Es liegt also jetzt in der Verantwortung der Eltern – Gedanken zur Testpflicht an Schulen mit steigendem Inzidenzwert

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Donnerstag.

„Lass‘ uns mal bitte über Montag reden“

sage ich am Vormittag zum Mann.

Mails häufen sich, neue Informationen überschlagen sich stündlich, Elternbriefe sind zu sichten und Einverständniserklärungen auszudrucken und zu unterschreiben.

Das also ist unser neuer Alltag.

Doch füllt sich gerade nicht nur mein Email-Postkorb immens, sondern auch der eigene Kopf brummt ob der vielen Gedanken und Fragen bezüglich des anstehenden Schulstarts am Montag.

„Es ist noch zu früh – Sonntag vielleicht“

entgegnet der mir Angetraute.

Auch DAS wäre wohl vor etwas mehr als einem Jahr undenkbar gewesen!

Dass Pläne für den kommenden Montag an einem Donnerstag noch gar nicht überlegt oder gar manifestiert werden können.

Das ist unsere neue Realität.

Was morgen ist? Wer weiß das schon!

Kann ich mich… more „Es liegt also jetzt in der Verantwortung der Eltern – Gedanken zur Testpflicht an Schulen mit steigendem Inzidenzwert“

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Ich bin mit AstraZeneca geimpft – Wie fühle ich mich heute?

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Gestatten?

Auf dem Beitragsbild sehen Sie eine geimpfte Frau.

Eine von ungefähr 1,5 (?) Millionen Frauen in Deutschland, die bereits mit AstraZeneca geimpft wurden – und ebenfalls bereits den Termin für die Zweitimpfung voller Hoffnung und Zuversicht ausgemacht haben.

Eine Frau, die sich in der Verantwortung sah, ein Impfangebot auch wahrzunehmen – und damit andere zu schützen, um zur Durchbrechung der Infektionskette beizutragen.

Um ihren Anteil zu leisten und nicht zuletzt auch sich selbst zu schützen!

Denn Sie sehen hier ebenfalls eine Mutter von drei Kindern, die ihre Mama noch viele, viele Jahre brauchen werden.

Wie ich mich heute fühle?
Nach den jüngsten Ereignissen und Entscheidungen?

Nun, ein einziges, primitives Wort reicht:

Scheiße.

Ich wollte es gar nicht erzählen

Hier auf… more „Ich bin mit AstraZeneca geimpft – Wie fühle ich mich heute?“

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Wieder geht ein Herzensmensch – Kindern den Tod erklären

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Eigentlich sollte hier an dieser Stelle ein anderer Text stehen.

Ich wollte darüber schreiben, wie schwer sich mittlerweile auch meine Kinder mit der aktuellen Pandemie-Situation tun, denn ein ganzes Jahr Ausnahmezustand zehrt und laugt aus.

Auch die Kinder – und gerade mein kleinstes Kind – zeigten in jüngster Zeit einige Auffälligkeiten, die mich betrübten und gar ein klein wenig sorgten.

Denn gerade die Kleinen haben noch nicht die Möglichkeit, ihre Freunde einfach online zu treffen, den ganzen Tag zu chatten und zu schnattern – all das, was die beiden größeren Pubertiere wahrscheinlich auch ohne Pandemie tagtäglich tun würden!

Sie würden vermutlich auch in einem stinknormalen Alltag kaum das Näschen vor die Türe halten und mit den besten Freunden lieber „online“ spielen.

Und ich würde genervt mit den Augen-rollen und sie auffordern, sich endlich mal im „real life“ (sagt man sicher nicht mehr so und ist somit uncool) zu treffen.
Zumindest erinnere ich mich dunkel an eine Zeit vor dem großen C, in der es bereits schon so war.

Doch meine Kleinste hat das alles noch nicht. more „Wieder geht ein Herzensmensch – Kindern den Tod erklären“

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Danke für Nix! Corona-Tagebuch

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Ich muss ungefähr elf Jahre alt gewesen sein, da wollten meine Eltern mal mit mir auf die Insel Kreta fliegen.
Wunderhübsche Bildchen von türkisblauen Pools und schicken Hotelanlagen, historischen Gemäuern (gut, die interessierten mich seinerzeit weniger) und hübschen Stränden blitzen mir im Katalog entgegen und machten so viel Lust auf mehr!

Vorfreude wuchs in mir – und die Tristesse eines langen Winters wich der Euphorie in Hinblick auf einen ganz und gar einzigartigen Sommerurlaub.

Ja, er war zum Greifen nahe dieser Urlaub – und ich wollte ihn unbedingt!
Denn in meiner kindlichen Naivität bedeutete ein Sommer am Meer nun einmal ALLES!
(Gut, manchmal ist es auch heute noch so 😉 )

Als „Bahner-Tochter“ reisten meine Eltern mit dem Bruder und mir zwar viel, aber eine Flugreise blieb schlichtweg etwas ganz Besonderes und Außergewöhnliches.

Ihr ahnt bereits, wie groß die Enttäuschung war, als der Vater in letzter Minute doch umentschied.
Aus Kostengründen, weil es im Budget eben letzten Endes und nach einigen Überlegungen nicht drin sein sollte.

Drei Wochen zuvor wären vielleicht… more „Danke für Nix! Corona-Tagebuch“

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KEINE Schublade passt! Wer bin ich? – Eine Selbstreflexion

+19

Ich habe Euch schon lange nicht mehr verraten, wer ich eigentlich bin und wie Mama steht Kopf so tickt.
Und „Tic“ trifft es da in einiger Hinsicht sogar ganz gut auf den Punkt! 😉

Die letzten Tage allerdings haben mir ein klein wenig Anlass zur (erneuten und wiederholten) Selbstreflexion gegeben und meine Erkenntnisse mag ich Euch eigentlich gar nicht vorenthalten.

Es ist ein sehr persönlicher Beitrag über mich, in welchem ich viel verrate und der möglicherweise auch nicht jedem gefallen wird.

Doch genau das bin ich, das alles macht mich aus und niemand sollte versuchen, an Anderen etwas ändern und „umprogrammieren“ zu wollen.

Das muss schon aus freien Stücken geschehen und aus einem eigenen Wunsch heraus.

Wer aber bin ich denn nun?

Wofür brenne ich, was treibt mich an und was lässt mich für immer gehen?
Und kennt Ihr mich nach diesem Text wirklich?

(Nein, noch immer nicht, glaubt mir! 😉 Es ist wie so oft nur ein Auszug, ein Teil von mir!)

Welcome to my crazy mind!

more „KEINE Schublade passt! Wer bin ich? – Eine Selbstreflexion“

+19

Corona-Tagebuch: Mir fehlt Quality Time mit nur einem Kind!

+17

Kinder können uns Erwachsenen ein ganz schön schlechtes Gewissen „einreden“.
Schon mal gemerkt?

Vielmehr als das, lassen sie uns zweifeln und mit uns hadern, lassen uns grübeln, ob nicht an den Worten ein Fünkchen Wahrheit haftet – und ob wir Eines nicht einfach sein könnten und müssten:

Noch besser!

Noch so, so viel besser!

Ein Moment nach einem Tag, der doch so gelungen und relativ harmonisch wirkte, lässt uns betrübt ins halb gefüllte Weinglas blicken und uns fragen, ob wir nicht hätten noch mehr geben können an diesem Tag.

Lässt uns hinterfragen, wieso uns diese EINE Sache entgehen konnte, warum eigentlich immer irgendetwas – oder irgendwer (!) – auf der Strecke bleibt!?

So sehr wir auch Gas geben, mit unseren unsichtbaren Tentakeln höchst effektiv die To-Do-Liste des Tages abarbeiten und uns keinen Moment der Ruhe und „me-time“ gönnen – es flutscht immer irgendetwas oder sogar ein Mensch durch!

Entrinnt uns einfach und fällt uns erst in der Nacht, dann wenn es für jenen Tag bereits zu spät ist, wie Schuppen von den müden Augen.

Mein Gewissen lässt mich nicht schlafen

Und jetzt sitz ich hier, Sonntag-Morgen um… more „Corona-Tagebuch: Mir fehlt Quality Time mit nur einem Kind!“

+17

Eigentlich geht es uns gut! Die schönen Seiten von Homeschooling und Lockdown

+20

Freitag. Ich hatte diese Woche nicht viel zu berichten, denn aktuell fühlen wir uns fast ein wenig angekommen.
In dieser Situation.

Ausgerechnet jetzt, wo Viele auf ein baldiges Ende jenes harten Lockdown hoffen, geht es uns im Grunde ganz gut!

Es geht MIR gut.
Sogar deutlich besser!

Ausgeglichen fühle ich mich dieser Tage und klareren Blickes.
Zuversichtlich und voll neuer Kraft.

Fast schon empfinde ich Wehmut

Es ist fast sogar so, als überkommt mich vielmehr ein leichtes, bedrückendes Gefühl der Wehmut in Hinblick auf jenen Tag, dem ganz Deutschland vermeintlich entgegenzufiebern scheint.

Mitte Februar – so hofft ein Großteil der Menschen – soll sich alles bitte so schnell wie nur möglich wieder ändern!

Man möchte endlich das alte Leben zurück, die Freiheit, das gesellschaftliche Miteinander.

Nun, ich sehe die Dinge ein wenig anders.

Fast schon fürchte ich mich ein wenig vor dem Schritt zurück in die Normalität.

Denn ich weiß schon jetzt, dass ich dann von vielen schönen Dingen und neu gewonnenen Erkenntnissen lassen müsste!

Denn diese außergewöhnliche Zeit ist für mich… more „Eigentlich geht es uns gut! Die schönen Seiten von Homeschooling und Lockdown“

+20

Wie geht es Dir? – Die wohl schwierigste Frage der Welt!

+21

„Wie geht es Dir?“

Keine Frage der Welt wird wohl leichtfertiger, öfter und beiläufiger gestellt.
Keine Frage scheint mir dieser Tage schwieriger zu beantworten.

Im Grunde geht es mir gut

Gut geht es mir!
Denn ich habe einen vollen Kühlschrank und ein Dach über dem Kopf.

Wir haben keine Geldsorgen und ein hübsches Zuhause, wenn auch in jenen Wochen deutlich weniger ordentlich und sauber als in einem alten, gewöhnlichen Leben.

Ich habe Netflix, Eiscreme, Eierlikör und heißes Wasser, wohlduftendes Shampoo und Kaffee.

Ich habe meine Familie!

Und ich habe diese Familie!
MEINE Familie!

Diese… more „Wie geht es Dir? – Die wohl schwierigste Frage der Welt!“

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Zwischen den Stühlen oder Nix Halbes & Nix Ganzes? – Homeschooling, Woche 2

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Dienstag.

Ich fühlte mich ein klein wenig verloren. Eben.

Irgendwie nicht vollständig bei der Sache, fest einem Ort zugehörig oder imstande, mich kontinuierlich und konzentriert einer Sache – oder einer Person widmen zu können.
Auch nicht mir.

Hocke ich dieser Tage viel am Schreibtisch des kleinsten Kindes, so versuchte ich gerade, mich ein klein wenig aus dem Geschehen zurückzuziehen.

Damit das Kind Aufgaben alleine bewältigt und fertigstellt.

Das klappt auch phasenweise ganz gut, doch muss ich quasi immer in Ruf-Weite sein, um jederzeit wieder Hilfestellung geben zu können.

Um nachschauen zu können – oder auch einfach nur zu motivieren.

Hin und wieder ruft es auch aus den anderen Zimmern – und ich unterstütze und berate beim Englisch-Lückentext oder stelle Rechenregeln auf.

Zum überwiegenden Teil allerdings machen die beiden Großen ihre Aufgaben alleine.

Eben jedoch befanden sich drei von fünf Familienmitgliedern in Video-Konferenzen in drei verschiedenen Zimmern vor drei verschiedenen Rechnern.

Und ich durfte weder stören, noch Zimmer betreten.

Somit blieben mir… more „Zwischen den Stühlen oder Nix Halbes & Nix Ganzes? – Homeschooling, Woche 2“

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Es tut mir leid – Corona Eltern lasst uns nicht mehr in Wunden stochern!

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Einige Gedanken und Worte zu meinen Texten und Kommentaren aus der letzten Woche:

Ich mag mich in der letzten Woche mit ganz eigenen Ansichten und teils auch bissigen Kommentaren ein klein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt haben – und sicherlich habe ich Einige mit meinen Äußerungen auch etwas vor den Kopf gestoßen.

Das ist mir durchaus bewusst – doch wie immer in meinen Texten verarbeite ich genau das, was mich zum Entstehen eines Beitrages gerade beschäftigt.
Und teile offen und ehrlich Gedanken, Sorgen und meine Meinung.

Sollte ich dabei unfair über andere (Mütter & Familien) geurteilt haben, so entschuldige ich mich dafür.

Ich denke, aktuell sind wir alle ziemlich angreifbar und empfindsamer denn je.

Das sollte sich niemand zu Nutzen machen – auch ich nicht.

Jede Familie trägt ihr ganz eigenes Päckchen

Denn wie ich so oft schrieb, lebt jede Familie ihre ganz eigene Konstellation, hat sich für ein gewisses Arbeits-Rollen- und Aufteilungs-Modell entschieden und geht daher auch mit der aktuellen Situation unterschiedlich um.

Die Einen kommen gelassener mit den Gegebenheiten klar, andere eben nicht!

Eben weil es aufgrund persönlicher Umstände gar nicht möglich ist.

Ich fühlte mich jahrelang als Loser!

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