I’m not your babe: Kommunikationskanäle

12+

Ich habe gerade festgestellt, dass allein ich über sechs verschiedene Kommunikationskanäle erreichbar bin, sofern man das denn unbedingt möchte! Ich bin immer verfügbar, vielmehr ist mein Mobiltelefon dies.
Alex L. aus S.  kann man(n) kontaktieren per WhatsApp, Threema, Mail, Messenger, SMS oder Insta Direct und mit Sicherheit habe ich hier gerade jetzt etwas vergessen. Denn ganz ehrlich? Manchmal verliere ich den Überblick! 😉

Threema

Ich habe zwei Freundinnen, mit denen schreibe ich ausschließlich über Threema. Weil sie es so wünschen.
Das macht mir nix aus. Es sei denn, ich habe zum zehnten Mal mein eigenes Passwort dafür vergessen und weiß noch immer nicht, wie auf meinem neuen Handy die Benachrichtigungs-Funktion für diesen Kanal wieder eingestellt wird.
Sorry „Mädels“, ich bin der A….. der nicht antwortet – leider unbeabsichtigt! 😉
Nur fängt das alles an, mich ein klitzekleines bisschen kirre zu machen!
Denn ich kann mir nicht auch noch merken, wer nun welche Kommunikationsweise mit mir bevorzugt!

Instagram Direct

Und ganz nebenbei bemerkt bin ich nicht jederman(n)s „Babe“!

Denn das scheine ich offensichtlich auf einem Kommunikationskanal auch zu sein.
Der, der für alle öffentlich und sichtbar ist und dieses blaue „Direct“-Pfeilchen/Papierfliegerchen hat.
Welches ich zwar erst genehmigen muss, doch das „Babe“ gerne auch „My Angel“ flutscht mir schon vorher per Anfrage ins Auge.
Sorry, Kontakt-Wunsch abgelehnt – Not sorry!

Facebook Messenger

Zu sehr läuft mir noch ein Schauer über den Rücken, erinnere ich mich an die folgende Situation:

Als ich per Facebook eine Freundschafts-Anfrage bestätigte, weil ich mich von der Anzahl der mir angezeigten „gemeinsamen Freunde“ beirren ließ. Nun, man(n) soll es nicht meinen, doch mit fast Vierzig habe ich jetzt auch meine Erfahrungen mit Stalkern gesammelt!
Erst war ich „cuteawesome“, dann unfassbar „gorgeous“. Danke dafür!
@ Gatte: Schneid‘ Dir mal ein klitzekleines Stückchen davon ab, wirst schon nicht gleich auf der eigenen Spur ausrutschen – wenn nicht, fang‘ ich Dich liebend gerne auf!
Nicht jedoch empfange ich mit offenen Armen „Henry/William/James“ oder wie auch immer sein Name war.
Der wiederum nahm meine kalte Schulter als willkommene Aufforderung an, mich nach all‘ den erfolglosen Messenger-Kontaktierungen einfach mal spontan darüber per Video Chat anzurufen! What!?
Um ein Haar konnte ich der Kleinsten nicht mehr rechtzeitig mein Mobiltelefon aus der Hand reißen, welche verzückt in Begriff war, mal schnell abzuheben!
Ich glaube, ich habe noch NIE in meinem Leben so schnell jemanden digital blockiert! 😉

Ganz davon abgesehen, dass mich Männer, die zuu nett zu mir sind, regelrecht in die Flucht treiben – war schon immer so.
Ich wiederum hasse es, selbst um das andere Geschlecht buhlen zu müssen!
So! Und nun versucht’s mir mal Recht zu machen! 😉
(zum Glück ja schon sehr lange nicht mehr nötig)

Wie auch immer – Mann und auch Frau kann mich also auch per Facebook Messenger erreichen.
Das ist einerseits ganz praktisch, kennt man sich noch nicht so gut und hat sich dennoch spontan etwas mitzuteilen, doch häufen sich hier auch die ungebetenen Werbe-Infos und „gut gemeinten Ratschläge“.
Danke ebenfalls dafür – ich nehme mir das Recht raus, nicht auf alles zu reagieren!

E-Mail

Per Mail bin ich mittlerweile in zweierlei Hinsicht zu erreichen.
Einerseits direkt über meine E-Mail-Adresse oder via Mama steht Kopf.
Letzteres kann dann „gute“ oder auch „böse“ Mails enthalten. Leider ist es manchmal schwer, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.
Und NEIN: Ich habe kein Interesse an Frauen in meiner Umgebung für etwaige Beischlaf Aktivitäten!!!
(ich sollte vielleicht doch nicht immer das „andra“ aus meinem Namen streichen)  😉
Vom überquellenden Spam-Ordner nicht zu reden.

SMS

Ab und an erreicht mich selbst eine SMS. Doch sind diese wichtig, denn zum größten Teil vom eigenen Sohn, der unterwegs kein WhatsApp nutzen kann/darf! 😉

…einfach mal wieder zum Telefon greifen…

WhatsAPP

Und dann ist da eben der Gigant. Welchen ich selbst ausgiebig nutze und sehr zu schätzen weiß. Mein Retter in der Not, schneller Kontakt zur Außenwelt, spontaner Hausaufgaben-Fragen-Klärer und „Ich-denk-noch-an-Dich“ – Vermittler.
Ganz ehrlich? Ich liebe WhatsApp!
Aber keine Gruppen. Gruppen sind schlimm! Denn Gruppen schreiben und schreiben und schreiben – und ich komme einfach nicht hinter her!
Und ich gebe an dieser Stelle zu: Ich habe ALLE Gruppen, in welche ich freiwillig oder auch unaufgefordert herein geraten bin, auf stumm geschaltet. ALLE!

Nur finde ich, vergessen wir bei all‘ den Kommunikationsmöglichkeiten Eines:

Das persönliche Gespräch!

Auch ich. Ich bin in der Lage auf zig verschiedenen Kanälen mit Menschen unterschiedlicher Art, Sprache und Herkunft zu kommunizieren. Vertraute Menschen, liebgewonnene Personen, Freunde, Bekannte, unbekannte Menschen.
Doch scheine ich es verlernt zu haben zum Hörer zu greifen. Welcher ja nicht mehr existiert!
Wir wischen stundenlang am Handy rum, sind aber nicht mehr fähig, einmal auf die grüne Wahltaste zu drücken und munter drauf los zu kommunizieren.

Denn WhatsApp und Mails sind ja viel bequemer:

Schnell den eigenen Senf loswerden, der Andere kann ja selber entscheiden, ob und wann und in welcher Intensität kommuniziert wird.
Aber ist das das Gleiche? Warum telefonieren wir nicht mehr?
Weil wir das Telefonieren schlichtweg ein wenig verlernt haben!
Und es gibt unzählige Studien, die genau das belegen!
Stattdessen quatschen wir lächerliche Nachrichten auf die Sprachaufnahme! Ich selbst hasse Sprachnachrichten! So, jetzt isses raus 😉

Kann meine Oma WhatsApp? Nein!

Ruf‘ ich sie regelmäßig an? Ebenfalls Nein!
Und das gibt mir leider zu denken und zeigt mir, dass hier irgendetwas schief läuft.

Denn was hindert uns am Telefonieren?

Es ist die Gewissheit, sich dann wirklich bewusst Zeit für einen Menschen zu nehmen!
Genau zuzuhören und unverzüglich reagieren zu müssen!
Ein Zeitfenster und Ruhe zu schaffen – im Alltag mit drei Kindern selten möglich.
Wir müssten uns bewusst einer Situation aussetzen, deren Ausgang ungewiss ist und welche bei anderen Kommunkations-Wegen in der Form nicht mehr existiert!
Eine WhatsApp kann man schließlich ignorieren, kann später antworten, die Kommunikation läuft anders ab und kann gesteuert werden.
Doch das Telefonat verpflichtet! Zum Reden. Zum sofortigen Fragen beantworten und nicht einfach schnell wieder verschwinden.
Hier ist es nicht möglich, die blauen Häkchen bei einigen Personen einfach mal besser auszuschalten 😉

Und während ich das hier schreibe – und somit also auch in einer Art und Weise kommuniziere – entscheide ich mich heute einmal zum Reden. Auch wenn’s mir nicht ganz so gut liegt, wie das Schreiben! 😉
Zum „Miteinander Reden“. Ganz old school am Telefon. Die Omma wird sich nachher freuen!

Ruft Euch auch mal an!

Eure 

Alex
(andra), die früher immer von ihrer Mama „Sandra“ genannt wurde und seit jeher den zweiten Teil des eigenen Namens not so wirklich mag. Wenngleich die geliebte Ur-Oma wiederum das „Alex“ stets als Hunde-Namen verpönte! 😉

Der Text gefällt? Dann Daumen hoch für die Alex! 😉

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