Das Leben soll mir ein Fest sein!

13+

Die vergangen Wochen waren nicht leicht für mich.
Sie prägten und schufen neue Erkenntnisse. 

Und auch wenn das dem Ein oder Anderen nun allmählich gehörig auf den Keks gehen mag, so muss ich es nochmals erwähnen.
Es ist essentiell für den weiteren Verlauf dieses Beitrages. 😉
Ich stolperte und fiel tief.
Da war nicht nur der Verlust meiner lieben Oma sondern auch viele Dinge mehr, die bedrückten und belasteten.

Sorgen und ohnehin schon lange bestehende Zukunftsängste, Streit unter Menschen, die eigentlich zusammenhalten sollten.
All‘ das drückte sehr auf’s eigene Gemüt.

Doch immer wieder in dieser Zeit kam mir ein bestimmter Gedanke:

Meine Oma war nie der Typ, um auch nur einen einzigen Tag depressiv im Bett liegen bleiben zu wollen!
Warum also sollte ich nun diese Frechheit besitzen, mir eine derartige Denkweise zu erlauben?
Ich glaube, diese Sichtweise war wohl eine Form der Eigenmotivation und hat mir jüngst ein klein wenig den ollen Hintern gerettet! 😉

Denn wie ich bereits am letzten Wochenende von der wunderbaren Nicole Staudinger lernte, haben wir doch letztendlich unser Schicksal selbst in der Hand.
Auch dann, können wir Dinge nicht ändern und müssen diese als Teil unseres Seins annehmen.

Ist es nicht erfüllend, dann eben die eigene verquere Sichtweise zu ändern und uns an den Dingen zu erfreuen, die wir ändern und selbst in die Hand nehmen können?
Und seien es nur klitzekleine Kleinigkeiten?
Uns darauf zu konzentrieren und mit unserem eigenen winzigen Leben glücklich zu sein?

Solange wir es noch haben! mehr „Das Leben soll mir ein Fest sein!“

Eingesperrt und festgefahren: Wir stecken im Stau

8+

Wäre ich heute morgen nicht bereits knappe 7 Kilometer um den See gerannt und nunmehr in einem – beinahe schon besorgniserregenden – Zustand der Tiefen-Entspanntheit, ich würde jetzt heulen!
Oder mir zumindest verzweifelt die Haare raufen!

Jetzt gerade, da ich konzentriert ein- und ausatme und stattdessen googel.

„Kann eine Blase wirklich zerbersten?“

bin ich im Begriff in das Suchfeld einzugeben, als hinter mir die Kleinste plötzlich aufschreit.
Die große Schwester hat geschubst und ein lautstarker Streit droht zu entfachen.
Was es gerade gilt, mit allen erdenklichen Mitteln zu verhindern!

Denn wir sitzen hier gefangen, im faradayschen Käfig, können uns der Situation in keinster (!) Weise entziehen!
Und haben Hunger! Und müssen alle auf’s Klo! Dringendst!

Knappe 8 Kilometer vor der eigenen Haustüre, genau zwischen zwei Autobahn-Abfahrten – ohne rettenden Rastplatz dazwischen – scheinen nun vier Familienmitglieder an ihre ganz eigenen Grenzen zu gelangen. mehr „Eingesperrt und festgefahren: Wir stecken im Stau“

Ich wollt‘ nur einkaufen geh’n: Wenn Gefühle entgleisen

13+

Zähflüssig und dennoch unaufhaltsam bahnt sich das Gemisch aus durchsichtigem Glibber und penetrantem Orange seinen Weg gen Fussboden.

Nicht ohne dabei die von mir eben noch ahnungslos geöffnete Türe des Gefrierfaches herunter zu rinnen und ebenfalls ohne Halt vor sämtlichen Ritzen, Öffnungen und Dichtungsgummis zu machen.
Es ist einfach überall!

Das blöde, verflixte Ei!

Und während ich da auf allen Vieren auf dem Fussboden herumrutsche, verzweifelt darum bemüht, Herr der schier aussichtslosen Lage zu werden, fühle ich mich gerade vom Schicksal verarscht!
Ach was, vom ganzen Universum fühle ich mich gerade überaus veräppelt! Ihr kennt diesen Spruch mit den kleinen Sünden.

Denn Fakt ist, ich befände mich in keinem Eier-Desaster, hätte ich nicht wenige Minuten zuvor mit voller Wucht und Inbrunst die Kühlschrank-Türe zu gehauen. mehr „Ich wollt‘ nur einkaufen geh’n: Wenn Gefühle entgleisen“

„Bad Mom“: 6 Gründe warum ich keine perfekte Mutter bin

30+

Es gibt ganze Bücher, die uns Müttern darlegen, warum es gut ist, eben keine perfekte Mutter zu sein.
Warum wir uns nicht verrückt machen sollen und weshalb sich selbst allzu sehr zu stressen wenig produktiv ist.
Wir Mütter reden von Selbstfürsorge und Selbstliebe und rufen dazu auf, doch endlich diese ständigen Vergleiche zu lassen!
Schluss mit dem ewigen Mütter-Battle und den Selbstvorwürfen! Machen die Väter ja schließlich auch nicht! 😉 

Denn solange wir unsere Kinder lieben, ihnen zuhören, mit ihnen schmusen und für diese sorgen, sie fördern und immer für sie da sind, sind wir gut!
So wie wir sind!

Doch manchmal nutzt das alles nix, fühlen wir uns selbst im Inneren doch schlecht und plagt uns das fiese Mutter-Gewissen.
Dann fühlt sich das Unperfekte eben doch nicht so herrlich entspannt an.
Weil wir an unseren selbst (viel zu hoch!) gesteckten Zielen scheitern.

Und dann muss diese ganze Kiste mit dem „Versagen“ vielleicht einfach mit einer gewissen Selbstironie und etwas Humor gesehen werden! Dann sollten wir uns die eigenen Schwächen verdammt nochmal einfach eingestehen, diese akzeptieren und dennoch vielleicht ein klitzekleines bisschen versuchen, daran zu arbeiten!

Ich selbst könnte hunderte Gründe aufzählen, warum ich nicht DIE perfekte Mama für meine Kinder bin.
Aber will ich das?
Möchte ich mich selbst klein machen?
Mich schlecht fühlen und dieses schlechte Gefühl dann wiederum am Nachwuchs auslassen?
Nein! Mag ich nicht!
Dann setzte ich lieber die Scheuklappen auf und blende einen Großteil der Gründe zu unser aller Wohl lieber aus!

Hier jedoch ein ganz kleiner Auszug, weil ich’s ja doch nicht ganz lassen kann! 😉

Ich bin die Mutter, die

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Wenn’s mal wieder scheiße läuft…

5+

In mir brennt ein Feuer. Nein, es ist ein Sonnensturm. Ich koche und glühe. Tausend Nadelstiche foltern und quälen mich, lassen es fast unerträglich erscheinen. Dieses Gefühl. Dieses Gefühl kurz vor der Explosion, vorm Super-Gau, dieser Moment, in dem die Nerven nicht dünner sein könnten, ganz knapp vorm Zerreißen. Dieses lähmende Gefühl des Nicht-mehr-Aushaltens. Ich möchte mir Augen und Ohren zu halten und einfach fort sein. An einem anderen Ort. Gerade in diesem Moment.
Doch muss ich genau jetzt präsent und stark bleiben! Und vor allem ruhig. 

Es ist einer dieser Abende, an dem mich meine eigenen Kinder in den Wahnsinn treiben! mehr „Wenn’s mal wieder scheiße läuft…“