Heute will ich Hausfrau sein! – Kartoffel-Brokkoli-Gratin

15+

Heute bin ich häuslich. Nein ehrlich!
Heute möchte ich das volle Programm! Voll muttiviert will ich heute all‘ meinen hausfraulichen Pflichten nachkommen.
Ohne Ablenkung und Ausschweife, höchst konzentriert und pflichtbewusst.
Denn schließlich brauch‘ ich eine Ausrede. Und zwar sofort!

Muss Gedanken und Fragen verdrängen und Lösungswege mit einem Berg übereinander geworfener Schuhe und alter Kochbücher versperren.
Weil ich gerade keine Lösung finden will!
Ich muss mich nämlich jetzt gerade vor mir selbst rechtfertigen und in diesem aktuellen Moment „ober-wichtigen“, „unaufschiebbaren“ Aufgaben nachkommen.
Denn finde ich sonst die Hausarbeit als eher lästige und leicht Hirn-amputierte Last
(komischerweise entstehen dabei immer die besten Ideen! 😉 )  kommt sie mir heute gerade Recht.

Wann bin ich häuslich?

Häuslich bin ich meist an solchen Tagen, an denen eigentlich viel wichtigere Dinge anstehen. mehr „Heute will ich Hausfrau sein! – Kartoffel-Brokkoli-Gratin“

Nur eine Kiste – Schreiben wollte ich schon immer!

16+

Es war einer dieser Tage. Gestern.
Einer der Tage, die mich betrübt an mir selbst zweifeln und Bestehendes in Frage stellen ließen.
Orientierungslos fühlte ich mich, nicht in der Lage bestärkt und gestärkt an mich selbst zu glauben.
Und eigentlich sollte ich jetzt an dieser Stelle dringendst (!) diese Einleitung überarbeiten (melancholische Heulboje!), denn nicht wenige meiner Texte fangen seltsamerweise genau so an.
Mach ich aber nicht, denn is‘ halt so. 😉

Und dann fand ich diese weiße Kiste.

Beim Aufräumen. Einfach so. Viele Jahre schon stand sie da auf dem Schrank, überzogen von einer dicken Staubschicht.
Darin befindlich Dinge mit besonderem Wert.
Erinnerungsstücke, welche man – gerade als Mama – niemals ausmisten und vergessen sollte.
Weil wir an einigen Dingen hängen und beim Anblick derer sentimental seufzen und in längst vergangenen Zeiten schwelgen.

„Memmem“
so nannte der große Sohn beispielsweise seinen heißgeliebten Schnuller.

Welcher irgendwann, nach dem zweiten Geburtstag, “zufällig“ im Haus verloren ging und nie wieder aufzufinden sein sollte! 😉
Denn er war ja in der „Baby-Erinnerungsbox“ –  und der Schnuller schnell abgewöhnt.
Jetzt fiel er mir wieder in die Hände.

Eine schlichte weiße Pappbox also mit vielen Kostbarkeiten drin.
Ultraschallbilder und Stilltagebücher (ja, beim ersten Kind führt Frau noch Still-Tagebuch! 😉 ).
Krankenhausfotos & Co.
Und auch von mir an die eigenen Kinder geschriebene Briefe und Baby-Tagebücher.

Und ein Text lag darin.

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Wir lesen Schwesterherzen! Bäm! – Rezension und Verlosung!

9+

*Rezension. Sie können ein Herz und eine Seele sein. Meine beiden Mädels.
Schmiegen sich auf der Couch aneinander oder lassen gemeinsam auf allen Vieren rutschend Gummi-Pferde um die Wette wiehern.
Ganz vertraut und versunken spielen sie dann miteinander, als könne nix auf der Welt sie stören und diesen ganz besonderen Bund lösen.
Als gäbe es die etwas mehr als vier Jahre Altersabstand gar nicht und als wären zwei Seelen miteinander bis ins kleinste Detail vertraut.

Und dann gibt es diese anderen Momente.
Die ganz lauten. Dieses nicht enden wollende Gezicke und Gekreische, diese nervtötenden gegenseitigen Anschuldigungen, Drohungen (vorzugsweise ein „Ich blockier‘ und lösch‘ Dich“, was diverse gemeinsame Minecraft-und Sims- Aktivitäten betrifft), dieses fiese Gepetze.

Es sind diese Situationen, in welchen sich beide nicht mehr an jenen tiefen Zusammenhalt erinnern wollen, der sie verbindet und hoffentlich ein Leben lang begleiten wird.

Es ist eine emotionale Verbindung mit viel Herz, Gefühl, Liebe, Eifersucht und ab und an einem ganz klitzekleinem Fünkchen Hass.
Wenn Augen nur noch aus zusammengekniffenen Schlitzen blitzen und garstig funkeln. 
Bis beide einander wieder innig in den Armen liegen.
So, wie es sich für echte Schwestern(herzen) nun einmal gehört.  😉

„Und warum soll ich das jetzt mit Dir lesen?“ mehr „Wir lesen Schwesterherzen! Bäm! – Rezension und Verlosung!“

Das Kita-Entwicklungsgespräch – wichtiger Austausch & halb so wild

20+

Fast kann ich mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.
Es ist beinahe schon ein ganz kleines Gefühl der Genugtuung.
Eine beruhigende Bestätigung.
Als ob das kleine garstige Männchen auf der Schulter und in meinem Ohr (NEIN! Sie hört keine Stimmen!!!) sich gerade gleichzeitig hämisch lachend auf die Schenkel klopft und ins knubbelige Fäustchen prustet.

„Haha! Sie-macht-es-dort-ganz-genau-so!“

schreit es mir in’s Ohr und kann sich dabei vor Lachen kaum noch halten.
Und innerlich ob dieser neuen Gewissheit aufatmend, lehne ich mich entspannt im Stuhl zurück.

Es ist Entwicklungs-Gespräch in der Kita.

Mit mir im Raum befinden sich zwei junge Erzieherinnen, jede Menge Gummibärchen, Wasser, Kekse – und eben ich.

Und was mir vor einigen Jahren noch Magenschmerzen bereitet hätte, lässt mich nun gelassen mit gleichgesinnten Menschen austauschen! Denn so sehe ich mittlerweile ein derartiges Gespräch!

Als Austausch! mehr „Das Kita-Entwicklungsgespräch – wichtiger Austausch & halb so wild“

Ohnezahn’s favourite: Zahnloses Ungeheuer Essen

9+

Es sieht wirklich furchtbar eklig aus! Nach dem Verrühren. 
Und somit hätte sich mein „Rezept“ an dieser Stelle nun auch schon wieder erledigt! 😉
Denn wer möchte etwas ausprobieren und dem kostbaren Nachwuchs vor die Nase setzen, das im Endergebnis – nachdem eben jener hungrig Hand angelegt hat – aussieht wie Noro-Virus im feinsten Porzellan?

Wen interessiert ein Rezept, welches im Teller nach hingebungsvollem Rühren fern jeglicher Insta-tauglichen kulinarischen Köstlichkeiten ist – und den Begriff „Food-Porn“ in die dunkelste und schmierigste (!) Schmuddel-Ecke befördert?

Mich!
Mich interessiert dieses – zugegebenermaßen herrlich einfache – Rezept!

Weil es das ultimative Lieblingsessen meines mittleren Kindes ist!
Welches sie sich heute zum abertausendsten Mal gewünscht hatte!
Weil der Anlass gerade wieder regelrecht danach schreit!

Heute muss wieder „zahnloses Ungeheuer-Essen“ gekocht werden! mehr „Ohnezahn’s favourite: Zahnloses Ungeheuer Essen“

Heute hab ich die Eier in der Hose – Weltfrauentag

9+

Heute ist also Weltfrauentag.
Und warum fühle ich mich ausgerechnet heute wie ein begossener Pudel mitten im strömenden Regen? 😉
Weil ich es nun einmal bin, die – Emanzipation hin oder her – die Kinder von Schule und Kita abholt. Im Starkregen.
Und zwar von Herzen gerne!
MIT Kuschel-Einhorn unter’m Arm und einer kleinsten Tochter, die sich währenddessen trotzig im höchst konzentrierten Schlammpfützen-Diving übt!

Aber Hey! Das hab‘ ich ja wohl heute im Griff!
Denn heute – und zwar nur heute – hab‘ ich das Sagen. Oder so ähnlich.
Und da anscheinend zu diesem Tag wohl jeder seinen Senf dazu geben muss, möchte ich das an dieser Stelle nicht missen! 😉
Geflutet und benebelt von bahnbrechenden Weisheiten und kraftspendenden Mutmachern, von Mucki-Emojis und Herzen.
Von Blumensträußen und Gratulationen zum weiblichen Geschlecht! Auf allen möglichen Kanälen.

Das nervt! Und nimmt einem solchen Tag schon wieder das Besondere. Lenkt vom eigentlichen Sinn ab. mehr „Heute hab ich die Eier in der Hose – Weltfrauentag“

Nur ein Tag – Gedanken zum 40. Geburtstag

15+

Es hätte besser laufen können. Gestern.
Fröhlicher hätte ich sein können.
Etwas weniger müde und geschlaucht, ohne dieses ausgelaugte, bleierne Gefühl, welches mich ausgerechnet an diesem Tag lähmen sollte! Strahlender hätte ich sein sollen und im großen Stil feiern. Nicht ganz ruhig, still und heimlich.
Schließlich gehört sich dies so für einen runden Geburtstag, oder etwa nicht?
Doch wollte ich es ja genau so haben, arbeitete ein klitzekleines bisschen auch bewusst darauf hin, dass ich hier einfach nur von einem (ziemlich gewöhnlichen) Tag von vielen schreiben kann! 😉

Ich hatte mich gegen die große Sause entschieden.

Aus mehreren Gründen. mehr „Nur ein Tag – Gedanken zum 40. Geburtstag“

Wenn Mut und Stärke keine Frage des Alters sind – Sweatjacken mit Printfutter von Fabata

25+

*Werbung. Aufgeregt streifte sie durch die Reihen. Folgte der jungen, hübschen Verkäuferin an zahlreichen Kleiderständern und dekorativ ausgelegten Pullover-Stapeln vorbei. Dabei schien sie ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Fest entschlossen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, lief mein kleinstes Kind festen Schrittes durch das große Bekleidungsgeschäft.
Einen Einhorn-Pullover wolle sie haben, so verkündete mein kleines Mädchen ganz stolz der netten Verkäuferin gegenüber.

Die Verkäuferin, welche sie mutig und ganz selbstbewusst alleine ansprach. Ganz eigenständig wollte mein „Baby“ einen Pullover für sich organisieren.

Und dies gelang ihr auch mit Erfolg!
Doch damit sollte es nicht getan sein. Völlig selbständig und selbstverständlich sollte nun der erbeutete Pullover anprobiert werden!
In der Umkleidekabine. OHNE Mama, denn ich musste draußen warten.
Und da stand es nun, mein kleines Mädchen.
Drehte und wendete sich und musterte sich kritisch im Spiegel.

Und während ich mein Kind so beobachtete, überkam mich ein sonderbares Gefühl.
Es schlich sich so an, ganz heimlich, und ließ mich kurz innehalten.

Ich fühlte mich, als hätte ich meine Kinder jahrelang um ein Erlebnis betrogen. mehr „Wenn Mut und Stärke keine Frage des Alters sind – Sweatjacken mit Printfutter von Fabata“

„Alle lieben Juli“ – Ist ein Hamster das richtige Haustier für Kinder?

13+

(Für “Noni“) Er hat wunderschöne dunkle Augen. Sanft und geduldig blickt er mich an, lauscht mir aufmerksam und widerspricht nie.
Nicht eine Sekunde wendet er den Blick von mir ab!
Ich bin nahezu betört von so viel Aufmerksamkeit und Zuneigung und fühle mich in vollem Maße zu ihm hingezogen. Kann gar nicht anders.
Ja, wir treffen uns täglich. Meine heimliche Liebe und ich. Denn Nachts, wenn alle schlafen, dann ist unsere gemeinsame Zeit.

Ach, würde er nur mit mir reden.
Denn wenngleich ich einen solch aufmerksamen Zuhörer zutiefst achte, schätze und bewundere, so wäre ein klein wenig Kooperation in Dialogform wünschenswert. Aber ehrlich jetzt! Doch leider zeigt er sich hartnäckig und stur. Strikt konsequent.

Niiie sagt er, was er von mir wirklich denkt. Ob er mich mag, meine Zuneigung teilt oder mich gar verachtet. Ich kann es nur erahnen.
Zumindest aber weiß ich, wie ich ihn um den Finger wickeln und auf die eigene Hand locken kann!
Nicht aber mit Heels, Spitze oder gar meinem (nicht vorhandenen) entzückenden Augenaufschlag!
Nein, in diesem Fall reicht das Joghurt-überzogene Leckerli 😉

Und mit einem Seufzer ziehe ich die Mini-Trinkflasche aus dem mühsam schief und schepp selbst zusammengeschusterten Nager-Käfig.

Aus „Juli’s“ Käfig. mehr „„Alle lieben Juli“ – Ist ein Hamster das richtige Haustier für Kinder?“

Prinzessin Emmy kommt in’s Kino! *Verlosung von Kinotickets!*

11+

*Werbung. Es war damals der erste richtige Film, den er sehen durfte.
Und ganz ehrlich? Den ersten gemeinsam geschauten Film, das allererste Mal, dass Du Dein Kind dabei beobachten kannst, wie es verzaubert in die Welt der lebhaft bebilderten Geschichten eintaucht, vergisst Du nicht so schnell.

Ich erinnere mich daran, wie ich in spannenden Szenen seine Hand halten und das kleine Locken-Köpfchen kraulen durfte.
Wie er mit weit aufgerissenen Augen gefesselt und begeistert zu Hause vorm Fernseher saß.
Es war mir sehr wichtig, mein Kind bei seinem ersten Film zu begleiten und zwar konzentriert von der ersten bis zur letzten Minute.
Um im Zweifel die Aktion auch abzubrechen, falls es doch zu viel wird.

Nun, es wurde nie zu viel und „Lauras Stern“ wuchs uns schnell an’s Herz!
Denn das Kind einfach wahllos vor irgendwelchen Quatsch setzen und noch nicht einmal dabei sein?
Das war für mich keine Option.

Für den ersten „richtigen“ Film wählte ich etwas ganz Besonderes, etwas Vernünftiges und Wertvolles – und sollte es nie bereuen.
Wer erinnert sich beispielsweise nicht allein an den einprägsamen und unverkennbaren Soundtrack, die Musik von Hans Zimmer?

Ich weiß nicht, wie oft mein Sohn in den darauffolgenden Monaten den Film gesehen hatte.
Später freilich dann auch nicht mehr mit mir an seiner Seite.
Aber ich weiß, dass wir den gelben Plüsch-Stern mit dem Plüsch-Pflaster an der Zacke, welchen wir unvermeidlicherweise anschaffen mussten, noch heute besitzen.
Auch der zweite Teil stand im Hause L. hoch im Kurs und beide Filme werden heute noch liebend gerne von meiner Kleinsten gesehen.

Denn wenn Piet de Rycker Filme macht, dann kommt mit Garantie etwas Wunderbares und Wertvolles dabei heraus!
Hochwertiges Kinderfernsehen und nicht der übliche Quatsch welcher tagaus, tagein auf sämtlichen verfügbaren Kinderkanälen zu sehen ist.

Prinzessin Emmy kommt in die Kinos!

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