Der perfekte Morgen

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„Was beschäftigt Dich?“, fragt mich das „Dashboard“ auf dem PC.
Gedacht ist diese Funktion für sogenannte „Schnelle Entwürfe“.
Gedanken, die dazwischenfunken und schnell notiert werden möchten.

Also eigentlich genau das Richtige für mich, denn von diesen ungebetenen, plötzlichen Gedanken habe ich viele.
Nur kommen die meistens nicht dann, wenn ich gerade vorm Rechner sitze um in’s Dashboard zu notieren.
Ich weiß meistens so spontan gar nicht wohin damit, so dass ich sie irgendwo in meinem Mail-Fach einfach schnell unter „Entwürfe“ abspeichere.

Denn auch wenn ich durchaus von der Existenz diverser Handy-Notizfunktionen & Co. weiß, ist dies die für mich effektivste Methode, schnelle Gedanken zu notieren: In meinen Mails.

Doch macht mir die Sache eines heute erneut bewusst:

Darum geht es für mich hauptsächlich beim Bloggen!

Um das Notieren und Festhalten von Gedanken.
Alltagssorgen, Muttergefühle, Dinge, die nicht so günstig liefen – ich möchte all‘ das festhalten.

Für mich, für Euch! Ich möchte aufzeigen, WAS diese ganze Mutter-Kiste manchmal bedeutet und in unserem Gefühlsleben anrichtet.
Ich möchte schnelle Geistesblitze notieren können, damit sie nicht doch in die Vergessenheit geraten.
Und auf diesem Blog hier nur noch Buchrezensionen und Werbe-Kooperationstexte auftauchen.
Ich möchte nicht den Blick, die Spontaneität und die Leidenschaft für die eigentliche Sache verlieren!

Was würde ich also heute morgen in’s „Dashboard“ notieren?

Es könnte vielleicht in ungefähr so ausschauen:

„Ich wünschte mir nur ein einziges Mal den perfekten Morgen!“

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Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass

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Er nervt mich schon den ganzen Tag! Da der Gatte seinen offiziellen Arbeitsplatz in Baden-Württemberg hat, wir jedoch unser Nest im ländlichen Hessen aufbauten, hockt er heute hier zu Hause rum!
In „meinem“ Wohnzimmer!  Der Mann hat Feiertag – und alle anderen Familien-Mitglieder nicht.

Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, der weiß, dass der Ehemann und ich zum Teil eine Wochenende-Ehe führen. Mal mehr und mal weniger, wie es nun einmal so ist, wenn der hauptsächlich arbeitende Part beruflich viel in Deutschland unterwegs ist. Das ist einerseits mit drei Kindern nicht immer leicht (ich berichtete bereits hier davon), auf der anderen Seite genieße ich meine Freiheiten und die vormittägliche Ruhe!
Ja, ab und an muss ich mich gewiss immer erst einmal wieder an die Situation gewöhnen und anpassen, dass da gerade noch jemand rum sitzt! 😉

Und heute bin ich geladen! Weiß‘ gar nicht genau, warum. Doch hege ich die Vermutung, an diesem unverschämten – ganz Deutschland spaltenden – Feiertag, ein wandelndes Pulverfass zu sein.

Und wie Konversationen zwischen Mann und Frau unter eben jener Gegebenheit aussehen, musste ich jetzt einfach mal zusammentragen! Nur für Euch! Ganz offen und ehrlich und beschämenderweise nix dazu gedichtet! ICH bin heute wirklich so!
Nun, Humor ist wohl, wenn Frau und Mann trotzdem lacht.

Hier also meine bisherigen „best of“ des heutigen Tages: mehr „Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass“

Wenn’s mal wieder scheiße läuft…

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In mir brennt ein Feuer. Nein, es ist ein Sonnensturm. Ich koche und glühe. Tausend Nadelstiche foltern und quälen mich, lassen es fast unerträglich erscheinen. Dieses Gefühl. Dieses Gefühl kurz vor der Explosion, vorm Super-Gau, dieser Moment, in dem die Nerven nicht dünner sein könnten, ganz knapp vorm Zerreißen. Dieses lähmende Gefühl des Nicht-mehr-Aushaltens. Ich möchte mir Augen und Ohren zu halten und einfach fort sein. An einem anderen Ort. Gerade in diesem Moment.
Doch muss ich genau jetzt präsent und stark bleiben! Und vor allem ruhig. 

Es ist einer dieser Abende, an dem mich meine eigenen Kinder in den Wahnsinn treiben! mehr „Wenn’s mal wieder scheiße läuft…“

Nix wie weg: Wenn aus Planlos Schlaflos wird

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Wie ich neulich bereits in einem Blog Post feststellte, bin ich also zwar planlos, nicht aber Aufgaben-los. Ich habe keinen eight till five job und nicht mehr ganz so geregelte Strukturen wie zu Vollzeit-arbeitenden Zeiten, aber dennoch ’nen Arsch voll Arbeit!
Im positiven wie auch negativem Sinne 😉
Und meist sogar so viel zu tun, dass es  mir an die Substanz geht, Kräfte raubt, an den Nerven zerrt, mich vor lauter Organisation orientierungslos und nicht zuletzt schlaf- und ratlos zurücklässt.

Vor fast vierzehn Tagen setzte unser Flieger in Nürnberg auf. Wunderbar erholt hatten wir uns im Urlaub. Eine wahnsinnig schöne Zeit mit unseren Freunden verbracht.
Was ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht wusste: mehr „Nix wie weg: Wenn aus Planlos Schlaflos wird“

Planlos durch den Alltag

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„Du wurschtelst Dich auch so durch, oder?“ fragte mich kürzlich eine Bekannte, ebenfalls Mutter. Beim Small-Talk. Und sie hat Recht!

Denn jetzt genau an diesem Mittwoch-Morgen fühlt sich mein Leben so an.
Ein stetiges „Durchwurschteln“ ohne genaues, noch nicht endgültig definiertes
(berufliches) Ziel.

Es ist für mich der erste „freie“ Morgen nach sechseinhalb Wochen!

Die ersten 4 Stunden nur für mich! mehr „Planlos durch den Alltag“

Getting cozy: Mein neuer Morgenstern-Bademantel

2+

*Werbung. Früher, noch kinderlos, hatte ich ein ganz genaues Bild im Kopf, ging es darum, sich die typische „Hausfrau“ und Mehrfach-Mutter vorzustellen.
Wenngleich ich heute der absoluten Überzeugung bin, der Begriff „Hausfrau“ ist überholt, veraltet und gehört sowieso abgeschafft. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich nun, dass die reine Hausfrau eigentlich gar nicht mehr existiert. Dass fast jede Frau weitere Aufgaben, Projekte und (Teilzeit-) Beschäftigungen hat, selbst wenn es sich dabei nicht um einen „nine till five“ Job handelt! Und doch kann ich mich an eben dieses damals im Geiste ausgemalte Bild noch ganz genau erinnern.

Vielleicht weil ich mich an meine eigene Kindheit zurück erinnere, vielleicht aber auch weil es oft so im überzogenen Sinne dargestellt wurde:
Die „Hausfrau“ also steht morgens mit zerstausten Haaren, zerknautschtem Gesicht, dicken, warmen Socken und überdimensionalem Frottee-Bademantel in der Küche und schmiert schlaftrunken aber dennoch hingebungsvoll zugleich die Butter-Stulle des Nachwuchses.
Selbst eingekleidet ist sie noch nicht, denn schließlich ist sie ja die Hausfrau und muss um diese Uhrzeit noch nicht das wohlige Heim verlassen.
Machen ja gleich die Kinder schon!
Ich hasste dieses Bild, ein Meisterwerk meiner lebhaften ahnungslosen Fantasie! 😉 mehr „Getting cozy: Mein neuer Morgenstern-Bademantel“

No guests allowed: Unnützer Putzstress

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Mittwoch Morgen. Es hatte sich viel angestaut im Haushalt die letzten Tage. Nicht nur wegen Muttis Alleingang nach Berlin, von dem ich im übrigen noch immer zutiefst beeindruckt bin. Und den ich ebenso noch immer nicht richtig gedanklich sortieren konnte. Sondern es haben mir die Tage danach auch einfach viel abverlangt. Ich hatte noch einige Dinge für Nathalie in Amerika (*Name von der Autorin geändert) zu tun. Videoaufnahmen für mein Praktikum mit ganz lieben Kids, die alle wundervoll mitgemacht haben. Gefolgt von unzähligen Taxi-Fahrten für die eigene Brut! 😉

Die Anspannung war sehr präsent und ließ mir aufgrund der ganzen Vorbereitungen und der Quality Time, welche ich ebenso nach meiner Abwesenheit mit den eigenen Kindern ausleben wollte, wenig Raum für den Haushalt.

Und so etwas fällt sofort auf! So etwas sieht Frau sofort!
Insbesondere jemand wie ich…
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Pics of a Day: Das kranke Kind

3+

Heute habe ich Zeit. Viel Zeit. Musste ich doch alle Termine des Tages canceln, um mein krankes Kind -das Kleinste- zu pflegen. Kennt Ihr das? Euer Kind betritt früh morgens das Bad und es ist sofort -innerhalb der ersten Minute- klar, dass an diesem Tag alles anders verlaufen wird. „Mama meine Knie wackeln so und mir is‘ gar nicht gut“  Yup! Alles klar!
Was es wird? Nun, das ist aktuell noch unbekannt. Sie fiebert recht hoch und klagt über Bauchschmerzen. Ohne sich jedoch bislang einmal, in welcher Form auch immer, erleichtert zu haben. mehr „Pics of a Day: Das kranke Kind“

You’ve got Mail: Nathalie

5+

Freitag, früher Morgen. Ich habe ein Problem mit Nathalie.
(*Name von der Autorin geändert) 😉

Ich kenne sie nur von einem Profilbild, und doch kann ich mir vor meinem geistigen Auge ein ganz genaues Bild von ihr machen.
Der Nachname lässt auf polnische Immigranten schließen. Vielleicht nicht sie selbst, aber womöglich ihre Eltern. Nathalie, geschätzt Mitte fünfzig, trägt mit Vorliebe gediegene, furchtbar langweilige Kleidung. Beige Stoffbluse, ohne jegliche Verzierung zur Kaki-farbenen Bundfaltenhose. Sicherlich kombiniert mit weißen Socken in Gesundheits-Sandalen, um den Hals die schwere Kette, irgendein Familien-Erbstück. Die Frisur ist mittellang, aschblond und praktisch mit Pony gehalten. Selbstverständlich trägt Nathalie Lippenstift, weil sich das für eine ordentliche, gepflegte amerikanische Frau gehört.

Und sie will von mir hören! Alsbald! mehr „You’ve got Mail: Nathalie“