Wir Mütter sind nicht unsichtbar! Warum ohne (meine) Care-Arbeit der Laden nicht läuft!

Vor kurzem waren wir nach sehr, sehr langer Zeit einmal wieder mit einem anderen Ehepaar zusammen essen.

Alle dreifach geimpft und getestet – einem gemütlichen Abend in netter Gesellschaft sollte also nichts im Wege stehen und man konnte sich näher kennenlernen, sowie angeregt unterhalten.

Es war durchaus ein Ereignis, auf welches ich mich nach so vielen Monaten Pandemie freute und dem ich neugierig entgegenblickte, hatte man doch fast verlernt, wie das geht, „Small Talk“ und Geselligkeit, Menschen kennenlernen und Kontakte pflegen.

Außer mit unseren engsten Freunden kam so etwas eine sehr, sehr lange Zeit nicht mehr vor.

Doch während wir dort saßen und uns unterhielten fiel mir etwas einmal deutlicher auf, als es vielleicht in einem normalen Alltag der Fall gewesen wäre.

Denn zumindest in meinem Fall schärft Corona auch die Sinne und lässt nachdenken, Dinge bewusster wahrnehmen und auch Gegebenheiten in Frage stellen.

Ein unangenehmes und frustrierendes Gefühl überkam mich und sollte mich den ganzen Abend, bis weit in den nächsten Tag begleiten.

Denn ob ich es nun wollte oder nicht, fühlte ich mich… more „Wir Mütter sind nicht unsichtbar! Warum ohne (meine) Care-Arbeit der Laden nicht läuft!“

Der Duft feuchter Erde – Unser Wochenende in Bildern 20./21.11

Die Überschrift erinnert an einen romantisch-schnulzigen Groschenroman aus der Wühlkiste beim Discounter?
Mich auch! 😉

Aber sie ist mir nun einmal eingefallen, vorhin bei der Gartenarbeit.

Mitten im Knatsch.

Denn fast ist es doch so, als begleiten uns Knatsch, Schlamm, Dreck und Grau – ebenso wie bedrückende Nachrichten und neue Rekordzahlen- durch diesen gesamten November!

Die Überschrift klingt also höchst philosophisch – ist sie aber nicht!

Dies soll hier kein allzu nachdenkliches und selbst-reflektierendes Wochenende in Bildern werden.

Samstag

Ich habe heute Bock, eine alte Kuchen-Springform zu befüllen! more „Der Duft feuchter Erde – Unser Wochenende in Bildern 20./21.11“

So krass wenig Bock auf November! & Warum die Pandemie noch NICHT vorbei ist! Ein Rant.

Also hömma, November!

Ich geb’s auf. Jetzt schon.

Ich habe keinen Bock darauf, mir die nächsten, kommenden Wochen schön reden zu wollen.

Nö! Mag nicht mehr!

Denn auch wenn gerade ein kleines bisschen die Sonne zwischen dichten Wolken hervorblinzelt, sehe ich aktuell einfach nur grau.

Noch nicht mal schwarz, denn das wäre ja zu viel Drama und Action, zu viele hysterische, dunkle Energie!

Nope.
Sehe nur grau – und um ehrlich zu sein:

Mir graut-es-verdammt-nochmal-auch!

Ich hatte es ja wirklich versucht!

Wollte mir einreden, dass es doch ganz kuschelig werden könnte, mit uns zweien!
Dir und mir.

Dabei hab‘ ich doch extra Tee gekauft…

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Die Halloween-Geburtstags-Party steigt bei uns! Von schaurig-gruseliger Ablenkung & wertvollen Freundschaften

Samstag

Ich wache mit furchtbar-schrecklichen Nacken-und Kopfschmerzen auf, weigere mich aber dennoch, zeitig aufzustehen.

Eine Ibuprofen, welche ich schlaftrunken aus meiner Handtasche im Erdgeschoss fische, soll mir Abhilfe verschaffen – und matt und gerädert kuschele ich mich wieder unter die Bettdecke.

Zu dem Übeltäter, welchen ich für mein Leid und Dilemma verantwortlich mache!

Zwei Stunden später zeige ich mich mit dem mittlerweile ziemlich großgewachsenen, zotteligen Lockenkopf, welcher sich des Nächtens gerne in unser Bett schleicht und ebenfalls lang-gewachsene Gliedmaßen um den meinen Körper schlängelt, versöhnt!

Wie gerne schnuppere ich an der warmen Haut und lausche dem leisen Schnauben!

Wie könnte ich böse sein ob verrenkter Halswirbel und hämmernder Schädelschmerzen – Aua!!! – bei DEM Anblick!
(Schreibt das verweichlichte Mutter-Herz in mir)

Leider aber muss ich nunmehr die friedliche Stille und wohlige Wärme unterbrechen… more „Die Halloween-Geburtstags-Party steigt bei uns! Von schaurig-gruseliger Ablenkung & wertvollen Freundschaften“

Ich wünscht‘ ich wär‘ wieder dort oben

Er ist wieder da.

Der bittere Geschmack auf der Zunge.

Und ich weiß, er kommt vom Magen.

Es sind die Sorgen und Gedanken, welche schneller zurückkehrten als ich es mir je erlauben wollte!
Neue kamen hinzu – und sauer stößt der Alltag bereits jetzt schon, am Mittwoch, auf.

Es drückt und schmerzt.

Dabei waren es doch eben erst noch Kaiserschmarrn und Marillen-Marmelade, welche liebevoll jenen garstigen Magen streichelten und wärmten!

Sie sind wieder da.

Die dunklen Schatten unter den Augen.

Sie zeugen von… more „Ich wünscht‘ ich wär‘ wieder dort oben“

Bin ich als Dreifachmama NIE gut genug?

Denke ich heute, am Mittwoch, an unsere zwei Tage Karlsruhe zurück, fühle ich mich irgendwie elend und niedergeschlagen.

Nicht etwa, weil ich schlichtweg ein unzufriedener und undankbarer Mensch bin – vielleicht bin ich das sogar!

Doch jetzt gerade begleitet mich eine gewisse Schwere und Trübseligkeit, reflektiere ich die vergangenen Tage.

Die Sache mit dem Gewissen

Es ist mein Gewissen, welches mich – insbesondere mit mir selbst – nun unzufrieden im Sessel sitzend zurück lässt.

Waren wir mal unterwegs und hatten eine Luftveränderung?
Einen Tapetenwechsel?
JA!

War es schön, im Vier-Sterne-Hotel zu nächtigen und frühstücken?
Ebenfalls JA!

Bin ich gerne unterwegs – und in Städten sowieso?
JA, JA, JA!

Und dennoch schleicht sich heute dieses Gefühl in mir ein.

Und das sogar… more „Bin ich als Dreifachmama NIE gut genug?“

Ein kleiner Zwischenruf oder friendly reminder, denn die Kleinsten sollten in der Pandemie NICHT vergessen werden!

Ich habe ja bekanntlich nicht nur diesen Blog hier, sondern auch ein Instagram-Account.
So, wie es für einen „richtigen“ Blogger nun einmal sein soll und essentiell ist.

Mein Instagram-Account ist bunt gemischt, richtet sich weder nach einem strikten Farbkonzept oder gar benutze ich den immer gleichen Filter – des Wiedererkennungs-Wertes wegen.

Denn das ist mir, um ehrlich zu sein, einfach zu blöd.

Ich blogge und poste aus einem Baugefühl und Launen heraus.
Immer!

Sowohl hier, als auch drüben auf dem Kanal, der hauptsächlich mit unterhaltenden Bildchens gefüttert werden will.

Manchmal kitzelt mich der Schalk im Nacken so sehr, dass ich tatsächlich ein wenig Quatsch und Blödsinn da drüben loswerde (auch nicht immer gut für’s Geschäft 😉 ) – an anderen Tagen überkommen mich Emotionen, Empfindungen und tiefe Gedanken.

Gedanken und Überlegungen, die ich dann auch dort teile und die für einen Blogbeitrag meistens nicht ganz ausreichen – selbst dann nicht, wenn es mir mal wieder nicht gelingt, mich auf „Insta“ kurzzufassen. 😉 

Im Nachhinein macht mich das dann ein bisschen traurig, denn einige meiner Beiträge dort haben für mich eine hohe Bedeutsamkeit und sollten nicht nur gedankenlos geliked – sondern auch tatsächlich gelesen werden!

Weil ich Sorgen und Empfindungen teilen möchte, weil es manchmal wichtig ist, laut zu werden – und weil wir Eltern in den letzten eineinhalb Jahren einmal mehr lernen und erfahren mussten, wie bedeutungslos offenbar unsere Stimme ist. more „Ein kleiner Zwischenruf oder friendly reminder, denn die Kleinsten sollten in der Pandemie NICHT vergessen werden!“

Ein Tagebuch, um mich zu verstehen – „Wenn der Zyklus zur Hölle wird“…

Treffender könnte es der zweite Teil der Überschrift in meinem Fall nicht beschreiben – er ist also geklaut und stammt aus einem Zeitungsartikel über „PMDS“, dem sogenannten „prämenstruellen dysphorischen Syndrom“.

Es ist einer von vielen Artikeln, die ich zu diesem Thema – aus seeehr persönlichen Gründen – in den vergangenen Jahren gelesen habe.

Denn Fakt ist, seit ein paar wenigen Jahren (es fing ein paar Jahre nach Geburt des dritten Kindes an) geht es mir verdammt und verflucht nochmal nicht immer nur gut!

Wer meinen Blog aufmerksam liest, dem ist das auch in den letzten Wochen nicht entgangen:

Meine Stimmungslage ist durchaus nicht immer heiter und rosig – öfter sogar dunkel, zutiefst schwarz und wolkig.

Ich mache mich selbst klein und bin nicht in der Lage, sachlich zu denken!

Das merke ich JETZT, am ersten Tag meiner Regel!

An dem ich ein anderer Mensch geworden bin.

So wie… more „Ein Tagebuch, um mich zu verstehen – „Wenn der Zyklus zur Hölle wird“…“

„Unterleuten“, neben Pferden & die Sache mit der Schreibblockade – Unser September-Wochenende

Jaaa, lacht nicht!
Ich habe künftig vor, hier JEDEN Buchtitel von Juli Zeh zu zitieren! So!

Doch tatsächlich war ich an diesem Wochenende einmal „unter Leuten“.

Das erste Mal seit langer, langer Zeit.

Und im Grunde war es auch genau das, was ich nach der letzten Woche brauchte!
Um hier überhaupt wieder schreiben zu können.

Es benötigte ein paar schwindelerregende Runden im Gedankenkarussell, ziemliche viele Knoten im Gehirn, Schreibblockaden und Selbstzweifel, sentimentale und zutiefst depressive Gedanken – bis hin zum ultimativen Knall!

Ist immer so – und muss irgendein Automatismus im Gehirn sein.

Irgendwann bin ich mich selbst mit all‘ meinen verworrenen Gedanken und jenem elendig angeknacksten Selbstwertgefühl einfach so dermaßen leid, dass ich innerlich einfach auf „Reset“ drücke.

Vielleicht schreit die innere Stimme auch „Jetzt reicht’s“ oder gar „Halt die Fresse!“ – so genau weiß ich es gar nicht, aber irgendetwas in mir drinnen zieht die Notbremse und schreit nach Normalität, Gedanken im Auto-Pilot und einfach Weiterleben.

Inhale. Exhale. NICHT nachdenken. Lustig sein.

Gehirn-Explosion

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Warum gerade JETZT Hobbys für (meine) Kinder so wichtig sind!

Spikes.

Sie liegen vor mir im Flur, befremdlich und faszinierend zugleich.

Noch immer weiß ich damit nicht viel anzufangen.

Wohl aber weiß ich mittlerweile, dass sie für die zwölfjährige Tochter von größter Bedeutsamkeit sind!

Und tunlichst NICHT nebst der kleinen PET-Wasserflasche im Turnbeutel transportiert werden sollten!
(Es hatte ein bisschen was von Schampus-Dusche im hauseigenen Flur! 😉 )

Ferner weiß ich, dass die Bestimmung der eigenartigen Schuhe mit den spitzen Dornen an der Sohle wohl nicht DIE ist, damit nach dem eigenen Gatten zu werfen!

Wenngleich ich jenen Gedanken süffisant schmunzelnd für einen kurzen Moment für äußerst verlockend hielt.

Nein, die Dinger sind lediglich dazu da, eine gewisse Bodenhaftung zu gewährleisten und eine effiziente Kraftübertragung (letzteres ist selbstverständlich soeben von mir ergoogelt worden) zu ermöglichen!

Und seit ein paar Tagen also wohnen die gefährlich-anmutenden Nagelschuhe, die in der Leichtathletik ihre Daseinsberechtigung (WO sonst!? 😉 ) finden, in unserer Garderobe.

Direkt neben meinen hübschen Stiefeln!

Gekommen um hoffentlich zu bleiben.

Hobbys? Hatten die Kinder schon einige.

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