Von allen guten Geistern verlassen

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Ich gehe nicht wirklich pfleglich mit Haushaltsgeräten aller Art um.
Das muss ich hier und jetzt an dieser Stelle zugeben. Putze ich zwar akribisch auf allen Vieren den Fussboden, störe mich an jedem Krümel und Fussel,  so habe ich es leider nicht so wirklich mit der ordnungsgemäßen Handhabung und Pflege der lieben, guten Haushalts-Geister. Die treuen Begleiter, die mir tagtäglich helfen. Und die mittlerweile leider doch arg in die Jahre gekommen sind!

Ich bin Weltmeisterin im Trockner-Griff-abreißen (ganze drei Mal hinbekommen!)  und stoischem Ignorieren, was die Reinigung sämtlicher Filter & Co. betrifft.
Reinigungs-Empfehlungen auf dem Display? Werden geschickt ausgeblendet.
Das Entkalkungs-Lichtchen beim Dampfbügeleisen blinkt? Kein Problem!
Wo die Reset-Funktion ist, habe ich schnell heraus gefunden! 😉
Regelmäßiges Entkalken oder Spezial-Reinigungsprogramme von Kaffeemaschine, Spülmaschine und Waschmaschine? Fehlanzeige! Keine Zeit für so’nen Extra-Quasch! Wer hat die schon? mehr „Von allen guten Geistern verlassen“

Meine Kinder, ihre Bedürfnisse & ich

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„….an diesem wunderschönen sonnigen Tag….“
tönt die nervig freundliche Stimme aus dem Lautsprecher des Discounters. Der, der sogar über einen eigenen Radiosender verfügt! Und welchen ich am frühen verflucht-ätzend sonnigen Morgen nur allzu schwer ertragen kann! Glaubt mir, würde mir dieser dämliche Grinse-Typ jetzt vor die eigene Visage treten, ich könnte für nix garantieren! Ich gehe jedenfalls schwer davon aus, dass er – völlig auf Droge- vor sich hin grinst, während er seinen fröhlichen „Shopping-ich-geb-Dir-heute-die-besten-Ratschläge-Singsang“ herunter rattert! 

„…ganz sicherlich werden auch Sie heute Nachmittag noch einmal die Stühle auf der Terrasse zurechtrücken wollen, um die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen“

Boah! Echt jetzt!?
Und beinahe ertappe ich mich dabei, wie sich die eigene Hand nur ein klein wenig, so’n klitzekleines bisschen, gedanklich zur Faust ballt, während ich mit der Anderen die Einkäufe auf’s Band lege. 😉 

ICH werde heute Nachmittag keine Sonne genießen! mehr „Meine Kinder, ihre Bedürfnisse & ich“

„Versklavt“

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Vor vielen Jahren las ich einmal etwas sehr Merkwürdiges in einer großen Mütter-Zeitschrift. Denn damals, ich glaube es war in der Anfangszeit mit dem ersten Baby, hatte ich noch die Zeit all die schönen und vielen Zeitschriften und Ratgeber für junge Mütter zu lesen. Heute sind zwar noch zwei davon abonniert, zieren aber höchstens die Ablagefläche unter dem Wohnzimmer-Glastisch. In der Hand hatte ich seit Monaten leider keine mehr davon! Bin ja schließlich zu sehr damit beschäftigt, meinen eigenen Senf unter die Leute zu bringen 😉

Doch was las ich denn nun genau? Im Detail weiß  ich das gar nicht mehr. Zu irgendeinem Zweck wurden Mütter mit Altersangabe und Anzahl der Kinder vorgestellt und eben noch mit deren Berufsbezeichnung. Und unter einer Dreifach-Mutter stand (sicherlich mit einem Augenzwinkern gemeint) das Wort „Versklavt“. mehr „„Versklavt““

No guests allowed: Unnützer Putzstress

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Mittwoch Morgen. Es hatte sich viel angestaut im Haushalt die letzten Tage. Nicht nur wegen Muttis Alleingang nach Berlin, von dem ich im übrigen noch immer zutiefst beeindruckt bin. Und den ich ebenso noch immer nicht richtig gedanklich sortieren konnte. Sondern es haben mir die Tage danach auch einfach viel abverlangt. Ich hatte noch einige Dinge für Nathalie in Amerika (*Name von der Autorin geändert) zu tun. Videoaufnahmen für mein Praktikum mit ganz lieben Kids, die alle wundervoll mitgemacht haben. Gefolgt von unzähligen Taxi-Fahrten für die eigene Brut! 😉

Die Anspannung war sehr präsent und ließ mir aufgrund der ganzen Vorbereitungen und der Quality Time, welche ich ebenso nach meiner Abwesenheit mit den eigenen Kindern ausleben wollte, wenig Raum für den Haushalt.

Und so etwas fällt sofort auf! So etwas sieht Frau sofort!
Insbesondere jemand wie ich…
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You’ve got Mail: Nathalie

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Freitag, früher Morgen. Ich habe ein Problem mit Nathalie.
(*Name von der Autorin geändert) 😉

Ich kenne sie nur von einem Profilbild, und doch kann ich mir vor meinem geistigen Auge ein ganz genaues Bild von ihr machen.
Der Nachname lässt auf polnische Immigranten schließen. Vielleicht nicht sie selbst, aber womöglich ihre Eltern. Nathalie, geschätzt Mitte fünfzig, trägt mit Vorliebe gediegene, furchtbar langweilige Kleidung. Beige Stoffbluse, ohne jegliche Verzierung zur Kaki-farbenen Bundfaltenhose. Sicherlich kombiniert mit weißen Socken in Gesundheits-Sandalen, um den Hals die schwere Kette, irgendein Familien-Erbstück. Die Frisur ist mittellang, aschblond und praktisch mit Pony gehalten. Selbstverständlich trägt Nathalie Lippenstift, weil sich das für eine ordentliche, gepflegte amerikanische Frau gehört.

Und sie will von mir hören! Alsbald! mehr „You’ve got Mail: Nathalie“

Wir machen einen Haushaltsplan

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Nein! Immer noch kein DIY-Tipp zum Basteln des ultimativen, hübschen und kreativen, eigens hergestellten, biologisch abbaubaren Familien-Haushaltsplanes!
Sondern ich berichte hier und jetzt aus einer Notwendigkeit heraus. Weil jetzt einfach mal gehandelt werden muss! Weil ICH handeln muss!

Es haben sich viele neue Aufgaben angesammelt in den letzten Monaten. Nichts wurde weniger, entspannter oder gar entschleunigt. Im Gegenteil! Ich habe neue Projekte übernommen, die viel Zeit in Anspruch nehmen. Und damit meine ich nicht nur diesen Blog, der für mich noch immer Freizeit, Ausgleich und seelische Entlastung darstellt. Also nicht wirklich als lästige Arbeit, sondern vielmehr als freudiger Moment im Alltag anzusehen ist. Meine persönliche Auszeit.

Nein, es sind andere Dinge, verbunden mit zeitaufwändigen PC Arbeiten, lernen und Vielem mehr. Aber ich möchte Euch nicht langweilen, geht es hier doch vielmehr um den Plan „Entlastung für Mutti“.
Dass wir Mamas alle genug am Back haben, muss nicht noch eine von uns detailliert, präzise und jammernd aufführen 😉 mehr „Wir machen einen Haushaltsplan“

Der Rappel: Wenn Mutti sich verzettelt

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Montag morgen. Das an sich ist ja schon gruselig und furchtbar fies, um nicht zu sagen apokalyptisch! Ich hasse wirklich jeden einzelnen Montag-Morgen!

Und als würde das nicht genügen, habe ich gerade auch noch Angst vor mir selbst. Boah! Bin ich mir gerade unheimlich! Denn es ist mal wieder so weit. Nach langer Zeit. Mich hat der Rappel gepackt. Der Riesen-Mega-Rappel! mehr „Der Rappel: Wenn Mutti sich verzettelt“

Wenn Männer schenken, Von Liebesbeweisen der etwas anderen Art

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Männer machen ihren Frauen ja bekanntlich die dollsten Geschenke.
Nun, die einfallslosen „Langweiler“ unter ihnen greifen, schön safe, klischeeorientiert und risikoarm, zu Blumen, Parfum, Schmuck oder gar Dessous aus`m Versandhaus (echt jetzt?). Ihr wisst, ich überzeichne wieder! Aber das macht so schön Spaß!… Die gedankenlosen, pragmatischen und emotionsresistenten „Rüpel“ schenken Bratpfannen und Küchenmixer. Die vergesslichen, geizgeilen und Wertschätzungs-fernen „Ignoranten“ beglücken ihre Angebetete mit einem Hauch von….Nix.

Und ich? Ich bekam „Saugi“.
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Unverhofft kommt oft – Vom plötzlichen Alleinsein und zu-zweit-allein-sein

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Neulich wars mal wieder so weit. Es ergab sich ziemlich spontan. Ohne viel Vorlaufzeit. Und kommt nicht allzu oft vor. Was? Nun, ich war alleine! Einen ganzen langen Samstag Nachmittag! Nur ich! Früher nie gedacht, welch Luxus DAS mal bedeuten würde. Der Papa auf Dienstreise, die Kinder bei den Großeltern. Danke dafür! 

Für diese paar Stunden stand mir die Welt offen!
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