Ein Jahr Gymnasium: Puh!

14+

Die lieben Blogger-Kolleginnen von „Stadt-Land-Mama“ zogen kürzlich Bilanz nach einem Jahr weiterführende Schule – und ich möchte dies als Anlass nehmen, genau das einmal selbst zu tun.
Denn während des Lesens eben jenes Artikels fiel mir auf, dass ich nunmehr – nach einem Jahr Gymnasium – auch auf einige neue Erkenntnisse und Erfahrungen zurückblicken kann.
Einsichten, welche ich gerne hier mit Euch teilen möchte.

Und da gerade Abi-Streiche, Matinees & Co. stattfinden – und zwei Wochen vor Ferienbeginn ohnehin auf dem Gymnasium des Nachbarstädtchens „nicht mehr viel läuft“, kann wohl auch ich bereits jetzt schon Bilanz ziehen.

Doch zuvor lasst mich bitte einmal tief durchatmen. Denn

Puh! Ich bin erledigt! mehr „Ein Jahr Gymnasium: Puh!“

„Mutti goes soccer“ – Unser Deutschland-Spiel in Mainz!

14+

Heute bin ich verkatert!
Und wenngleich ich gestern überhaupt keinen Alkohol zu mir genommen habe, so fühlt es sich genau so an.
Es ist eine bleierne Müdigkeit und tiefe Traurigkeit, die mich umhüllt.
Der Himmel stürmt und weint in Strömen und am Liebsten möchten wir uns alle ein kleines bisschen in unserem warmen, trockenen Zuhause einigeln.
Und von den Erlebnissen der vergangenen Stunden zehren.
Denn gestern, da haben wir etwas ganz Besonderes, ganz und gar Einzigartiges unternommen.
Etwas, das man für gewöhnlich wohl nicht alle Tage macht!

Wir waren auf dem Deutschland-Spiel in Mainz!

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Jetzt mach‘ ich auch noch Cake-Pops!

9+

Cake-Pops machten für mich immer nur die Anderen.
Die, mit dem künstlerischen Geschick und der Engelsgeduld.
Die Back-erprobten Muttis mit der Hochglanz-Küche und den dicken Torten-Rezeptbüchern.
Die Insta-Mamis mit den Pastellfarben und der Liebe zum Detail.
Die glücklichen, ausgeglichenen Mütter mit den braven und lieben Kindern.
Oder gar desperate housewives mit der glatt gestrichenen und streng geknoteten Schürze und dem Zahnpasta-Lächeln.

Ja, in meiner Phantasie machten viele Frauen Cake-Pops – je nach der eigenen Stimmungslage von mir in die verschiedensten Kategorien und Schubläden eingeteilt.
Und allein Letzteres macht deutlich, wie absurd meine Gedanken und Vorurteile mal wieder waren.

Nicht jedoch machte jemand wie ICH solche Dinger! Niemals! mehr „Jetzt mach‘ ich auch noch Cake-Pops!“

Wer hat die Kokosnuss geklaut? Auf Verbrecher-Jagd mit Cocolino!

9+

*Werbung. „Mamaaa? Können wir an meinem Geburtstag eine Schatzsuche machen?“
Ja klar, kein Problem sollte man nun meinen.
Ist ja schließlich neben Schnitzeljagd DER Klassiker bei jedem Kindergeburtstag.
So eine typische Schatzsuche mit allem Drum und Dran.

Und als Dreifach-Mutti, mit Jahrzehnten der mühsam geplanten – und noch mühseliger ausgestandenen – Kindergeburtstagen sollte so etwas für mich doch wohl ein Klacks sein, oder?
Das müsste ich doch bereits tausendfach gemacht haben!

Doch genau hier kommt er nun:
Der Haken.

Schatzsuche? Kann ich nicht! mehr „Wer hat die Kokosnuss geklaut? Auf Verbrecher-Jagd mit Cocolino!“

Denn Glück kommt wieder…

12+

„Wir passen schon auf, dass der Papa nix Dummes anstellt!“
entgegnet mir die Mittlere lachend.
Und aus dem Augenwinkel sehe ich, wie selbst mein kleinstes Kind nun verschmitzt lächelnd auf dem Badezimmer-Teppich hockt.
„Ja genau!“
stimmt das zerzauste Kind im Schlafanzug nun mit ein.
„Wir sorgen schon dafür, dass es nicht nur Döner gibt, hihi“
fügt sie schnell noch hinzu.
Und als wäre das nicht schon genug, ergänzen beide außerdem, dass der Papa wenigstens endlich mit ihnen ins Freibad gehen wird. Ganz sicher.
Denn Samstag soll es schließlich warm werden – für einen Tag 😉

Und entgegen all‘ meiner Erwartungen bin nun ich diejenige, die schwer schlucken muss.

Die wollen mich einfach so gehen lassen!? mehr „Denn Glück kommt wieder…“

Unser Weg zurück in den Alltag

27+

Während ich diese Zeilen hier schreibe, fährt gerade das Auto des Gatten im Hof vor.
Es ist kurz vor 21 Uhr am Freitag Abend und nach einem sehr langen Arbeitstag – heute in Hamburg – wird es nicht lange dauern, und der mir Angetraute schlummert erschöpft auf der Couch ein.
Und das ist in Ordnung so, denn DAS ist normal. Das ist Alltag.

Ebenso, wie die Mittlere heute Abend nicht zu Hause ist.
Denn heute darf sie bei ihrer Freundin übernachten. Heute habe ich es ihr erlaubt.
Heute musste ich es ihr sogar gewähren, wenngleich ich aus Gründen kein großer Fan von Übernachtungs-Parties bin.
Sowohl bei uns, als auch wenn die Kinder außer Haus schlafen möchten.
Doch auch wenn ich weiß, dass mein Kind in dieser Nacht wohl nicht viel zum eigentlichen Schlafen kommen wird, so hat sie Eines genau jetzt verdient:
Normalität und Alltag!

Der Sohn verweilt oben in seinem Zimmer, denn Freitags (und nur dann) darf er nach einer normalen Schulwoche die Playstation wieder anschalten.
Auch das sei ihm gegönnt, ganz genau so wie die Kleinste nun gerade faul auf dem Sessel lümmelt, noch ein bisschen wach bleiben und den dümmlichen Geschichten von Familie Peppa-Sackgesicht-(Pardon!!)Wutz folgen darf.
Ja, das darf mein kleinstes Kind nun.
Denn all‘ das ist normal und hin und wieder unser kleiner Familien-Alltag.
Und genau diesen möchte ich für meine Kinder nach dem gestrigen Tag erkämpfen und wiederherstellen. mehr „Unser Weg zurück in den Alltag“

Mach’s gut (Ur)Oma!

12+

Ich habe viele Fragen beantwortet. Die letzten zwei Tage.
Geduldig wiederholte ich meine Aussagen. Immer und immer wieder.
Denn das war und ist richtig.

Es ist der einzige und alleinige Weg, mit einem derartigen Thema umzugehen und die eigenen Kinder – gerade das jüngste – an eine solche Erkenntnis heranzuführen.
Die Erkenntnis, dass eben alles endlich ist und Menschen gehen müssen.

Als ich vor zwei Tagen die Nachricht vom schnellen Tod der geliebten (Ur) Oma erhielt, hatte ich die Wahl.
Zwischen bedrücktem Herumdrucksen und dem Kind eine vorläufige Lüge aufzutischen, um ihr die traurigen Neuigkeiten in trauter Zweisamkeit und ganz behutsam nahe zu bringen.
Und der Option die Tochter gleich in die unvorhersehbaren Geschehnisse einzuweihen.

Doch geht das in so einem Fall überhaupt? Behutsam?
Haben nicht auch Kinder ein Recht auf die Wahrheit, statt mit kläglichen Umschreibungen vorerst hingehalten zu werden?
Macht es das wirklich besser?

Nun, ich hatte keine Zeit darüber nachzudenken, denn mein Kind drängte auf eine Antwort.

Ich musste es gleich sagen

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Heute will ich Hausfrau sein! – Kartoffel-Brokkoli-Gratin

15+

Heute bin ich häuslich. Nein ehrlich!
Heute möchte ich das volle Programm! Voll muttiviert will ich heute all‘ meinen hausfraulichen Pflichten nachkommen.
Ohne Ablenkung und Ausschweife, höchst konzentriert und pflichtbewusst.
Denn schließlich brauch‘ ich eine Ausrede. Und zwar sofort!

Muss Gedanken und Fragen verdrängen und Lösungswege mit einem Berg übereinander geworfener Schuhe und alter Kochbücher versperren.
Weil ich gerade keine Lösung finden will!
Ich muss mich nämlich jetzt gerade vor mir selbst rechtfertigen und in diesem aktuellen Moment „ober-wichtigen“, „unaufschiebbaren“ Aufgaben nachkommen.
Denn finde ich sonst die Hausarbeit als eher lästige und leicht Hirn-amputierte Last
(komischerweise entstehen dabei immer die besten Ideen! 😉 )  kommt sie mir heute gerade Recht.

Wann bin ich häuslich?

Häuslich bin ich meist an solchen Tagen, an denen eigentlich viel wichtigere Dinge anstehen. mehr „Heute will ich Hausfrau sein! – Kartoffel-Brokkoli-Gratin“

Nur eine Kiste – Schreiben wollte ich schon immer!

16+

Es war einer dieser Tage. Gestern.
Einer der Tage, die mich betrübt an mir selbst zweifeln und Bestehendes in Frage stellen ließen.
Orientierungslos fühlte ich mich, nicht in der Lage bestärkt und gestärkt an mich selbst zu glauben.
Und eigentlich sollte ich jetzt an dieser Stelle dringendst (!) diese Einleitung überarbeiten (melancholische Heulboje!), denn nicht wenige meiner Texte fangen seltsamerweise genau so an.
Mach ich aber nicht, denn is‘ halt so. 😉

Und dann fand ich diese weiße Kiste.

Beim Aufräumen. Einfach so. Viele Jahre schon stand sie da auf dem Schrank, überzogen von einer dicken Staubschicht.
Darin befindlich Dinge mit besonderem Wert.
Erinnerungsstücke, welche man – gerade als Mama – niemals ausmisten und vergessen sollte.
Weil wir an einigen Dingen hängen und beim Anblick derer sentimental seufzen und in längst vergangenen Zeiten schwelgen.

„Memmem“
so nannte der große Sohn beispielsweise seinen heißgeliebten Schnuller.

Welcher irgendwann, nach dem zweiten Geburtstag, “zufällig“ im Haus verloren ging und nie wieder aufzufinden sein sollte! 😉
Denn er war ja in der „Baby-Erinnerungsbox“ –  und der Schnuller schnell abgewöhnt.
Jetzt fiel er mir wieder in die Hände.

Eine schlichte weiße Pappbox also mit vielen Kostbarkeiten drin.
Ultraschallbilder und Stilltagebücher (ja, beim ersten Kind führt Frau noch Still-Tagebuch! 😉 ).
Krankenhausfotos & Co.
Und auch von mir an die eigenen Kinder geschriebene Briefe und Baby-Tagebücher.

Und ein Text lag darin.

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Wir lesen Schwesterherzen! Bäm! – Rezension und Verlosung!

9+

*Rezension. Sie können ein Herz und eine Seele sein. Meine beiden Mädels.
Schmiegen sich auf der Couch aneinander oder lassen gemeinsam auf allen Vieren rutschend Gummi-Pferde um die Wette wiehern.
Ganz vertraut und versunken spielen sie dann miteinander, als könne nix auf der Welt sie stören und diesen ganz besonderen Bund lösen.
Als gäbe es die etwas mehr als vier Jahre Altersabstand gar nicht und als wären zwei Seelen miteinander bis ins kleinste Detail vertraut.

Und dann gibt es diese anderen Momente.
Die ganz lauten. Dieses nicht enden wollende Gezicke und Gekreische, diese nervtötenden gegenseitigen Anschuldigungen, Drohungen (vorzugsweise ein „Ich blockier‘ und lösch‘ Dich“, was diverse gemeinsame Minecraft-und Sims- Aktivitäten betrifft), dieses fiese Gepetze.

Es sind diese Situationen, in welchen sich beide nicht mehr an jenen tiefen Zusammenhalt erinnern wollen, der sie verbindet und hoffentlich ein Leben lang begleiten wird.

Es ist eine emotionale Verbindung mit viel Herz, Gefühl, Liebe, Eifersucht und ab und an einem ganz klitzekleinem Fünkchen Hass.
Wenn Augen nur noch aus zusammengekniffenen Schlitzen blitzen und garstig funkeln. 
Bis beide einander wieder innig in den Armen liegen.
So, wie es sich für echte Schwestern(herzen) nun einmal gehört.  😉

„Und warum soll ich das jetzt mit Dir lesen?“ mehr „Wir lesen Schwesterherzen! Bäm! – Rezension und Verlosung!“