Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite“

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*Werbung. Es ist ja eigentlich jedes Jahr dasselbe. Kaum haben wir artig und fleißig Kürbisse wahlweise geschnitzt oder mit Acryl-Farbe bemalt, diese stolz überall auf Bildchen im Netz präsentiert und von unseren gespenstisch-schaurigen Streifzügen durch die Nachbarschaft berichtet, lauert schon das nächste „Mütter-Battle“ an der Ecke.

Hämisch lacht es sich in’s Fäustchen, grinst breit ob der Panik, welche die nächste Pflicht-Aktion („Du bist nur eine gute Mutter wenn….“) in uns auslöst.
Und ich meine hier noch nicht einmal das alljährliche Wett-Laternen-Basteln in der Kita.

Denn dieses Jahr kann ich hier nun entspannt auf der Couch von purem Glück berichten. Dieses Jahr musste ich mir nicht Kaffee und Kuchen erst zuvor mit schnippeln, biegen, prickeln, kleben und verzieren verdienen!
Nein! Die Kinder bastelten die diesjährige Martins-Laterne alleine in der Kita.

Und während ich dies hier schreibe, fühle ich mich nun ein klein wenig schuldig.
Ob meiner Unlust was derartige Dinge, wie Laternen-Basteln betrifft.
Weil’s sich beim dritten Kind irgendwie „ausgelutscht“ anfühlt und einen überzeugten DIY-und Bastelverweigerer auch nach dem elften Jahr Mutterschaft nicht beflügelt und in unbändigende Euphorie versetzt!

Es sei denn, die Bastelarbeiten werden für Mutter so einfach wie möglich gestaltet. Wenn nur noch ein bisschen Phantasie und Feinschliff fehlen. Dann ist’s auch für mich in Ordnung.

Wenn ich aber nun nicht vom Laternen-basteln schreibe, was meine ich denn dann? mehr „Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite““

Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss

4+

Sie hat es auf mich abgesehen. Diese lästige, verflixte Fliege.
Eine der wenigen Überbleibsel eines viel zu warmen, doch ganz und gar zauberhaften Herbstes. Lässt sich immer und immer wieder penetrant auf meinem Kopf nieder, surrt mir laut ins Ohr und will mich einfach nicht in meinem Trübsal in Ruhe lassen.

Als wolle sie mich aufscheuchen, mich zum Wieder-Aufstehen zwingen, mich davon zu überzeugen, dass das Leben wunderschön und schillernd ist.
Als wolle sie mir lautstark in’s müde Ohr summen, endlich an all‘ meine eigenen Worte zu glauben. An das Feuerwerk im Kopfe und im Herzen, von welchem ich erst vor wenigen Tagen drüben auf Instagram schrieb.
Welches in genau jenem Moment auch präsent war und mein Herz mit Wärme und Dankbarkeit erfüllte. Dankbarkeit, diese wundervolle Familie, diese fantastischen Kinder zu haben. Dankbarkeit am Leben zu sein!

Und als wollten sie es ihr gleichtun, kitzeln mich nun ebenfalls Sonnenstrahlen auf der Nase. Draußen ist der Himmel knallblau und ich sollte einfach jetzt nicht hier liegen. Sollte an diesem freien, mir zur Verfügung stehenden Vormittag, an diesen drei Stunden, raus gehen! Die frische Luft in mich aufsaugen und mich bewegen. Ein- und Ausatmen und Sport machen. Ganz alleine, nur ich draußen am See.
So, wie ich es so gerne pflege zu tun, bietet sich einmal die Möglichkeit dazu.

Doch heute kann ich nicht. mehr „Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss“

„Die kleine Eulenhexe“ *Verlosung*

2+

*Rezension.

„Mama, kuck mal was ich gemalt hab‘!“

Freudestrahlend kommt mir die Kleinste in der Kita entgegen gelaufen.
In der Hand ein Blatt Papier. Es ist ein Bild von einem Baum, noch recht schlicht gehalten – ich war wohl heute etwas zu früh dran mit dem Abholen – aber in diesem Moment etwas wahnsinnig Besonderes für mich!
Dieses Mal handelt es sich nämlich nicht um das übliche Bild
„Tochter und Mama in Jeans und schwarzem V-Ausschnitt-Pullover“.
Sie malt mich IMMER in dieser Kombi, was mich eventuell einmal dazu veranlassen sollte, meinen eigenen Kleidungsstil ein klein wenig zu überdenken. Oder ist es mittlerweile schon meine Marke? Nun, geht es nach der Kleinsten gewiss! 😉

cofNein! Heute ziert das Bild ein Baum. Dick und kräftig, als habe er Wichtiges zu tragen und Kostbares zu verbergen. Gleich mehrere große, schützende, runde Blätter trägt er. Und sticht in seiner Einzigartigkeit sofort heraus, wenngleich er nicht unbedingt der größte hölzerne Genosse sein mag. Rund um den Stamm des außergewöhnlichen Bäumchens schlingelt sich eine steile Wendeltreppe.

Für einen Laien mag dieser Baum äußerst befremdlich wirken, man könnte der herzallerliebsten Tochter selbst eine gewisse Unfähigkeit, „ordentliche“ und „richtige“ Bäume zu zeichnen, unterstellen. Doch weiß ich ganz genau, WAS sie hier gemalt hat! WEM dieser Baum gehört und warum er so aussieht, wie er nun einmal aussieht!

Und gerade in diesem Moment, in dem ich das Bild in der Hand habe, kommen mir vor Rührung fast ein klein wenig die Tränchen. mehr „„Die kleine Eulenhexe“ *Verlosung*“

Mutti shoppt Online – Kinder-Schuhe von Vertbaudet

1+

*Werbung. Es war die Angst vorm Bärchen-Halstuch, die mich jahrelang vom vorzeitigen Kinder-Kriegen abhielt. Bärchen-Halstuch? Ja genau! Denn es gab sie wirklich. Damals Anfang der 2000er. Die Muttis, erwachsene Frauen (!),  in Dreiecks-Halstüchern mit Bärchen-Motiven drauf! Es war mir ein Graus! Der Inbegriff des schlechten Geschmacks und der Hausfrau- und Mutter in Person. Mehrfach-Mütter trugen in meiner Phantasie Bärchen-Halstücher – und bestellten aus dem Versandkatalog. Denn der Gipfel der Geschmacklosigkeit konnte doch nur von irgendeinem Versandhandel kommen!
So meine damalige, unwissende und leicht naive Vorstellung.

Noch kinderlos, als ich es pflegte nahezu Woche für Woche einen beträchtlichen Teil des Sparkassen-Monatsgehaltes für neue Röckchen und Heels auszugeben. In der nächsten Großstadt versteht sich. Stundenlang durch Geschäfte stöbern und nur das Coolste kaufen, niemals bestellen! 

Und heute? mehr „Mutti shoppt Online – Kinder-Schuhe von Vertbaudet“

Planlos durch die Drogerie: Mutti will glänzen!

3+

„Essentials“ steht auf der Creme einer führenden deutschen Marke, die ich mir mitten in der Nacht auf die eigene Visage schmiere. Essentials! Als ob ich ohne gleich nicht schlafen könnte! Als ob ohne meine eigene Haut nicht in der Lage wäre, sich zu erholen und zu regenerieren. Als sei dies hier und jetzt das Mindeste, was ich für das eigene Spiegelbild tun könnte!

Und ja, vor vielen Jahren, noch vor den Kindern hätte ich dies auch genau so geglaubt und unterschrieben. Und jetzt? Schmier ich nur noch gegen das trockene Gefühl und zugegebenermaßen ein klitzekleines bisschen gegen die Angst, die Zeichen der Zeit nun wirklich nicht mehr aufhalten zu können. 

Und dennoch, eitel bin ich auch heute noch! mehr „Planlos durch die Drogerie: Mutti will glänzen!“

Von allen guten Geistern verlassen

3+

Ich gehe nicht wirklich pfleglich mit Haushaltsgeräten aller Art um.
Das muss ich hier und jetzt an dieser Stelle zugeben. Putze ich zwar akribisch auf allen Vieren den Fussboden, störe mich an jedem Krümel und Fussel,  so habe ich es leider nicht so wirklich mit der ordnungsgemäßen Handhabung und Pflege der lieben, guten Haushalts-Geister. Die treuen Begleiter, die mir tagtäglich helfen. Und die mittlerweile leider doch arg in die Jahre gekommen sind!

Ich bin Weltmeisterin im Trockner-Griff-abreißen (ganze drei Mal hinbekommen!)  und stoischem Ignorieren, was die Reinigung sämtlicher Filter & Co. betrifft.
Reinigungs-Empfehlungen auf dem Display? Werden geschickt ausgeblendet.
Das Entkalkungs-Lichtchen beim Dampfbügeleisen blinkt? Kein Problem!
Wo die Reset-Funktion ist, habe ich schnell heraus gefunden! 😉
Regelmäßiges Entkalken oder Spezial-Reinigungsprogramme von Kaffeemaschine, Spülmaschine und Waschmaschine? Fehlanzeige! Keine Zeit für so’nen Extra-Quasch! Wer hat die schon? mehr „Von allen guten Geistern verlassen“

Mutti lernt Mathe: Wir testen die Lernwelt von scoyo

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*Werbung. Ich habe Euch vor Kurzem darüber berichtet, wie schwer es mir im Alltag fällt, alle Bedürfnisse dreier Kinder unter einen Hut zu bringen. Insbesondere geht es darum, gleichzeitig mit zwei Kindern Hausaufgaben zu machen und für die Schule zu lernen, während ein weiteres Kind auf irgendeine Art und Weise beschäftigt werden muss.

Auch berichtete ich darüber, dass gerade jetzt in der Anfangszeit auf dem Gymnasium der Sohn meine Unterstützung beim Lernen braucht, ebenso wie das verlässliche Gefühl, nicht alleine da zu sitzen und herauszufinden, wie es sich am Besten für Klassenarbeiten lernen lässt.

Vergangene Woche stand die erste Klassenarbeit im Fach Mathematik an.
Was bei mir als Kind stets zu Magendrücken und schlaflosen Nächten führte, nahm der Sohn zwar relativ gelassen hin, doch wenngleich eher ER derjenige ist, der MIR die Gesetze der Mathematik näher bringt, Lernen muss einfach sein!
Denn ich möchte, dass von Anfang an, das stete Lernen vor Klassenarbeiten zur Routine wird!

Wie es der Zufall will, durften wir zeitgleich mit der anstehenden Mathearbeit die Online-Lernwelt von scoyo testen!

„Das kenn‘ ich aus der Werbung!“

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Mutti gibt Gummi! Wir testen „Gummy“ von CrazyClay

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*Werbung. Es ist Freitag-Nachmittag und ich bin ganz alleine mit der Kleinsten zu Hause. Was für so manch einen nicht sonderlich erwähnenswert klingen mag, ist bei uns jedoch eher die Ausnahme und ein leichter Schauer läuft mir den Rücken herunter. Während wir beide am Mittags-Esstisch sitzen. So ungewöhnlich still im Haus. Selbst die Lüftungsanlage ist zu hören, draußen bellt ein Hund. Alles Dinge, die ich sonst nicht wahrnehmen kann. Die im Lärm und der sonst üblichen vorherrschenden Hektik untergehen.

Doch ich kann jetzt noch so viel mehr wahrnehmen: Meine Tochter!
Für ein paar Stunden hat mich mein kleinstes Kind heute Nachmittag für sich alleine. Hat meine vollste Aufmerksamkeit, muss nicht darum im steten Geschwister-Kampf buhlen. Muss sich gerade einmal nicht mit Händen und Füßen durchsetzen. Und so sitzt sie neben mir, völlig verändert und friedlich. Ganz ruhig und in sich gekehrt!
So gerne möchte ich diesen Moment der seltenen Zweisamkeit festhalten und für immer im Herzen speichern.

Ich möchte gerne etwas Besonderes mit ihr unternehmen, jetzt da wir beide Zeit haben! Etwas malen oder basteln. Ist eh‘ gerade nicht so schön draußen und später haben wir noch Einiges vor. Zwar schreckt mich ein klein wenig der Gedanke ab, im Nachhinein wieder gefühlte Stunden mit der Beseitigung des kreativen Massakers zu beseitigen, doch möchte ich, dass dieser Moment der Kleinsten gehört.

Und ich habe genau das Richtige für diesen Nachmittag gefunden! mehr „Mutti gibt Gummi! Wir testen „Gummy“ von CrazyClay“

Reisetagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“ : All Inclusive – Dos & Don’ts

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12 Tage Pauschal-Urlaub liegen hinter uns. Schon jetzt hat uns der Alltag wieder, wenngleich der Urlaub noch gar nicht richtig verdaut und verarbeitet ist!
Voll schön war’s! Das steht schon einmal fest und noch lange werden wir davon zerren und in Erinnerungen schwelgen!

Ganz besonders glücklich bin ich darüber, dass wirklich alle (!) bis auf ganz kleine Kleinigkeiten gesund geblieben sind!
Der ach so gefürchtete türkische Brech-Durchfall blieb also aus.  😉
Und auch sonstige Krankheiten und Verletzungen aller Art. So kam es, dass wirklich Fünf einen erholsamen und tollen Urlaub haben durften, ohne dass ein Elternpaar sich zwecks der Betreuung kranker Kinder auf dem Hotelzimmer abwechseln musste! Wie geil ist das denn!?
Um nicht zu sagen „Schwein – pardon „Rind“- gehabt“ 😉 

Dennoch, einige Erkenntnisse taten sich auch in diesem Urlaub auf und da Frau hinterher ja immer schlauer ist, habe ich Euch hier einmal meine ganz persönlichen Dos and Don’ts (um meinem Denglisch treu zu bleiben 😉 ) für künftige Pauschal-Urlaube zusammengefasst! 

DO – Immer beim Essen an die Decke gucken!

Das bedeutet jetzt nicht etwa, dass ich von zu viel Sonne meschugge geworden bin! mehr „Reisetagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“ : All Inclusive – Dos & Don’ts“

Reisetagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“: Schlachten am Buffet, Zickenkrieg am frühen Morgen – Holiday-Check a la Mutti

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An die “liebe“ deutsche Frau am Frühstücksbuffet:

Ich weiß, Du hattest sicherlich Hunger und warst unterzuckert. Sowas vermiest die Laune und macht leicht aggressiv. Das habe ich nur zu oft am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Und sicherlich hast Du Dir nix dabei gedacht, als Du mein Kind, welches an diesem Morgen gemütlich Geburtstag feiern wollte, beiseite geschubst hast.
War ja schließlich “nur“ ein Kind.
Und ich nehme schwer an, davon hast Du selbst keines.

Aber das “alte Ziege“ als Reaktion darauf, dass eine Mutter ihr Kind verteidigt, das verzeihe ich Dir nicht! mehr „Reisetagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“: Schlachten am Buffet, Zickenkrieg am frühen Morgen – Holiday-Check a la Mutti“