(De)Eskalation am frühen Morgen: Mutti goes Konfliktmanagement

Ich bin keine perfekte Mutter. Manchmal gefühlt sogar meilenweit entfernt davon. Und ich mache Fehler, treffe falsche Entscheidungen und tue unangebrachte Dinge.
Ebenso wie mir aber auch Dinge gelingen und ich situativ und intuitiv alles richtig mache. Und manchmal sogar dies alles vereint an nur einem einzigen Morgen. Weiterlesen (De)Eskalation am frühen Morgen: Mutti goes Konfliktmanagement

Ein Dorf um ein Kind aufzuziehen: Helfer-Netzwerk

Ein altes Sprichwort sagt, es benötigt ein ganzes Dorf, um ein Kind aufzuziehen. Nun, ich habe drei Kinder. Und den verrückten Anspruch stets selbst und ganz alleine das ganze Dorf, was in meinem Fall wohl dann eher eine Großgemeinde sein müsste, zu stemmen. 

Und bei diesem Vorhaben stoße auch ich an meine Grenzen. Allem Ehrgeiz zum Trotz! Manchmal ist es einfach so und geht nicht ohne Hilfe! Diesen Text möchte ich einmal all denjenigen widmen, die mein ganz persönliches Dorf in Notsituationen sind. Dem aufgebauten Netzwerk an lieben Menschen und Helfern. Weiterlesen Ein Dorf um ein Kind aufzuziehen: Helfer-Netzwerk

Sinnkrise

Ich stecke mitten in einer kleinen Sinn-Krise! Oder Enddreißiger-Krise? Weibliche Midlife-Crisis in Schleifchen-Chucks und Jeans-Mini? Ich weiß es nicht. Fakt ist: Ich bin durch den Wind. Seit einigen Tagen schon.

Entscheidungen liegen vor mir, die es zu treffen gilt und mit dem Anpacken will es gerade nicht so ganz klappen. Ja, ich tue mir ehrlich gesagt gerade sehr schwer überhaupt etwas zu entscheiden! Und genau das hasse ich manchmal am Erwachsenensein! Noch immer! Dabei sollte ich ich mich wohl längst an die Tatsache, nunmehr zu den entscheidungsbefugten Menschen zu zählen, gewöhnt haben.
Treffe ich doch seit geraumer Zeit auch für Andere die Entscheidungen.
Sprich für drei wahnsinnig tolle Kinder. Von denen ich manchmal immer noch nicht glauben kann, dass sie von mir sind! Und dafür danke ich dem Leben schon einmal, so viel sei gewiss!

Aber für mich selbst Entscheidungen treffen? Weiterlesen Sinnkrise

Vom Bauchgefühl & der Kunst, immer das Richtige zu tun

Donnerstag. Lange habe ich überlegt, ob ich über den heutigen Tag tatsächlich einen Blog Post schreiben soll. Und bis noch vor wenigen Minuten war ich mir sicher:
Nein, das will ich auf keinen Fall! Dieser trübe und verschneite März-Donnerstag war schlichtweg das typische Beispiel eines Tages zum „in die Tonne kloppen“.
Er hätte restlos gestrichen werden können, bis auf die hübschen, neuen Schuhe, die ich mir vor lauter Frust bestellt habe, die Pizza und das Eis danach. Was soll es an einem solchen Tag also schon Unterhaltsames und Berichtenswertes geben?

Doch wenn mich dieser Tag heute etwas einmal mehr gelehrt hat, dann die Tatsache dass ich meine Kinder am Besten kenne! Oder vielleicht doch nicht? 😉 Weiterlesen Vom Bauchgefühl & der Kunst, immer das Richtige zu tun

A baby’s name: Woher die Namen manchmal kommen

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Zweit-Namen. Und schon mal gar nicht von Bindestrich-Vornamen. Ich mag kurze, hübsch klingende Rufnamen. Da muss nicht noch einer dahinter hängen, um den ersten etwa aufzuwerten oder weil’s einfach wichtiger, gebildeter, weltoffener und kreativer wirkt. Doch sind Geschmäcker ja bekanntlich verschieden, (fast) alles ist mittlerweile erlaubt und Namen entstehen ja aus den unterschiedlichsten Gründen und Situationen heraus.

Dennoch haben beide meiner Mädels einen. Jede hat einen Zweitnamen. Den Bindestrich sparten wir uns zwar, auch taucht jener doppelte Vorname lediglich versteckt in Geburtsurkunde, Kinder-Reisepass oder auf dem Vorsorgeheft auf. Und doch hat jeder einzelne davon seine Berechtigung! Jeder dieser zwei hinten noch „angeschobenen“ Namen hat eine wichtige Bedeutung und ist somit unverzichtbar.

Ich, der Avatar

Es wird mir nicht leicht gemacht. Mein Vorhaben. Viermal habe ich bereits gefrustet auf die Auflegen-Taste gedrückt, um zwei Sekunden später die Wahlwiederholung zu betätigen. Ich hasse so etwas und spätestens nach dem fünften Versuch gebe ich auf und schmeiße das Küchen-Handtuch. Meist angekotzt für mehrere Monate. Denn schließlich geht es ja nicht um den schutzbedürftigen und fürsorglich-vorsorglich zu pflegenden Nachwuchs, sondern einfach nur um mich. Und da bin ich nachlässig.

Zugegebenermaßen: Meine eigene Gesundheit ist mir nicht ganz so wichtig. Dabei sollte sie es sein! Gerade wegen der drei Kinder! Ich muss noch durchhalten, bis das letzte volljährig ist! So nüchtern und makaber das auch klingen mag. Also reiße ich mich erneut zusammen und drücke auf Wiederholen. Ich brauche jetzt diesen Termin! Ich muss das jetzt endlich mal angehen! Habe ich doch dieses meine Schicksal tagtäglich im eigenen Spiegelbild vor Augen. Es zu ignorieren, nun das fällt auch nur mir leicht! Ein motziges, trotziges, rebellisches Ignorieren wohlgemerkt! Und ein womöglich ungesundes noch dazu. Aber dazu gleich. Weiterlesen Ich, der Avatar

Die Einsamkeit der Mütter

Sie schleicht sich in unser Leben. Ganz klammheimlich und unbemerkt. Und plötzlich ist sie da. Ist ES da: Dieses Gefühl tiefster und elendigster Einsamkeit. Ganz ohne Vorwarnung, niemand hat es uns zuvor verraten! Und doch bist Du es auf einmal, kannst es Dir vielleicht gar nicht erklären. Schon gar nicht, wie es überhaupt jemals dazu kommen konnte! 

Denn was waren wir vor unseren Kindern? Weiterlesen Die Einsamkeit der Mütter

Kinder

…sind mir die liebsten menschlichen Wesen auf Erden.
Ich stehe wohl dieser Tage auf kurze Überschriften 😉
Das muss ich jedenfalls immer wieder auf’s Neue feststellen. Noch unschuldig und reinen Herzens, neugierig auf das Leben, immer ehrlich und ohne Berührungsängste. Fähig im Hier und Jetzt zu leben, ohne belastende Gedanken an das Morgen oder gar das Vergangene, eh nicht mehr Widerrufbare,  zu verschwenden. Ohne Gram und hoffentlich noch ohne Seelen-Narben aber mit ganz viel Phantasie und zauberhaften Vorstellungen.
Weiterlesen Kinder

Ignorieren

Es ist so ziemlich eine der schlimmsten seelischen Gemeinheiten, die man einem Menschen antun kann. Und doch tun wir Erwachsenen es immer und immer wieder. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Auch ich!

Wir ignorieren andere Mitmenschen. Bewusst, unbewusst, aus einer Absicht heraus, unbeabsichtigt, gedankenlos, zum Schutze der Person, zum Eigenschutz. Es gibt unendlich viele Gründe den Kontakt zu einem Menschen eine Weile zu unterdrücken. Manchmal fällt es uns gar nicht auf, dass wir es tun. In der Hektik des Alltags. Dass wir dem Anderen damit furchtbar weh tun, dass wir verletzen und enttäuschen. Weiterlesen Ignorieren

„Stillen ist Liebe“ & gehört nicht auf‘s Klo!

In unserem Wohnzimmer hängt ein Bild. Das ist an für sich nix Außergewöhnliches, dass in einem Wohnraum ein Bild hängt. Aber es ist ein ganz Spezielles. Es ist das Bild „Mutter mit Kind“ von Gustav Klimt. Selbstverständlich handelt es sich auch nicht um das Original, sondern um schlicht und einfach ein eingerahmtes Poster eben jenes Gemäldes.

Wer das Bild nicht kennt: Zu sehen ist der meiner Meinung nach reinste Inbegriff der Liebe zwischen Mutter und Kind. Beide nackt, eng aneinander geschmiegt. Als könne nichts auf der Welt dieses Bündnis zerreißen, diesen einen wahren Moment stören.
Dieses Bild bedeutet für mich Leben und Liebe und faszinierte mich vom ersten Augenblick an.

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