Let’s talk about: Brustkrebsvorsorge

12+

Ich hab‘ beide nie besonders gemocht.
War schon immer so.
Irgendwie hatten sie mich immer geärgert, taten weh oder waren gar ein Dorn im eigenen Auge.
Sie waren zu einem nicht unbedeutenden Teil daran schuld, dass ich mit siebzehn wie besessen hungerte.
Um es den Zweien zu zeigen! Um sie wieder loszuwerden!

Denn schließlich kamen sie von mir völlig ungebeten und sorgten dafür, dass gleichaltrige Mitschüler lachten und kuckten.
Das war mir unangenehm und die Anwesenheit meiner neuen Begleiter erfüllte mich weder mit Stolz, noch konnte ich mir damals deren Nutzen auch nur annähernd erschließen!
Sie stellten sich meinem Empfinden nach viel zu sehr in den Vordergrund, schränkten bei sportlichen Aktivitäten plötzlich ungewohnt ein und wollten mich und meinen Körper verändern. Wie dreist! 😉

Ja, seinerzeit hätte ich den beiden niemals nette Kose-Namen (mache ich auch heute noch nicht!) gegeben, noch mich mit den unliebsamen Anhängseln angefreundet.
Ich hatte sie nicht lieb und schon gar nicht als ein Teil von mir akzeptiert. mehr „Let’s talk about: Brustkrebsvorsorge“

Das L.A.M.A. muss mit! Mit AMIGO-Spiele im Freibad *Verlosung*

9+

Es fühlt sich so an, als hätte ich erst gestern von unserem allerersten diesjährigen Besuch im Freibad berichtet.
Wie ich mich stets kreidebleich, Käse-blass und noch ein klein wenig unsicher fühle, hocke ich das allererste Mal auf der hellblau-gepunkteten Picknick-Decke.

Ich berichtete davon, wie die Kinder kaum zu bremsen sind, habe ich erst einmal die Kalender-Seite mit dem „Mai“ umgeschlagen und wie sie dem Highlight „Freiluft-Schwimmbad“ entgegenfiebern.
Auch erzählte ich davon, wie aus dem Besuch auf der heimischen Liegewiese und dem Sprung in’s vertraut-kühle Nass schnell Routine wird – und gegen Ende des Sommers ganz langsam anfängliche Begeisterung einer gewissen Gleichgültigkeit, wenn nicht gar Interessenlosigkeit weicht.

Und ich fürchte, wir sind bereits wieder an diesem Punkt angelangt.
Heute Morgen schlüpfte ich das erste Mal in die enge Jeans (Uuuah wie eklig, nach Wochen der Frei-Bein-Saison!), zog die Lederjacke über und streifte Stiefeletten über die in Socken eingepackten Füße!
Elf Grad Celsius zeigte das Thermometer!
Und ganz hinten am Horizont lässt er sich schon erahnen:
Der nahende Herbst!

In vier Wochen schließt das geliebte und so oft besuchte Schwimmbad wieder seine Pforten und lässt auf einen neuen Mai hoffen.

Ich muss für Abwechslung sorgen! mehr „Das L.A.M.A. muss mit! Mit AMIGO-Spiele im Freibad *Verlosung*“

Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann

15+

Kennt Ihr dieses Foto welches alljährlich nach den Sommerferien via WhatsApp & Co. die Runde macht?
Das, welches niedergeschlagene Kinder neben einer höchst erfreut in die Luft springenden Mutter zeigt?
Das ultimative Symbol-Bild für den Schulstart?
Ist witzig, das gebe ich zu.
Stimmt aber nicht!

Vielleicht fühlt sich eine Mutter nach sechs Wochen Sommerferien auch für einen Bruchteil der Sekunde genau so.
Ist also davon auszugehen, dass es sich hier um eine spaßige Momentaufnahme handelt, dann war auch mir kurz zum in die Luft springen.
Doch hält dieser kleine Moment der Euphorie nur sehr kurz an.

Zumindest ist es bei mir so.

Denn der Erfinder eben jenes lustigen Bildchens vergass‘ dabei die unentdeckten, selten erforschten und des Öfteren nicht nachvollziehbaren Windungen des mütterlichen Hirns.
Verbunden mit dem, was Frau „Gefühle“ nennt.

Ich bin traurig und von der Situation überrumpelt mehr „Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann“

Mach’s gut Juli! – Wenn Haustiere sterben

28+

Eigentlich sollte jetzt an dieser Stelle ein gänzlich anderer Text stehen.
Ein leichter, beschwingter Text.
Eben mitten aus den Ferien gegriffen.
Lustig und ohne großen Tiefgang wollte ich Euch darüber berichten, wie gerade in den Sommerferien unsere Welt auf ganz chaotische Weise Kopf steht.

Wie sich Regelmäßigkeiten nun um Stunden verschieben – und Kinderscharen noch lange nach Einbruch der Dunkelheit wild glucksend durch den eigenen Garten toben.
Wie ich mich stets zu bemühen pflege, weit nach Mitternacht endlich den eigenen Nachwuchs von der Notwendigkeit des Schlafens zu überzeugen und wie wir alle zerzaust in Unterhose – aber immerhin ausgeschlafen – am Frühstückstisch sitzen, der eigentlich einem „Mittagstisch“ nahe kommen würde.

Ich wollte Euch davon berichten, dass ein eigentliches Mittagessen in den Ferien des Öfteren gar erst nach 15 Uhr von sechs hungrigen Mäulern verspeist wird – und wie ich die alte Heimat wieder für mich entdeckte.
Von unserem „Besuchs-Kind“ wollte ich berichten, das eine ganze Woche bei uns übernachten wird und damit dem großen Sohn eine Riesen-Freude bereitet.
Von Kino und leckeren Waffeln mit Schlagsahne ebenfalls und vom glitzernden Wasser im Freibad! mehr „Mach’s gut Juli! – Wenn Haustiere sterben“

Alle Jahre wieder: Wie feier und überlebe (!) ich einen Kindergeburtstag?

14+

Ich musste niemandem etwas beweisen in dieser schwül-gewittrigen Nacht.
Brüllen durfte ich, wie ein Tier.
Bar jeglichen Schamgefühles durchstand ich zwar Höllenschmerzen – wurde dafür aber mit einem von drei wundervollsten Momenten des eigenen Daseins belohnt.
Mit dem Gefühl des frischgeborenen, einzigartig duftenden Lebens auf der eigenen Brust.

In dieser Nacht war alles egal.
Selbst vor der anderen Mutter im Nebenraum musste ich mich weder schämen, noch mich als besonders vorbildlich herausstellen.
Denn die? Brüllte und schrie mindestens genauso laut wie ich!

Sicherlich wusste sie damals auch nichts davon, dass sie eines Tages ganz „Pinterest“ nach den bestmöglichen Ideen für die aufwändigsten Geburtstags-Einladungen durchforsten würde – oder dies zumindest tun sollte. mehr „Alle Jahre wieder: Wie feier und überlebe (!) ich einen Kindergeburtstag?“

Wenn Fünf eine Reise tun: Mutti-Auszeit & Familienspaß im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN

11+

(*Pressereise) Reist man zu Fünft in den Urlaub, ist es ein schier unmögliches Unterfangen, dass wirklich alle Familienmitglieder zur gleichen Zeit glücklich und zufrieden sind!
Oder gar den Bedürfnissen Aller in nur einem einzigen Moment gerecht zu werden.
Es mag Situationen, Minuten während eines langen Urlaubstages geben, in denen das tatsächlich so ist.
Und genau diese gilt es dann zu genießen, in sich aufzusaugen und fest verankert im Gedächtnis zu behalten!
Denn das sind die Situationen, die kostbare (Kindheits-) Erinnerungen schaffen! 

Es ist normal und völlig in Ordnung, dass bei fünf Personen jeder seine ganz eigene Vorstellung eines perfekten Urlaubstages hat und konkrete Wünsche ob des Verlaufes der kommenden Stunden hegt.
Hier gilt es, sich zu organisieren, Kompromisse zu treffen, selbst einmal zurückzustecken oder gar sich auch einmal zu „trennen“ und „aufzuteilen“.
Und je eher Frau (also ich 😉 ) das akzeptiert, umso schneller steht dem echten Urlaubs-Feeling nichts im Wege! Ist so!

Und während wir beim Frühstück auf dem Dorfplatz des Naturel Hoteldorfs sitzen, fasse ich einen Entschluss:
Heute will ich mir eine knappe dreiviertel Stunde Zeit nur für mich ganz alleine nehmen! mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Mutti-Auszeit & Familienspaß im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN“

Wenn Fünf eine Reise tun: Im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN

16+

(*Pressereise)
Sanft rauscht der Wind durch Schatten-spendende Bäume und Vögel trällern fröhlich-wild durcheinander. Sonnenstrahlen wärmen Schulter und Nase und der Himmel könnte tief-blauer nicht sein!

Hinter mir das urige Bauernhäuschen mit den vielen hübschen, nett bestückten Blumenkästen und den Holzscheiten an der von der Sonne aufgeheizten Wand.
Für den gemütlichen Kachelofen, welchen wir die folgenden Tage gewiss nicht brauchen werden.

Ganz alleine kann ich gerade diese einzigartige Idylle auf der Liege vor dem Haus genießen!
Und dieses Mal höre ich tatsächlich:
Nichts!

Kein Gebrüll und Gezeter.
Keine durchdingenden Kinderstimmen, die ihren Unmut lautstark kundtun.
Denn aktuell? Sind alle drei Kinder zufrieden!

Unweigerlich ertappe ich mich bei dem Gedanken, an diesem heutigen Tag einfach nirgends wo mehr hin zu wollen.
Einfach zu bleiben, den Moment noch ein bisschen länger zu genießen.
Und ich finde, gelingt einem Ort genau das in mir auszulösen, dann ist wohl alles richtig! 😉

Wir sind im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN angekommen! mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN“

Wenn Fünf eine Reise tun: Angekommen statt nur auf der Durchreise!

17+

Noch ein paar Züge dann ist es geschafft!
Ausharren, Kräfte einteilen, durchhalten, atmen.
Gleich hab‘ ich’s, kann das Ziel schon erkennen.
Vor mir glitzert türkisblaues Wasser, sanft schlagen kleinste Wellen gegen Kinn und Nase.

Ja, es scheint, als erwecke der See ungeahnte Kräfte in mir.
Möglicherweise sind es vielleicht aber auch ein klitzekleines bisschen die knapp neun (!) Stunden, welche ich in der letzten Nacht seelig schnaubend schlummern durfte!

Ich bin im Urlaub angekommen!

Und gleich auch auf der Insel. mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Angekommen statt nur auf der Durchreise!“

Wenn Fünf eine Reise tun: On the road again

11+

Samstag, 29.06.2019 – 2.30 Uhr in der Früh.
Ein leichter Schauer läuft mir über den Rücken als ich aus der Haustüre trete.
Ja, es fröstelt mich und herzzerreißend gähnend – sowie schleichenden Schrittes – mag ich dem Gatten zur Hand gehen und die letzten Taschen und Tüten in den fahrbereiten (und zerkratzten) Van laden.
Dabei hasse ich das!
Mitten in der Nacht aufstehen zu müssen.

Zu einer Uhrzeit, zu welcher ich des Öfteren gerade erst in den Schlaf gefunden habe!
Doch möchten Fünf eine Reise tun, läuft eben alles ein klein wenig Anders.
Auch Schlafens-und Aufsteh-Zeiten.
Denn sich durch überfüllte Autobahnen, zähfließenden Verkehr oder gar elendigen Stau quälen? Möchte niemand!
(unweigerlich muss ich bei dem Gedanken immer an „Der Superstau“ denken – wer kennt’s noch? 😉 )
Schon einmal gar nicht jedenfalls mit drei Kindern auf der Rückbank.

Sekunden später stehe ich Todesängste aus! mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: On the road again“

Wenn Fünf eine Reise tun: On Tour mit audible

7+

*Werbung. Manchmal kann ich mich noch ganz genau daran erinnern.
Dann fühle und rieche ich. Und ich spüre.
Fast so, als würde ich noch immer auf dem Rücksitz des Familien-Autos sitzen.
Irgendwann inmitten der Achtziger.

Dann sehe ich vor dem geistigen Auge noch die Rückenlehne des Fahrersitzes und höre das leise Dudeln aus dem Radio.
Ich fühle, wie die Musik immer leiser wird und die Stimmen der Eltern zu einem undefinierbaren Murmeln verschmelzen.
Ich spüre, wie mir vor lauter Müdigkeit die Augen zufallen. Immer und immer wieder.
Und wie der eigene Kopf nach vorne – und ruckartig wieder nach hinten fällt.
Denn gemütliche Kindersitze oder gar Nackenkissen?
Gab’s halt einfach noch nicht.

Ich erinnere mich an Handtücher an Fensterscheiben gegen die brütende Hitze im Innenraum des Fahrzeuges.
Und auch an den ekligen Geschmack diverser Kaugummis gegen Reise-Übelkeit.
Ich sehe Felder vorbeiziehen und Gebirgsketten sich vor uns erheben – irgendwo auf der Fahrt gen Süden.

Noch immer erinnere ich mich an die welken Käsebrote, denn eine High-Tech-Kühlbox mit dem passendem PKW-Anschluss?
An den Besitz einer eben solchen kann ich mich wiederum nicht erinnern.
Sehr wohl erinnere ich mich aber an Langeweile! Gähnende, unendliche Langeweile!

Ganz Anders reisen heutzutage die eigenen Kinder!

mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: On Tour mit audible“