Getting cozy: Mein neuer Morgenstern-Bademantel

*Werbung. Früher, noch kinderlos, hatte ich ein ganz genaues Bild im Kopf, ging es darum, sich die typische „Hausfrau“ und Mehrfach-Mutter vorzustellen.
Wenngleich ich heute der absoluten Überzeugung bin, der Begriff „Hausfrau“ ist überholt, veraltet und gehört sowieso abgeschafft. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich nun, dass die reine Hausfrau eigentlich gar nicht mehr existiert. Dass fast jede Frau weitere Aufgaben, Projekte und (Teilzeit-) Beschäftigungen hat, selbst wenn es sich dabei nicht um einen „nine till five“ Job handelt! Und doch kann ich mich an eben dieses damals im Geiste ausgemalte Bild noch ganz genau erinnern.

Vielleicht weil ich mich an meine eigene Kindheit zurück erinnere, vielleicht aber auch weil es oft so im überzogenen Sinne dargestellt wurde:
Die „Hausfrau“ also steht morgens mit zerstausten Haaren, zerknautschtem Gesicht, dicken, warmen Socken und überdimensionalem Frottee-Bademantel in der Küche und schmiert schlaftrunken aber dennoch hingebungsvoll zugleich die Butter-Stulle des Nachwuchses.
Selbst eingekleidet ist sie noch nicht, denn schließlich ist sie ja die Hausfrau und muss um diese Uhrzeit noch nicht das wohlige Heim verlassen.
Machen ja gleich die Kinder schon!
Ich hasste dieses Bild, ein Meisterwerk meiner lebhaften ahnungslosen Fantasie! 😉 Weiterlesen Getting cozy: Mein neuer Morgenstern-Bademantel

No guests allowed: Unnützer Putzstress

Mittwoch Morgen. Es hatte sich viel angestaut im Haushalt die letzten Tage. Nicht nur wegen Muttis Alleingang nach Berlin, von dem ich im übrigen noch immer zutiefst beeindruckt bin. Und den ich ebenso noch immer nicht richtig gedanklich sortieren konnte. Sondern es haben mir die Tage danach auch einfach viel abverlangt. Ich hatte noch einige Dinge für Nathalie in Amerika (*Name von der Autorin geändert) zu tun. Videoaufnahmen für mein Praktikum mit ganz lieben Kids, die alle wundervoll mitgemacht haben. Gefolgt von unzähligen Taxi-Fahrten für die eigene Brut! 😉

Die Anspannung war sehr präsent und ließ mir aufgrund der ganzen Vorbereitungen und der Quality Time, welche ich ebenso nach meiner Abwesenheit mit den eigenen Kindern ausleben wollte, wenig Raum für den Haushalt.

Und so etwas fällt sofort auf! So etwas sieht Frau sofort!
Insbesondere jemand wie ich…
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Das kranke Kind Teil 2 (Wir sind die Coolsten wenn wir cruisen…)

„Mamaaa!?“
“Und weißt Du was ich jetzt geträumt habe?“

“Häh? Hmmm….“

Es ist 01.55 Uhr morgens und meine Kleinste hat sich dazu entschieden, mir stündliche Status-Meldungen bezüglich ihrer wilden, fiebernassen Träume mitzuteilen. Weiterlesen Das kranke Kind Teil 2 (Wir sind die Coolsten wenn wir cruisen…)

Pics of a Day: Das kranke Kind

Heute habe ich Zeit. Viel Zeit. Musste ich doch alle Termine des Tages canceln, um mein krankes Kind -das Kleinste- zu pflegen. Kennt Ihr das? Euer Kind betritt früh morgens das Bad und es ist sofort -innerhalb der ersten Minute- klar, dass an diesem Tag alles anders verlaufen wird. „Mama meine Knie wackeln so und mir is‘ gar nicht gut“  Yup! Alles klar!
Was es wird? Nun, das ist aktuell noch unbekannt. Sie fiebert recht hoch und klagt über Bauchschmerzen. Ohne sich jedoch bislang einmal, in welcher Form auch immer, erleichtert zu haben. Weiterlesen Pics of a Day: Das kranke Kind

You’ve got Mail: Nathalie

Freitag, früher Morgen. Ich habe ein Problem mit Nathalie.
(*Name von der Autorin geändert) 😉

Ich kenne sie nur von einem Profilbild, und doch kann ich mir vor meinem geistigen Auge ein ganz genaues Bild von ihr machen.
Der Nachname lässt auf polnische Immigranten schließen. Vielleicht nicht sie selbst, aber womöglich ihre Eltern. Nathalie, geschätzt Mitte fünfzig, trägt mit Vorliebe gediegene, furchtbar langweilige Kleidung. Beige Stoffbluse, ohne jegliche Verzierung zur Kaki-farbenen Bundfaltenhose. Sicherlich kombiniert mit weißen Socken in Gesundheits-Sandalen, um den Hals die schwere Kette, irgendein Familien-Erbstück. Die Frisur ist mittellang, aschblond und praktisch mit Pony gehalten. Selbstverständlich trägt Nathalie Lippenstift, weil sich das für eine ordentliche, gepflegte amerikanische Frau gehört.

Und sie will von mir hören! Alsbald! Weiterlesen You’ve got Mail: Nathalie

Ene-Mene-Muh und der Gewinner bist DU: Mutti backt

Ich muss backen. Aus einem triftigen Grund muss ich am nächsten Tag einen hübschen, selbstgemachten Kuchen auf den festlich gedeckten Tisch bringen. Sonst bin ich geliefert. Sonst bin ich keine gute Hausfrau, Ehefrau, Mutter, Tochter und Enkeltochter! Ihr seht: Der selbst aufgebaute Druck ist enorm! 😉
Aber ein Kuchen wenigstens muss selbstgemacht sein! Der Rest darf dann gerne ohne schlechtes Gewissen TK Käsetorte & Co. sein, aber einen (!) muss ich schon stolz präsentieren und „verkaufen“ können! Weiterlesen Ene-Mene-Muh und der Gewinner bist DU: Mutti backt

Die Einsamkeit der Mütter

Sie schleicht sich in unser Leben. Ganz klammheimlich und unbemerkt. Und plötzlich ist sie da. Ist ES da: Dieses Gefühl tiefster und elendigster Einsamkeit. Ganz ohne Vorwarnung, niemand hat es uns zuvor verraten! Und doch bist Du es auf einmal, kannst es Dir vielleicht gar nicht erklären. Schon gar nicht, wie es überhaupt jemals dazu kommen konnte! 

Denn was waren wir vor unseren Kindern? Weiterlesen Die Einsamkeit der Mütter

Ignorieren

Es ist so ziemlich eine der schlimmsten seelischen Gemeinheiten, die man einem Menschen antun kann. Und doch tun wir Erwachsenen es immer und immer wieder. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Auch ich!

Wir ignorieren andere Mitmenschen. Bewusst, unbewusst, aus einer Absicht heraus, unbeabsichtigt, gedankenlos, zum Schutze der Person, zum Eigenschutz. Es gibt unendlich viele Gründe den Kontakt zu einem Menschen eine Weile zu unterdrücken. Manchmal fällt es uns gar nicht auf, dass wir es tun. In der Hektik des Alltags. Dass wir dem Anderen damit furchtbar weh tun, dass wir verletzen und enttäuschen. Weiterlesen Ignorieren

Selbstfindung die 5.

Graben und wühlen wir weiter nach dem tiefsten innersten ICH.
Wenngleich vermutlich einige Fragen nur an der Oberfläche kratzen werden.
Unmöglich kann jede einzelne der 1000 Fragen der von Johanna von Pinkepank in’s Leben gerufenen Aktion Muttis tiefste Geheimnisse an’s Tageslicht befördern!
Erscheinen mir doch Einige nicht unbedingt essentiell und einer Sinnes-Suche wert.

Nichts desto trotz: großen Spaß macht’s noch immer! Und so versuche ich jede davon, wenn auch manchmal mit einem Augenzwinkern, zu beantworten.

Ihr wisst ja mittlerweile wie’s funktioniert: Mutti zieht blank, versucht dabei sich selbst zu jagen und wird definitiv wieder ab und an viel zu weit ausholen 😉
Genug der Erläuterung! Viel Spaß mit meinen Antworten 81 bis 100! Weiterlesen Selbstfindung die 5.

Sweet f…… Valentine: Woher die Rosen wirklich kommen

Grundsätzlich meckere ich ja über alles, was anscheinend die Mehrzahl der Bevölkerung toll findet. Was alle toll zu finden haben. Schon aufgefallen? 😉
Ich bin also Grinch, Silvester-Boykottierer und Faschings-Muffel vereint in meiner bescheidenen Wenigkeit. Warum? Aus Selbstschutz? Um mich vor Enttäuschungen zu bewahren? Um sagen zu können:

Hey! Steh ich doch drüber! Es ist mir gleich wenn’s gerade daneben gegangen ist. Das alles bedeutet mir ja sowieso nichts. Wie sollte ich also jetzt enttäuscht sein? Weiterlesen Sweet f…… Valentine: Woher die Rosen wirklich kommen