Don’t mess with the Mutti! – Unser Wochenende in Bildern 19./20.10.

7+

Dieses Wochenende habe ich wirklich lange überlegt, ob ich bei der Aktion „Wochenende in Bildern“ von grossekoepfe
(Werbung durch Verlinkung) tatsächlich mitmache.

Denn ganz ehrlich?
SO wahnsinnig spannend war’s dieses Mal wirklich nicht – und es stellt sich die Frage, ob tatsächlich jedes einzelne Wochenende im Jahr teilbar und lesenswert ist.

Auf der anderen Seite war es von vornherein ein Anliegen meinerseits, Euch hier Geschichten aus dem Familienalltag zu berichten.
Ehrliche und wenn’s nun einmal sein muss auch Unschöne.
Oder auch mal mich mit meinen Launen einfach ein wenig selbst durch den Kakao zu ziehen! 😉

Und um bei der Wahrheit zu bleiben:
Ich kann diese Zeilen gerade nur schreiben, weil meine kleinste Tochter gerade alleine ins Spiel gefunden hat – und nunmehr selbstvergessen Playmobil Meerjungfrauen auf dem Teppich gleiten lässt.
Und weil die anderen beiden Kinder mit ihren Freunden unterwegs sind.
Der Mann arbeitet derzeit gefühlt 24/7 – und solange ich nicht auf’s Klo muss (dahin verfolgen sie mich immer! ALLE!!)
fragt gerade niemand nach mir! 😉

Hier also meine Bilder eines ganz gewöhnlichen Wochenendes, vollgeladen mit Dreck-Wäsche, Staub, Geschirr, einer auslaufenden Spülmaschine und auch einer unter Tränchen Gefühls-geladenen Mutti!

Samstag

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Unruhe in der Nachmittags-Betreuung & nasses Gras: Wenn Termine Bauchweh bereiten

11+

Donnerstag.

„Ich habe heute zwei „Keine-Lust-Termine““

höre ich mich am frühen Morgen dem Gatten mitteilen.
Und während ich das sage, erschrecke ich mich ob dieser Aussage über mich selbst.
Das sollte ich jetzt wirklich nicht so sagen!
Doch genau in dem Moment – noch Kaffee-nüchtern – fühlt es sich leider genau so an.
(Ist in diesem Zustand nicht grundsätzlich die ganze Welt doof? 😉 )
Nein!
Ich sollte das wirklich nicht äußern, zumal ich mir einen der beiden Termine sogar frei ausgesucht habe!

Aktuell allerdings bereitet mir der „Termin“ regelmäßig leichte Bauchschmerzen und das macht mich sehr traurig.
Gleichermaßen bin ich jedoch zuversichtlich, auch diese Problemchen in den Griff zu bekommen und an kritischen Punkten arbeiten zu können.
Noch aber bin ich einfach nicht so weit.

Worum es genau geht? mehr „Unruhe in der Nachmittags-Betreuung & nasses Gras: Wenn Termine Bauchweh bereiten“

Flunker-Queen – was sie sagt – und was sie wirklich meint

10+

Ich habe kürzlich in einem Blog-Beitrag darüber geschrieben, wie Scheiße das Lügen und Flunkern ist – und dass wir es doch viel öfter mal mit der Wahrheit versuchen sollten.
Das finde ich auch immer noch, gerade geht es darum, gegenüber den Kindern als Vorbild zu fungieren!
Dann ist es unsere verflixte Pflicht und Aufgabe!

Was ich dabei aber vergaß ist, wie oft ich selbst eigentlich im Alltag flunkere.
Und sei es nur ein klitzekleines bisschen.
Auch – oder vor allem – den Kindern gegenüber.

Zumindest realisiere ich, dass ich des Öfteren Dinge sage und Aussagen treffe, die ich gar nicht so meine.
Und vielleicht wäre gerade im Zusammenspiel zwischen Mann und Frau ab und an ein übersetzendes Wörterbuch (ich weiß, das hat schon mal jemand vor langer, langer Zeit versucht) von Nutzen.
Vielleicht aber auch gerade besser nicht! 😉

Ich jedenfalls sage ziemlich viele Dinge, die ich innerlich ganz anders meine.
Und gewiss fallen mir nach diesem Blog-Beitrag noch eine ganze Menge weiterer Beispiele ein.
Ein paar habe ich aber dennoch für Euch, mich selbst und mein Umfeld (und meinen Mann! 😉 ) zusammentragen können.
Viel Spaß! 🙂

Was ich sage:

„Oh komisch – ich muss ja schon wieder auf’s Klo“
(gerichtet an’s Kind)
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Alles was zählt – Unser Wochenende in Bildern 12./13.10.

12+

Alles was zählt – das ist es, worauf ich mich dieses Wochenende konzentrieren wollte.
Wer mir nahe steht und mich kennt weiß, dass dies kein leichtes Unterfangen ist!
Und auch, dass ich mich selbst immer wieder dabei überlisten und austricksen muss. 😉

Ich muss mich zwingen, den Blick dafür zu schärfen, was wirklich wichtig ist und im Leben zählt.
Die Welt durch die Handy-Linse in all‘ ihren schönen Farben wahrzunehmen, die Gerüche der Natur einzuatmen und aufzusaugen,
Zeit für die Menschen freizuschaufeln, die uns bedingungslos lieben – mit all‘ unseren (meinen, natürlich meine ich nur meine! 😉 ) Makeln und Macken.

Und ebenso natürlich muss ich hier nun nicht erwähnen, dass die Rede von den eigenen drei Kindern und dem Mann an meiner Seite ist.
Zeit mit diesen vier Menschen zu verbringen, verbunden mit der derzeitigen Gewissheit, dass wir alle uns haben und gesund sind – und der Hoffnung, dass dies auch noch bis in alle Zeiten so bleiben wird.

Das ist es, was zählt!
Und darüber hinaus? Gar nicht so viel mehr!

Keine Facebook-Kommentare!
Kein Mütter-Bashing auf sämtichen virtuellen Plattformen (Leute! Das nervt so sehr!).
Keine Instagram-Likes und Follower-Zahlen (freu mich trotzdem über Euch!).
Und auch keine grämenden Gedanken über Menschen, die uns möglicherweise nicht mehr leiden können. 
(Szenarien, welche sich eventuell sogar nur einzig und allein im eigenen Kopf abspielen!)

All‘ das ist Bullshit, hat man die Möglichkeit, Zeit mit seinen ganz eigenen Lieblings-Menschen zu verbringen!
Und das sogar bei herrlichstem Sonnenschein! mehr „Alles was zählt – Unser Wochenende in Bildern 12./13.10.“

Lügen ist scheiße – Wir lesen „Flunker-Freunde“

12+

Menschen lügen. Unentwegt.
Und vermutlich liegt dies sogar in unserer Natur.
Selbst diejenigen, die uns am nächsten stehen und die wir von Herzen lieben, flunkern uns hin und wieder an.
Fleißig verteilen wir Halbwahrheiten oder unterschlagen Tatsachen.
Aus Eigenschutz, um den Anderen zu schützen, aus Vergeltungs-Zwecken – also Rache, um Schaden anzurichten oder ein schlechtes Gewissen einzureden, weil wir keine „Eier in der Hose“ haben, um einen Nutzen aus der Sache zu ziehen – oder aus unzähligen tausend anderen Gründen.

Nur die Wenigsten von uns sagen immer und unentwegt die Wahrheit!
Meistens spielen wir Erwachsenen sogar dieses Spiel mit!
Wir wissen, dass der Andere uns gerade eine faustdicke Lüge auftischt – und alles was wir tun, ist zustimmend und milde lächeln.
Des lieben Friedens willen – und weil Streit und Konflikte nicht immer produktiv sind und für alle zu einer akzeptablen Lösung führen.
Wir nehmen die Lügen der Anderen einfach so hin, manchmal sogar mit einem resignierenden Achselzucken.

Aber ist es das, was wir unseren Kindern vorleben wollen? Ernsthaft?
Sollten wir – sollten unsere Kinder! – nicht noch an das Gute im Menschen glauben dürfen?
Und daran, dass das Lügen einfach scheiße ist und sich nicht gehört?
Ich finde schon!

Kinder sind, wenn ihr mich fragt, von Grund auf gut!
Es sind herzensgute und liebe, kleine Persönlichkeiten!
Es gibt keine „falschen“ und bösen Kinder!

Denn ich wage zu behaupten, niemand wird böse oder gar verlogen geboren!
Es ist das, was den Kindern im Laufe ihrer Kindheit widerfährt, was sie vorgelebt und anerzogen bekommen, nur das prägt und formt einen Menschen!
Das geborene „Arschloch“-Kind? Existiert doch gar nicht. 😉

Klar flunkern wir Erwachsenen manchmal auch aus einer Notwendigkeit und gut gemeinten Höflichkeit heraus – das mag eine andere Seite des Lügens zu sein.
Und doch ist unsere Aufgabe als Eltern den Kindern vorzuleben, dass Lügen nicht selbstverständlich ist und zum guten Ton gehört! Basta!

(Rezension)
Eine, die sich dieser Aufgabe angenommen hat, ist Katja Reider mit ihrem Kinderbuch „Flunker-Freunde“.
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Unser Wochenende in Leipzig – 05./06.10

10+

Samstag

Den roten Ball soll ich finden – und den anderen auch.
Dabei rennen und einzeln die ebenfalls roten Plastik-Körbe treffen.
Im Anschluss Sack hüpfen, dabei mit meinem Jeans-Minirock möglichst eine gute Figur machen (na gut, das ist mein eigener an mich selbst gerichteter Anspruch) – und vor allem die andere Mutti rechts neben mir gnadenlos abhängen!

Und es gelingt mir!
Ich hüpfe im alten Kartoffelsack als Sieger über die Ziellinie. YES! Ernte anerkennende High Fives der eigenen Kinder und lobende Worte der – ich weiß gar nicht so Recht was für eine Frau hinterm Mikrofon das eigentlich ist! 😉

Genauso wenig, wie ich weiß, wie ich überhaupt in jene verwundernde, überaus eigenartige Situation geraten bin.
Hier im EInkaufszentrum – in der Filiale des Technik Giganten mit den roten Buchstaben.
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Raus an den See! – Unser WiB 28./29.09.19

11+

Samstag. Wie wild strampeln die kleinen Beinchen und das grüne Kinderfahrrad saust an uns vorbei.
Über feuchten Waldboden und erste bunte Blätter, so schnell, dass ich nur noch schemenhaft das blonde Mädchen den langen Pfad entlang radeln sehe.
Denn heute bin ich nicht alleine, muss den Weg nicht im Alleingang bestreiten, sondern habe zwei meiner liebsten Menschen bei mir!
Und ich bin sooo stolz!

Glaubte ich Minuten vorher noch einen mehr als lockeren Lauf, der einem Spaziergang ähneln könnte, vor mir zu haben, so merke ich jetzt, wie ich langsam warm werde.
Ja, noch nicht einmal drosseln muss ich mein Tempo!
Wir harmonieren prima zusammen, die Kleinste auf dem Rädchen, der Gatte wenige Meter hinter mir und ich.

Sport mit Kindern geht!

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Manege frei – Gedanken aus! Ein Abend im Zirkus Krone

20+

(Werbung für gemeinsame Erinnerungen – selbst zusammengespart und finanziert)
Warum gehen Menschen in den Zirkus?

Nun, ganz pragmatisch beantwortet könne man(n) sagen der reinen Unterhaltung wegen.
Oder gar um alte Kindheitserinnerungen wieder aufleben zu lassen.
Wer fühlt sich nicht beim Geruch von Popcorn und Sägemehl in alte Zeiten versetzt – und plötzlich wieder ganz klein und lebendig?

Wer kann dann die leichte Vorfreude und Aufregung leugnen, die uns beim Eintritt in diese ganz und gar andere und fremde Welt wie ein leichter Schauer überläuft?
Und die Hoffnung, für eine gewisse Zeit in eine andere Realität versetzt zu werden?

Nun, ich wäre nicht ich, würde ich hier an dieser Stelle nicht noch viel tiefer gehen wollen.

Ja, es ist der Wunsch nach einer anderen Realität auf Zeit, der uns auf die rot-samtenen Stühle lockt.
Möchten wir nicht bewusst ab und an in andere Welten entführt werden, zum Träumen und Staunen gezwungen, um über die ganz eigene Wirklichkeit für einen Moment nicht nachdenken zu müssen?
Sei es, weil sie gerade zu sehr schmerzt – oder weil wir uns nun an einem Ort befinden, der Alltags-Gedanken nicht zulassen möchte!

Ich kann nicht gleichzeitig in die Welt der Fabelwesen eintauchen, und dennoch darüber nachdenken, was im echten Leben gerade alles schief läuft – und ich nicht so funktioniere, wie ich es gerne möchte.
Das will ich auch gar nicht!

Die Manege ist ein Ort, der mich gefälligst fesseln und mitreißen soll!

Und das gelingt hier im Zirkus Krone mehr als erhofft! mehr „Manege frei – Gedanken aus! Ein Abend im Zirkus Krone“

Von Berufs wegen Mutter

22+

Ich habe mich verloren in letzter Zeit.
Erneut.
So glücklich ich das vergangene Wochenende auch war, so sehr ich die letzten warmen Spät-Sommertage genießen konnte und ich meine eigene Familie aus tiefstem Herzen liebe – fühle ich mich dieser Tage dennoch nicht vollständig.

Abermals fühle ich mich rastlos auf der Suche.
Nach Lösungen, Mitteln und neuen Wegen.
Neue Herzens-Wünsche keimen in mir auf, welche ich allein aus rationalen Gründen verdrängen und für immer verbannen sollte.
Zweifel tun sich auf und mein seit jeher wackeliges Gerüst des Selbstwertgefühls schwankt kläglich in den ersten Herbststürmen hin und her.

Noch versuche ich die Balance zu halten, fange Karten eines instabilen Kartenhäuschens wieder auf – und kitte zerbrochene Träume.
Noch versuche ich mit aufrechtem Gang und geraden Schultern meinen ganz eigenen Rucksack zu tragen und immer stoisch nach vorne zu schauen.
Und stolpere mindestens einmal im Monat über garstige Wurzeln, werde von mir selbst ausgebremst – und muss mit Tränchen in den Augen auf dem alten Baumstumpf Rast machen.
(Sorry! Not Sorry- steh‘ irgendwie auf diese Waldweg-Metaphern! 😉 ).

Wer bin ich und was will ich? mehr „Von Berufs wegen Mutter“

Wie ist das eigentlich so in der Kinderklinik?

15+

...gar nicht mal so schlecht.
Es gibt Orte, die würden nicht gleich auf Anhieb den Eindruck erwecken, jemals vermisst zu werden, sind die Kinder erst einmal groß geworden.
Doch für mich gehört die Kinderklinik dazu (und jetzt nennt mich gerne bekloppt!).

Denn was ich in meinem Wochenende in Bildern nicht berichtete:
Es war bereits mein achter (?) Aufenthalt in der Kinderklinik der Heimatstadt!

Ja, wir suchten keinen allzu fremden Ort auf, die mittlere Tochter und ich, am vergangenen Samstag.
Und möglicherweise war dies ebenfalls einer der vielen Gründe, die mich dazu bewegten einzuwilligen – und auf Empfehlung der netten Ärztin die Nacht dort zu verbringen.

Ich wusste genau, was mich erwarten würde, was zu tun oder gegebenenfalls zu lassen wäre.
Ich besuchte einen vertrauten Ort, an dem ich bereits mehrere Nächte schlief – oder eben auch durchwachte.
Eine Zeit lang fühlte ich mich als Dauergast, hätte mich gern mit jeder Schwester auf Station angefreundet und die schicken Badeschlappen gleich da gelassen.

Und jetzt – mit einem bisschen Abstand – jetzt nach all‘ den blöden Tagen der vergangenen zwei Wochen –  jetzt wo alle drei Kinder wieder fit, gesund in Schule und Kita sind, jetzt möchte ich bei einem Gläschen Wein einmal meine Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema Kinderklinik sammeln. mehr „Wie ist das eigentlich so in der Kinderklinik?“