„Unterleuten“, neben Pferden & die Sache mit der Schreibblockade – Unser September-Wochenende

Jaaa, lacht nicht!
Ich habe künftig vor, hier JEDEN Buchtitel von Juli Zeh zu zitieren! So!

Doch tatsächlich war ich an diesem Wochenende einmal „unter Leuten“.

Das erste Mal seit langer, langer Zeit.

Und im Grunde war es auch genau das, was ich nach der letzten Woche brauchte!
Um hier überhaupt wieder schreiben zu können.

Es benötigte ein paar schwindelerregende Runden im Gedankenkarussell, ziemliche viele Knoten im Gehirn, Schreibblockaden und Selbstzweifel, sentimentale und zutiefst depressive Gedanken – bis hin zum ultimativen Knall!

Ist immer so – und muss irgendein Automatismus im Gehirn sein.

Irgendwann bin ich mich selbst mit all‘ meinen verworrenen Gedanken und jenem elendig angeknacksten Selbstwertgefühl einfach so dermaßen leid, dass ich innerlich einfach auf „Reset“ drücke.

Vielleicht schreit die innere Stimme auch „Jetzt reicht’s“ oder gar „Halt die Fresse!“ – so genau weiß ich es gar nicht, aber irgendetwas in mir drinnen zieht die Notbremse und schreit nach Normalität, Gedanken im Auto-Pilot und einfach Weiterleben.

Inhale. Exhale. NICHT nachdenken. Lustig sein.

Gehirn-Explosion

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Zweitimpfung fürs Kind, Abschied vom Freibad & hundemüde in Wanderschuhen – Unser Wochenende in Bildern 18./19.09.

Samstag

Startete das Wochenende noch voller Energie und Übereifer Freitag-Nachmittag mit einer kleinen Party für mein zwölfjähriges Mädel, fühle ich mich heute, am Samstag-Morgen, wie gerädert.

Als wolle sich der Aktionismus vom Vortag rächen, brennen Augen und der Kreislauf spinnt.

(Ich habe gewiss nix auf der Pubertier-Party getrunken!!! Schwöre! 😉 )

Ich kann es nicht leiden, wenn ich nicht „funktioniere“!

So etwas hasse ich immer, ich mag das nicht.

Möchte nicht akzeptieren, versagt der eigene Körper und macht nicht so wie ich will.

Es hat meiner verqueren Ansicht nach ein wenig etwas von Versagen, als hätte ich als Mama keine Legitimation zum Ruhen und kein Recht auf Erschöpfung nach einer anstrengenden Zeit.
(Ist blöd, I know)

Dass ich an diesem Samstag sogar… more „Zweitimpfung fürs Kind, Abschied vom Freibad & hundemüde in Wanderschuhen – Unser Wochenende in Bildern 18./19.09.“

Warum gerade JETZT Hobbys für (meine) Kinder so wichtig sind!

Spikes.

Sie liegen vor mir im Flur, befremdlich und faszinierend zugleich.

Noch immer weiß ich damit nicht viel anzufangen.

Wohl aber weiß ich mittlerweile, dass sie für die zwölfjährige Tochter von größter Bedeutsamkeit sind!

Und tunlichst NICHT nebst der kleinen PET-Wasserflasche im Turnbeutel transportiert werden sollten!
(Es hatte ein bisschen was von Schampus-Dusche im hauseigenen Flur! 😉 )

Ferner weiß ich, dass die Bestimmung der eigenartigen Schuhe mit den spitzen Dornen an der Sohle wohl nicht DIE ist, damit nach dem eigenen Gatten zu werfen!

Wenngleich ich jenen Gedanken süffisant schmunzelnd für einen kurzen Moment für äußerst verlockend hielt.

Nein, die Dinger sind lediglich dazu da, eine gewisse Bodenhaftung zu gewährleisten und eine effiziente Kraftübertragung (letzteres ist selbstverständlich soeben von mir ergoogelt worden) zu ermöglichen!

Und seit ein paar Tagen also wohnen die gefährlich-anmutenden Nagelschuhe, die in der Leichtathletik ihre Daseinsberechtigung (WO sonst!? 😉 ) finden, in unserer Garderobe.

Direkt neben meinen hübschen Stiefeln!

Gekommen um hoffentlich zu bleiben.

Hobbys? Hatten die Kinder schon einige.

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„Über Menschen“ & Unter Wasser – Unser Wochenende 11./12.09.

„Über Menschen“ lautet der Buchtitel jenes Buches, welches mich die letzten Wochen hat ein kleines bisschen aus meiner ganz eigenen Realität fliehen lassen.

Und mir quasi den Boden unter den Füßen wegriss, als diese ungewohnte Reise zu Ende war.

Weshalb Tränchen rieselten (lest gerne hier nochmal meinen Beitrag dazu), so wie es sich nun einmal gehört, klappt man ein ganz und gar wundervolles Buch ein letztes Mal zu.

In meinem Fall sogar virtuell – im Nachhinein wünschte ich, ich hätte das gute Buch in Papierform in den Händen gehalten – es hätte es verdient!

Was mich selbst überrascht, denn so plump und simpel jene Reise begann (nach Jahren hatte ich mal wieder Zeit für ein Buch und googelte einfach in der Spiegel-Bestseller-Liste – niemals hätte ich gleich mit einem Volltreffer gerechnet!!!), so emotional aufwühlend endete sie.

Über Menschen – das Buch wurde in Rezensionen zerrissen, da die Haupt-Protagonistin Gefühle für einen „Dorf-Nazi“ entwickelt, die sie sich selbst weder eingestehen, noch erklären kann.

Niemand „dürfe“ mit so einem Menschen sympathisieren, so die Kritiken und zudem sei die liebe „Dora“ als ein wenig dumm und naiv dargestellt worden.

Letzteres verärgert mich immens!

Denn müssen… more „„Über Menschen“ & Unter Wasser – Unser Wochenende 11./12.09.“

In der Warteschleifen-Hölle! Warum ich „Warten“ (& Telefonieren) einfach nicht kann!

„Ja dann halt‘ net!!!“

(ich stieß in Wahrheit etwas Anderes empor – aber ich habe gelernt, mich hier nicht mehr detailgetreu zu zitieren! 😉 )

Ein weiterer Kraftausdruck entwich mir, irgendetwas animalisches zwischen zusammengepressten Zähnen, bevor ich zittrigen Fingers bei Minute 17.56 auf die Auflegen-Taste tippte.

Ich bin gerade durch meine persönliche Hölle gegangen – und scheiterte abermals.

Warteschleifen? Mein Hell-Loop!

Kennt Ihr Lucifer?

Ich kucke es gerne in OV, also auf Englisch!
(Die deutschen Synchron-Stimmen sind grottenschlecht und verderben den britischen Akzent! Glücklicherweise jedoch nicht die Optik 😉 )

Hölle bedeutet hier, dass jeder immer und immer wieder in einer Endlos-Schleife seine ganz eigenen worst Albträume und Momente aus Lebzeiten durchmacht.

Jeder hat seinen ganz eigenen Hell-Loop.

Meiner hieße „Warteschleife“.  more „In der Warteschleifen-Hölle! Warum ich „Warten“ (& Telefonieren) einfach nicht kann!“

Gewollte Flucht aus dem Alltag? Warum ich mir wieder Zeit zum Lesen schenken möchte!

„Sie befinden sich derzeit in einem Lesezeitraum“

sagt mir die Kindle-App auf meinem Mobiltelefon, während ich mir gerade das letzte Tränchen aus den Augenwinkeln wische.

Trotz der noch feuchten Wangen und des eben noch vorhandenen Gefühl des „Verloren-seins“ muss ich nunmehr leise auflachen.

Denn war ich nicht eben gerade in Begriff, die Türe des „Lese(zeit)raums“ wieder zu öffnen, um mich zaghaften Schrittes wieder in das zu begeben, was sich „mein Leben“ nennt?

Die Klinke hatte ich schon in der Hand, die Reise war abrupt beendet und ließ mich unter Tränchen Abschied-nehmen, so wie es sich nun einmal für eine gute Reise (zu sich selbst) gehört!

Ich habe ein Buch gelesen

Ich habe ein Buch gelesen.

Das mag nicht allzu sonderlich bedeutsam klingen.
Menschen lesen andauernd und ständig Bücher.

Doch in meinem Fall schon! more „Gewollte Flucht aus dem Alltag? Warum ich mir wieder Zeit zum Lesen schenken möchte!“

Nobody said it was easy – die Schattenseiten eines öffentlichen (Familien-) Blogs

Als ich vor vier Jahren völlig naiv und blauäugig mit dem Bloggen anfing, war zunächst alles ein Riesenspaß und Abenteuer!
Ein Experiment, von dem ich nicht wusste, wie weit und wohin es mich führen sollte.

Schreiben wollte ich!

Möglichst lustig und selbstironisch!

Menschen dabei erheitern und mir selbst eine willkommene Auszeit vom durchgetakteten Mama-Alltag verschaffen.
Etwas für mich, mein Ding, meine Ausflucht.
Etwas, das MIR gut tut.

Nachdem ein paar Zeitungsartikel auf der Gastautoren-Seite der Lokalzeitung als erste Selbstversuche erstaunlich großen Anklang fanden, fühlte ich mich bestätigt und motiviert, künftig weitere lustige Erzählungen aus dem Alltag mit drei Kindern „irgendwo hin zu packen“.

Was spätabends im Bett bei einem Glas Weißwein mit der banal-simplen Google-Suchanfrage

„Wie erstellt man einen Blog“

begann, findet… more „Nobody said it was easy – die Schattenseiten eines öffentlichen (Familien-) Blogs“

Wenn die Sonne im Meer versinkt…Unser Wochenende in Bildern 21./22.08.

Tränchen muss ich unterdrücken, als ich auf das schimmernde Wasser blicke und einen ganz und gar wunderbaren Tag verabschiede.

Noch im halb-nassen Bikini und mit Salz-verklebten Haaren sitze ich da, vor mir der klassische Cocktail zum Sonnenuntergang (nur einmal Zeit für einen echten Sundowner am Meer haben! 😉 ), neben mir der Gatte.

Die Kinder haben wir nach unserer Ankunft mit dem Wassertaxi – ich komme gleich darauf zurück – vor zum Mobilheim geschickt, sie kennen sich mittlerweile gut auf dem Platz aus und dürfen sich auch einmal frei bewegen.

Es ist Zeit für uns – und auch für mich und meine ganz eigenen Gedanken.

Ja, solche Momente erfüllen mich stets voller… more „Wenn die Sonne im Meer versinkt…Unser Wochenende in Bildern 21./22.08.“

Die Phasen (m)eines Urlaubs…

Heute Morgen war es das allererste Mal soweit!

Endlich könnte man sagen.

Ich blickte auf’s Handy, um überhaupt feststellen zu können, welchen Wochentag wir eigentlich haben.

Ich wusste es tatsächlich nicht mehr – und fühlte mich leicht orientierungslos.

Oder endlich im Urlaub angekommen?
Möglicherweise.

Wenngleich es sich hier um meine ganz eigene Version von Urlaub handelt!

Denn nicht erst in diesen Tagen durfte ich lernen, dass bei fünf Familienmitgliedern nun einmal jeder auf seine Art und Weise urlaubt und wir zwar gemeinsam hier – und dennoch nicht ständig alle zusammen sind.

Und in reinster Harmonie und Eintracht schon einmal gar nicht.

Denn jedes Familienmitglied hat seine ganz eigenen Vorstellungen vom perfekten Urlaub und es ist ohnehin eine Lüge, dass… more „Die Phasen (m)eines Urlaubs…“

Was ich mir für meine Kinder wünsche…

Als ich gestern Nachmittag nochmal alleine mit den Kindern ans Meer ging, erlebte ich einen nahezu magischen Moment.

Da stand ich also und beobachtete diese drei wunderbaren Wesen – meine Kinder!

Und ich hätte in jenem Augenblick mein ganz eigenes Glück nicht in Worte fassen können!

Ja, ich schluckte schwer, denn diese Drei da vor mir im Wasser und neben mir sind leibhaftig meine ganz eigenen wundervollen Babys – manchmal kann ich das noch immer nicht begreifen.

Und wenngleich das wohl für Einige als äußerst schleimig und schwülstig daher kommen mag, so wage ich zu behaupten, eine jede Mutter kennt solche Momente!

Wie schön es war, ihnen zuzusehen wie sie – ausnahmsweise einmal 😉 – einträchtig zusammen im Wasser tobten und schwammen!

Wie es mich von Stolz erfüllte zu beobachten, wie groß und selbstständig alle Drei schon geworden sind!

Meine Kinder – eine bessere Version meiner selbst

Meine Kinder, die bereits jetzt schon so viel (mehr) können!

Und ich spürte mich in diesem Augenblick darin bestärkt, dass es nun einmal meine Herzensaufgabe ist, diese… more „Was ich mir für meine Kinder wünsche…“