Warum gerade JETZT Hobbys für (meine) Kinder so wichtig sind!

Spikes.

Sie liegen vor mir im Flur, befremdlich und faszinierend zugleich.

Noch immer weiß ich damit nicht viel anzufangen.

Wohl aber weiß ich mittlerweile, dass sie für die zwölfjährige Tochter von größter Bedeutsamkeit sind!

Und tunlichst NICHT nebst der kleinen PET-Wasserflasche im Turnbeutel transportiert werden sollten!
(Es hatte ein bisschen was von Schampus-Dusche im hauseigenen Flur! 😉 )

Ferner weiß ich, dass die Bestimmung der eigenartigen Schuhe mit den spitzen Dornen an der Sohle wohl nicht DIE ist, damit nach dem eigenen Gatten zu werfen!

Wenngleich ich jenen Gedanken süffisant schmunzelnd für einen kurzen Moment für äußerst verlockend hielt.

Nein, die Dinger sind lediglich dazu da, eine gewisse Bodenhaftung zu gewährleisten und eine effiziente Kraftübertragung (letzteres ist selbstverständlich soeben von mir ergoogelt worden) zu ermöglichen!

Und seit ein paar Tagen also wohnen die gefährlich-anmutenden Nagelschuhe, die in der Leichtathletik ihre Daseinsberechtigung (WO sonst!? 😉 ) finden, in unserer Garderobe.

Direkt neben meinen hübschen Stiefeln!

Gekommen um hoffentlich zu bleiben.

Hobbys? Hatten die Kinder schon einige.

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Spätsommer im Freibad, besinnungslose Gartenarbeit & Geburtstags-Vorbereitungen – unser Wochenende in Bildern 04./05.09.

Ich halte mich beschäftigt in diesen Tagen. Sehr.

Einerseits, weil einfach seit unserer Rückkehr aus Kroatien und dem unmittelbar folgenden Schulstart verdammt viel zu tun ist – andererseits, weil es hilft und mir gut tut!

Denn die vergangene Woche war hart.

Und fast schien es so, als hätte mich alles, wovor ich mich im Sommerurlaub verstecken wollte – alle größeren und kleineren Sorgen und Probleme – , mit voller Breitseite eingeholt.
BÄM!

Der finale Schlag ins Gesicht kam dann auch tatsächlich und wenngleich ich ihn im Grunde bereits kommen sah, so hatte es mich kurz umgehauen.

Warum nämlich auch das Schreiben auf einem Familien-Blog durchaus seine Schattenseiten hat, was ein anonymer Brief damit zu tun hat – und weshalb ich letzten Endes einen Herzensjob aufgeben musste, könnt Ihr gerne hier (einfach klicken!) noch einmal nachlesen!

Mittlerweile bin ich zwar wieder aufgestanden, habe ich mir den Staub von den Hosenbeinen geklopft, Tränchen getrocknet und blicke stoisch und tapfer nach vorne – aber dennoch ist aktuell einfach keine leichte Zeit.

Der Spätsommer versöhnt

Was mich versöhnt ist… more „Spätsommer im Freibad, besinnungslose Gartenarbeit & Geburtstags-Vorbereitungen – unser Wochenende in Bildern 04./05.09.“

I just wanna be okay these days – Reisefieber, Familienzeit & ein kleines Sommerloch: Unser #WiB 07./08.08

So wie es aussieht habe ich mich in der vergangenen Woche ganz unbemerkt in eine kleine Sommerpause verabschiedet.

Das war im Grunde auch von mir so nicht geplant, doch blogge ich ja bekanntlich ohnehin meistens ohne Plan. (Sinn und Verstand 😉 )

Ich habe nie von der Anwendung eines sogenannten Redaktions-Plans Gebrauch gemacht und habe dies auch in Zukunft in keinster Weise vor.

Weshalb ich bei Kooperationsverhandlungen immer ein klein wenig schmunzeln muss, wenn ich nach diesem und fest eingeplanten Veröffentlichungs-Terminen gefragt werde.

Ich schreibe dann, wenn mich Emotionen überkommen und Bauch und Herz danach verlangen – und insbesondere auch dann, wenn es der turbulente Familienalltag zulässt.

Sicherlich funktioniert das… more „I just wanna be okay these days – Reisefieber, Familienzeit & ein kleines Sommerloch: Unser #WiB 07./08.08“

Einmal Hamburg und zurück – Von einer Reise nur zu Zweit!

Er ist immer da. Der Kloß im Hals.

Jedes einzelne Mal, geht eine Reise zu Ende – und war sie noch so kurz – steckt er fest.

Drückt und lastet schwer und lässt mich heimlich und verstohlen schlucken und kleinste Tränchen aus den Augenwinkeln wischen.

Denn „Nach-Hause-kommen“ ist zwar wunderschön, insbesondere dann, wenn ein Teil der allerliebsten Lieblingsmenschen dort wartet, doch bedeutet es gleichermaßen, dass etwas Anderes gerade zu Ende geht.

Und während die Sonne über den Feldern rund um Lüneburg untergeht, nehme ich Abschied.

Abschied von einem weiteren Tag in der Hansestadt und auch von besonderen Stunden.

38 Stunden genau genommen, von denen ich nicht weiß, ob sie in dieser Form so schnell wieder kommen werden.

Der Sohn & ich – nur wir zwei beide

Ich war alleine mit dem Sohn unterwegs in Hamburg.

Zwei Tage, eine Nacht, nur das größte Kind und ich.

Es war ein lange… more „Einmal Hamburg und zurück – Von einer Reise nur zu Zweit!“

Der Friedensstock als Symbol gewaltfreier Kommunikation (GFK) – Warum nach jedem Streit gefeiert werden sollte!

(*Werbung) „Jetzt bist DU dran, Mama!“

begeistert schubste die Kleinste mich an und forderte mich auf!

Neben ihr die beste Freundin und die große Schwester.

Alle drei schauten mich nun gebannt und voller Erwartung an.

„Wann hattest DU das letzte Mal Streit?“

„Und wie würdest Du ihn lösen?“

Ja, das Thema Streit oder vielmehr die Lösung von Konflikten war in jenem Moment ganz großes Thema.

Aber das ist es ja ohnehin in einem Haushalt mit fünf Menschen, die nun einmal alle unterschiedliche Gefühle, Bedürfnisse und Vorstellungen haben.

Jeden einzelnen Tag.

Doch seit einiger Zeit ist etwas anders.

Seit einer Weile versuchen wir nämlich Konflikte etwas anders zu lösen, als wir es vielleicht noch bis vor kurzem taten.

Denn bislang verhielt es sich – gerade im stressigen Pandemie-Alltag – nicht selten wie folgt: more „Der Friedensstock als Symbol gewaltfreier Kommunikation (GFK) – Warum nach jedem Streit gefeiert werden sollte!“

Oh what a day! – Warum Familien-Leben nie langweilig und ein kaputter Van scheiße ist

Leute!
Ich sachs Euch gleich, dieser Text verleiht Euch null Mehrwert!

Hübsche Bildchen gibt’s ebenfalls nicht zu bestaunen und zum Teilen auf den großen und lukrativen Plattformen wird er auch nicht taugen.

Muss er auch gar nicht, denn es geht nicht nur darum beim Bloggen!

Vielmehr sollen mir jene gleich folgenden Zeilen schlicht und einfach helfen, abzuschalten und runterzukommen!

Nach einem Tag, der hätte durchgeknallter kaum sein können!

(Doch, hätte er natürlich! Denn JEDER Tag mit drei Kindern gleicht einem unberechenbaren Überraschungspaket – doch möchte ich hier die Dramatik nicht nehmen! 😉 )

Dieser Text entsteht nunmehr – kurz vor Mitternacht – bei einem Glas Wein (endlich!!!) und ersetzt quasi das Telefonat mit der Freundin – oder meinetwegen auch den Eltern, die ich heute zurückzurufen einfach zu beschäftigt war.

Mangels Verfügbarkeit all‘ jener – weil gerade schlafend – und weil ich ohnehin viel lieber schreibe, statt zu telefonieren, lasst mich einfach gerne hier erzählen!

Doch wie fang ich an? more „Oh what a day! – Warum Familien-Leben nie langweilig und ein kaputter Van scheiße ist“

Es sind nur Kleinigkeiten! Also Kopf hoch! – Wenn das Leben „Nö!“ und „Bäh!“ ruft…

Kennt Ihr diesen einen Spruch, welcher hin und wieder in den sozialen Medien aufploppt?
Den hier?

„Ich so:
Och bitte, bitte!
Und mein Leben so:
NÖ!“

Nun, ein klein wenige fühle ich in letzter Zeit ganz genau so!

Tief in mir drinnen bin ich gerade ein ganz kleines Mädchen, das kleinlaut, trübselig und gesenkten Blickes das Leben um ein bisschen Glitzer und Leichtigkeit, Freude und Zuckerwatte anbettelt.

Es möchte bunte Lollis und Schokolade, aufbleiben bis weit nach Mitternacht und endlich das lang ersehnte pastell-rosa Pony in der Gartenlaube.

Kurzum, auch ich habe gerade viele ganz eigene Bedürfnisse, Wünsche und Hoffnungen – und fühle mich in ziemlich vielen Belangen ein klein wenig enttäuscht, niedergeschlagen und zurückgestoßen, wenn nicht gar abgelehnt.
Vom Leben. Von Menschen.

Der Himmel weint aber oft in diesem Sommer

Da brauch ich nur aus dem Fenster zu blicken, auf… more „Es sind nur Kleinigkeiten! Also Kopf hoch! – Wenn das Leben „Nö!“ und „Bäh!“ ruft…“

Und plötzlich lasse ich einen Wunsch hinter mir – „Abschiedsbrief“ an mein viertes Kind

Hey Du! Kleines, zartes Wesen,

ich weiß, Du existierst gar nicht – und dennoch schreib‘ ich Dir hier diesen Brief.

Sitze nicht wie sonst an meinem neuen provisorischen Schreibtisch, sondern umgeben von Kissen auf der Couch.

Denn ich muss mich gehen und fallen lassen können, um die folgenden Zeilen zu verfassen, zu lange habe ich diese Worte vor mir hergeschoben.

Vielleicht sogar, weil ich noch ein bisschen an einer Vorstellung festhalten wollte, weil ich eine Entscheidung, die längst fiel, nicht manifestiert in Worte fassen wollte.

Weil’s irgendwie – trotz allem – weh tut.

Kopf über Herz und Bauch

Dabei saßen wir schon im letzten Sommer an einem lauen Juli-Abend zusammen, der Gatte und ich.

Zikaden zirpten und die kroatische Sonne ging am Horizont über glitzernden Wellen unter.

Wir saßen auf der Veranda und schoben mit kleinen Tränchen in den Augenwinkeln Emotionen beiseite, um Fakten zu sammeln und einmal den Kopf über Herz und Bauch zu stellen.

Denn manchmal… more „Und plötzlich lasse ich einen Wunsch hinter mir – „Abschiedsbrief“ an mein viertes Kind“

Heute geb‘ ich den Lappen ab und schmeiß‘ das Handtuch!!!

Liebe(r/s) Spüllappen, feuchte Allzwecktücher, Küchenkrepp, WC-Reinigungstücher, Bodentuch und Geschirr-Handtuch,

mir reicht’s!!!

Ja, ganz ehrlich!
Ich kann nicht mehr!

Ich möchte heute am liebsten keinen mehr von Euch auch nur mit der Kneifzange berühren müssen – und ich mach‘ Schluss mit Euch!

Nie mehr mag ich auf allen Vieren auf dem Boden rumrutschen und Euch Sklave und Untertan sein!

Echt nicht! Das geht nicht!

Das ist zum Abgewöhnen und erniedrigend!

Ich mag nicht mehr und würde man mich fragen, was der meine heutige Tagesinhalt war, so könnte ich mich in der Tat nur noch an Eines erinnern:

Wischen!
Immer und immer wieder!

In den entlegensten Winkeln und Ecken, verbogen und gebückt-haltend, knieend und fluchend, zürnend und dann doch wieder motiviert, entnervt und Augen-rollend, stöhnend und Schweiß-Perlen-abwischend.

Ja, es war ALLES dabei.

Ich fühlte… more „Heute geb‘ ich den Lappen ab und schmeiß‘ das Handtuch!!!“

Hallo neuer-alter Alltag – Du machst mich fertig! ;)

Alltag.
In dieser Woche bekam ich ihn in seiner ganzen Schwere zu spüren.
Knallhart war der, das (Pardon!) Ärschchen! 

DER Alltag, den sich ganz Deutschland so sehr zurück wünschte!
(Verzeiht mir ein dezentes Augenrollen an dieser Stelle! 😉 )

Nach Leichtigkeit und Unbeschwertheit sehne man sich, so hieß es.
Nach dem, was VOR Corona war.

Nun, ich tue mir gerade ziemlich schwer, mich in Gewohnheiten wieder einzuleben, die VOR der Pandemie waren!

Um hier einmal ganz ehrlich zu sein.

Hier wäre vielleicht ein klitzekleines „Mutti-Wiedereingliederungs-Programm“ von Nöten gewesen! 😉

Ja, ich fühle mich ein wenig überfordert von der Tatsache, dass für mich als Mama nunmehr wieder Alltag ist!

Denn… more „Hallo neuer-alter Alltag – Du machst mich fertig! ;)“