Wenn die Schulzeit zum Albtraum wird

26+

„Da bin ich so froh, dass wir mit Dir damals überhaupt keine Probleme hatten“.

Ich war in der Heimatstadt und hatte nach einem Termin in Zusammenhang mit diesem Blog spontan die eigenen Eltern besucht, um für einige Minuten auf einen Tee und kurzen Plausch zu verweilen.
Bis ich wieder weiter ziehen und die Kinder von Kita und Schule abholen musste.
Gesprächsinhalt in der relativ knappen Zeit war unter Anderem auch das Thema „Mobbing während der Schulzeit“.

Und beinahe hätte ich mich am heißen Tee verschluckt, als ich die zuvor gesagten Worte aus dem Mund des eigenen Vaters hörte und nach einer kurzen Weile schließlich verarbeitete.

Da saß ich also vor einigen Wochen in der Küche meiner Eltern und alles an das sie sich erinnern konnten, war eine ruhige und nicht weiter erwähnenswerte Schulzeit der großen Tochter.
Alles „normal“ und nicht der Rede wert.
Und in diesem Moment bleib ich diejenige, die einfach nur ruhig da saß und sich nix anmerken ließ.

Ungefähr so musste es wohl auch damals gewesen sein.
Denn was meine Schulzeit und insbesondere die Jahre als pubertierender Teenager betrifft, scheinen sich Geister zu scheiden – und Erinnerungen ein klein wenig verzerrt zu sein.
Doch kann ich den eigenen Eltern überhaupt nix vorwerfen.

Ich glaube, ich war seinerzeit wirklich nicht in der Lage zu reden.
Darüber, was in mir vorging und wie es der eigenen Seele ging.
Ich schwieg und ließ Jahre verstreichen.

Doch möchte ich dies heute, fünfundzwanzig Jahre später, gerne ein klein wenig nachholen.
Weil es mir aktuell ein besonderes Bedürfnis ist.

Denn Fakt ist:

Meine Schulzeit war der Horror! mehr „Wenn die Schulzeit zum Albtraum wird“

Wenn Mut und Stärke keine Frage des Alters sind – Sweatjacken mit Printfutter von Fabata

26+

*Werbung. Aufgeregt streifte sie durch die Reihen. Folgte der jungen, hübschen Verkäuferin an zahlreichen Kleiderständern und dekorativ ausgelegten Pullover-Stapeln vorbei. Dabei schien sie ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Fest entschlossen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, lief mein kleinstes Kind festen Schrittes durch das große Bekleidungsgeschäft.
Einen Einhorn-Pullover wolle sie haben, so verkündete mein kleines Mädchen ganz stolz der netten Verkäuferin gegenüber.

Die Verkäuferin, welche sie mutig und ganz selbstbewusst alleine ansprach. Ganz eigenständig wollte mein „Baby“ einen Pullover für sich organisieren.

Und dies gelang ihr auch mit Erfolg!
Doch damit sollte es nicht getan sein. Völlig selbständig und selbstverständlich sollte nun der erbeutete Pullover anprobiert werden!
In der Umkleidekabine. OHNE Mama, denn ich musste draußen warten.
Und da stand es nun, mein kleines Mädchen.
Drehte und wendete sich und musterte sich kritisch im Spiegel.

Und während ich mein Kind so beobachtete, überkam mich ein sonderbares Gefühl.
Es schlich sich so an, ganz heimlich, und ließ mich kurz innehalten.

Ich fühlte mich, als hätte ich meine Kinder jahrelang um ein Erlebnis betrogen. mehr „Wenn Mut und Stärke keine Frage des Alters sind – Sweatjacken mit Printfutter von Fabata“