Let’s talk about: Brustkrebsvorsorge

15+

Ich hab‘ beide nie besonders gemocht.
War schon immer so.
Irgendwie hatten sie mich immer geärgert, taten weh oder waren gar ein Dorn im eigenen Auge.
Sie waren zu einem nicht unbedeutenden Teil daran schuld, dass ich mit siebzehn wie besessen hungerte.
Um es den Zweien zu zeigen! Um sie wieder loszuwerden!

Denn schließlich kamen sie von mir völlig ungebeten und sorgten dafür, dass gleichaltrige Mitschüler lachten und kuckten.
Das war mir unangenehm und die Anwesenheit meiner neuen Begleiter erfüllte mich weder mit Stolz, noch konnte ich mir damals deren Nutzen auch nur annähernd erschließen!
Sie stellten sich meinem Empfinden nach viel zu sehr in den Vordergrund, schränkten bei sportlichen Aktivitäten plötzlich ungewohnt ein und wollten mich und meinen Körper verändern. Wie dreist! 😉

Ja, seinerzeit hätte ich den beiden niemals nette Kose-Namen (mache ich auch heute noch nicht!) gegeben, noch mich mit den unliebsamen Anhängseln angefreundet.
Ich hatte sie nicht lieb und schon gar nicht als ein Teil von mir akzeptiert. mehr „Let’s talk about: Brustkrebsvorsorge“

Mach’s gut Juli! – Wenn Haustiere sterben

29+

Eigentlich sollte jetzt an dieser Stelle ein gänzlich anderer Text stehen.
Ein leichter, beschwingter Text.
Eben mitten aus den Ferien gegriffen.
Lustig und ohne großen Tiefgang wollte ich Euch darüber berichten, wie gerade in den Sommerferien unsere Welt auf ganz chaotische Weise Kopf steht.

Wie sich Regelmäßigkeiten nun um Stunden verschieben – und Kinderscharen noch lange nach Einbruch der Dunkelheit wild glucksend durch den eigenen Garten toben.
Wie ich mich stets zu bemühen pflege, weit nach Mitternacht endlich den eigenen Nachwuchs von der Notwendigkeit des Schlafens zu überzeugen und wie wir alle zerzaust in Unterhose – aber immerhin ausgeschlafen – am Frühstückstisch sitzen, der eigentlich einem „Mittagstisch“ nahe kommen würde.

Ich wollte Euch davon berichten, dass ein eigentliches Mittagessen in den Ferien des Öfteren gar erst nach 15 Uhr von sechs hungrigen Mäulern verspeist wird – und wie ich die alte Heimat wieder für mich entdeckte.
Von unserem „Besuchs-Kind“ wollte ich berichten, das eine ganze Woche bei uns übernachten wird und damit dem großen Sohn eine Riesen-Freude bereitet.
Von Kino und leckeren Waffeln mit Schlagsahne ebenfalls und vom glitzernden Wasser im Freibad! mehr „Mach’s gut Juli! – Wenn Haustiere sterben“

Alle Jahre wieder: Wie feier und überlebe (!) ich einen Kindergeburtstag?

15+

Ich musste niemandem etwas beweisen in dieser schwül-gewittrigen Nacht.
Brüllen durfte ich, wie ein Tier.
Bar jeglichen Schamgefühles durchstand ich zwar Höllenschmerzen – wurde dafür aber mit einem von drei wundervollsten Momenten des eigenen Daseins belohnt.
Mit dem Gefühl des frischgeborenen, einzigartig duftenden Lebens auf der eigenen Brust.

In dieser Nacht war alles egal.
Selbst vor der anderen Mutter im Nebenraum musste ich mich weder schämen, noch mich als besonders vorbildlich herausstellen.
Denn die? Brüllte und schrie mindestens genauso laut wie ich!

Sicherlich wusste sie damals auch nichts davon, dass sie eines Tages ganz „Pinterest“ nach den bestmöglichen Ideen für die aufwändigsten Geburtstags-Einladungen durchforsten würde – oder dies zumindest tun sollte. mehr „Alle Jahre wieder: Wie feier und überlebe (!) ich einen Kindergeburtstag?“

Juli-Kinder: Von Geburtstags-Vorbereitungen und nächtlichen Rendezvous

11+

Ein brennender Schmerz durchfährt mich und lässt mich leise innerlich aufschreien!
Erst jetzt realisiere ich, dass die Muschel, welche ich sorgfältigst mit viel heißem Heißkleber Nachts um 1.30 Uhr an die Geburtstagskarte kleben wollte, nunmehr am eigenen Zeigefinger hängt!
Und nicht abgehen möchte!

Als es mir endlich gelingt, die Urlaubserinnerung aus vergangenen Jahren vom gebeutelten Finger zu lösen, erblüht eine hübsche weiße Brandblase.
Doch bin ich ja selber schuld!
Denn zum Einen gehören auch Mütter mitten in der Nacht mal ins Bett – und zum Anderen erwartet niemand von mir eine derartige Ambition.
Außer ich selbst.

Denn ich will’s mal wieder perfekt haben am Geburtstag der fast Zehnjährigen! mehr „Juli-Kinder: Von Geburtstags-Vorbereitungen und nächtlichen Rendezvous“

Das stille Leiden – Vom Mittelschmerz zur prämenstruellen Depression

46+

Es zieht und zwickt unfassbar unangenehm und zwingt mich gerade auf die Couch.
„Geh‘ zum Arzt“ sagt der Sohn erschrocken auf meine Aussage, ich hätte Bauchschmerzen und bräuchte kurz eine Pause.
Bauchschmerzen, die aus dem Nichts auftreten – und nach ein paar Stunden wieder verschwinden.
Und so stark sind, dass ich alles liegen lassen muss.
Den Staubsauger, die eben noch enthusiastisch abgezogenen Betten und den Mann.
Den muss ich auch links liegen lassen.

Nachdem ich ihn eben mürrisch und vor allem grundlos angemault hatte.
Immerhin weiß ich jetzt, warum ich mich seit zwei Tagen so unendlich faul, müde und träge fühle.
Ich weiß, warum der Kuchen heute wieder schmeckt und warum Witze unterhalb der Gürtellinie die letzten Tage besonders verlockend und urkomisch waren.
Und warum ich den Gatten besonders lieb hatte.

Und ich weiß auch, dass ich genau genommen nicht wirklich Bauchschmerzen habe! mehr „Das stille Leiden – Vom Mittelschmerz zur prämenstruellen Depression“

Roadtrip vs. AI-Flugreise: Was ist denn nun besser mit Kindern?

14+

„Ja, es war ein sehr schöner Sommerurlaub“
hörte ich mich dieser Tage sehr oft sagen.
Auf die Frage, wie denn nun unser ganz eigener Road-Trip war.
Und auch eine Woche, nachdem ich mit einem dicken, fetten Kloß im Hals wieder in Richtung Heimat fuhr, muss ich es mir selbst immer wieder eingestehen:
Diese Art zu reisen hat mir unheimlich viel Spaß gemacht!

Das wäre jetzt nicht allzu verwunderlich, hätte ich nicht früher eine ganz andere Vorstellung des perfekten, gelungen Sommerurlaubes gehabt!

Ein perfekter Sommerurlaub

Ein „richtiger“ Sommerurlaub musste früher für mich immer mit einer Flugreise einhergehen!
Irgendwo in den Süden.
Dorthin, wo das Wetter garantiert niemals umschlägt und vierzehn Tage Sonne garantiert seien.
Dorthin, wo es ein nettes, schickes Hotel gab mit Türkis-blauem Pool und feinkörnigem hellen Sand.

Der perfekte Sommerurlaub duftete nach Apres-Sonnencreme und Pina Coladas – gerne auch nach einem leichten Gemisch aus Kunstnebel und Wassermelonen-Shisha.
Der ultimative Sommerurlaub ließ auf azurblaues Meer blicken, schöne Menschen am Strand und noch viel schönere (Abend-)Kleider im hochglanzpolierten All-inclusive Hotel.

Wie eingeschränkt meine Sichtweise doch war! mehr „Roadtrip vs. AI-Flugreise: Was ist denn nun besser mit Kindern?“

Pizza für Alle! – Und auch für Elfrida

11+

Ich könnte ihm jedes einzelne Mal an die Gurgel springen. Ja, ganz ehrlich!
Denn backt mein Mann Pizza, dann bleibt nichts und niemand verschont.
Schon einmal gar nicht meine Küche!
Ein feiner Film aus Mehl überzieht dann gerne einmal die wichtigen (und in der Küche zur Seite gelegten) Rechnungen der letzten Woche (na gut, vielleicht auch noch vom Vormonat), zieht sich über Griffe sämtlicher Küchen-Schubladen hingweg und erreicht selbst die Dunstabzugshaube.

Ja, backt mein Mann Pizza, dann muss es stauben! Aber so richtig!
Denn nur so wird er Teig genial – so dessen Behauptung. 😉
Dünn solle er sein, schön flach und knusprig.
Und die Tomatensauce? Bloß nicht einfach draufhauen!
Auch diese (Koch-Perfektionist durch und durch) muss vorher mit nativem griechischen Olivenöl einer ganz bestimmten Marke (fragt mich nicht), Meersalz und bestem Pfeffer abgeschmeckt werden.
Denn nur so wird daraus eine perfekte Pizza, sagt er.

Backt mein Mann Pizza muss Frau mit köstlichen Geschmacks-Explosionen, gaaanz viel (verdientem!) Eigenlob (Sorry dafür) und vor allem Durst rechnen! Sehr viel Durst! mehr „Pizza für Alle! – Und auch für Elfrida“

„Wenn Fünf eine Reise tun“: Das Ende eines Märchens

13+

Donnerstag, 11.07.2019.
Ganz wunderhübsch anzusehen ist sie.
Die Silvia.
Wie sie da auf dem überlebensgroßen Foto vor uns steht.
Im feschen weiß-blauen Dirndl, die dunklen langen Haare fallen sanft über die Schulter, der Blick freundlich und dennoch geheimnisvoll.
Mit einem leichten Lächeln, welches man fast nur erahnen kann.

Ja, ich hätte mich vielleicht auch in sie verliebt.
Wäre ich denn der künftige König von Schweden gewesen und somit stattlicher, männlicher Natur.
Bin ich aber beides nicht.

Fasziniert bin ich aber dennoch.
Von einem Märchen, welches sich vor vielen, vielen langen Jahren zutrug, drei Kinder und mittlerweile sieben Enkelkinder hervorbrachte.
(Nein, Ihr habt Euch nicht verirrt, wir sind hier NICHT beim Goldenen Blatt! 😉 )

Und das alles nur, weil die liebe Silvia Sommerlath genau hier fröhlich strahlend mit Tickets wedelte. mehr „„Wenn Fünf eine Reise tun“: Das Ende eines Märchens“

Wenn Fünf eine Reise tun: München – Wo ist die Verbindungstüre?

10+

Das wunderschöne Kärnten haben wir hinter uns gelassen und bewegen uns allmählich wieder in Richtung Heimat.
Doch noch neigt sich der Urlaub, unser ganz eigener Roadtrip, noch nicht dem Ende!
Ein weiteres Etappenziel wartet auf uns und somit ist es nur ein kleiner Abschied, als wir nach einem letzten entspannten Frühstück im Hoteldorf den lieb gewonnen See passieren und die Gegend verlassen.

Abstecher zum Millstätter See

Und dennoch können wir uns so schnell nicht von den wunderhübschen Seen Kärntens trennen! mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: München – Wo ist die Verbindungstüre?“

Wenn Fünf eine Reise tun: Die Vorbereitungen

15+

Sie hing damals meine Unterhosen auf!
Einfach so.

Und genau genommen, habe ich mich schon die ganze Woche auf genau diesen einleitenden Satz gefreut! 😉
Hatte nur noch keine Zeit zum Schreiben gefunden.
Zu viel ist die letzten Tage passiert, zu sehr stecke ich in den Vorbereitungen.

Denn in wenigen Stunden werden wir uns wieder auf den Weg zur lieben Elke machen.
Elke, welche wir bereits vor zwei Jahren kennen lernen durften und welche uns mit ihrer lockeren, gastfreundlichen und vom österreichischen Schmäh geprägten Art von Beginn an begeisterte.
Freigeist, unabhängig, Künstlerin, Cool und selbstständig mit viel Herz und Liebe zum Detail.
Ja, das alles dürfte auf unsere Gastgeberin zutreffen.
Und Unterhosen-Aufhängerin.
Denn während wir auf Ausflug waren, griff die liebenswerte Kärntnerin einfach beherzt zu und hängte schon mal für uns auf! 😉

Wir fahren wieder an den See!

mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Die Vorbereitungen“