Lockdown-Koller: Ich bin es müde, mich über Kleinigkeiten zu freuen!

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Gestern stand ich während meines „Ausflugs“ zum Supermarkt vorm Regal und ertappte mich dabei, wie ich verzückt vor mich hinlächelte!

Ich stand vor dem Regal mit den Klosteinen (!) und freute mich allen Ernstes, hier die Auswahl zwischen neun (?) verschiedenen Designs und Geruchsrichtungen zu haben.

Und weil alles in mir drinnen gerade nach Rebellion schreit, wählte ich die zwei ausgefallensten Düfte!

Unsere Klos zieren nun „lovely jasmine“ in der deluxe version und „magic moonflower“ – ebenfalls in der deluxe version!
Der Dekadenz wegen!

Und weil ich sonst gerade wenig Auswahl im Leben habe!

Des Weiteren wählte ich während des selben Einkaufsvorgangs heute mal den „herzig-blumigen“ mit dem bunten, freundlichen Etikett, statt des üblichen Feierabend-Weißweins – und fühlte mich ob der Entscheidung wie ein Held.

Gleichermaßen freute ich mich wie Bolle auf den wohlmundenden Schluck weit nach Mitternacht.
Meine aufregende Belohnung nach einem tristen Pandemie-Tag.

(Sicherlich könnte ich mich auch noch anders belohnen, doch das gehört hier gerade nicht her! 😉 ).

Ich bin es müde, mich über Klitze-Kleinigkeiten zu freuen!

Aber wie lange will  ich mich noch über solche Pups-Kleinigkeiten freuen (müssen)? more „Lockdown-Koller: Ich bin es müde, mich über Kleinigkeiten zu freuen!“

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Tagebuchbloggen: Wie war unser Start in’s Homeschooling?

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Tag 2 in Sachen Distanzunterricht mit drei Kindern.

Wir finden wieder in das, was sich wohl angemessener Tages-Rhythmus und Struktur nennt, zurück.
Und wenngleich ich schlagartig gefühlt um weitere zehn Jahre alterte (da sind’se wieder die Augenringe) und während ich diese Zeilen hier tippe bereits die fünfte Tasse Kaffee des Tages schlürfe, so begrüße ich jenen „Alltag“.

Zurück im „Alltag“

Es war klar, dass wir nicht ewig weiter in den Tag hineinleben konnten – und Eltern sowohl als auch Kinder bis spät Nachts wach bleiben. Irgendwann war es an der Zeit, wieder Regelmäßigkeiten und einen verlässlichen Tagesablauf einzuführen.

Nun, der auslösende Schubser kam gestern. more „Tagebuchbloggen: Wie war unser Start in’s Homeschooling?“

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Ohne Ziel, Plan und Zeitgefühl! – Unser erstes Januar-Wochenende

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Rückblick Silvester 2020

Da stand ich also um Mitternacht und habe noch NIE zuvor auf ein so “leeres“ neues Jahr geblickt.

Ich weiß wirklich überhaupt nicht was kommt und wie sich unser aller Leben in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Und ich wage zu behaupten, das weiß niemand!

Dennoch habe ich so unfassbar viele Pläne, euphorische Vorsätze, hoch-gesteckte Ziele und großartige Ankündigungen in den vergangenen Tagen im Netz lesen dürfen – und das alles nur wegen einer sich-wechselnden-Zahl!

Sorry, verstehe ich nicht, ist nicht mein Ding!

Ebenso wenig wie das Feiern des Jahreswechsels an sich.

Und dennoch hatten wir einen schönen Abend gemeinsam mit… more „Ohne Ziel, Plan und Zeitgefühl! – Unser erstes Januar-Wochenende“

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Resignations-Modus an – Was war los, die letzten Tage?

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Ich hab‘ mich irgendwie in mir eingeschlossen, die vergangene Woche.

Nicht verloren, denn dann wäre ich ja verzweifelt und vollster Emotionen auf der Suche gewesen.

Nach mir selbst, neuen Perspektiven oder gar der alten Leichtigkeit und Fröhlichkeit.

Doch noch nicht einmal das tat ich.

Es war – und ist es teilweise noch immer – so, als wäre ich versteckt und vergraben.
Gelähmt hinter Maske und Wollmütze, umhüllt vom tristen, dicken November-Nebel.
Emotional in Watte gepackt und verriegelt.

Bin irgendwie nicht da und stehe müde (Oh ja! Ich war seeehr müde!) und gefühllos neben mir.

Ein paar Mal sogar startete ich den Versuch, Euch hier etwas zu schreiben!

Doch fand ich mich wahlweise starr auf den weißen Bildschirm blickend wieder (ohne Gefühle keine Texte!) – oder von Dingen wie „Käse-Nachos“ und „Cookie-Eis“ schreiben. (What!!??)

Seelentröster eben, die ich achtlos und resignierend in den eigenen Schlund schob, die vergangenen Tage.

Etwas, auf das ich nicht wirklich stolz bin, gewiss nicht besonders sexy und anmutig daher kommt („Komm‘ an meine Nacho-Wampe!“) – und mir heute, am Samstag, eklige Bauchschmerzen bereitet hat.

(Ich glaube, ich weiß nunmehr wohl, was es auf sich hat, schwärmen Menschen von der alles heilenden Entgiftungskur!)

Denn wenn ich auch dieser Tage nicht sonderlich viel empfinde, ein klein wenig bäh und voll-gemüllt fühle ich mich durchaus! 😉

Ich ging also achtlos mit dem eigenen Körper um, die letzten Tage

Gab ihm wenig Schlaf und schätzte ihn kaum.
Trank Weißwein um… more „Resignations-Modus an – Was war los, die letzten Tage?“

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„Jetzt hab ich aber grad keinen Bock mehr!“ – Als Mutter immer glücklich?

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Auf dem Blog war es in dieser Woche ziemlich leise.
Und eigentlich müsste nun an dieser Stelle DIE Standard-Floskel eines jeden (!) Bloggers folgen:

„Wenn es hier gerade auf dem Blog etwas leiser ist, dann weil das echte Leben dafür umso lauter ist….“

Joa.
Laut war ICH genug, die vergangenen Tage.

Ich keifte und motzte.
Meckerte, zeterte und schrie eventuell auch einmal versehentlich.
Ich zürnte und bockte, kommentierte und kapitulierte.
Ich heulte, versöhnte, umarmte und liebte. (Ja, ja denkt was ihr wollt)

Doch nicht nur ich wurde laut.

Laut waren wir ALLE die vergangene Tage.

Die Jüngste (Oooh ja!!! Die Jüngste!) Anfang der Woche…. more „„Jetzt hab ich aber grad keinen Bock mehr!“ – Als Mutter immer glücklich?“

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Hochwasser im Kinder-Kleiderschrank – Wenn nix mehr passt!

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(*Werbung) Als sich vor dreizehn Jahren das Ende des Sommers abzeichnete – und die ersten Nebelschwaden früh morgens geheimnisvoll über den Feldern lagen – freute ich mich wie Bolle.

Nicht etwa wegen des kühlen Dunstes, denn um ehrlich zu sein bekam ich den als Erstlings-Mutter gar nicht zu sehen! 😉
Meistens stand ich nach einer durchwachten Nacht erst auf, als Temperaturen wieder verträglicher – und die Sonnenstrahlen schon längst wieder wärmer waren.
Weil ich’s ja konnte! Mit nur einem einzigen Baby!

Kleidung für’s allererste Baby!

Vielmehr freute ich mich aber auf die Tatsache, dass mein niedliches Baby nun alsbald neue Kleider benötigen würde!

Ich freute mich auf all‘ die winzigen Jäckchen und Thermo-Höschen, Frottee-Strampler und Kuschel-Mützchen, welche ich nunmehr endlich, endlich kaufen dürfte!

Denn was könnte entzückender sein, als Dein allererstes Baby neu einzukleiden?

Und das gefühlt alle vier Wochen – dafür aber mit den herzallerliebsten Teilchen!?

DEIN Baby, welches ja ohnehin – ganz außer Frage – das aller-aller-schönste Geschöpf auf Erden ist!
Wie es Dir im neuen öko-zertifizierten (das schreib ich jetzt extra für Euch so! 😉 ) Strampler entgegen gluckst!
DER Strampler, den DU ganz alleine ausgesucht hast!
Wie schön!

Viele Jahre blieb mir dieses aufregende Gefühl, den kostbaren Nachwuchs selbst einkleiden zu dürfen erhalten!
Und gerne denke ich daran zurück!

Doch Dinge ändern sich!

Heute… more „Hochwasser im Kinder-Kleiderschrank – Wenn nix mehr passt!“

+11

Wir wären dann mal urlaubsreif! Wie geht es uns im neuen (Schul)-Alltag?

+18

Also ich muss jetzt mal was zugeben:

Ich bin durch! Urlaubsreif! JETZT schon!

Ganz ehrlich, der neue, alte pre-während-eventuell-irgendwann-apres-Corona-Alltag überfordert mich gerade ein klitzekleines bisschen und laugt mich aus!

Seitdem die Schule vor etwas mehr als vierzehn Tagen begann, bin ich durch und strauchele mit dem, was sich künftig endlich wieder Routine nennen möchte.

Doch so richtig möchte sie sich einfach nicht einstellen – die Routine.

DAS sind wir einfach nicht mehr in der Form gewohnt!

Wie auch, leben wir doch genau genommen erst seit zwei Wochen das, was wir im Februar noch mit einem resignierenden Achselzucken tagtäglich wuppten.

Damals kannten wir es nicht anders, mussten da durch – und wurden von jetzt auf gleich ausgebremst.

Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass…. more „Wir wären dann mal urlaubsreif! Wie geht es uns im neuen (Schul)-Alltag?“

+18

Alles negativ – das Testergebnis – Corona-Tagebuch – Tag 30

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Ich könnte hier an dieser Stelle natürlich den Spannungsbogen aufbauen und ganz weit ausholen.
Doch will ich das nicht.

Denn so sehr mich Eure Wünsche und Kommentare in der letzten Woche berührten (Ganz lieben Dank dafür!!!), so war ich gleichermaßen auf eine bedrückende Art und Weise erstaunt.

Erstaunt darüber, wie erst eine solche Situation, ein derartiges Thema, Zahlen auf meinem Blog in die Höhe sprießen lies.
Und der Statistik einen lang ausgebliebenen Boost verlieh.

Denn ich setze mich weder gerne in Szene noch in den Mittelpunkt.

Wenngleich ich in meinen Texten ganz offensichtlich hier und da gerne die Drama-Queen spiele. 
Worst-Case-Gedanken sind eine meiner Spezialitäten, nennt mich auch gerne wahre Meisterin darin. 😉

Doch schildere ich hier nun einmal stets offen und ehrlich meine ganz eigenen Gedanken und die gerade in jenem Moment vorherrschenden Gefühle.
Dass ich damit eine gewisse Sensations-Neugierde fütterte, erschrak mich ehrlich gesagt ein wenig.

Daher hier nun gleich zu Beginn:

more „Alles negativ – das Testergebnis – Corona-Tagebuch – Tag 30“

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Zähneknirschender Frust-Bolzen – Corona-Tagebuch – Tag 8

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Ich mache es wieder. Und wache davon auf.
Spüre, wie sich Zähne fest aufeinander pressen und Kieferknochen anspannen.
Möglicherweise knirschen und mahlen die mütterlichen Beißer auch und reiben sich aneinander, das weiß ich nicht so genau.

Wohl aber, dass es mir offensichtlich nicht ganz so gut geht, wie ich es tagsüber glaube.

Wie auch?
Es ist ein Zeichen, dass mich tief im Inneren Dinge sehr belasten und irgendwo, irgendwie verarbeitet werden möchten.

Ich lese Nachrichten und Schreckensmeldungen, bekomme auf Facebook Videos zu sehen von Menschen, die Qualvolles berichten.
Und bekomme es mit der Angst.

Will eigentlich nie wieder hinsehen, darf aber auch nicht verdrängen.
Und schon gar nicht, mir etwas vor den Kindern anmerken lassen!

Wenngleich wir viel reden, so finde ich elterliche Angst hier deutlich Fehl am Platz.
Ich muss meine Rolle gut spielen.
Muss Normalität leben, Halt geben, Trost spenden, Lernmaterial vermitteln, Lebensmittel auffüllen, basteln, fördern, backen, waschen, für ausreichend Bewegung und Frischluft-Zufuhr sorgen – und dabei die vom Kummer gezeichnete Miene verstecken!
Das klappt auch ganz gut, bis zum beruhigenden Glas Wein abends im Bett – und bis in die Nacht hinein.

Aber im Schlaf oder spätestens beim Wecker-Klingeln holt mich der Mist wieder ein.
Dann wird mir bewusst, dass zwar die Sonne scheint, doch Einschränkungen, Ängste, Vorsichtsmaßnahmen und neue Regelungen nunmehr Alltag sind.

Gute und weniger gute Tage

Und in jedem Alltag gibt es gute und weniger gute Tage.

Auch in dieser gerade veränderten Welt.
Heute ist ein nicht ganz so guter. more „Zähneknirschender Frust-Bolzen – Corona-Tagebuch – Tag 8“

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Eigentlich sind wir ok – Corona-Tagebuch – Tag 2

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Er fiel heute nicht besonders auf.
Dieser Virus, welcher die Welt in Atem hält und sich ein wenig langsamer drehen lässt.

Heute gelang es uns tatsächlich, in unserem ganz eigenen kleinen Universum zu verweilen – und von negativen Schlagzeilen ein klein wenig Abstand zu nehmen.
Auch das ist wichtig, denn ich möchte nicht mehr stündlich auf’s Handy starren und nahezu gelähmt und getrübter Stimmung in der Ecke hocken.

Ein ganzer Tag zu Hause bietet genügend Gelegenheiten, wichtigste Neuigkeiten mitzubekommen.
Und konzentriert man sich auf die Dinge, die nun einmal ohnehin täglich im Haus anfallen, dann fühlt sich das Leben fast ganz normal an.

Ja, abschließend kann ich behaupten es war ok heute.
Wir waren ok!

Und viele kleine Ereignisse sogar richtig schön! more „Eigentlich sind wir ok – Corona-Tagebuch – Tag 2“

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