Vom Grinch, der Weihnachten verschlief

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Eine seltsame Stille lag über der Höhle des grünen Gesellen hoch oben auf dem Bergesgipfel.
Nicht einmal der sonst so zornige, stürmische Wind toste und wütete und ließ‘ – wie eigentlich üblich – die noch wenigen verbliebenen Bäumchen sich qualvoll hin- und her biegen!

Nein, es war eine nahezu friedliche Ruhe und beinahe könnte man meinen, der dustere Berg würde im Morgenlicht warm und hell erstrahlen.
Nur die hin- und wieder herunterpurzelnden Steinchen und das leichte Beben und Vibrieren des kargen Untergrunds dort droben ließen erahnen, dass da noch etwas Anderes sein musste.

Und wenn man nur mutig genug war sich des Höhlen-Eingangs zu nähern, einmal das Näschen in’s dunkle Kühl herein zu halten und mit einem Ohr aufmerksam lauschte, dann würde man es verstehen.

Was dort gerade vor sich ging. mehr „Vom Grinch, der Weihnachten verschlief“

I’m not your babe: Kommunikationskanäle

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Ich habe gerade festgestellt, dass allein ich über sechs verschiedene Kommunikationskanäle erreichbar bin, sofern man das denn unbedingt möchte! Ich bin immer verfügbar, vielmehr ist mein Mobiltelefon dies.
Alex L. aus S.  kann man(n) kontaktieren per WhatsApp, Threema, Mail, Messenger, SMS oder Insta Direct und mit Sicherheit habe ich hier gerade jetzt etwas vergessen. Denn ganz ehrlich? Manchmal verliere ich den Überblick! 😉 mehr „I’m not your babe: Kommunikationskanäle“

Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass

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Er nervt mich schon den ganzen Tag! Da der Gatte seinen offiziellen Arbeitsplatz in Baden-Württemberg hat, wir jedoch unser Nest im ländlichen Hessen aufbauten, hockt er heute hier zu Hause rum!
In „meinem“ Wohnzimmer!  Der Mann hat Feiertag – und alle anderen Familien-Mitglieder nicht.

Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, der weiß, dass der Ehemann und ich zum Teil eine Wochenende-Ehe führen. Mal mehr und mal weniger, wie es nun einmal so ist, wenn der hauptsächlich arbeitende Part beruflich viel in Deutschland unterwegs ist. Das ist einerseits mit drei Kindern nicht immer leicht (ich berichtete bereits hier davon), auf der anderen Seite genieße ich meine Freiheiten und die vormittägliche Ruhe!
Ja, ab und an muss ich mich gewiss immer erst einmal wieder an die Situation gewöhnen und anpassen, dass da gerade noch jemand rum sitzt! 😉

Und heute bin ich geladen! Weiß‘ gar nicht genau, warum. Doch hege ich die Vermutung, an diesem unverschämten – ganz Deutschland spaltenden – Feiertag, ein wandelndes Pulverfass zu sein.

Und wie Konversationen zwischen Mann und Frau unter eben jener Gegebenheit aussehen, musste ich jetzt einfach mal zusammentragen! Nur für Euch! Ganz offen und ehrlich und beschämenderweise nix dazu gedichtet! ICH bin heute wirklich so!
Nun, Humor ist wohl, wenn Frau und Mann trotzdem lacht.

Hier also meine bisherigen „best of“ des heutigen Tages: mehr „Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass“

Denn ständig faselt das Muttertier: Bullshit-Ansagen

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Heute war ich genervt! Aus den unterschiedlichsten Gründen, die jedoch alle irgendwie nicht wirklich etwas mit den eigenen Kindern zu tun hatten. Es waren vielmehr andere Dinge, die mir gehörig gegen den Strich gingen, das mütterliche Gemüt strapazierten und mich innerlich quälten. Dinge, die es noch immer zu erledigen gilt und zu eben jenen mir stets die Zeit fehlt. Welche wiederum unaufhaltsam wie der feine Bade-Sand des Nagers durch die Finger sickert.

Verpflichtungen zu denen ich nicht „Nein“ sagen konnte, dies aber so sehr müsste und wollte.
Dieses „monthly“ wiederkehrende Unwohlsein welches Frau Mutter griesgrämig vor sich hin muffeln läßt!

Der viel zu frühe Morgen und das in Rekord-Zeit verstrichene lange Wochenende…

All das führte zu einer Mama, die alles Andere als „amused“ war und mündete in einer Reihe an Aus- und Ansagen, die Mutter im Laufe eines nur einzigen Tages an ihre Brut richtete. Alles Bullshit-Ansagen! mehr „Denn ständig faselt das Muttertier: Bullshit-Ansagen“

Wenn die Holle mit dem Frost

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Also ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher: Frau Holle heißt nicht umsonst FRAU Holle! Die geht mir nämlich gewaltig auf den Senkel mit ihren Launen und der typisch weiblichen, wechselhaften Gemütslage! Soll sie sich doch endlich mal zwischen den zwei Kerlen, die sie nun offensichtlich umzingeln und mit ihr liebäugeln, entscheiden! Denn einer von beiden tut ihr und vor allem uns (!) nicht mehr gut! Zeit, dass mal jemand der ollen Holle die Meinung geigt, findet Ihr nicht auch? mehr „Wenn die Holle mit dem Frost“

In’s Hirn geschlichen: Wenn Männer selbstreflektieren

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(Am Beispiel von Frage 161 bis 180 (Teil 9) des Selbstfindungs-Experiments der Johanna von Pinkepank.)

Ich habe mal wieder Lust, auf Klischees herumzureiten! Weil’s einfach manchmal so schön Spaß macht und lustig ist.

Denn, seien wir doch mal ehrlich:
Wir reden die ganze Zeit von Emanzipation, kämpfen für unsere Rechte, schreiben Gleichberechtigung und gleiche Bezahlung (die auf jeden Fall gerechtfertigt wäre!!) ganz groß und vergessen dabei eine klitzekleine Kleinigkeit:
Wir Frauen SIND anders als Männer! Punkt! Und es ist mir hier gerade wurscht, wie viele Feministinnen mir nachher empört auf’s Fertighaus-Dach steigen werden. Da muss ich im Zweifel dann durch, ich will es ja gerade nicht anders 😉 mehr „In’s Hirn geschlichen: Wenn Männer selbstreflektieren“

Der Rappel: Wenn Mutti sich verzettelt

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Montag morgen. Das an sich ist ja schon gruselig und furchtbar fies, um nicht zu sagen apokalyptisch! Ich hasse wirklich jeden einzelnen Montag-Morgen!

Und als würde das nicht genügen, habe ich gerade auch noch Angst vor mir selbst. Boah! Bin ich mir gerade unheimlich! Denn es ist mal wieder so weit. Nach langer Zeit. Mich hat der Rappel gepackt. Der Riesen-Mega-Rappel! mehr „Der Rappel: Wenn Mutti sich verzettelt“

Wenn Mutti kommentiert: Putzen Minecraft-Style

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Manchmal ärgere ich sie. Meine mittlere Tochter. Weil es mich fürchterlich nervt wenn sie das macht und ich es einfach NICHT ertragen kann! Ich kann da wirklich nicht hinhören. Ich find’s so dämlich und kann die Faszination nicht in geringster Weise nachvollziehen. Weil ich vermutlich zu alt bin. Nein! Weil ich ganz bestimmt zu alt dafür bin! Wie können junge Heranwachsende, Vorpupertäre, Spätpupertäre und wie auch immer man den angesprochenen Personenkreis, die Zielgruppe, bezeichnen mag, SO etwas interessant und cool finden?

Wie gebannt sitzt sie also auf der Couch, die Achtjährige, und schaut YouTube-Videos in denen „EpicStun“ (WER ist das?) Minecraft spielt und das ganze dabei klugscheißerisch kommentiert. Meistens noch in Begleitung eines Mädels. Der Zuschauer folgt also der Konversation zwischen beiden, die eben hauptsächlich aus dem dämlichen Kommentieren der gerade stattfindenden Geschehnisse beim Minecraft-Spielen besteht.

Es scheint im Moment schwer angesagt zu sein: Vermeintlich berühmte YouTuber stellen Minecraft-Filmchen zur Verfügung. Sogenannte „Let’s Play Videos“. mehr „Wenn Mutti kommentiert: Putzen Minecraft-Style“

Tischgespräche: Sexualkunde-Unterricht

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Wie Ihr sicherlich schon in anderen Texten heraus gelesen habt, unterrichte ich als sogenannte Übungsleiterin Englisch in Form einer Nachtmittags-AG an der Grundschule meines Sohnes. 

Einen Nachmittag in der Woche bin ich acht bis neun vorpupertären Zehnjährigen ausgesetzt. Ihr könnt Euch vorstellen, welches Vokabular dort vorherrscht und was derzeitiges Top-Wunschthema ist. Wenn die Halbstarken also gerade mal nicht mit Fäkal-Wörtern um sich werfen, dann wünschen Sie von mir eine englische Story über die Entstehung des Menschen zu hören. Denn Schwerpunkt der AG ist „Storytelling“. Es muss also jeweils eine bestimmte Geschichte im Fokus der AG stehen und entsprechend behandelt werden. Zum Missfallen der gesamten Meute komme ich diesem speziellen Wunsch NIE nach und versuche mit Charakteren wie dem „Grüffelo“ oder „Froggy“ dem Frosch zu punkten. Meist vergebens 😉

Nun, in Zukunft werde ich wohl noch schwereres Spiel haben. Die Vorpupertären, die sich allmählich zu hochprozentig-gefährlichen Pupertären entpuppen, haben jetzt Sexualkunde-Unterricht. Bei einer Vertretungslehrerin. 

mehr „Tischgespräche: Sexualkunde-Unterricht“

Von Supermarkt-Phantasien, Dichtungsgummi & verbotenen Köstlichkeiten

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Der meine alltägliche Einkauf im Supermarkt stellt sich für gewöhnlich wie folgt dar: Schlaftrunken schlurfe ich morgens um kurz nach acht noch lange vor dem ersten Kaffee durch die Regale. Noch völlig ahnungslos wer ich überhaupt bin, was ich will und welch wunderbar duftendes nährstoffreiches und insbesondere schnell zuzubereitendes Mahl am Mittag auf dem Tisch stehen soll. Um dann drei hungrige Kinder-Mäuler zu befüllen, um nicht zu sagen zu stopfen.

Ich spreche auch gar nicht von kulinarischen Höchstgenüssen und regelrechten Geschmacks-Explosionen oder gar Ergüssen. Nein, ich meine ein stinknormales, gesundes Mittagessen.

Doch selbst DAS ist für mich gewöhnlich um diese Uhrzeit auf nüchternem Magen mit schlafdefizit-umnebeltem Hirn eine nur griesgrämig zu überwältigende Aufgabe. mehr „Von Supermarkt-Phantasien, Dichtungsgummi & verbotenen Köstlichkeiten“