Eierlikörkuchen-backen a la Mutti

4+

Wache nach nur fünf Stunden Nachtruhe schlaftrunken auf und stelle dabei nicht ohne blankem Entsetzen fest, dass der Gatte am Folgetag seinen Mittvierziger-Geburtstag feiert.

Du musst heute also noch einen Überraschungs-Kuchen backen, da der Gatte, welcher Alkoholisches ausschließlich in gekochter oder gebackener Form zu sich nimmt, sich alljährlich Deinen Eierlikör-Kuchen (scheinste also gut zu machen 😉 ) wünscht!

Nachdem Du das morgendliche Kinder-Abfertigungs und vorübergehendes Aufbewahrungsprogramm abgespult hast, fährst Du im Affenzahn von Kita in Richtung Supermarkt.
Du landest der Nähe halber beim Discounter mit der rot-weißen Schrift.
Entnervt ziehst Du Dir die Mütze noch tiefer in’s Gesicht (und über die Ohren!), um nicht noch länger das nervtötende Geheuchel und Geschleime des Markt-eigenen-Radio-Moderators zu ertragen.

Die Zutaten

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Wenn aus Verzweiflung Kreativität wird: Keks-Lebkuchen-Häuser

6+

Sie haben uns wieder fest im Griff.
Diese typischen dämlichen Winter-Nachmittage.
Ja, genau die, auf die wir uns im Hochsommer immer so freuen!
Wir freuen uns auf diese Gemütlichkeit, die warmen Lichter im eigenen Wohnzimmer, während es draußen regnet und stürmt (seltener schneit) und auf’s Daheim-sein.

Zu Recht! Denn nach monatelangem Freibad-Hopping und Wochenend-Trips-planen, übt auch das Heimelige wieder seinen Reiz aus.
Endlich wieder mit den Kindern Spiele spielen, backen und basteln!
Und ist Frau dann zu allem Überfluss auch noch von irrsinniger und unerklärlicher Weihnachts-Vorfreude gepackt, ist doch alles umso schöner, oder?

Nun, bis zu einem gewissen Grad. mehr „Wenn aus Verzweiflung Kreativität wird: Keks-Lebkuchen-Häuser“

Wenn Kinder (& Mütter) Tics haben…

6+

Dann ist das gar nicht schlimm!
Und eigentlich wäre jetzt mein Blog Post mit dieser Feststellung schon wieder zu Ende!
Wozu weiterschreiben, wenn ich die alles erleuchtende Erkenntnis bereits gleich zu Beginn raus gehauen habe?
Das Pulver ist verschossen, doch möchte ich damit auch gleichzeitig Wind aus den Segeln nehmen!
Sofort in die rechte Richtung lenken. Denn ich möchte mich hier nicht über Tics der Kinder beschweren und ausgiebig auslassen, sondern lediglich reflektieren und das Thema entschärfen.
Für mich selbst und für alle Anderen! 😉

Seit Wochen macht sie es schon

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Unser geheimer Adventskalender: Ein DIY-Herzens-Projekt

5+

Ich weiß gar nicht so recht, was es gerade ist, was da Seltsames in mir vorgeht.
Ich könnte Euch noch nicht einmal Antwort geben auf diese simple Frage, wie es mir zur Zeit geht!
Denn die ehrliche Aussage wäre: Ich weiß es nicht.

Ich kann sie nicht einschätzen, diese Gemütslage, welche dieser Tage vorherrscht.
Doch finde ich diesen Zustand aktuell gerade gar nicht so schlecht.
Es ist ein zur Ruhe kommen nach Monaten und Wochen der Aktivitäten und nervenaufreibenden inneren Gefechten.
Es ist diese Sehnsucht, dieses Verlangen nach Heimeligkeit, nach Geborgenheit und ganz viel Familie!

Ich möchte mich derzeit am Liebsten mit meinen Kindern zu Hause verkrümeln, ganze Nachmittage lang.
Nirgendwo hin müssen und stattdessen bei Tee und Keksen die Bastel-Schublade ordentlich durcheinander wirbeln! mehr „Unser geheimer Adventskalender: Ein DIY-Herzens-Projekt“

Vom Grinch, der Weihnachten verschlief

1+

Eine seltsame Stille lag über der Höhle des grünen Gesellen hoch oben auf dem Bergesgipfel.
Nicht einmal der sonst so zornige, stürmische Wind toste und wütete und ließ‘ – wie eigentlich üblich – die noch wenigen verbliebenen Bäumchen sich qualvoll hin- und her biegen!

Nein, es war eine nahezu friedliche Ruhe und beinahe könnte man meinen, der dustere Berg würde im Morgenlicht warm und hell erstrahlen.
Nur die hin- und wieder herunterpurzelnden Steinchen und das leichte Beben und Vibrieren des kargen Untergrunds dort droben ließen erahnen, dass da noch etwas Anderes sein musste.

Und wenn man nur mutig genug war sich des Höhlen-Eingangs zu nähern, einmal das Näschen in’s dunkle Kühl herein zu halten und mit einem Ohr aufmerksam lauschte, dann würde man es verstehen.

Was dort gerade vor sich ging. mehr „Vom Grinch, der Weihnachten verschlief“

Wir alle müssen lernen

2+

Sonntag-Abend.
Ein Wochenende voller Erkenntnisse liegt hinter uns.
Ein schönes Familien-Wochenende mit viel Plätzchen-backen und gemeinsamer Quality-Zeit –  und dennoch nicht eines der Leichtesten.
Ja, dieses eine Wochenende hätte kaum mehr Einsichten mit sich bringen können.
Weil es manchmal eine ganze Weile dauert, bis man in der Lage ist, Dinge wahrzunehmen und gemeinsam neue Richtungen einzuschlagen. 

Und einmal mehr, an diesem Sonntag- Abend, wird mir gerade bewusst, dass Eltern-sein auch ein lebenslanges Lernen bedeutet.
Nicht nur, befindet sich der eigene Nachwuchs im Baby- und Kleinkindalter!
Auch mit größeren Kindern müssen wir immer wieder Neues dazu lernen, neue Erkenntnisse reifen lassen und uns an ungewohnte Situationen anpassen.
Und vor allem lernen, damit klar zu kommen. Immer und immer wieder!

Und ich befürchte,  das wird auch nie aufhören. 😉
Das Leben ist ein steter Lernprozess – und zwar für alle Familienmitglieder, egal wie alt und weise wir nun sind. 

Erkenntnis Nr. 1: Ich habe einen Fehler gemacht.

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Der perfekte Morgen

34+

„Was beschäftigt Dich?“, fragt mich das „Dashboard“ auf dem PC.
Gedacht ist diese Funktion für sogenannte „Schnelle Entwürfe“.
Gedanken, die dazwischenfunken und schnell notiert werden möchten.

Also eigentlich genau das Richtige für mich, denn von diesen ungebetenen, plötzlichen Gedanken habe ich viele.
Nur kommen die meistens nicht dann, wenn ich gerade vorm Rechner sitze um in’s Dashboard zu notieren.
Ich weiß meistens so spontan gar nicht wohin damit, so dass ich sie irgendwo in meinem Mail-Fach einfach schnell unter „Entwürfe“ abspeichere.

Denn auch wenn ich durchaus von der Existenz diverser Handy-Notizfunktionen & Co. weiß, ist dies die für mich effektivste Methode, schnelle Gedanken zu notieren: In meinen Mails.

Doch macht mir die Sache eines heute erneut bewusst:

Darum geht es für mich hauptsächlich beim Bloggen!

Um das Notieren und Festhalten von Gedanken.
Alltagssorgen, Muttergefühle, Dinge, die nicht so günstig liefen – ich möchte all‘ das festhalten.

Für mich, für Euch! Ich möchte aufzeigen, WAS diese ganze Mutter-Kiste manchmal bedeutet und in unserem Gefühlsleben anrichtet.
Ich möchte schnelle Geistesblitze notieren können, damit sie nicht doch in die Vergessenheit geraten.
Und auf diesem Blog hier nur noch Buchrezensionen und Werbe-Kooperationstexte auftauchen.
Ich möchte nicht den Blick, die Spontaneität und die Leidenschaft für die eigentliche Sache verlieren!

Was würde ich also heute morgen in’s „Dashboard“ notieren?

Es könnte vielleicht in ungefähr so ausschauen:

„Ich wünschte mir nur ein einziges Mal den perfekten Morgen!“

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Quality-Time mit der Kleinsten: Wir spielen „6 nimmt! Junior“ von AMIGO *Gewinnspiel*

4+

*Werbung. Gelangweilt windet sie sich auf dem Wohnzimmer-Fussboden.
Mal nach rechts, mal nach links, die blonden wilden Haare schleifen über’s dunkle Laminat und der kleine Wisch-Mopp in Pink & Lila tut mir auf einmal unendlich leid.

Es ist mal wieder das mütterliche Gewissen, welches mich nun innerlich nahezu zerreißt und gerade ganz schwer schlucken lässt.
Denn meine Tochter liegt nicht einfach so rücklings auf dem heimischen Fußboden.
Nein, im Hintergrund tönt und dudelt es in Nerv-raubenden Tönen, kitschige Bilder in knallbunt wechseln sich ab.
Mein Kind glotzt TV. Und wälzt sich ob der Unterforderung und eigentlicher Desinteresse am – zugegebenermaßen oft viel zu bescheuerten – Kinder-Unterhaltungsprogramm vom Streaming Dienst hin und her.

Und diesen Zustand muss ich ändern!
Sehe mich gerade dafür verantwortlich, hier sofort einzugreifen und mein Kind davon zu überzeugen, endlich anzufangen zu spielen!

Vielmehr als das: ICH möchte jetzt mit ihr spielen und für sie da sein! mehr „Quality-Time mit der Kleinsten: Wir spielen „6 nimmt! Junior“ von AMIGO *Gewinnspiel*“

Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite“

4+

*Werbung. Es ist ja eigentlich jedes Jahr dasselbe. Kaum haben wir artig und fleißig Kürbisse wahlweise geschnitzt oder mit Acryl-Farbe bemalt, diese stolz überall auf Bildchen im Netz präsentiert und von unseren gespenstisch-schaurigen Streifzügen durch die Nachbarschaft berichtet, lauert schon das nächste „Mütter-Battle“ an der Ecke.

Hämisch lacht es sich in’s Fäustchen, grinst breit ob der Panik, welche die nächste Pflicht-Aktion („Du bist nur eine gute Mutter wenn….“) in uns auslöst.
Und ich meine hier noch nicht einmal das alljährliche Wett-Laternen-Basteln in der Kita.

Denn dieses Jahr kann ich hier nun entspannt auf der Couch von purem Glück berichten. Dieses Jahr musste ich mir nicht Kaffee und Kuchen erst zuvor mit schnippeln, biegen, prickeln, kleben und verzieren verdienen!
Nein! Die Kinder bastelten die diesjährige Martins-Laterne alleine in der Kita.

Und während ich dies hier schreibe, fühle ich mich nun ein klein wenig schuldig.
Ob meiner Unlust was derartige Dinge, wie Laternen-Basteln betrifft.
Weil’s sich beim dritten Kind irgendwie „ausgelutscht“ anfühlt und einen überzeugten DIY-und Bastelverweigerer auch nach dem elften Jahr Mutterschaft nicht beflügelt und in unbändigende Euphorie versetzt!

Es sei denn, die Bastelarbeiten werden für Mutter so einfach wie möglich gestaltet. Wenn nur noch ein bisschen Phantasie und Feinschliff fehlen. Dann ist’s auch für mich in Ordnung.

Wenn ich aber nun nicht vom Laternen-basteln schreibe, was meine ich denn dann? mehr „Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite““

Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss

4+

Sie hat es auf mich abgesehen. Diese lästige, verflixte Fliege.
Eine der wenigen Überbleibsel eines viel zu warmen, doch ganz und gar zauberhaften Herbstes. Lässt sich immer und immer wieder penetrant auf meinem Kopf nieder, surrt mir laut ins Ohr und will mich einfach nicht in meinem Trübsal in Ruhe lassen.

Als wolle sie mich aufscheuchen, mich zum Wieder-Aufstehen zwingen, mich davon zu überzeugen, dass das Leben wunderschön und schillernd ist.
Als wolle sie mir lautstark in’s müde Ohr summen, endlich an all‘ meine eigenen Worte zu glauben. An das Feuerwerk im Kopfe und im Herzen, von welchem ich erst vor wenigen Tagen drüben auf Instagram schrieb.
Welches in genau jenem Moment auch präsent war und mein Herz mit Wärme und Dankbarkeit erfüllte. Dankbarkeit, diese wundervolle Familie, diese fantastischen Kinder zu haben. Dankbarkeit am Leben zu sein!

Und als wollten sie es ihr gleichtun, kitzeln mich nun ebenfalls Sonnenstrahlen auf der Nase. Draußen ist der Himmel knallblau und ich sollte einfach jetzt nicht hier liegen. Sollte an diesem freien, mir zur Verfügung stehenden Vormittag, an diesen drei Stunden, raus gehen! Die frische Luft in mich aufsaugen und mich bewegen. Ein- und Ausatmen und Sport machen. Ganz alleine, nur ich draußen am See.
So, wie ich es so gerne pflege zu tun, bietet sich einmal die Möglichkeit dazu.

Doch heute kann ich nicht. mehr „Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss“