Den Sommer kann uns kein Virus nehmen! Unser Wochenende in Bildern – 27./28.06.

12+

„Sommer ist, was Du draus machst“ tönt es mir gerade aus dem Hintergrund entgegen.

Genau jetzt, während ich anfange, diese Zeilen hier zu tippen.
Genau in diesen Minuten, während wir planlos auf der Couch rumhängen und überlegen, ob und was wir heute machen wollen.

Ja, auch die Fernseh-Werbung, welche wir sonst nie sehen, weil wir eigentlich selten „normales“ Fernsehen kucken, versucht uns zu erreichen. (Das tut sie zwar immer, aber gerade jetzt fällt es mir besonders auf)
Sie möchte „bei uns sein“ in dieser aktuellen – noch immer eigenartigen – Situation.

Ein großes deutsches Transportunternehmen wirbt mit Aufnahmen, in welchen Personen fröhlich mit Gesichtsmaske im Abteil sitzen.

Denn Corona ist nun einmal da und vorerst auch gekommen, um unser aller Alltag zu bleiben. 

Fernseh-Sender sprechen uns also Mut zu, wollen uns emotional triggern – und ermutigen uns, auch diesem Sommer 2020 eine Chance zu geben.

Und genau das habe ich in den letzten Tagen schon längst für mich entschlossen zu tun.

Ganz gleich, ob wir ein paar Tage mit dem Auto wegfahren werden – oder letzten Endes doch zu Hause auf der heimischen Terrasse bleiben, weil Pläne abermals umgeworfen werden mussten – und neue Hiobsbotschaften uns ereilten.

Irgendetwas Schönes werden wir verdammt nochmal auch aus diesem Sommer machen!

Denn… mehr „Den Sommer kann uns kein Virus nehmen! Unser Wochenende in Bildern – 27./28.06.“

Mein Körper wird alt – Warum ich trotzdem Bikini trage!

42+

„Die kann man weglasern“ sagte die Hautärztin zu mir und ich fing im Geiste an zu kalkulieren und zu überschlagen.

Ich weiß nicht mehr, wie hoch der mir genannte Preise pro Punkt war, doch würde ich jetzt, einige Jahre später, wohl auf eine Summe geraten, welche dem Verkaufspreis unseres Einfamilien-Häuschens nahe käme.

Ganz, ganz sicher – man(n) wird mir hier an dieser Stelle wohl kaum einen leichten Hang zur Übertreibung unterstellen wollen.

Worum es ging?
Na um diese kleinen, roten Blutschwämmchen, welche Menschen vorzugsweise im voran geschrittenen Alter ereilen.
Um sehr viele davon genau genommen.

Vorzugsweise am eigenen Bauch (ach Quatsch, sie sind mittlerweile überall!), der einst – mit Zwanzig – mal braungebrannt und narben-frei daher kam.

Ich habe viele davon bekommen in den letzten Jahren – und es werden immer mehr!
Ein Aufhalten dessen? Unmöglich!

Genauso wenig, wie ich nun einmal den Lauf der Zeit stoppen kann.

Meine Haut altert, sichtlich.

Und erinnert mich höchstens noch…. mehr „Mein Körper wird alt – Warum ich trotzdem Bikini trage!“

Wohin soll die Reise gehen? Mein Traum vom Familien-Urlaub zu Pandemie-Zeiten

10+

(Wie so vieles in Corona-Zeiten ist auch dieser Beitrag bereits wieder überholt und nicht mehr aktuell – siehe Nachtrag unten – ich werde ihn an dieser Stelle dennoch veröffentlichen – denn Träume gehen ja immer! )

Fünfeinhalb Wochen wären wir verplant gewesen in diesem Sommer.
Einfach weg.

Vom Alltag, den Sorgen zu Hause.
Wir hätten uns in den großen Flieger gesetzt – und alles vergessen und hinter uns lassen können.

Wären in andere Rollen geschlüpft und hätten ein gänzlich anderes Leben gelebt.

Fast die gesamten Sommerferien lang!

Vielleicht wären wir verändert zurück gekommen.
Etwas weiser und erwachsener, mit mehr Lebenserfahrung und vielen tollen Begegnungen im Herzen.

Vielleicht hätten wir uns sogar gewünscht, einfach da zu bleiben. In Toronto.
Hätten im Anschluss die Auswanderung geplant und große Pläne geschmiedet – wer weiß das schon! 😉

Und jetzt? mehr „Wohin soll die Reise gehen? Mein Traum vom Familien-Urlaub zu Pandemie-Zeiten“

Friends will be Friends: Geselligkeit in Zeiten von Corona – Ein langes Wochenende

16+

Wenn ich Eines in den vergangenen vierzehn Monaten gelernt habe, dann ist es, dem Leben immer Vorrang zu geben.

Und sei es dazu erforderlich, dann auch gut und gerne einmal absichtlich Probleme und Sorgen zu verdrängen.

Denn im Zweifel zählt nix mehr, als die Zeit und Tage mit den Menschen, die uns am Herzen liegen und uns gut tun.
(Und alle Anderen gehören mit einem gewaltigen Arsch-Tritt gefälligst zum „Donnerdrummel“ befördert! 😉 )

Die Menschen, deren Umarmungen wir so sehr schätzen und deren Geschichten wir rührselig lauschen.

Menschen, die Dein Innerstes kennen – oder auch Weggefährten bei welchen Du ein völlig anderes Wesen bist.

Ich beobachte es oft an mir selbst:
Ich verhalte mich den verschiedensten Menschen auch oft gänzlich unterschiedlich gegenüber.
Schlüpfe in eine Rolle, ein ganz besonderer Teil meines Ichs, der nur von eben dem jeweiligen Gegenüber hervor gekitzelt wird.

Doch auch wenn Mitmenschen oft nur Facetten meiner selbst wahrnehmen – solange, ich mich dabei gut und wohl fühle, sobald es sich richtig anfühlt, haben diese Begegnungen Vorrang.

Auch vor diesem Blog hier.
(Sorry, keine Zeit gehabt, eher zu schreiben!)

Denn Geschichten aus dem Leben kann nur erzählen, wer sich die Zeit für das echte Leben da draußen, für Gefühle, Empfindungen und Emotionen auch nimmt! Isso. 

Und all‘ dies tat ich die vergangenen Tage zu genüge!

Und es war wunderbar! mehr „Friends will be Friends: Geselligkeit in Zeiten von Corona – Ein langes Wochenende“

Löwenstark & Sau-geil! Die Bio-Fertiggerichte von Löwenanteil

15+

(*Werbung) Sport ist mein Ausgleich vom Mama-Alltag.

Meine „Me-time“ wie es so schön immer wieder heißt.
Wenngleich ich den Begriff ein klein wenig dämlich finde.

Vielleicht aber auch einfach in meinem Fall unpassend.
Denn sicherlich sind damit Dinge gemeint, wie ein gutes Buch lesen, ausgiebig in der heißen Badewanne relaxen – oder einmal einen Mädels-Wellness-Tag einlegen.

Das sind alles jedoch Aktivitäten, die mich bekanntlich langweilen – und für welche ich einfach nicht die nötige Muse aufbringen kann.

Dafür habe ich viel zu sehr Hummeln im Hintern.

Und nach einem anstrengenden Tag mit den Kindern sind dazu ebenfalls… mehr „Löwenstark & Sau-geil! Die Bio-Fertiggerichte von Löwenanteil“

Reizüberflutet – #CoronaEltern: Hört auf zu meckern – Corona-Tagebuch – Tag 37

98+

„Schuhu! Schuhu!“
„Kuck mal Mama wie meine Eule fliegen kann!“
„Schau, gleich fliegt sie die Treppe runter!“
„Kuck! Kuhuuuck!“

Sekunden später flattert geschnippeltes und geklebtes Papier im Eiltempo in’s Untergeschoss.

„Ja, ja, voll schön!“

höre ich mich hastig murmeln, ohne wirklich hinzukucken.
Und das tut mir leid.
Aber ich kann gerade nicht.
Denn ich werde unterbrochen.

„Mamaaa!“
„Du musst mir mal mit der Aufgabe hier helfen“

Die große Tochter hockt am Schreibtisch und braucht kurz Hilfestellung.
Das braucht sie meistens auch wirklich nur kurz – und dennoch stöhne ich entnervt auf.
Das tut mir ebenfalls leid.

Zwei Zimmer weiter höre ich einen wütenden Aufschrei – und die Faust des Sohnes haut frustriert auf den Tisch.
Und ich zucke beim Geräusch zusammen.
Das Lyrics-Programm für den Englisch-Unterricht funktioniert nicht.
Wir blöken uns daraufhin gegenseitig an – und es tut mir leid.

„Du darfst nicht so gereizt sein, das färbt alles auf die Kinder ab“

höre ich den Gatten sagen.

Ich atme und zähle.
Schließe die Augen und wünsche mich an einen anderen Ort. Ganz weit weg von allen.

Ich fühle mich Reiz-überflutet!

Heute fühle ich mich eigenartig aggressiv und Reiz-überflutet. mehr „Reizüberflutet – #CoronaEltern: Hört auf zu meckern – Corona-Tagebuch – Tag 37“

Wofür aufstehen? – Corona-Tagebuch – Tag 33

14+

„Wofür?“

nuschelt das verschlafene Kind neben mir im Bett.

Und ich kann ihr die Frage gar nicht verdenken.

Ich habe bereits die Jalousien hochgefahren, Sonnenstrahlen fallen sanft auf das zarte Gesicht und lassen wilde Locken goldblond glänzen. Äuglein sind noch dicht hinter langen Wimpern verschlossen und Wangen glühen rosig ob der heimeligen Bettwärme.
Ich möchte das Kind wecken und erhalte jene Frage auf meine Aufforderung, jetzt aufzustehen. 

Ja, wozu dieser Tage aufstehen?

Nicht selten ertappte ich mich selbst während der vergangenen Wochen, hörte mich gedanklich genau diese Frage stellen.

Wenn doch nix und niemand so wirklich auf einen wartet?

Wenn ein blödes Virus, der unsichtbare „Feind“, den wir weder sehen noch (be-)greifen können, in der Welt „da draußen“ sein Unheil treibt?

Warum und Wofür dann sollten wir überhaupt die warmen Federn verlassen? mehr „Wofür aufstehen? – Corona-Tagebuch – Tag 33“

Zähneknirschender Frust-Bolzen – Corona-Tagebuch – Tag 8

12+

Ich mache es wieder. Und wache davon auf.
Spüre, wie sich Zähne fest aufeinander pressen und Kieferknochen anspannen.
Möglicherweise knirschen und mahlen die mütterlichen Beißer auch und reiben sich aneinander, das weiß ich nicht so genau.

Wohl aber, dass es mir offensichtlich nicht ganz so gut geht, wie ich es tagsüber glaube.

Wie auch?
Es ist ein Zeichen, dass mich tief im Inneren Dinge sehr belasten und irgendwo, irgendwie verarbeitet werden möchten.

Ich lese Nachrichten und Schreckensmeldungen, bekomme auf Facebook Videos zu sehen von Menschen, die Qualvolles berichten.
Und bekomme es mit der Angst.

Will eigentlich nie wieder hinsehen, darf aber auch nicht verdrängen.
Und schon gar nicht, mir etwas vor den Kindern anmerken lassen!

Wenngleich wir viel reden, so finde ich elterliche Angst hier deutlich Fehl am Platz.
Ich muss meine Rolle gut spielen.
Muss Normalität leben, Halt geben, Trost spenden, Lernmaterial vermitteln, Lebensmittel auffüllen, basteln, fördern, backen, waschen, für ausreichend Bewegung und Frischluft-Zufuhr sorgen – und dabei die vom Kummer gezeichnete Miene verstecken!
Das klappt auch ganz gut, bis zum beruhigenden Glas Wein abends im Bett – und bis in die Nacht hinein.

Aber im Schlaf oder spätestens beim Wecker-Klingeln holt mich der Mist wieder ein.
Dann wird mir bewusst, dass zwar die Sonne scheint, doch Einschränkungen, Ängste, Vorsichtsmaßnahmen und neue Regelungen nunmehr Alltag sind.

Gute und weniger gute Tage

Und in jedem Alltag gibt es gute und weniger gute Tage.

Auch in dieser gerade veränderten Welt.
Heute ist ein nicht ganz so guter. mehr „Zähneknirschender Frust-Bolzen – Corona-Tagebuch – Tag 8“

Jeder Tag ein Neuanfang – Corona-Tagebuch – Tag 5

18+

Heute will ich nicht gerne aufstehen.
Es ist warm und schön im Bett und für einen kurzen Moment scheint alles in bester Ordnung.
Die Welt scheint in Ordnung und in diesem winzigen Augenblick wie immer.

Und würde ich jetzt einfach in den warmen Federn bleiben – es verlangt ja gerade eh niemand nach uns – dann könnte das ja vielleicht auch gelingen!
Das mit den Scheuklappen und der Schönrederei.

Doch da war ja die Sache mit der Struktur und Regelmäßigkeit.
Der Plan mit dem zeitlichen Rahmen.

Dinge, die wir für uns beibehalten wollten – und welche gerade jetzt unheimlich wichtig sind, zudem immensen Halt geben!

Noch immer stehe ich Tag für Tag morgens vorm Badezimmer-Spiegel, schlüpfe in Jeans und Oberteil, frisiere die Haare und schminke mich.
Auch, wenn ich die eigenen vier Wände nicht verlasse.

Ich mach’s für mich.  Für das Gefühl der Normalität. mehr „Jeder Tag ein Neuanfang – Corona-Tagebuch – Tag 5“

Werte brauchen keinen Doktortitel! Über die Familie & Freundschaft – Corona-Tagebuch – Tag 4

16+

Entfernung und somit räumliche Distanz.
Beides trennt mich seit einigen Jahren von einer meiner besten Freundinnen.
Zwar reden wir hier nur von ungefähr 150 Kilometern, doch wir sind es gewohnt, uns nicht häufig zu sehen.
Und stattdessen zusammen über Whatsapp zu kommunizieren.

Telefonieren mag sie nicht so gerne, noch immer empfindet sie leichte Scheu wegen der deutschen Sprache.
Wenngleich sie in den letzten Jahren so gut darin geworden ist!
Was zum größten Teil auch ihres ausgeübten Jobs zu verdanken ist.

Ich mag sie so sehr und finde sie ganz großartig – und eigentlich sollte ich ihr das gleich auch noch einmal schreiben.

Sie gehört zu den Heldinnen der aktuellen Zeit, denn meine liebe Freundin ist eine von denjenigen, die nun Tag für Tag für uns Konservendosen und Toilettenpapier auffüllen.
Welche idiotischerweise von Euch da draußen panisch in Massen in die Einkaufswagen gestopft werden!

Jeden Tag setzt sie sich der Gefahr – welche wir alle fürchten – aus, um die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen mehr oder weniger nützlichen Dingen sicherzustellen.
Und empfindet Angst dabei.

Erst heute morgen schrieb sie mir,…. mehr „Werte brauchen keinen Doktortitel! Über die Familie & Freundschaft – Corona-Tagebuch – Tag 4“