer flotten Laufrunde durch Knatsch und Dreck.

Nur ich ganz alleine.

Monotonen Schrittes und warmgelaufen fühle ich mich in jenen Minuten des Tages, die nur mir ganz alleine gehören, tatsächlich lebendig, zuversichtlich und glücklich!

Und für gewöhnlich hält jene Euphorie und Energie noch für ein Weilchen an.

Nun, an diesem Sonntag-Nachmittag nicht.

Bin ich hier der Depp?

Nicht, nachdem ich gefühlt bereits zum achtundzwanzigsten Mal schmerzenden Beines die Treppe hinauf gelatscht bin und Dinge von A nach B getragen habe.

Nicht, nachdem ich… more „Vom Weihnachtsmarkt, der sich nicht „OK“ anfühlte, der Flucht in Laufschuhen & Familien-Frust – Unser #Wib 04./05.12.“

Wir Mütter sind nicht unsichtbar! Warum ohne (meine) Care-Arbeit der Laden nicht läuft!

Vor kurzem waren wir nach sehr, sehr langer Zeit einmal wieder mit einem anderen Ehepaar zusammen essen.

Alle dreifach geimpft und getestet – einem gemütlichen Abend in netter Gesellschaft sollte also nichts im Wege stehen und man konnte sich näher kennenlernen, sowie angeregt unterhalten.

Es war durchaus ein Ereignis, auf welches ich mich nach so vielen Monaten Pandemie freute und dem ich neugierig entgegenblickte, hatte man doch fast verlernt, wie das geht, „Small Talk“ und Geselligkeit, Menschen kennenlernen und Kontakte pflegen.

Außer mit unseren engsten Freunden kam so etwas eine sehr, sehr lange Zeit nicht mehr vor.

Doch während wir dort saßen und uns unterhielten fiel mir etwas einmal deutlicher auf, als es vielleicht in einem normalen Alltag der Fall gewesen wäre.

Denn zumindest in meinem Fall schärft Corona auch die Sinne und lässt nachdenken, Dinge bewusster wahrnehmen und auch Gegebenheiten in Frage stellen.

Ein unangenehmes und frustrierendes Gefühl überkam mich und sollte mich den ganzen Abend, bis weit in den nächsten Tag begleiten.

Denn ob ich es nun wollte oder nicht, fühlte ich mich… more „Wir Mütter sind nicht unsichtbar! Warum ohne (meine) Care-Arbeit der Laden nicht läuft!“

Gegenwart & Vergangenheit – Unser Adventswochenende im November

Die letzten Tage habe ich mich oft auf eine Reise in die Vergangenheit begeben.

Denn auch wenn das in den Augen mancher nichts bringen mag, viel mit Sentimentalitäten und überflüssigen Gefühlen zu tun hat – und nur der Blick nach vorne der einzig wahre und echte zu sein scheint, tut so etwas hin und wieder verdammt nochmal gut!

Vielleicht, weil die eigene Gegenwart gerade nicht allzu spannend ist, wenn nicht sogar eintönig und bedrückend.

Und auch, weil nun einmal „Sich-erinnern“ und das „Vor-Augen-führen“, wer wir eigentlich sind – und was zu dem beigetragen hat, wie wir denken, empfinden und fühlen – ebenfalls eine Reise zum eigenen ICH bedeutet!

Weil’s nicht zuletzt auch etwas mit Besinnlichkeit zu tun hat!

Und die wollen wir doch gerade leben, in diesen Tagen!

Es ist eine Plastikkiste, die mich in diesen Stunden rührt und teils mit Tränchen-verschleierten Augen an die eigene Kindheit und viele, liebe Menschen, die mich in dieser formten und prägten, zurückdenken lässt.

Wem das nun zu schwülstig erscheinen mag, der lese hier einfach nicht weiter.

Alle Anderen sind herzlich eingeladen, an diesem Wochenende in Bildern mit mir in Erinnerungen zu schwelgen.

Denn… more „Gegenwart & Vergangenheit – Unser Adventswochenende im November“

Für Oma & über die Liebe – Ein Brief aus längst vergangenen Zeiten

Es ist die Zeit, in welcher Tage immer dunkler und trüber werden und es aufgrund all‘ jener Umstände in diesem Jahr nicht allzu viel zu tun gibt.

Wochen liegen vor uns, in welchen wir es warm ums Herz haben möchten – dieses Jahr vielleicht sogar einmal mehr als sonst – und viel Lichterglanz und Glitzer dustere Gedanken vertreiben soll.

Wir dekorieren und backen, kuscheln – und träumen uns in bessere Zeiten.

Auch wir.

Krank zu Hause

Die letzten Tage gab‘ es hier auf dieser Seite nicht allzu viel zu berichten.

Ich war zu Hause mit einem kranken Kind, welches sich offenbar aber lediglich eine gewöhnliche Erkältung eingefangen hatte und zudem glücklicherweise vollständig geimpft ist.

Aber wir waren nun einmal zu Hause ob jener Umstände.

So, wie es uns in diesem Winter – und vielen, vielen Anderen auch – sicherlich noch des Öfteren ergehen wird.

Es ist für mich gerade auch die Zeit des Trauerns, denn vor genau zwei Jahren verlor meine liebste Patentante den jahrelangen Kampf gegen den Krebs.

Mit nur 56 Jahren.

Und es ist für uns alle die Zeit der Weihnachtsfilme und Romanzen!

Der Erzählungen voller Herzschmerz und Magie, denn wenn wir an Eines in dieser vorweihnachtlichen Zeit glauben möchten, dann ist es die Liebe.

Über die Liebe…

Doch was ist Liebe? more „Für Oma & über die Liebe – Ein Brief aus längst vergangenen Zeiten“

Der Duft feuchter Erde – Unser Wochenende in Bildern 20./21.11

Die Überschrift erinnert an einen romantisch-schnulzigen Groschenroman aus der Wühlkiste beim Discounter?
Mich auch! 😉

Aber sie ist mir nun einmal eingefallen, vorhin bei der Gartenarbeit.

Mitten im Knatsch.

Denn fast ist es doch so, als begleiten uns Knatsch, Schlamm, Dreck und Grau – ebenso wie bedrückende Nachrichten und neue Rekordzahlen- durch diesen gesamten November!

Die Überschrift klingt also höchst philosophisch – ist sie aber nicht!

Dies soll hier kein allzu nachdenkliches und selbst-reflektierendes Wochenende in Bildern werden.

Samstag

Ich habe heute Bock, eine alte Kuchen-Springform zu befüllen! more „Der Duft feuchter Erde – Unser Wochenende in Bildern 20./21.11“

Und wie soll das funktionieren? Die Instagram-Trennung auf Zeit? Ein Nachtrag.

Ein ganz kleiner, simpler Trick soll mir übrigens bei meinem Vorhaben helfen!

Ein kleiner Kniff, der sich aber bereits JETZT, am Folgetag, als absolut nützlich herausstellt!

Ich habe die App auf meinem Handy nach gaaanz hinten geschoben.

Ich müsste also erst ganze viermal wischen, um zu „Insta“ (Es hat die liebevolle Bezeichnung gar nicht verdient) zu gelangen.

Da der Mensch aber gerne selbst bei so simplen Dingen wie einem Mobiltelefon-Display den Weg des geringsten Widerstands geht, bin ich dazu oft schlichtweg zu faul.

Der schnelle Finger-Klick ist nicht mehr möglich!

Ferner habe ich die Push-Nachrichten von Instagram deaktiviert.

Und wie fühle ich mich heute?

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Liebes Instagram, ich hasse Dich! Von einer Hass-Liebe, die nicht enden kann.

Liebes Instagram,

Ich hasse Dich.

Ich hasse Dich dafür, dass ich mich gerade ganz klein fühle.
So hilflos und unsichtbar.

Zerbrochen und aufgewühlt – und mir gefällt nicht, was Du gerade mit mir machst und auch mag ich nicht die Gedanken, die Du in mir hervorrufst!

Sie schmecken bitter und tun weh!

So unfassbar weh, dass ich fast gar nicht mehr sein möchte.

Zumindest hier auf dieser Plattform.

Ich mag nicht, wie Du mich beeinflusst!

In meinem Tun, in meinem Handeln.

Es widerstrebt mir, wie ich mich selbst bemühen sehe.

Um ein Lächeln und Strahlen – an Tagen, in welchen kein leuchtendes Feuer in mir brennt.

Es ärgert mich, dass ich das Gefühl habe, auch Teil dieser Show, meiner ganz eigenen „One-Woman-Show“ zu sein. Sein zu müssen.
Denn selbstverständlich bitte auch ICH meine Kinder hin und wieder Fotos von mir zu machen!

Weil… more „Liebes Instagram, ich hasse Dich! Von einer Hass-Liebe, die nicht enden kann.“

Mutti ist geboostert, der November noch immer grau – aber das Leben (wieder) schön! Unser #Wib 13./14.11.

Ich bin ja ein großer Fan von Kurt Krömer, der selbstverständlich nicht Kurt Krömer heißt und vielleicht zum Teil auch nur eine Kunstfigur darstellt.

Doch sind wir Menschen denn das nicht alle?
In irgendeiner Form? Irgendwie?

Ich meine, schaut Euch doch nur auf Instagram und Facebook (der Plattform für die ganz Alten und Ahnungslosen unter uns, so der Sohn) um!

Und dennoch begeistert und fasziniert mich der Mensch hinter der Figur und vor allem berühren mich Worte und Gedankenwege.

Als ich damals die Chez Krömer Sendung mit Torsten Sträter sah, heulte ich Rotz und Wasser.

Das darf und will ich hier gerne aus freien Stücken zugeben.

Aus Gründen – denn mehr kann ich hier im Netz wiederum nicht von mir geben. more „Mutti ist geboostert, der November noch immer grau – aber das Leben (wieder) schön! Unser #Wib 13./14.11.“

Morgenroutine: Warum ich meine (geimpften) Kinder noch immer nicht Bus-fahren lasse #12von12

Dieser Beitrag nimmt heute wieder an der Aktion #12 von 12 von draußennurkännchen teil.

12 Bilder sollen den Alltag dokumentieren und ein klein wenig zum Austausch und zu Eurer Unterhaltung beitragen.

Aktuell aber weiß ich noch gar nicht, ob dieser meine Beitrag tatsächlich einfach nur eine chronologische Darstellung meines Freitags zu Tage bringen wird, oder ob hier nicht vielleicht sogar ein kleiner, weiterer Corona-Rant entsteht.

Denn wir haben noch immer keinen „normalen“ Alltag!

Wir spielen ihn nur und verdrängen, so scheint mir.

Auch ich habe in den letzten Wochen nicht mehr viel zum Thema COVID und Schule gepostet.

Ja, fast könne man glauben auch mir erscheint jener Zustand als nicht mehr allzu wichtig und bedeutungsvoll. more „Morgenroutine: Warum ich meine (geimpften) Kinder noch immer nicht Bus-fahren lasse #12von12“

Feels like „Aschenblödel“ – Ein Wochenende, an dem ich (FAST) nur Haushalt machte!

Samstag-Morgen

Warm ist es im Bett. Gemütlich, kuschelig und eigentlich für einen Samstag viel zu früh!

Ich möchte liegen bleiben, Gedanken nachhängen, an den wild-struppeligen Haaren des Geschöpfes neben mir schnuppern und die vernebelte Welt da draußen noch ein bisschen vergessen.

Denn schließlich ist das an einem Samstag ja wohl mein verdientes Recht und – ohnehin die letzten Tage ein klein wenig pissig ob der wiederkehrenden dunklen und grauen Jahreszeit – außerdem wartet ja nichts da draußen auf mich, oder?

Nun, auf mich nicht.

Aber ich bin Mutter. Irgendetwas ist immer. more „Feels like „Aschenblödel“ – Ein Wochenende, an dem ich (FAST) nur Haushalt machte!“