„Ali & Anton“

*Rezension. Unsere engsten Freunde und Bekannten haben die unterschiedlichsten Nachnamen. Was sie aber alle gemeinsam haben? Nun, bei den Wenigsten handelt es sich dabei um deutsche Nachnamen. Es sind vielmehr die Namen polnischen, kroatischen, spanischen, türkischen oder bosnischen Ursprungs. Unsere Freunde haben türkische Namen und deutsche Pässe oder kroatische Nachnamen mit kanadischem Pass. Das ist für uns völlig normal und längst keine erwähnenswerte Besonderheit mehr. Vielmehr ist es so, dass wir es sehr schätzen und glücklich darüber sind, einen kulturell so bunt gemischten Freundeskreis zählen zu dürfen! Ob nun Christen oder Moslems, dunkles Haar und Haut und ganz gleich welche Nationalität, es sind alles unsere lieb gewonnen Freunde. Menschen, die uns ans Herz gewachsen sind und einfach wunderbar liebenswert sind.

Es sind enge Vertraute, Trauzeugen oder beste Freundinnen! Ich für meinen Teil könnte sogar ein ganz kleines bisschen behaupten, ich mag all diese Mentalitäten, die Gastfreundschaft und Warmherzigkeit viel mehr als das typisch kühle deutsche Gemüt! Und dies ist nun kein Klischee-Denken! Ich durfte die Unterschiede selbst erfahren, kennen und lieben lernen! Wer beispielsweise kroatische Großfamilien und deren Art und Weise Hochzeit zu feiern kennt, weiß wovon ich rede. Mein Mann und ich mögen es, andere Gepflogenheiten kennen zu lernen und lieben es andere Länder und Kulturen zu entdecken.

Und genau das möchten wir auch unseren Kindern mitgeben. Weiterlesen „Ali & Anton“

A Blogger’s World: „Jetzt macht die auch noch Werbung“

Als Blogger musst Du darum kämpfen sichtbar zu werden und insbesondere auch dies zu bleiben. Niemals kannst Du Dich zurücklehnen und einzig und allein auf Deine beständigen Leser oder gar Deine „Schreibkünste“ vertrauen! Du musst präsent sein, ganz laut „hier“ rufen und wie wild mit den Armen fuchteln, um entdeckt und gesehen zu werden.

Möchtest Du dabei auch noch geliebt und mit großer Begeisterung gefolgt werden, so musst Du darüber hinaus authentisch (das allseits in aller Munde genommene Zauberwort) bleiben und Dir immer treu sein! Mach Dich zu einer Marke, schaffe einen Wieder-Erkennungs-Wert, sorge dafür, dass man(n) sich sofort in Dich verliebt und Deinen Blog immer besuchen möchte!

Sei dabei aber ganz Du selbst und verkaufe niemals, aber auch niemals Deine Seele!

Puh! Das sind ganz schön viele Anforderungen auf einmal. Weiterlesen A Blogger’s World: „Jetzt macht die auch noch Werbung“

Pimp up my Sneaker

*Werbung. Also ich hab‘ ja einen Schuh-Tick! Und das behaupte ich jetzt hier nicht einfach so. Weil’s so wunderbar klischee-mäßig klingt. Und weil ich ja bekannterweise belustigt auf Klischees herumreite, mich darin suhle und mit Vorliebe diese selbst auslebe!

Nein! Ich bin wirklich betroffen! Seit ich denken kann, sammel ich leidenschaftlich. Fasziniert von der Vielfältigkeit sei es in Ausfertigungen, Materialien, Stil und Farben, die Mutti’s best friends mit sich bringen, kann ich einfach nicht anders. MUSS SCHUHE KAUFEN. Immer und immer wieder. Selbst wenn ich ohnehin immer nur die selben Lieblings-Latschen trage: Die Kommoden des Fünf-Personen-Haushaltes sind hauptsächlich randvoll mit meinen Modellen! Mit „Freunden“ für jede Lebenslage und passend zu jedem meiner gegenwärtigen Ichs. Man(n) kucke auf Muttis Schuhe und erkennt sofort wie’s mir gerade geht! Weiterlesen Pimp up my Sneaker

You‘ve got Mail 2.0: Die Lizenz

Also ich bin ja ein klein wenig enttäuscht. Von Nathalie (* Name von der Autorin geändert). Nathalie, der ich monatelang die herzallerliebsten Mails geschickt habe. Die adrette Dame in Stoffhose und Mahagoni-Tönung, mit dem schweren Parfum und den Gesundheits-Sandalen. Die stets höfliche Amerikanerin mittleren Alters, die mich und meine Arbeit immer in den höchsten Tönen gelobt hat.

Die Nathalie, welche ich eigentlich noch nie zu Gesicht bekommen habe und deren äußeres Erscheinungsbild von daher hauptsächlich auf meiner lebhaften Phantasie beruht und lediglich von einem Profil-Foto abgeleitet wird! Jene Frau, wegen der teilweise meine eigenen Kinder zurückstecken mussten! Und dieser Punkt ärgert mich im Nachhinein wirklich ein klein wenig. Wo wir wieder bei den mütterlichen Schuldgefühlen angelangt wären! 

Was habe ich mich in’s Zeug gelegt. Monatelang! Weiterlesen You‘ve got Mail 2.0: Die Lizenz

Salt up your life: Mutti goes DIY (again!)

„Jetzt hört doch endlich auf!“. Gerade noch verkneife ich mir das „Verdammt noch mal!“. Kleine Schweißperlen rinnen mir die Stirn herunter. Das schreib ich übrigens immer genau so, weil’s so schön dramatisch klingt! 😉
Die Luft jedoch ist tatsächlich verflucht drückend und schwül, „sticky“ wie der Kanadier sagen würde. Ja, es liegt etwas in der Luft, es erhitzt unser aller Gemüter und dehnt die mütterlichen Nerven bis zur ultimativen Höchstspannung.

Es lässt meine Kinder sich gegenseitig treten, sticheln, anschreien und fast schon ein klitzekleines bisschen hauen. Weil sie nicht wissen, was sie nun tun sollen. Nach Tagen des Draußen-seins und spritzig-nassen Nachmittagen im Freibad wissen sie nunmehr nicht mehr sich selbst zu beschäftigen. Im eigenen Wohnzimmer.

Meine Kinder sind ins erste schwül-klebrige Sommerloch geplumpst und haben selbst nicht die leiseste Ahnung und Idee mit welchen Mitteln aus diesem wieder herauszuklettern ist. Weiterlesen Salt up your life: Mutti goes DIY (again!)

Shades of me Selbstfindung #20

Ich bin müde.
Sieht vielleicht nicht so auf dem Beitragsbild aus, aber ich bin es aktuell wirklich.
Nicht wegen des chronischen Schlafmangels (ich habe diese Woche keine Nacht die sechs Stunden voll gemacht!) und der unzähligen Dinge, die jetzt gerade, so kurz vor den Sommerferien anstehen. Nein, ich bin eines bestimmten Handelns müde geworden.

Ich bin ein klein wenig der Bemühungen müde geworden. Weiterlesen Shades of me Selbstfindung #20

Die Sache mit der Konsequenz

Sie bekommt immer diese Hektik-Flecken wenn sie sich furchtbar aufregt. Wie ein Streuselkuchen sieht sie aus, auf der Stirn. Und sitzt nun völlig aufgelöst und schluchzend hinten im Auto. Ja, gerade jetzt hat sie allen Grund sich aufzuregen. Doch ich nicht weniger. Ich bin gerade die furchtbarste und gemeinste Mutter auf Erden. Aus ihrer Sicht und aus der Sicht so manch Anderer womöglich auch.

Und diese Gewissheit bringt mich kurze Zeit später dazu, heulend auf der Treppe nieder zu sacken. Jetzt, wo sie es nicht sieht. Weil sie gerade mit irgendetwas Anderem beschäftigt ist. Denn sie hat sich mittlerweile längst wieder beruhigt. Nicht aber ich. Weiterlesen Die Sache mit der Konsequenz

F…… Morning has broken

Meine Beine schwitzen unter der für die sommerlichen Temperaturen viel zu dicken Bettdecke. Angewinkelt und verkrampft liegen sie da und dürfen sich nicht einen einzigen Millimeter bewegen. Unmöglich kann und darf ich sie jetzt ausstrecken oder gar den Fuß zum Lüften rausstrecken. Ich harre auf den mir verbleibenden vierzig Zentimetern aus und wage es kaum zu Atmen. Ganz flach und leise atme ich, stelle mich schafend. Jetzt auf’s Klo gehen oder laut niesen!? No way!

Ich muss mich nahezu tot stellen, damit mein Vorhaben nun noch Erfolg hat. Weiterlesen F…… Morning has broken

Why I don’t like Mondays…

Ich habe gerade meine Freundin aus Kanada zu Besuch. Genau genommen ist’s die Schwester des kanadischen Freundes, die ich seit nunmehr 11,5 Jahren nicht mehr gesehen habe! Aber jetzt, ja genau jetzt, ist sie da! Hier im kleinen ländlichen Hessen und ich will ihr irgendetwas super Wichtiges zeigen. Was genau, weiß ich leider nicht. Nur dass es von hoher Bedeutsamkeit ist und daher keinen Aufschub duldet. Schließlich sind wir beide very excited ob der gleich von mir zu präsentierenden Sache.

Wäre da nur nicht dieses störende Geräusch. Weder eine Zuordnung, noch eine Lokalisierung dessen will mir allerdings gerade gelingen. Was ist das? Wo kommt das her? Und ganz wichtig, WIE verdammt nochmal lässt sich dieses komische, alles vermasselnde Geräusch eliminieren? Es macht mir ja die ganze Überraschung kaputt! Weiterlesen Why I don’t like Mondays…

„Windex“ vs „Super-Hypochonder“

Häh? Schon wieder eine völlig irrsinnige Überschrift!?
Sicher, ich kann’s wahrlich verstehen, solltet Ihr das nun denken.
Also will ich Euch den Geistesblitz zu eben jener Headline ein klein wenig erläutern:

Es war vor vielen Jahren, genaugenommen ist’s schon 17 Jahre her, da saßen wir in einem Kino in Burlington. Wir, das sind mein jetziger Mann und ich. Und Burlington ist ein Vorort der kanadischen Metropole Toronto. Denn wie der treue Leser bereits weiß, darf ich eben jene Stadt als weitere Herzens-Heimat von mir zählen. Es war in der Zeit als der Gatte tausende Kilometer von mir entfernt lebte und die noch zarte, junge Beziehung durch viele kostspielige Besuchs-Flüge meinerseits am Leben erhalten werden wollte! Und ganz gleich ob nun kleine Barockstadt in Hessen oder Multi-Kulti-Metropole in Kanada, ein Kino-Besuch gehört nun einmal auch zu einem Date dazu! Weiterlesen „Windex“ vs „Super-Hypochonder“