Ein Jahr Gymnasium: Puh!

14+

Die lieben Blogger-Kolleginnen von „Stadt-Land-Mama“ zogen kürzlich Bilanz nach einem Jahr weiterführende Schule – und ich möchte dies als Anlass nehmen, genau das einmal selbst zu tun.
Denn während des Lesens eben jenes Artikels fiel mir auf, dass ich nunmehr – nach einem Jahr Gymnasium – auch auf einige neue Erkenntnisse und Erfahrungen zurückblicken kann.
Einsichten, welche ich gerne hier mit Euch teilen möchte.

Und da gerade Abi-Streiche, Matinees & Co. stattfinden – und zwei Wochen vor Ferienbeginn ohnehin auf dem Gymnasium des Nachbarstädtchens „nicht mehr viel läuft“, kann wohl auch ich bereits jetzt schon Bilanz ziehen.

Doch zuvor lasst mich bitte einmal tief durchatmen. Denn

Puh! Ich bin erledigt! mehr „Ein Jahr Gymnasium: Puh!“

Jetzt mach‘ ich auch noch Cake-Pops!

9+

Cake-Pops machten für mich immer nur die Anderen.
Die, mit dem künstlerischen Geschick und der Engelsgeduld.
Die Back-erprobten Muttis mit der Hochglanz-Küche und den dicken Torten-Rezeptbüchern.
Die Insta-Mamis mit den Pastellfarben und der Liebe zum Detail.
Die glücklichen, ausgeglichenen Mütter mit den braven und lieben Kindern.
Oder gar desperate housewives mit der glatt gestrichenen und streng geknoteten Schürze und dem Zahnpasta-Lächeln.

Ja, in meiner Phantasie machten viele Frauen Cake-Pops – je nach der eigenen Stimmungslage von mir in die verschiedensten Kategorien und Schubläden eingeteilt.
Und allein Letzteres macht deutlich, wie absurd meine Gedanken und Vorurteile mal wieder waren.

Nicht jedoch machte jemand wie ICH solche Dinger! Niemals! mehr „Jetzt mach‘ ich auch noch Cake-Pops!“

Putzt Du noch – oder lebst Du schon?

87+

Eigentlich schreibe ich diesen Text gerade nur, weil ich die Überschrift zugegebenermaßen ziemlich geil finde.
Vermutlich wurde auch genau diese Redewendung, dieser Spruch, schon tausendfach verwendet.
Doch eben genau jener Gedanke schoss mir heute Mittag durch den Kopf!

Dann, als ich wieder einmal versuchte, noch mal schnell dreckiges Geschirr in die Spülmaschine – und Sauberes in die Schränke zu verräumen.
Als ich nur kurz noch den Müll raus bringen und die Waschmaschine neu beladen wollte.
Als mich Krümel unterm Esstisch störten und Käsefuss-Abdrücke auf dem dunklen Laminat.
Nur in Windeseile die Betten aufschütteln, ja das wollte ich auch gerne noch machen.

Und bei der Gelegenheit vielleicht auch noch die am Boden zerstreuten Stinke-Klamotten des pubertierenden Sohnes aufsammeln.
Bei der Chance hätte ich selbstverständlich auch einmal kurz gelüftet und den gut mit alten Chipstüten und zerknüllten Blättern – gerne auch verklebtem Kaugummi – gefüllten Mülleimer unter dem Schreibtisch des großen Jungen hervor gezogen.

Noch kurz ein paar Spritzer Glasreiniger auf den mit Zahnpasta-Pünktchen verzierten Badezimmer-Spiegel, ja das hätte auch nicht geschadet. Wären ja nur ein paar zusätzliche Sekunden gewesen.
Sehr gerne hätte ich auch noch „schnell“ bei dieser Gelegenheit den bereits überquellenden Wäschekorb aus dem Familien-Bad mit in’s Erdgeschoss getragen und den sich darin befindlichen Inhalt nach Farben und Waschgang sortiert.
Nur ganz fix noch.

Es war ein lautstarkes

„Mamaaaa!“,

das mich aus meinen ambitionierten Gedanken riss. mehr „Putzt Du noch – oder lebst Du schon?“

Mein Wochenende auf der Blogfamilia 2019!

16+

Es ist jedes Mal das Gleiche. Und doch lerne ich‘s nie.
Jedes Mal stehe ich am kleinen Bahnhof des Heimatstädtchens.
Den Koffer voll gepackt mit einem Mix aus Fragen, Zweifeln und einer ordentlichen Portion schlechtem Gewissen.

Ist es denn nicht gar ein klein wenig egoistisch, ausgerechnet am Wochenende eigene Ziele zu verfolgen und daran festzuhalten?
Verpasse ich nicht genau dann wertvolle Zeit mit meinen Kindern?
Und als wolle das fiese Mutter-Gewissen (das ist die schlimmste Sorte!) noch eins drauf setzen, lässt es mich nun bedrückt vor mich hin sinnieren.
Während ich in der warmen Abendsonne an den Gleisen stehe – und mich eigentlich freuen könnte.

Schließlich bin ich auf dem Weg nach Berlin!

mehr „Mein Wochenende auf der Blogfamilia 2019!“

Denn Glück kommt wieder…

12+

„Wir passen schon auf, dass der Papa nix Dummes anstellt!“
entgegnet mir die Mittlere lachend.
Und aus dem Augenwinkel sehe ich, wie selbst mein kleinstes Kind nun verschmitzt lächelnd auf dem Badezimmer-Teppich hockt.
„Ja genau!“
stimmt das zerzauste Kind im Schlafanzug nun mit ein.
„Wir sorgen schon dafür, dass es nicht nur Döner gibt, hihi“
fügt sie schnell noch hinzu.
Und als wäre das nicht schon genug, ergänzen beide außerdem, dass der Papa wenigstens endlich mit ihnen ins Freibad gehen wird. Ganz sicher.
Denn Samstag soll es schließlich warm werden – für einen Tag 😉

Und entgegen all‘ meiner Erwartungen bin nun ich diejenige, die schwer schlucken muss.

Die wollen mich einfach so gehen lassen!? mehr „Denn Glück kommt wieder…“

Unser Weg zurück in den Alltag

27+

Während ich diese Zeilen hier schreibe, fährt gerade das Auto des Gatten im Hof vor.
Es ist kurz vor 21 Uhr am Freitag Abend und nach einem sehr langen Arbeitstag – heute in Hamburg – wird es nicht lange dauern, und der mir Angetraute schlummert erschöpft auf der Couch ein.
Und das ist in Ordnung so, denn DAS ist normal. Das ist Alltag.

Ebenso, wie die Mittlere heute Abend nicht zu Hause ist.
Denn heute darf sie bei ihrer Freundin übernachten. Heute habe ich es ihr erlaubt.
Heute musste ich es ihr sogar gewähren, wenngleich ich aus Gründen kein großer Fan von Übernachtungs-Parties bin.
Sowohl bei uns, als auch wenn die Kinder außer Haus schlafen möchten.
Doch auch wenn ich weiß, dass mein Kind in dieser Nacht wohl nicht viel zum eigentlichen Schlafen kommen wird, so hat sie Eines genau jetzt verdient:
Normalität und Alltag!

Der Sohn verweilt oben in seinem Zimmer, denn Freitags (und nur dann) darf er nach einer normalen Schulwoche die Playstation wieder anschalten.
Auch das sei ihm gegönnt, ganz genau so wie die Kleinste nun gerade faul auf dem Sessel lümmelt, noch ein bisschen wach bleiben und den dümmlichen Geschichten von Familie Peppa-Sackgesicht-(Pardon!!)Wutz folgen darf.
Ja, das darf mein kleinstes Kind nun.
Denn all‘ das ist normal und hin und wieder unser kleiner Familien-Alltag.
Und genau diesen möchte ich für meine Kinder nach dem gestrigen Tag erkämpfen und wiederherstellen. mehr „Unser Weg zurück in den Alltag“

Leise

12+

„Schreib‘ am Besten jetzt mal was Lustiges“
sagte der Mann auf meine Frage, wie es in diesen Tagen auf jenem Blog hier weiter gehen soll.
Denn ganz ehrlich? Ich wusste es nicht wirklich.
Das Einzige, was ich weiß ist, dass es weiter geht und auch sehr bald schon wieder in der gewohnten Art und Weise.
Dafür liebe ich dieses „Baby“ viel zu sehr!
Dafür warten zu viele spannende Projekte, wartet mein ganz eigenes Leben! 

Dafür schreibe, albere und lache ich viel zu gerne!

Doch dieser Tage? Möchte ich es einfach noch nicht.
Normal weitermachen.

Ich möchte noch ein klein wenig leise sein. Nur ein bisschen noch. 
Es sind aktuell einfach zu viele Gefühle und Gedanken, die ihren Raum in meinem Leben einnehmen. mehr „Leise“

Mach’s gut (Ur)Oma!

12+

Ich habe viele Fragen beantwortet. Die letzten zwei Tage.
Geduldig wiederholte ich meine Aussagen. Immer und immer wieder.
Denn das war und ist richtig.

Es ist der einzige und alleinige Weg, mit einem derartigen Thema umzugehen und die eigenen Kinder – gerade das jüngste – an eine solche Erkenntnis heranzuführen.
Die Erkenntnis, dass eben alles endlich ist und Menschen gehen müssen.

Als ich vor zwei Tagen die Nachricht vom schnellen Tod der geliebten (Ur) Oma erhielt, hatte ich die Wahl.
Zwischen bedrücktem Herumdrucksen und dem Kind eine vorläufige Lüge aufzutischen, um ihr die traurigen Neuigkeiten in trauter Zweisamkeit und ganz behutsam nahe zu bringen.
Und der Option die Tochter gleich in die unvorhersehbaren Geschehnisse einzuweihen.

Doch geht das in so einem Fall überhaupt? Behutsam?
Haben nicht auch Kinder ein Recht auf die Wahrheit, statt mit kläglichen Umschreibungen vorerst hingehalten zu werden?
Macht es das wirklich besser?

Nun, ich hatte keine Zeit darüber nachzudenken, denn mein Kind drängte auf eine Antwort.

Ich musste es gleich sagen

mehr „Mach’s gut (Ur)Oma!“

Eine Woche Abenteuer

13+

Manchmal muss man auch als Familie verrückte Dinge tun.
Und verrückte Dinge haben wir die letzten Tage Einige getan! Es war großartig!

Und damit meine ich nicht nur, dass wir den Nachwuchs während vieler Stunden auf deutschen Autobahnen einmal durch die 80er Jahre Playlist gequält haben.
Zwar nicht unplugged – das wäre zu grausam geworden – aber lautstark grölend.
Nun, meine Kinder kennen nun auch „Die Ärzte“ und „Die toten Hosen“.
Und wissen einmal mehr um die nicht vorhandenen Gesangskünste der eigenen Eltern. 😉

Ein weiteres Abenteuer liegt hinter uns und während ich hier am reichlich gedeckten Frühstücks-Tisch sitze, muss ich (fast schon dümmlich) selig vor mich hin lächeln. mehr „Eine Woche Abenteuer“

Rettung vor dem Hulk in mir – Tipps für einen entspannteren Alltag

8+

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„Mamaaa! Die lassen mich nicht mitspiiielähn!!“

„Mamaaa der große Bruder hat…..!“
„Mein Leben ist vorüber!“
(die Playstation muss unverzüglich ausgeschaltet werden)

„Ich will hier nicht mehr wohnen!….“

Er war in letzter Zeit wieder unverschämt oft da!
Ballte die Fäuste und fletschte die Zähne!
Innerlich darum bemüht, nicht gleich sofort drauf los zu brüllen, bis die dünnen Fertighaus-Wände wackeln!
Ja, er taucht hier gerne immer mal wieder auf:
Der grüne, hässliche Kerl mit der Fratze und dem markanten Kinn.
Der da, mit dem ewigen Bad Hair Day und den zornig blitzenden Augen.

Der Hulk in mir!

Ich konnte ihn einfach nicht abwimmeln und abblitzen lassen, so sehr ich mich auch bemühte!
Stets stand er direkt hinter mir, hämisch grinsend (Ihr wisst, ich schreib‘ gerne von hämisch grinsenden Gestalten! 😉 ).
Der blöde, hässliche Typ saß mir quasi im Nacken.

Vielmehr als das!
Er nahm Besitz von mir! Von meinem ganz eigenen ich!
Denn genau genommen, war ICH in letzter Zeit ganz schön oft wieder der wuchtige, brüllende grüne Geselle!
Der Hulk in mir? Er brach ganz schön oft heraus!

Aus den verschiedensten Gründen. mehr „Rettung vor dem Hulk in mir – Tipps für einen entspannteren Alltag“