Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite“

4+

*Werbung. Es ist ja eigentlich jedes Jahr dasselbe. Kaum haben wir artig und fleißig Kürbisse wahlweise geschnitzt oder mit Acryl-Farbe bemalt, diese stolz überall auf Bildchen im Netz präsentiert und von unseren gespenstisch-schaurigen Streifzügen durch die Nachbarschaft berichtet, lauert schon das nächste „Mütter-Battle“ an der Ecke.

Hämisch lacht es sich in’s Fäustchen, grinst breit ob der Panik, welche die nächste Pflicht-Aktion („Du bist nur eine gute Mutter wenn….“) in uns auslöst.
Und ich meine hier noch nicht einmal das alljährliche Wett-Laternen-Basteln in der Kita.

Denn dieses Jahr kann ich hier nun entspannt auf der Couch von purem Glück berichten. Dieses Jahr musste ich mir nicht Kaffee und Kuchen erst zuvor mit schnippeln, biegen, prickeln, kleben und verzieren verdienen!
Nein! Die Kinder bastelten die diesjährige Martins-Laterne alleine in der Kita.

Und während ich dies hier schreibe, fühle ich mich nun ein klein wenig schuldig.
Ob meiner Unlust was derartige Dinge, wie Laternen-Basteln betrifft.
Weil’s sich beim dritten Kind irgendwie „ausgelutscht“ anfühlt und einen überzeugten DIY-und Bastelverweigerer auch nach dem elften Jahr Mutterschaft nicht beflügelt und in unbändigende Euphorie versetzt!

Es sei denn, die Bastelarbeiten werden für Mutter so einfach wie möglich gestaltet. Wenn nur noch ein bisschen Phantasie und Feinschliff fehlen. Dann ist’s auch für mich in Ordnung.

Wenn ich aber nun nicht vom Laternen-basteln schreibe, was meine ich denn dann? mehr „Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite““

„Die kleine Eulenhexe“ *Verlosung*

2+

*Rezension.

„Mama, kuck mal was ich gemalt hab‘!“

Freudestrahlend kommt mir die Kleinste in der Kita entgegen gelaufen.
In der Hand ein Blatt Papier. Es ist ein Bild von einem Baum, noch recht schlicht gehalten – ich war wohl heute etwas zu früh dran mit dem Abholen – aber in diesem Moment etwas wahnsinnig Besonderes für mich!
Dieses Mal handelt es sich nämlich nicht um das übliche Bild
„Tochter und Mama in Jeans und schwarzem V-Ausschnitt-Pullover“.
Sie malt mich IMMER in dieser Kombi, was mich eventuell einmal dazu veranlassen sollte, meinen eigenen Kleidungsstil ein klein wenig zu überdenken. Oder ist es mittlerweile schon meine Marke? Nun, geht es nach der Kleinsten gewiss! 😉

cofNein! Heute ziert das Bild ein Baum. Dick und kräftig, als habe er Wichtiges zu tragen und Kostbares zu verbergen. Gleich mehrere große, schützende, runde Blätter trägt er. Und sticht in seiner Einzigartigkeit sofort heraus, wenngleich er nicht unbedingt der größte hölzerne Genosse sein mag. Rund um den Stamm des außergewöhnlichen Bäumchens schlingelt sich eine steile Wendeltreppe.

Für einen Laien mag dieser Baum äußerst befremdlich wirken, man könnte der herzallerliebsten Tochter selbst eine gewisse Unfähigkeit, „ordentliche“ und „richtige“ Bäume zu zeichnen, unterstellen. Doch weiß ich ganz genau, WAS sie hier gemalt hat! WEM dieser Baum gehört und warum er so aussieht, wie er nun einmal aussieht!

Und gerade in diesem Moment, in dem ich das Bild in der Hand habe, kommen mir vor Rührung fast ein klein wenig die Tränchen. mehr „„Die kleine Eulenhexe“ *Verlosung*“

Planlos durch die Drogerie: Mutti will glänzen!

3+

„Essentials“ steht auf der Creme einer führenden deutschen Marke, die ich mir mitten in der Nacht auf die eigene Visage schmiere. Essentials! Als ob ich ohne gleich nicht schlafen könnte! Als ob ohne meine eigene Haut nicht in der Lage wäre, sich zu erholen und zu regenerieren. Als sei dies hier und jetzt das Mindeste, was ich für das eigene Spiegelbild tun könnte!

Und ja, vor vielen Jahren, noch vor den Kindern hätte ich dies auch genau so geglaubt und unterschrieben. Und jetzt? Schmier ich nur noch gegen das trockene Gefühl und zugegebenermaßen ein klitzekleines bisschen gegen die Angst, die Zeichen der Zeit nun wirklich nicht mehr aufhalten zu können. 

Und dennoch, eitel bin ich auch heute noch! mehr „Planlos durch die Drogerie: Mutti will glänzen!“

Mutti pubertiert! Ein Abend mit Dr. Jan-Uwe Rogge

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Ich befinde mich in der Pubertät!
Ja, richtig: ICH!
Nicht etwa „wir“, denn erstens war ich schon immer ein Befürworter sogenannter Ich-Botschaften, und zweitens meine ich tatsächlich meine werte, eigene Person.

Alexandra R. L. – genannt Alex – , geborene B., 39 Jahre, hochgewachsen, weiblich.
Denn eigentlich bin ich diejenige, die in letzter Zeit echt ab und an ganz schön am nicht mehr ganz so schnittigen und glänzenden Rädchen dreht! Ja, fast könnte ich mir mein derzeitiges Verhalten gar nicht anders erklären. Muss so sein!

Ich poste Stinkefinger-Bilder auf Instagram, räche mich in Wort und Text an meiner Jugend, stampfe bockig und hilflos unter Zornesröte mit dem Fuß – nur ganz knapp am garstigen Lego vorbei – und hau gerne auch mal hin und wieder mit der Faust auf den Tisch. So sehr, dass die Teller wackeln.
ICH bin diejenige, die himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt ist.
Denn aktuell scheinen im mütterlichen Gefühlsleben nur eben jene zwei Stimmungslagen vorzuherrschen. Ich himmele Menschen an, die ich nicht anhimmeln sollte, finde Andere wiederum umso blöder, schreibe und tue ab und an lächerliche Dinge, schmeiße Jobs hin und bin mir gelegentlich selbst nicht mehr lieb.
Muss die Seele streicheln mit hübschen Boots aus feinstem Leder oder rebellisch-dusteren Nieten-Tretern. 

Und möchte ein Tattoo!
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Mutti lernt Mathe: Wir testen die Lernwelt von scoyo

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*Werbung. Ich habe Euch vor Kurzem darüber berichtet, wie schwer es mir im Alltag fällt, alle Bedürfnisse dreier Kinder unter einen Hut zu bringen. Insbesondere geht es darum, gleichzeitig mit zwei Kindern Hausaufgaben zu machen und für die Schule zu lernen, während ein weiteres Kind auf irgendeine Art und Weise beschäftigt werden muss.

Auch berichtete ich darüber, dass gerade jetzt in der Anfangszeit auf dem Gymnasium der Sohn meine Unterstützung beim Lernen braucht, ebenso wie das verlässliche Gefühl, nicht alleine da zu sitzen und herauszufinden, wie es sich am Besten für Klassenarbeiten lernen lässt.

Vergangene Woche stand die erste Klassenarbeit im Fach Mathematik an.
Was bei mir als Kind stets zu Magendrücken und schlaflosen Nächten führte, nahm der Sohn zwar relativ gelassen hin, doch wenngleich eher ER derjenige ist, der MIR die Gesetze der Mathematik näher bringt, Lernen muss einfach sein!
Denn ich möchte, dass von Anfang an, das stete Lernen vor Klassenarbeiten zur Routine wird!

Wie es der Zufall will, durften wir zeitgleich mit der anstehenden Mathearbeit die Online-Lernwelt von scoyo testen!

„Das kenn‘ ich aus der Werbung!“

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Null Bock auf Hype: Kindergeburtstag mit Elf

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„Mama? Können wir nicht einfach bowlen gehen?“

Und nun muss ich schlucken.
War ich noch vor wenigen Tagen zutiefst gerührt, dass mein größtes Kind noch immer die alte Tradition zum anstehenden Geburtstag einfordert, hat er sich nun doch anders entschieden. Und plötzlich holt mich die Zukunft schneller ein, als erwartet.
Ein Jahr hatte ich uns noch gegeben. Ein Jahr, bis mein „Baby“ endgültig vor sich hin pubertiert und der letzte kindlich-unbeschwerte Zauber verflogen ist.

Denn das waren die Kindergeburtstage bisher immer gewesen. Fast ein kleines bisschen verzaubert. mehr „Null Bock auf Hype: Kindergeburtstag mit Elf“

Mutti goes Wellness Teil 2

3+

Ich liege und sehe Wolken ziehen. Einfach so. Mache nichts anderes. Fast lass ich sogar gehen und schließe die Augendeckel. Ganz kurz, will mich vergessen. Dabei fand ich noch vor zwei Minuten kollektives Rumliegen oder gar Einschlafen doch arg verwunderlich. Ein Ruheraum reiht sich an den anderen. Jeder einzigartig und liebevoll gestaltet. Jeder riecht, pardon duftet, irgendwie anders. Und überall liegen Leute rum. Sie liegen einfach nur so da rum, manche schlafen sogar!
“Wieso zahlt man teures Geld, um dann letztendlich irgendwo rum zu liegen, faul und nichts tuend und zu pennen?“
schießt es mir für einen Moment durch den Kopf. mehr „Mutti goes Wellness Teil 2“