Wenn das Kind krank ist – wie geht’s dann der Mama?

14+

Samstag Mittag.
Es geht ihr noch immer nicht gut und das beunruhigt mich sehr.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht und Tränen in den Augen klagt die mittlere Tochter über starke Kopfschmerzen und ich spüre regelrecht ihre Verzweiflung.
Blicke in hilflose Augen, die gestern noch strahlten ob der Vermutung endlich auf dem Weg der Genesung zu sein.

Raus wolle sie kurz, mal frische Luft schnappen, so hatte sie mir am gestrigen Tag verkündet.
Und da mein Kind endlich auch meiner Einschätzung nach auf dem Weg der Besserung schien, ließ ich sie ziehen.
In den eigenen Garten zum gemächlichen Umherstreifen wie ich annahm.

Gefunden hatte ich meine Tochter dann zu Einbruch der Dunkelheit in Nachbars-Garten.
Beim ausgelassenen Schaukeln versteht sich.

Und ich war zornig! mehr „Wenn das Kind krank ist – wie geht’s dann der Mama?“

Die Welt steht Kopf – und dreht sich heute ohne uns weiter

15+

Es ist das erste Mal seit Sonntag.
Das erste Mal seit Sonntag finde ich die Gelegenheit, den Laptop aufzuklappen und zu versuchen, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Wohin dieser Text führt?
Ich weiß es auch noch gar nicht.

Vielmehr jedoch weiß ich, dass es ein unheilbares Wirrwarr an Gefühlen und Gedanken war, welches mich daran hinderte, einen neuen Beitrag zu verfassen.
Die vergangenen Tage stand die Welt mal wieder ein klitzekleines bisschen Kopf.
So sehr, dass ich beschäftigt und besorgt von einem Ort zum Anderen eilen musste – und an gelöstes Durchatmen nicht zu denken war.

Und heute?
Heute sperre ich sie ein bisschen aus, die Welt da draußen.
Wir können nicht mehr und wollen heute auch mal nicht mehr.
Bockig verschränken wir heute die Arme, ziehen die Bremse, kuscheln uns in die Kissen und lassen die Welt da draußen sich ohne uns weiter drehen.
Weil das auch mal sein muss und dann auch mal geht! Verflixt! 😉

Wenn das Kind krank ist

mehr „Die Welt steht Kopf – und dreht sich heute ohne uns weiter“

Kinderparty im Indoor-Spielplatz: Hüpfburg-Hölle oder erholsamer Segen?

13+

Samstag. Der muffig-süßliche Geruch steigt mir in die Nase und lässt alte Erinnerungen aufkommen.
I’ve been down this road before – inhalierte den gleichen Gestank, sah den verschmierten Fussboden, welchen man tunlichst niemals in Socken (oder gar barfuss!) berühren sollte und sichtete zerknüllte Papierhandtücher in überquellenden Mülleimern – sowie leere Papprollen an den dafür vorgesehenen Halterungen.
Und auch jetzt sehe ich  Schmiere und Dreck – und spüre förmlich mit jeder Faser des eigenen Körpers Keime, Viren und Bakterien vor hellster Freude auf und ab hüpfen!
So wie es deren künftige Wirte ein Stockwerk höher ebenfalls ausgelassen und begeistert tun.

Ja, als wir das letzte Mal vor etwas mehr als zwei Jahren hier waren, bescherte uns der Aufenthalt einen verkorksten Kroatien-Aufenthalt.
Ein Sommerurlaub, welcher zum großen Teil aus hoch fiebernden, teilnahmslosen Kindern auf der Liege unter Schatten-spendenden Pinien-Bäumen bestand.

Und ja, mein aktueller Aufenthaltsort ist nix für empfindliche Gemüter und verkappte Hypochonder! 😉

Doch jetzt gerade?
Steh‘ ich mit drei Mädels in der Warteschlange und lächel dümmlich vor mich hin!
So what!
Es kommt wie es kommt!

Und schmunzelnd beobachte ich eine andere Mutter.
Hier auf der Damen-Toilette des überdimensionalen Indoor-Spielplatzes.

Wie sie verzweifelt Klopapier sucht – und panisch Gäste-Kinder nach der Konsistenz des soeben Ausgeschiedenen befragt.
Ich spüre förmlich ihre Gedanken („Herr! Lass es jetzt bitte, bitte nicht Groß sein!“ 😉 ).
Ich sehe die Schweißperlen auf der Stirn, als sie bereits das fünfte Mädchen daran erinnert, sich die Hände zu waschen und zu schütteln, statt die zarten Gliedmaßen in den bedrohlich lauten Heißluft-Handtrockner zu stecken.
Fünfzehn Kinder habe sie heute dabei, erfahre ich (ja, wir stehen lange in der Schlange!) und kann mir ein zynisches Zucken um die Mundwinkel kaum verbergen.
Selbst schuld, hi hi!

Ich hingegen bin mit insgesamt sieben Kindern hier, von denen allerdings drei die ganz eigenen sind.
Easy Peasy also! 😉

Warum aber bin ich hier, wenn der einleitende versteckte Unterton doch vermuten lässt, niemals allzu begeistert von der lauten, stinkigen „Keim-Schleuder“ zu sein?
Warum feiern wir ausgerechnet hier den sechsten Geburtstag der kleinsten Tochter?

Weil sich es sich von Herzen wünschte! Punkt! mehr „Kinderparty im Indoor-Spielplatz: Hüpfburg-Hölle oder erholsamer Segen?“

Was Mütter so machen: Von allem ein bisschen

16+

Freitag-Nachmittag.
Lautstark ertönt Big Ben.
Und unverschämt grausam flutet unverzüglich garstiges Adrenalin den eigenen Körper – und lässt mich zusammenzucken. 

Orientierungslos blicke ich mich um, versuche Gedanken zu sortieren – und vor allem meinen ganz eigenen Aufenthaltsort klar zu machen.

Es dauert viele weitere Sekunden, bis ich raffe, dass der Big Ben unsere eigene Klingel-Anlage ist (jaaa, nach acht Jahren haben auch wir endlich eine Klingel – ich hasse den Ton schon jetzt!) und ich mich auf der heimischen Couch befinde.
Direkt neben der Kleinsten.

Der neueste Computer-animierte Kinderfilm dudelt im Hintergrund auf Netflix und Handy sowie Haarspange liegen neben mir auf dem Kissen.
Gleich neben diesem eigenartigen Sabber-Tropfen.
Ich muss wohl eingeschlafen sein.

Wie so oft bin ich Freitags-Nachmittags nahezu erschlagen, völlig erledigt von der vergangenen Woche.
Wenngleich es mir ebenso stets schwer fällt, überhaupt zusammenzufassen, was um alles in der Welt ich eigentlich alles in den letzten Tagen getrieben habe!?

Und wenn ich so versuche,  an die vergangene Woche zurück zu denken, fällt mir auf, dass ich vor allem Eines war: 

Von allem ein bisschen! mehr „Was Mütter so machen: Von allem ein bisschen“

„Die Augen müssen weg!“ – Ein neues Titelbild für Mama steht Kopf

18+

Der nächtliche Schlaf hat ja bekanntlich tausende Gesichter.
Keine Nacht gleicht der Anderen.
Und Träume können zum Einen ganz schön verwirren, das eigene Gefühlsleben durcheinander wirbeln oder gar zum Nachdenken anstupsen.
Oder Aha-Erlebnisse hervorrufen.

Letzte Nacht zum Beispiel schlief ich schlecht.
Wie meistens von Sonntags auf Montags – wenngleich ich wohl bemerkt ja ohnehin erst am Montag schlafen gehe.
Ich ging schlafen mit dem Wissen im Unterbewusstsein, dass der Handy-Alarm in weniger als fünf Stunden penetrant summend versuchen würde, mich aus dem tiefsten Jenseits wieder in die Gegenwart zu katapultieren.
Ja, mit einem solchen Wissen schläft es sich nicht immer so hervorragend. 😉

Meistens arbeite ich dies dann auch in meine Träume ein.
Wandele durch die Nacht und treffe alle möglichen Zeitgenossen, die ebenfalls gleich vom Wecker in die Realität zurückgerufen werden und dennoch nicht friedlich schnaubend in den eigenen Federn liegen.
Obwohl wir alle es denn müssten.
Ich erlaube es mir hier, an dieser Stelle stur zu ignorieren, was mir Vernunft und Gewissen vermitteln möchten.
Ich werde sowieso mit bleierner Müdigkeit am Nachmittag gestraft werden!

Manchmal aber enden Nächte auch abrupt mit einem Geistesblitz!

„Die Augen müssen weg!“

mehr „„Die Augen müssen weg!“ – Ein neues Titelbild für Mama steht Kopf“

Tag am See: Vom Sommer, den ich fast vergessen hätte

11+

Samstag. Fast hätte ich ihn vergessen! Ja wirklich!
Und ich tat ihm dabei furchtbar Unrecht merke ich jetzt gerade.
Jetzt in diesem wunderbaren Moment, als das Wasser vor mir glitzert, als trieben tausende Diamanten an der Oberfläche.
Als ein sanfter warmer Wind zart Haare um die eigene Nase wedeln lässt – und die Abendsonne die eigene Haut, welche ich Stunden zuvor noch als alt und hässlich verfluchte, im goldenem Licht weich zeichnet.

Als ich die Kinder (alle drei!) mit dem Po in der Höhe und den Händen tief vergraben im Sand beobachte.
Wie sie Staudämme bauen und Wasser stauen, alte Flaschen befüllen und klares Seewasser in selbst erschaffene Burggräben rieseln lassen. Wie sie selbstvergessen buddeln und wühlen, als hätte es niemals etwas Anderes gegeben!
(Schon gar keine Playstation oder gar Fortnite! 😉 ).

Ich beobachte die eigenen Kinder wie sie zusammen arbeiten und bauen, statt zu streiten!
Denn auch ihnen geht es heute gut! mehr „Tag am See: Vom Sommer, den ich fast vergessen hätte“

Unser Mädels-Ausflug nach Berlin – wie es weiter ging

13+

Dienstag.
Am liebsten würde ich sie beide jetzt schon abholen.

Gleich und sofort.
Würde sie in den Arm nehmen, ganz dick knutschen und mich bei Beiden bedanken.
Für eine Zeit, die intensiver nicht hätte sein können.
Und auch kaum anstrengender. 😉

Wohl aber haben die letzten 48 Stunden geprägt, ein Bündnis geschaffen, Zusammenhalt sich weiter festigen lassen und ganz viele Erinnerungen gebildet!
Erinnerungen, von denen meine Töchter hoffentlich noch lange Zeit sprechen werden.

Und gerade jetzt am Dienstag Vormittag fällt mir die Umstellung besonders schwer.
Jetzt, wo ich ein paar kurze Stunden alleine im Haus bin. (und eigentlich dringendst mal durchwischen sollte! 😉 ) 
Der Gatte auf Dienstreise, der Sohn auf Klassenfahrt und die beiden Mädels wohlbehütet in Kita und Schule.
Genau jetzt vermisse ich sie schmerzlich!

Ja, wir hingen und „klebten“ regelrecht und buchstäblich aneinander, während dieser zwei Tage.
Weit mehr als wir es jemals zu Hause getan hätten.
mehr „Unser Mädels-Ausflug nach Berlin – wie es weiter ging“

Mit GEOlino live in Berlin – unser Wochenende in Bildern 24./25.08.

13+

(Werbung für tolle Mädels-Ausflüge – Verlinkung) Wenngleich der Samstag wie gewohnt  mit ausgiebigem Kuscheln nach erholsamen sieben Stunden Schlaf beginnt, fühle ich heute eine ungewohnte Schwere.
Ich blicke in das zarte Gesicht der Kleinsten neben mir, sehe wie die blonden Haare in den warmen Sonnenstrahlen leuchten.
Und beobachte mit einem leichten Schmunzeln, wie sich das kleine Näschen vor  Empörung rümpft!
Denn schließlich war ich es ja, die – der Meinung meiner Kleinsten nach viel zu früh – die liebe Sonne in’s Schlafzimmer gelassen hat!

Gedanken kreisen und lassen mich nicht länger weiter dösen.
Ist es wirklich eine so gute Idee, was wir drei – die kleinste und mittlere Tochter sowie ich – dieses Wochenende noch vor haben?
Mute ich uns allen nicht vielleicht zu viel zu – und lasse ausgerechnet am letzten gemeinsamen Sonntag Mann und Sohn zurück?

Zweifel überschlagen sich mit Ängsten (ja, bei so was bin ich im Vorfeld halt immer so semi-mutig) und mischen sich mit einem Quäntchen Wehmut.
Denn den Sohn kann ich nicht  mitnehmen.
Der „arme Kerl“ mit dem geschienten Finger bleibt zu Hause beim Papa. mehr „Mit GEOlino live in Berlin – unser Wochenende in Bildern 24./25.08.“

Let’s talk about: Brustkrebsvorsorge

16+

Ich hab‘ beide nie besonders gemocht.
War schon immer so.
Irgendwie hatten sie mich immer geärgert, taten weh oder waren gar ein Dorn im eigenen Auge.
Sie waren zu einem nicht unbedeutenden Teil daran schuld, dass ich mit siebzehn wie besessen hungerte.
Um es den Zweien zu zeigen! Um sie wieder loszuwerden!

Denn schließlich kamen sie von mir völlig ungebeten und sorgten dafür, dass gleichaltrige Mitschüler lachten und kuckten.
Das war mir unangenehm und die Anwesenheit meiner neuen Begleiter erfüllte mich weder mit Stolz, noch konnte ich mir damals deren Nutzen auch nur annähernd erschließen!
Sie stellten sich meinem Empfinden nach viel zu sehr in den Vordergrund, schränkten bei sportlichen Aktivitäten plötzlich ungewohnt ein und wollten mich und meinen Körper verändern. Wie dreist! 😉

Ja, seinerzeit hätte ich den beiden niemals nette Kose-Namen (mache ich auch heute noch nicht!) gegeben, noch mich mit den unliebsamen Anhängseln angefreundet.
Ich hatte sie nicht lieb und schon gar nicht als ein Teil von mir akzeptiert. mehr „Let’s talk about: Brustkrebsvorsorge“

Das L.A.M.A. muss mit! Mit AMIGO-Spiele im Freibad *Verlosung*

11+

Es fühlt sich so an, als hätte ich erst gestern von unserem allerersten diesjährigen Besuch im Freibad berichtet.
Wie ich mich stets kreidebleich, Käse-blass und noch ein klein wenig unsicher fühle, hocke ich das allererste Mal auf der hellblau-gepunkteten Picknick-Decke.

Ich berichtete davon, wie die Kinder kaum zu bremsen sind, habe ich erst einmal die Kalender-Seite mit dem „Mai“ umgeschlagen und wie sie dem Highlight „Freiluft-Schwimmbad“ entgegenfiebern.
Auch erzählte ich davon, wie aus dem Besuch auf der heimischen Liegewiese und dem Sprung in’s vertraut-kühle Nass schnell Routine wird – und gegen Ende des Sommers ganz langsam anfängliche Begeisterung einer gewissen Gleichgültigkeit, wenn nicht gar Interessenlosigkeit weicht.

Und ich fürchte, wir sind bereits wieder an diesem Punkt angelangt.
Heute Morgen schlüpfte ich das erste Mal in die enge Jeans (Uuuah wie eklig, nach Wochen der Frei-Bein-Saison!), zog die Lederjacke über und streifte Stiefeletten über die in Socken eingepackten Füße!
Elf Grad Celsius zeigte das Thermometer!
Und ganz hinten am Horizont lässt er sich schon erahnen:
Der nahende Herbst!

In vier Wochen schließt das geliebte und so oft besuchte Schwimmbad wieder seine Pforten und lässt auf einen neuen Mai hoffen.

Ich muss für Abwechslung sorgen! mehr „Das L.A.M.A. muss mit! Mit AMIGO-Spiele im Freibad *Verlosung*“