Unser Wochenende in Leipzig – 05./06.10

10+

Samstag

Den roten Ball soll ich finden – und den anderen auch.
Dabei rennen und einzeln die ebenfalls roten Plastik-Körbe treffen.
Im Anschluss Sack hüpfen, dabei mit meinem Jeans-Minirock möglichst eine gute Figur machen (na gut, das ist mein eigener an mich selbst gerichteter Anspruch) – und vor allem die andere Mutti rechts neben mir gnadenlos abhängen!

Und es gelingt mir!
Ich hüpfe im alten Kartoffelsack als Sieger über die Ziellinie. YES! Ernte anerkennende High Fives der eigenen Kinder und lobende Worte der – ich weiß gar nicht so Recht was für eine Frau hinterm Mikrofon das eigentlich ist! 😉

Genauso wenig, wie ich weiß, wie ich überhaupt in jene verwundernde, überaus eigenartige Situation geraten bin.
Hier im EInkaufszentrum – in der Filiale des Technik Giganten mit den roten Buchstaben.
mehr „Unser Wochenende in Leipzig – 05./06.10“

Zu Fünft in Leipzig – Stadt der imposanten Decken

9+

Sam ist wunderschön. Groß gewachsen, dunkle Augen und hübsch gekämmte Haare. Nicht zu streng, genau richtig. Sanften Blickes steht er hinter mir, adrett gekleidet, atemberaubend in seinen Bewegungen.

Nur mit einem Haken:
Er scheint mir gute fünfzehn Jahre zu jung zu sein! 😉
Doch genauso schnell, wie Sam in mein Leben tritt, verschwindet er eiligen Schrittes wieder.
Mit dem heißen Kaffee-Becher in der Hand.

Ich befinde mich in der Filiale einer der weltgrößten (und Gerüchten zufolge überteuerten 😉 ) Kaffee-Rösterei und nestele verlegen am Papp-Becher-Kragen herum.
Vielleicht sollte ich nicht englischsprachigen Jünglingen hinter her starren – und stattdessen den Blick gen Decke wenden?
Denn der lohnt hier auf jeden Fall! mehr „Zu Fünft in Leipzig – Stadt der imposanten Decken“

Raus an den See! – Unser WiB 28./29.09.19

11+

Samstag. Wie wild strampeln die kleinen Beinchen und das grüne Kinderfahrrad saust an uns vorbei.
Über feuchten Waldboden und erste bunte Blätter, so schnell, dass ich nur noch schemenhaft das blonde Mädchen den langen Pfad entlang radeln sehe.
Denn heute bin ich nicht alleine, muss den Weg nicht im Alleingang bestreiten, sondern habe zwei meiner liebsten Menschen bei mir!
Und ich bin sooo stolz!

Glaubte ich Minuten vorher noch einen mehr als lockeren Lauf, der einem Spaziergang ähneln könnte, vor mir zu haben, so merke ich jetzt, wie ich langsam warm werde.
Ja, noch nicht einmal drosseln muss ich mein Tempo!
Wir harmonieren prima zusammen, die Kleinste auf dem Rädchen, der Gatte wenige Meter hinter mir und ich.

Sport mit Kindern geht!

mehr „Raus an den See! – Unser WiB 28./29.09.19“

Manege frei – Gedanken aus! Ein Abend im Zirkus Krone

20+

(Werbung für gemeinsame Erinnerungen – selbst zusammengespart und finanziert)
Warum gehen Menschen in den Zirkus?

Nun, ganz pragmatisch beantwortet könne man(n) sagen der reinen Unterhaltung wegen.
Oder gar um alte Kindheitserinnerungen wieder aufleben zu lassen.
Wer fühlt sich nicht beim Geruch von Popcorn und Sägemehl in alte Zeiten versetzt – und plötzlich wieder ganz klein und lebendig?

Wer kann dann die leichte Vorfreude und Aufregung leugnen, die uns beim Eintritt in diese ganz und gar andere und fremde Welt wie ein leichter Schauer überläuft?
Und die Hoffnung, für eine gewisse Zeit in eine andere Realität versetzt zu werden?

Nun, ich wäre nicht ich, würde ich hier an dieser Stelle nicht noch viel tiefer gehen wollen.

Ja, es ist der Wunsch nach einer anderen Realität auf Zeit, der uns auf die rot-samtenen Stühle lockt.
Möchten wir nicht bewusst ab und an in andere Welten entführt werden, zum Träumen und Staunen gezwungen, um über die ganz eigene Wirklichkeit für einen Moment nicht nachdenken zu müssen?
Sei es, weil sie gerade zu sehr schmerzt – oder weil wir uns nun an einem Ort befinden, der Alltags-Gedanken nicht zulassen möchte!

Ich kann nicht gleichzeitig in die Welt der Fabelwesen eintauchen, und dennoch darüber nachdenken, was im echten Leben gerade alles schief läuft – und ich nicht so funktioniere, wie ich es gerne möchte.
Das will ich auch gar nicht!

Die Manege ist ein Ort, der mich gefälligst fesseln und mitreißen soll!

Und das gelingt hier im Zirkus Krone mehr als erhofft! mehr „Manege frei – Gedanken aus! Ein Abend im Zirkus Krone“

Von Berufs wegen Mutter

22+

Ich habe mich verloren in letzter Zeit.
Erneut.
So glücklich ich das vergangene Wochenende auch war, so sehr ich die letzten warmen Spät-Sommertage genießen konnte und ich meine eigene Familie aus tiefstem Herzen liebe – fühle ich mich dieser Tage dennoch nicht vollständig.

Abermals fühle ich mich rastlos auf der Suche.
Nach Lösungen, Mitteln und neuen Wegen.
Neue Herzens-Wünsche keimen in mir auf, welche ich allein aus rationalen Gründen verdrängen und für immer verbannen sollte.
Zweifel tun sich auf und mein seit jeher wackeliges Gerüst des Selbstwertgefühls schwankt kläglich in den ersten Herbststürmen hin und her.

Noch versuche ich die Balance zu halten, fange Karten eines instabilen Kartenhäuschens wieder auf – und kitte zerbrochene Träume.
Noch versuche ich mit aufrechtem Gang und geraden Schultern meinen ganz eigenen Rucksack zu tragen und immer stoisch nach vorne zu schauen.
Und stolpere mindestens einmal im Monat über garstige Wurzeln, werde von mir selbst ausgebremst – und muss mit Tränchen in den Augen auf dem alten Baumstumpf Rast machen.
(Sorry! Not Sorry- steh‘ irgendwie auf diese Waldweg-Metaphern! 😉 ).

Wer bin ich und was will ich? mehr „Von Berufs wegen Mutter“

Kreidebleich & Käseblass 2.0 – Unser Wochenende in Bildern 21./22.09.

12+

Freitag

Das Wochenende startet bereits Freitag-Nachmittag mit einem wunderbaren Klassen-Grillfest des Sohnes in der goldenen Spätsommer-Sonne!
Ich liebe diese Farben, das warme Licht – und so verweile ich für einen Moment ganz alleine in der Sonne, genieße Wärme, Luft und das fast schon herbstliche Farbenspiel der Natur.
Das klingt nun furchtbar schwülstig und schleimig, muss ich aber genau so schreiben, denn allein dieser Freitag-Nachmittag fühlt sich einfach wunderbar an!
Wie schön es ist zu beobachten, dass nach der Klassenfahrt vor ein paar Wochen ein gewisser Zusammenhalt unter den Kindern entstanden ist! All‘ die Sorgen und beängstigenden Gedanken des vergangenen Winters scheinen vorerst vorüber.
Ich beobachte Fast-Teens friedlich zusammen sitzen, Songs hören und Dinge miteinander machen, von denen ich zwar wenig Ahnung habe, die mir aber signalisieren, dass derzeit alles gut – und der Sohn glücklich in seiner Gymnasium-Klasse ist!
Auch ich genieße später den netten Plausch mit den anderen Mit-Muttis – und nicht zuletzt das leckere Grillfleisch!
(Und trotz der Tatsache, dass bereits Mitte September ist, haben wir dieses noch immer nicht über 😉 ). mehr „Kreidebleich & Käseblass 2.0 – Unser Wochenende in Bildern 21./22.09.“

Wie ist das eigentlich so in der Kinderklinik?

15+

...gar nicht mal so schlecht.
Es gibt Orte, die würden nicht gleich auf Anhieb den Eindruck erwecken, jemals vermisst zu werden, sind die Kinder erst einmal groß geworden.
Doch für mich gehört die Kinderklinik dazu (und jetzt nennt mich gerne bekloppt!).

Denn was ich in meinem Wochenende in Bildern nicht berichtete:
Es war bereits mein achter (?) Aufenthalt in der Kinderklinik der Heimatstadt!

Ja, wir suchten keinen allzu fremden Ort auf, die mittlere Tochter und ich, am vergangenen Samstag.
Und möglicherweise war dies ebenfalls einer der vielen Gründe, die mich dazu bewegten einzuwilligen – und auf Empfehlung der netten Ärztin die Nacht dort zu verbringen.

Ich wusste genau, was mich erwarten würde, was zu tun oder gegebenenfalls zu lassen wäre.
Ich besuchte einen vertrauten Ort, an dem ich bereits mehrere Nächte schlief – oder eben auch durchwachte.
Eine Zeit lang fühlte ich mich als Dauergast, hätte mich gern mit jeder Schwester auf Station angefreundet und die schicken Badeschlappen gleich da gelassen.

Und jetzt – mit einem bisschen Abstand – jetzt nach all‘ den blöden Tagen der vergangenen zwei Wochen –  jetzt wo alle drei Kinder wieder fit, gesund in Schule und Kita sind, jetzt möchte ich bei einem Gläschen Wein einmal meine Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema Kinderklinik sammeln. mehr „Wie ist das eigentlich so in der Kinderklinik?“

One Night in Kinderklinik – unser Wochenende in Bildern 14./15.09.

10+

Samstag

Mit schmerzverzerrtem Gesicht und rasenden Kopfschmerzen wacht die mittlere Tochter auf – und jegliche Hoffnung, das Kind befände sich endlich auf dem Weg der Besserung wird somit garstig im Keim erstickt.
Mist! Ich fühle mich elendig, leide mit dem Kind mit und bete, dass nicht auch noch das Fieber wieder kehrt.

Wenige Stunden später soll sich jedoch genau eben diese Befürchtung bewahrheiten. mehr „One Night in Kinderklinik – unser Wochenende in Bildern 14./15.09.“

Unser (Geburtstags-) Wochenende in Bildern 07./08.09.

17+

Von unserem gestrigen Kindergeburtstag im Indoor-Spielplatz berichtete ich bereits hier ausführlich.
Daher heute nun noch „ganz kurz und flott“ unser gesamtes (Geburtstags-) Wochenende in Bildern!
Viel Spaß! 🙂

Samstag

Mein Baby wird groß und die Kleinste feiert heute ihren 6. Geburtstag!
Zum Frühstück gib’s ober-gesunde Schokokuss-Torte – und noch gesünderen Zitronenkuchen!
Und einen Roller – des Eisengehaltes wegen!
Zumindest äußert die Kleinste im Nachhinein wiederholt mit vollster Begeisterung, dass es am Morgen zum Frühstück einen niegel-nagel-neuen Roller gab! Yummy! 😉

mehr „Unser (Geburtstags-) Wochenende in Bildern 07./08.09.“

Wenn eins zum anderen führt: Funny Machines von fischertechnik

15+

(*Werbung) Er brachte damals seine Schwester zur Weißglut – und die eigenen Eltern regelmäßig zum Schmunzeln.
Sitzt heute die Familie vereint am Tisch, so ist immer noch Eines Dauerbrenner und Gesprächsthema:
Die kreativen Bauten meines Mannes mittels fischertechnik!

Ja, Technik-Freak war mein Gatte schon immer.
Das ist zum Einen äußerst vorteilhaft und hilfreich, kann Frau aber auch gleichermaßen leicht auf den „verkabelten und verstöpselten“ Senkel gehen.
Auch heute noch finden sich in diversesten Schubladen des eigenen Einfamilienhauses (jaaa, auch in der Schlafzimmer-Kommode!) unzählige Kabel jeglicher Art, Dreifach- und Funksteckdosen, Kabelbinder und derlei andere Dinge, von denen ich wenig Ahnung habe.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass seinerzeit die Barbie-Kutsche der Schwester mit einem fischertechnik Motor ausgestattet wurde und sich selbstverständlich mittels Fernbedienung steuern ließ!
Und als der geliebte Wellensittich in die Jahre kam und anfing zu lahmen, baute der mir Angetraute kurzerhand einen Aufzug zur Lieblings-Ecke des Käfigs.
Einen Sittich-kompatiblen, selbst-bedienbaren Aufzug versteht sich natürlich! 😉

fischertechnik war im Hause L. seinerzeit der Renner schlechthin!
Vom Computer gesteuerte Roboter wurden geboren, Jahrmarkt-Karrussels – ebenfalls computergesteuert – entstanden und ganze Schließsysteme mit Key Karte.
Alles Dank der Einzelteile des beliebten Konstruktions-Baukastensystems!
Und behaupte nun bloß einer, ich habe hier einen Nerd geheiratet! 😉

Was ist aber so besonders an fischertechnik?

mehr „Wenn eins zum anderen führt: Funny Machines von fischertechnik“