Getting cozy: Mein neuer Morgenstern-Bademantel

*Werbung. Früher, noch kinderlos, hatte ich ein ganz genaues Bild im Kopf, ging es darum, sich die typische „Hausfrau“ und Mehrfach-Mutter vorzustellen.
Wenngleich ich heute der absoluten Überzeugung bin, der Begriff „Hausfrau“ ist überholt, veraltet und gehört sowieso abgeschafft. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich nun, dass die reine Hausfrau eigentlich gar nicht mehr existiert. Dass fast jede Frau weitere Aufgaben, Projekte und (Teilzeit-) Beschäftigungen hat, selbst wenn es sich dabei nicht um einen „nine till five“ Job handelt! Und doch kann ich mich an eben dieses damals im Geiste ausgemalte Bild noch ganz genau erinnern.

Vielleicht weil ich mich an meine eigene Kindheit zurück erinnere, vielleicht aber auch weil es oft so im überzogenen Sinne dargestellt wurde:
Die „Hausfrau“ also steht morgens mit zerstausten Haaren, zerknautschtem Gesicht, dicken, warmen Socken und überdimensionalem Frottee-Bademantel in der Küche und schmiert schlaftrunken aber dennoch hingebungsvoll zugleich die Butter-Stulle des Nachwuchses.
Selbst eingekleidet ist sie noch nicht, denn schließlich ist sie ja die Hausfrau und muss um diese Uhrzeit noch nicht das wohlige Heim verlassen.
Machen ja gleich die Kinder schon!
Ich hasste dieses Bild, ein Meisterwerk meiner lebhaften ahnungslosen Fantasie! 😉 Weiterlesen Getting cozy: Mein neuer Morgenstern-Bademantel

„Giftspritze“: Selbstfindung #18

Es war nur ein einziges Wort. Nicht sonderlich lang und noch nicht einmal groß geschrieben, wie es sich für ein ordentliches Nomen gehört. Versteckt lauerte es in meiner Besucherstatistik und traf mich dennoch knallhart. Es erwischte mich in einer Situation in der ich gerade nicht hätte dünnhäutiger und nachdenklicher sein können.

Und es war dieses einzige Wort, welches mich an dem doch so eigentlich wunderschönen Pfingstwochenende ein klein wenig aus der Bahn warf. Weiterlesen „Giftspritze“: Selbstfindung #18

Mutti goes Lasertag: Mama-Sohn-Zeit

Hier stehe ich also, mitten im Halbdunkeln. Meine Haare kleben im Nacken und kleinste Schweiß-Perlchen kullern mir die Stirn herunter. Doch ich muss mich konzentrieren. Darf nicht entdeckt werden und die Tatsache, dass ich unter der Weste echt ordentlich schwitze, ignorieren. Oder ist’s die Aufregung? Das Adrenalin? Das viele Rennen? Und ich flitze echt übertrieben viel!

Später, im zweiten Durchgang arbeite ich an meiner Technik und Strategie, teile mir die „Kräfte“ besser ein. Doch gerade im Moment weiß ich’s einfach noch nicht besser! Aber ich weiß, dass ich wider Erwarten ’nen „Mords“-Spaß habe. So makaber das nun klingen mag, handelt es sich doch hier nicht wirklich um die vorbildlichste und pädagogisch sinnvollste Freizeitbeschäftigung für junge Heranwachsende. Weiterlesen Mutti goes Lasertag: Mama-Sohn-Zeit

Being (not) a Soccer-Mom

Da sitze ich nun. Irgendwo mitten im saftig-grünen Hessen. Irgendwo auf dem Dorf, zwanzig Auto-Minuten von zu Hause entfernt. Noch scheint mir die Sonne auf’s heute besonders müde Gesicht und ich habe gerade nix Besseres zu tun, als diese Zeilen hier zu schreiben. Und meine zwei Räubertöchter, die „Rotzgören“, „Wald- und Wiesen-Mädchen“, die beide so not Prinzessinnen sind, zu beobachten. Und selbstverständlich beide davon abzuhalten sich zu treten, hauen oder im worst case gegenseitig mit Schlamm einzuseifen. Offensichtlich hatte es hier nämlich zuvor geregnet.

Ein paar Kilometer entfernt wütet noch -oder möglicherweise schon- ein tosender Sturm mit starkem Regen, hab‘ ich mir berichten lassen. Und es bleibt somit zu hoffen, dass aus der frischen Brise, welche mir gerade penetrant gegen den rausblitzenden Rücken (T-Shirt is‘ mal wieder zu kurz) und um die Ohren pustet, nicht noch mehr wird.

Mit den anderen Fussball-Muttis unterhalten? Heute Fehlanzeige!
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„Wenn’s Dir nicht gefällt: Mach neu!“ -Post-Schwangerschafts-Reparaturen

Meine letzte Schwangerschaft war die Leichteste von allen!
Zumindest fühlte es sich so an. Im Hochsommer, unter anderen Umständen, fühlte ich mich plötzlich lebendig und leicht wie nie zuvor. Voller Energie, sorglos und beschwingt. War ja auch die dritte Schwangerschaft. Ich wusste also schon ein klein wenig, was da auf mich zukommen würde. Ein weiterer nicht unwichtiger Aspekt war, dass mich meine zwei anderen Kinder dermaßen auf Trapp hielten, dass ich teilweise sogar vergaß, überhaupt schwanger zu sein, inklusive dem ein oder anderen Vorsorge-Termin. An den man mich telefonisch erinnern musste! Standen die beim ersten Baby noch dick und fett im Terminkalender, waren sie mir schlichtweg -als weniger wichtig eingestuft- entfallen!

Auch nahm ich bei meiner Kleinsten gerade einmal neun Kilo zu, welche eine Woche nach der Geburt schon wieder verschwunden waren. Nicht schlecht, war es doch beim Sohn das Doppelte, oder? Doch soll dies hier nun kein Angeber-Artikel werden.
Nein, das wird es jetzt ganz und gar nicht! Denn auch wenn ich von der Silhouette her schlank sein mag, so setzte mir diese Schwangerschaft, so schön sie auch war, körperlich eben doch zu.

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Denn ständig faselt das Muttertier: Bullshit-Ansagen

Heute war ich genervt! Aus den unterschiedlichsten Gründen, die jedoch alle irgendwie nicht wirklich etwas mit den eigenen Kindern zu tun hatten. Es waren vielmehr andere Dinge, die mir gehörig gegen den Strich gingen, das mütterliche Gemüt strapazierten und mich innerlich quälten. Dinge, die es noch immer zu erledigen gilt und zu eben jenen mir stets die Zeit fehlt. Welche wiederum unaufhaltsam wie der feine Bade-Sand des Nagers durch die Finger sickert.

Verpflichtungen zu denen ich nicht „Nein“ sagen konnte, dies aber so sehr müsste und wollte.
Dieses „monthly“ wiederkehrende Unwohlsein welches Frau Mutter griesgrämig vor sich hin muffeln läßt!

Der viel zu frühe Morgen und das in Rekord-Zeit verstrichene lange Wochenende…

All das führte zu einer Mama, die alles Andere als „amused“ war und mündete in einer Reihe an Aus- und Ansagen, die Mutter im Laufe eines nur einzigen Tages an ihre Brut richtete. Alles Bullshit-Ansagen! Weiterlesen Denn ständig faselt das Muttertier: Bullshit-Ansagen

My deepest Secrets – Selbstfindung #17

IMG_20180512_220307729Habe ich mich zwar vorhin tatsächlich selbst in der Lokal-Zeitung gefunden (erschien doch glatt nochmal ein bereits im Januar veröffentlichter Artikel über mich*freu*), widme ich mich nun höchst muttiviert den nächsten zwanzig Fragen des von der lieben Johanna von Pinkepank initiierten Selbstfindungs-Experiments.

Und wer weiß, wenn ich mich jetzt ein klein wenig ran halte, könnte das heute sogar noch etwas werden. Mit dem Link-up. Gerne wäre ich wieder voll dabei und nicht nur hinterher-hinkend mit einem Tag Verzögerung. Daher, ohne große Umschweife, geht es sofort los mit meinen nächsten zwanzig Antworten auf dem Weg zum eigenen ICH.

Viel Spaß mit Nummer 321 bis 340!  Weiterlesen My deepest Secrets – Selbstfindung #17

Mein digitales Blogger-Freundebuch: Mitmachen erlaubt! ;)

Wie es mittlerweile sicherlich keinem von Euch mehr entgangen ist, war ich am letzten Wochenende auf der Blogfamilia. Der größten Elternblogger-Konferenz Deutschlands. Als eine von 180 Blogger-/innen durfte ich diese ganz besondere Atmosphäre jener Zusammenkunft genießen und bin noch immer ganz überwältigt von all den Eindrücken, die ich in mich aufsaugen durfte. Nicht weniger hat es mich berührt, so viele liebe Menschen kennen lernen zu dürfen. Gleichgesinnte, die alle eine Vision und Mission miteinander teilen. Nämlich sich der Welt mitzuteilen, einen Blick „hinter die Kulissen“ des allzu oft knallharten Eltern-Daseins zu gewähren, Botschaften zu vermitteln, zu helfen und viele andere Leser zu bereichern.

Und auch wenn ich von einigen dieser Dinge noch meilenweit entfernt bin, so fühlte ich mich auf der Blogfamilia keineswegs fehlt am Platz. Es war vielmehr das Gefühl unter Freunden zu sein. Eine ganz große Familie mit einem wunderbaren Zusammenhalt. Weiterlesen Mein digitales Blogger-Freundebuch: Mitmachen erlaubt! 😉

No guests allowed: Unnützer Putzstress

Mittwoch Morgen. Es hatte sich viel angestaut im Haushalt die letzten Tage. Nicht nur wegen Muttis Alleingang nach Berlin, von dem ich im übrigen noch immer zutiefst beeindruckt bin. Und den ich ebenso noch immer nicht richtig gedanklich sortieren konnte. Sondern es haben mir die Tage danach auch einfach viel abverlangt. Ich hatte noch einige Dinge für Nathalie in Amerika (*Name von der Autorin geändert) zu tun. Videoaufnahmen für mein Praktikum mit ganz lieben Kids, die alle wundervoll mitgemacht haben. Gefolgt von unzähligen Taxi-Fahrten für die eigene Brut! 😉

Die Anspannung war sehr präsent und ließ mir aufgrund der ganzen Vorbereitungen und der Quality Time, welche ich ebenso nach meiner Abwesenheit mit den eigenen Kindern ausleben wollte, wenig Raum für den Haushalt.

Und so etwas fällt sofort auf! So etwas sieht Frau sofort!
Insbesondere jemand wie ich…
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On my way home: Selbstfindung #16

Sonntag. Mit einem Tag Verspätung, aber dafür vielen tollen gesammelten Eindrücken und Erlebnissen von der Blogfamilia 2018 widme ich mich nun wieder -direkt aus dem ICE 1695 nach Frankfurt/Main- der Selbstfindung. Zwar dieses Mal ohne mich im Linkup, aber dennoch gewohnt offen, ehrlich und ausschweifend, finde ich das von Johanna von Pinkepank in‘s Leben gerufene Selbstfindungs-Experiment noch immer eine echt coole Sache!

Nicht nur mich selbst habe ich die letzten Tage in der Großstadt ein bisschen mehr gefunden, sondern auch die wunderbare Johanna herself! Danke für das kurze aber nette Gespräch und weiterhin für Dich, Deine wachsende Familie und Deinen Blog alles Gute! Fangen wir an, viel Spaß mit meinen Antworten 301 bis 320!: Weiterlesen On my way home: Selbstfindung #16