Wer schreibt hier eigentlich?: Mein Steckbrief

3+

Habe ich mich eigentlich jemals richtig auf diesem Blog hier vorgestellt?
Diese Frage musste ich mir unweigerlich stellen, als ich heute morgen zum gefühlt Millionsten Mal am eigenen Instagram-Profil bastelte und verzweifelt versuchte, aussagekräftige Stichpunkte über mich in die kurze und begrenzte Übersicht zu packen!

„Einen Steckbrief über mich sollte es geben!“

so mein Gedanke. Und die Idee zu einer neuen Seite auf „Mama steht Kopf“ war geboren!

Unter dem Menüpunkt „Über mich“ findet Ihr nun einen ausführlichen Steckbrief über „Mutti“ Alex.
Und ich finde, es ist mir ganz gut gelungen, alle wichtigen Fakten mehr als treffend für Euch zusammenzufassen! 😉

Lest doch gerne mal rein! Heute als Blog-Post und künftig jederzeit abrufbar unter den Menüpunkten! mehr „Wer schreibt hier eigentlich?: Mein Steckbrief“

Eingesperrt und festgefahren: Wir stecken im Stau

7+

Wäre ich heute morgen nicht bereits knappe 7 Kilometer um den See gerannt und nunmehr in einem – beinahe schon besorgniserregenden – Zustand der Tiefen-Entspanntheit, ich würde jetzt heulen!
Oder mir zumindest verzweifelt die Haare raufen!

Jetzt gerade, da ich konzentriert ein- und ausatme und stattdessen googel.

„Kann eine Blase wirklich zerbersten?“

bin ich im Begriff in das Suchfeld einzugeben, als hinter mir die Kleinste plötzlich aufschreit.
Die große Schwester hat geschubst und ein lautstarker Streit droht zu entfachen.
Was es gerade gilt, mit allen erdenklichen Mitteln zu verhindern!

Denn wir sitzen hier gefangen, im faradayschen Käfig, können uns der Situation in keinster (!) Weise entziehen!
Und haben Hunger! Und müssen alle auf’s Klo! Dringendst!

Knappe 8 Kilometer vor der eigenen Haustüre, genau zwischen zwei Autobahn-Abfahrten – ohne rettenden Rastplatz dazwischen – scheinen nun vier Familienmitglieder an ihre ganz eigenen Grenzen zu gelangen. mehr „Eingesperrt und festgefahren: Wir stecken im Stau“

Schleim selbst herstellen – SO besser nicht! ;)

7+

Es scheint derzeit der DIY-Tipp schlechthin zu sein!
Was vor Weihnachten die entzückend-hübschen Papiersterne aus Butterbrot-Tüten sind, ist dieser Tage selbst hergestellter Schleim!

Schleim? Selber machen!? No way! Kein Bock auf die Sauerei!
So war selbstverständlich mein allererster Gedanke, als mich die Mittlere bat, doch auch einmal selbst Schleim zu produzieren.
Ausnahmsweise also mal nicht innerhalb der eigenen Atemwege, lautstark in den Rachen gezogen oder (leider viel zu selten!) in’s Taschentuch gerotzt.

Nein! Pink solle er sein, lange haltbar und wunderbar zum Spielen geeignet.
DER Geheimtipp und angeblich ganz einfach herzustellen.
Sagt zumindest „das Internet“.
mehr „Schleim selbst herstellen – SO besser nicht! ;)“

London, Du warst gut zu uns!

12+

Ich habe mich gerade wieder daran gewöhnt.
An die Großstadt.
Gerne betrachte ich die verschiedenen Menschen in der U-Bahn.
Male mir aus, welche Geschichte wohl jeder Einzelne zu erzählen hat und genieße gleichzeitig die eigene Anonymität.

Wieder nach Hause zu fahren, aufs winterlich triste Land?
Nun, die Vorstellung schmerzt gerade ein klein wenig. mehr „London, Du warst gut zu uns!“

Über den Dächern Londons

7+

Ich bin wieder angekommen, bei meinem „urbanen“ Ich.
Lasse mich mit reißen, bin im flow und genieße die Farben, Geräusche, das geschäftige Treiben in der Metropole.
Es ist ein altes, lange Zeit vergessenes Ich.

Doch gerade im Moment?
Ist es wieder da.
Präsenter als je zuvor.

Ja, ich fühle mich noch immer wohl.

Das pulsierende Leben großer Städte, es fasziniert mich und zieht mich in seinen Bann. Ich fühle mich jung und lebendig, als wäre die Zeit um zwanzig Jahre zurück gedreht worden.

Einzig und allein der Blick in die verspiegelten Fahrstuhl-Wände irritiert mich hin und wieder. mehr „Über den Dächern Londons“

Gut zu Fuß: Ein Streifzug durch die Metropole

11+

Mittwoch, 09. Januar 2019.
11 Kilometer!
Elf Kilometer sind wir heute durch die britische Metropole gelaufen.

MIT den Kindern!
Den Kindern, die für gewöhnlich die knapp sieben Kilometer um den heimischen Stausee sonst nur schwerlich und unter starkem Protest sowie drohender Verluste durch gegenseitigen Mord- und Totschlag bewältigen.

Offensichtlich sind faszinierende Gebäude, eine Vielzahl an Farben und Menschen, das bunte Treiben und die vielen Geräusche und Eindrücke,  welche es nur in einer Großstadt geben kann, deutlich interessanter als Blattgrün und Vogelgezwitscher! 😉

„Oh! Ist das schön hier“ mehr „Gut zu Fuß: Ein Streifzug durch die Metropole“

Back to London: Zu Fünft in der Großstadt

9+

Dienstag, 08. Januar 2019.
Wir sind noch keine vierundzwanzig Stunden in London und ich habe bereits so viel gelernt!

Nicht über die Stadt selbst, welche mir durchaus keine Unbekannte ist, auch nix Historisches.

Nein! Ich habe viel über mich gelernt.
Über uns als Familie und insbesondere über die Kinder!

Und einmal mehr bin ich der Überzeugung, zu keiner anderen Gelegenheit kann man besser zu sich selbst finden, neue Seiten an sich selbst und denen, die uns am nächsten stehen, kennenlernen –  als auf Reisen.

Jede einzelne Reise – und sei sie noch so kurz – ist auch ein Stück weit eine Reise zu uns selbst!

Ich lernte, wie robust und belastbar Kinder tatsächlich sind! mehr „Back to London: Zu Fünft in der Großstadt“

Notfall-Essen: Erbsen-Nudeln, die immer gelingen!

8+

Ich bin heute durch den Wind!
Das mag zum Einen am Reisefieber liegen – in wenigen Stunden werden wir hoffentlich mit allen drei Kindern nach London fliegen, hat aber leider auch noch andere Gründe.

Die Kleinste hat seit dem Vormittag Durchfall.
Und wenngleich ich hier nun nicht wieder mit der Ironie des Schicksals kommen möchte oder gar der felsenfesten Behauptung mit Kindern sei ja ohnehin nix zu planen, fällt es mir gerade schwer, stoisch weiter den Koffer zu packen.

Gedanken kreisen und lassen mich, nicht nur wegen des angeschlagenen Kindes, das gesamte Vorhaben nun doch ein klein wenig anzweifeln. mehr „Notfall-Essen: Erbsen-Nudeln, die immer gelingen!“

Ich wollt‘ nur einkaufen geh’n: Wenn Gefühle entgleisen

7+

Zähflüssig und dennoch unaufhaltsam bahnt sich das Gemisch aus durchsichtigem Glibber und penetrantem Orange seinen Weg gen Fussboden.

Nicht ohne dabei die von mir eben noch ahnungslos geöffnete Türe des Gefrierfaches herunter zu rinnen und ebenfalls ohne Halt vor sämtlichen Ritzen, Öffnungen und Dichtungsgummis zu machen.
Es ist einfach überall!

Das blöde, verflixte Ei!

Und während ich da auf allen Vieren auf dem Fussboden herumrutsche, verzweifelt darum bemüht, Herr der schier aussichtslosen Lage zu werden, fühle ich mich gerade vom Schicksal verarscht!
Ach was, vom ganzen Universum fühle ich mich gerade überaus veräppelt! Ihr kennt diesen Spruch mit den kleinen Sünden.

Denn Fakt ist, ich befände mich in keinem Eier-Desaster, hätte ich nicht wenige Minuten zuvor mit voller Wucht und Inbrunst die Kühlschrank-Türe zu gehauen. mehr „Ich wollt‘ nur einkaufen geh’n: Wenn Gefühle entgleisen“

„Lauf Alex lauf!“: Warum Laufen Mamas gut tut!

7+

Es ist meine Zeit.
Knapp 7 Kilometer, die nur mir gehören.
Je nach Lauftempo um die vierzig Minuten nur ICH.
Einatmen, Ausatmen, Gedanken fließen lassen und den eigenen Körper, der schon so viel Wunderbares geleistet hat, spüren.
Hier auf diesem Weg, während dieser begrenzten Zeit gebe ich den Takt und die Geschwindigkeit an.
Fühle mich frei und ausnahmsweise einmal ganz und gar nicht fremdbestimmt.
Laute Beats auf den Ohren lassen trübe Gedanken verfliegen und neue Ideen reifen.
Hier bin ich nur für mich selbst verantwortlich, bin unerreichbar, habe ein klar definiertes Ziel.
Ich spüre das Leben, mein Leben (!).

Und wie im echten Leben auch, ist nicht jeder Lauf gleich.

Jedes einzelne Mal, das ich die mir bereits so vertraute Strecke entlang laufe, verläuft anders.
Jeder einzelne Lauf ist wie das Leben selbst. mehr „„Lauf Alex lauf!“: Warum Laufen Mamas gut tut!“