Tradwife? Was soll der Scheiß!?

10+

Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise, aber ich wähle für meine Überschrift jetzt einfach mal jene Empfindung, welche mir seit gestern unentwegt durch den Kopf geistert!
Gleich gefolgt von Ausdrücken wie „Schubladen-Denken“, „Kategorisieren“, „Stempel-aufdrücken“ (!) und „Angst auslösen“.
„Rechtfertigungs-Zwang“ möglicherweise auch noch, aber dazu komme ich gleich.

Ich wollte ihm keine Beachtung schenken, diesem Artikel.
Welcher mir durch Zufall unter die eigenen Augen kam.
Der Titel mit der sonderbaren Bezeichnung, welche ich gestern das erste Mal sah, sollte mich nicht tangieren.
Denn es geht hier nicht um mich!
Und doch scheint er zu polarisieren.

Denn ich fühle mich nun  – neben ganz vielen anderen Frauen – dazu veranlasst, hier eine ganz eigene, persönliche Stellung abzugeben.

Damit ein Thema, ein Oberbegriff, ein Hashtag, was alles beschissener nicht sein könnte, hoffentlich ganz schnell wieder vom Tisch gelangt! mehr „Tradwife? Was soll der Scheiß!?“

Mama steht Kopf in der Talkshow?

12+

Es ist einer meiner erfolgreichsten Beiträge auf Mama steht Kopf.
Bislang haben ihn über 6.000 Personen – die Meisten davon Mütter –  gelesen.
Und definitiv ist es einer der ausgewählten Texte, welche mir sehr am Herzen liegen.

Noch heute muss ich darüber schmunzeln, dass ausgerechnet während eines EM-Deutschland-Spiels MEIN Text Deutschlands Frauen zum regen Diskutieren, Herzchen- und Likes-Teilen oder gar Kritisieren meiner ganz eigenen Ansicht zu einem doch so sensiblen Thema anregte! Noch immer bekomme ich Gänsehaut!

Denn ich konnte wirklich viele Mamas – Euch! – da draußen mit meiner Version der „Einsamkeit der Mütter“ erreichen!
(Ihr könnt den Beitrag gerne hier noch einmal lesen)

Ich kitzelte nicht nur tief sitzende, verborgenen Gefühle aus mir selbst heraus, sondern auch aus der ein oder anderen Mama irgendwo da draußen. mehr „Mama steht Kopf in der Talkshow?“

Gepflegt und Geschützt in den Frühling mit ilon Lippencreme HS

10+

*Werbung. Für mich waren es immer die Anderen.
Die Anderen hatten dicke, weiße Creme-Tupfen mitten im Gesicht.
Die Anderen schauten peinlich berührt zur Seite, erahnte man, was sich unter der schützenden Schicht auf den Lippen befand.
Ich selbst kannte Herpes nicht!
Das glaubte ich zumindest – der blinde Passagier haust ja meist schon lange bevor wir es wissen mietfrei in der körper-eigenen Bruchbude! 😉

Auch lange Zeit später wollte ich hiervon nicht sonderlich viel wissen.
Als ich längst verheiratet war.
Weshalb auch immer ich diejenige war, die daran „Schuld“ trug, dass das klitzekleine, weiße Tübchen sich mal wieder nicht in der Reiseapotheke befand – und wir für den Gatten im Urlaub auch mal eine Apotheke aufsuchen mussten.
Denn öfters kommt dieser Herpes wohl immer dann aus der Kellerwohnung gekrochen, wenn man ihn gerade nicht gebrauchen kann.

Was aber hat Herpes mit mir zu tun?

mehr „Gepflegt und Geschützt in den Frühling mit ilon Lippencreme HS“

Irgendwie zum Kotzen – Unser (Kranken-) Wochenende in Bildern 18./19.01.

8+

Unsere Couch ist cremefarben und aus feinstem Cord.
Und sie ist alt, sehr alt.
Damals gefiel sie mir unendlich gut, heute nicht mehr allzu sehr.
Ich hätte gerne eine Neuere.
Eine Moderne!

Mit weniger Wasserrändern und dunklen Jeans-und Schmodder-Verfärbungen.
Weniger verranzt und abgesessen.
Ohne Platt-gedrückte Kissenfüllungen und vielen, vielen Jahren auf dem Buckel!

Eine Couch voller Erinnerungen

Doch es ist auch die Couch, die Erinnerungen schuf.

Erinnerungen, welche an ihr haften und selbst mit jedem einzelne Waschgang nicht ablösbar scheinen.

Es ist die Couch, welche wir als junges Paar damals in der Altbauwohnung aufgeregt bestellten – und auch die Couch, auf welcher ich das erste Mal im Leben kleinste Fäustchen und Füsschen unterhalb der eigenen Bauchdecke rollen sehen durfte!

Es ist die Couch, auf welcher ich mit Wehen ausharrte und auf den geeigneten Zeitpunkt für die Krankenhaus-Fahrt wartete – und die Couch, welche ich umzingelte, als sitzen und liegen nunmehr nicht mehr möglich war!

Und es ist die Couch, auf welcher ich viele, viele Stunden stillend verbrachte und winzige, wohl-duftende Körper auf dem Meinen liegen hatte!

Und jetzt gerade? Ist sie Krankenlager

mehr „Irgendwie zum Kotzen – Unser (Kranken-) Wochenende in Bildern 18./19.01.“

Ich war beschäftigt – Vom Alltag, der doch keiner ist

9+

Mittwoch.
„473 Personen, denen „Mama steht Kopf“ gefällt, haben seit einiger Zeit nix von Dir gehört. Poste einen Beitrag.“ 

Genau so mahnt mich Facebook.
Heute! Ausgerechnet heute!

Es ist also heute so, dass nicht nur drei verquere und zu einem Drittel äußerst lädierte und kranke Menschen-Kindlein mich brauchen, sondern hunderte von Menschen!
(Natürlich weiß ich, dass es nicht wirklich so ist)

Und so gerne hätte ich hier die letzten Tage mal wieder meinen ganz eigenen Senf in die Tastatur gekloppt, denn das ist eigentlich das, wofür ich brenne und was ich von Herzen unendlich gern tue!
Ich möchte, will und muss teilweise sogar schreiben!
Für mich, für Euch, für den Weltfrieden (Na gut vielleicht nicht unbedingt das) – aber definitiv für mein Seelenheil!

Genau so wie ich eigentlich tagtäglich für den eigenen Seelenfrieden den Crosstrainer besteigen müsste (wer denkt jetzt „den Mann?“ 😉 ) oder um den See hecheln sollte (und für die strammen Schenkel – ich tu’s schon wieder – vielleicht auch!)

Doch wisst Ihr was?
Ich kam nicht dazu, die Dinge zu tun, die mir gut tun!
Mit fatalen Folgen – doch dazu gleich.

Denn ich war die letzten Tage einfach zu beschäftigt!

Ich war beschäftigt mit dem, was sich Alltag nennt – und dann doch wieder nicht!

Weil man mit Kindern nie planen kann und alles anders kommt als Frau noch am letzten Ferien-Sonntag denkt. mehr „Ich war beschäftigt – Vom Alltag, der doch keiner ist“

Wenn Fünf eine Reise tun: Welcome to Dublin!

11+

An die eigenen Ziele glauben und den Blick nach vorne richten. Eigentlich geht es im Leben doch immer wieder nur genau darum. Auch wenn gerade ich das kaum glauben mag! 😉

Sei es darum, eine Städtereise mit Kindern zu planen – oder überhaupt erstmal in die begehrte Wunsch-Metropole zu gelangen.

Und wähnte ich noch achtundvierzig Stunden zuvor alles verloren oder zumindest in Gefahr, so befinde ich mich jetzt tatsächlich hier! Vorbei gezogen sind dunkle, triste Wolken und wichen tiefem Blau! Bedeckte vorgestern noch nasskalter Nieselregen die mütterliche Nase, so kitzeln diese heute Sonnenstrahlen in den schillernsten Tönen!

Und das ausgerechnet in Irland!

Wir sind in Dublin angekommen mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Welcome to Dublin!“

Grübelst Du noch – oder lebst Du schon? Hallo 2020!

13+

Ich habe ein bisschen geweint um Mitternacht.
Ja, um ganz ehrlich zu sein, rinnen leise und heimlich Tränchen die eigenen Wangen herunter.
Als ich mich kurz von der lieben Familie entfernte und auf der Terrasse alleine in den klaren Sternenhimmel schaute.

Denn ich begrüßte in jenen Minuten zwar ein neues Jahr mit den Menschen um mich herum, die wirklich auf Erden zählen und meinen Weg hoffentlich für immer – solange ich lebe (!) – mit mir gehen werden, doch nahm ich auch Abschied.
Ich würde jetzt gerne behaupten, ich nahm Abschied von einem blöden, verkorksten Jahr über dessen Ende ich nur erleichtert aufatmen konnte.

Doch leider fühlte ich nicht so, wie es mir mein Kopf doch so gerne vorgeben wollte! mehr „Grübelst Du noch – oder lebst Du schon? Hallo 2020!“

Die Wäsche fragt nicht nach Weihnachten – Unser Weihnachtsfest 2019

15+

„Die Wäsche fragt nicht nach Weihnachen“

geb‘ ich irgendwann stets grimmig und trocken zurück.
Dieses Mal auf die Aussage der lieben Schwägerin hin, dass es doch Weihnachten sei.
Nachdem ich zuvor ungeduldig auf der Couch der Schwiegereltern hin und her rutschte – und endlich nach Hause fahren wollte.
Ein bisschen Haushalt machen und so.
(Wisst schon, die Hummeln im Hintern! 😉 )

Fällt jedoch dieser Satz, so habe ich meistens Eines:
Gedanklich bereits wieder mit dem diesjährigen Weihnachtsfest abgeschlossen!

Das lässt sich zum Einen nicht leugnen – und ist zum Anderen in meinem persönlichen Fall in der Regel spätestens am Abend des 25. Dezember der Fall.
So wie auch gestern.

Noch bevor die liebe Helene in Glitzer und Strapsen mit drahtigem Bizeps vom Himmel baumelt (ich weiß nicht, ob sie das tatsächlich tut, kucke es ja nie!), habe ich bereits meinen ganz persönlichen, gedanklichen Haken an Weihnachten gesetzt.

Und sehne mich nach nix weiter, als endlich, endlich mal wieder die längst fällige Waschmaschine anzustellen. mehr „Die Wäsche fragt nicht nach Weihnachten – Unser Weihnachtsfest 2019“

Endlich Ruhe, Eierlikör und Kerzenschein – unser Wochenende in Bildern 21./22.12.

11+

Samstag-Morgen, 9 Uhr

„Du sollst aufstehähn“

Aus weiter Ferne höre ich eine Stimme rufen.
Noch kann ich weder die Worte ganz ordnen, oder gar das Wesen hinter jenem lärmenden Störfaktor identifizieren.
Doch es hört einfach nicht auf!

„Los, Du faule Socke! Stäh jetzt mah‘ ääändlich auf!“

Als ich versuche, die schweren Lider einen klitzekleinen Spalt zu öffnen, schrecke ich in die weichen Kissen zurück.
Das Etwas kniet direkt, zotteligen Haares auf mir.
Und petzt nun in die meine Nase!

„Du bist ein Faultier! Steh‘ auf Du faule Socke und mach mir eine Vanilläääh-Milch!“

Das befremdliche Wesen will einfach keine Ruhe geben. Im Gegenteil, es setzt noch einen drauf!

„Immer schläfst Du so lange!“

Zur Erinnerung, es ist Samstag! mehr „Endlich Ruhe, Eierlikör und Kerzenschein – unser Wochenende in Bildern 21./22.12.“

Null Bock auf Weihnachten?

11+

Was Weihnachten betrifft, so bin ich dieses Jahr hin und her gerissen.
Dabei hatte ich mir doch anfangs solche Mühe gegeben!

Aber ganz ehrlich?

Jetzt am Freitag-Abend, wo ich ausgelaugt, Ferien-reif und erschöpft von der letzten Woche hier sitze und versuche meine Gedanken in diesen Zeilen zu sortieren, ist das anstehende Fest ganz fern.
Fast schon ein wenig irritierend scheint mir der Duft des Kuchens welcher sich gerade im Backofen befindet – und später für den Nachmittag des 24. Dezember eingefroren werden soll.

Ich passiere beim Aufräumen diversester Kinder-Klamotten den Weihnachtsbaum und kann den Duft jener tiefgrünen Zweige nicht einordnen.
Will ich DAS dieses Jahr?
Finde ich das jetzt schön?
Oder erdrückt mich dieser Tage der wuchtige, stachelige Kerl in meinem Wohnzimmer? (Nein! Nicht der Mann auf der Couch! 😉 )

Kann Weihnachten nicht einfach weg?

mehr „Null Bock auf Weihnachten?“