Was für’n Chaos: Tschüss Urlaubsstimmung, Hallo mental load – Unser Wochenende in Bildern 01./02.08.

19+

Samstag

„Kucken wir jetzt nach dem Hamster-Käfig?“

Shit!
Durchfährt es mich.
Das hab‘ ich ihr ja versprochen!

Nur wollte ich doch jetzt gerade endlich die Betten im Schlafzimmer abziehen.
Schön frisch will ich’s mal haben, nach dem Urlaub.

Jetzt, wo endlich die Koffer ausgeräumt sind und die letzte Ladung Wäsche ihre Runden dreht.
Während die der vergangenen drei Tage, in denen wir nunmehr wieder zu Hause sind, bereits wieder wartet und sortiert werden will.

„Du hast es mir doch versprochen!“

legt die mittlere Tochter nach.

Ja, das habe ich. Bereits im Urlaub. Ich Schaf.

Nach etwas mehr wie zwei wundervollen Wochen Kroatien, welche sich wie ein kleiner Ausstieg auf Zeit anfühlten, habe ich dem Kind versprochen… more „Was für’n Chaos: Tschüss Urlaubsstimmung, Hallo mental load – Unser Wochenende in Bildern 01./02.08.“

19+

Mein Körper wird alt – Warum ich trotzdem Bikini trage!

44+

„Die kann man weglasern“ sagte die Hautärztin zu mir und ich fing im Geiste an zu kalkulieren und zu überschlagen.

Ich weiß nicht mehr, wie hoch der mir genannte Preise pro Punkt war, doch würde ich jetzt, einige Jahre später, wohl auf eine Summe geraten, welche dem Verkaufspreis unseres Einfamilien-Häuschens nahe käme.

Ganz, ganz sicher – man(n) wird mir hier an dieser Stelle wohl kaum einen leichten Hang zur Übertreibung unterstellen wollen.

Worum es ging?
Na um diese kleinen, roten Blutschwämmchen, welche Menschen vorzugsweise im voran geschrittenen Alter ereilen.
Um sehr viele davon genau genommen.

Vorzugsweise am eigenen Bauch (ach Quatsch, sie sind mittlerweile überall!), der einst – mit Zwanzig – mal braungebrannt und narben-frei daher kam.

Ich habe viele davon bekommen in den letzten Jahren – und es werden immer mehr!
Ein Aufhalten dessen? Unmöglich!

Genauso wenig, wie ich nun einmal den Lauf der Zeit stoppen kann.

Meine Haut altert, sichtlich.

Und erinnert mich höchstens noch…. more „Mein Körper wird alt – Warum ich trotzdem Bikini trage!“

44+

Wohin soll die Reise gehen? Mein Traum vom Familien-Urlaub zu Pandemie-Zeiten

12+

(Wie so vieles in Corona-Zeiten ist auch dieser Beitrag bereits wieder überholt und nicht mehr aktuell – siehe Nachtrag unten – ich werde ihn an dieser Stelle dennoch veröffentlichen – denn Träume gehen ja immer! )

Fünfeinhalb Wochen wären wir verplant gewesen in diesem Sommer.
Einfach weg.

Vom Alltag, den Sorgen zu Hause.
Wir hätten uns in den großen Flieger gesetzt – und alles vergessen und hinter uns lassen können.

Wären in andere Rollen geschlüpft und hätten ein gänzlich anderes Leben gelebt.

Fast die gesamten Sommerferien lang!

Vielleicht wären wir verändert zurück gekommen.
Etwas weiser und erwachsener, mit mehr Lebenserfahrung und vielen tollen Begegnungen im Herzen.

Vielleicht hätten wir uns sogar gewünscht, einfach da zu bleiben. In Toronto.
Hätten im Anschluss die Auswanderung geplant und große Pläne geschmiedet – wer weiß das schon! 😉

Und jetzt? more „Wohin soll die Reise gehen? Mein Traum vom Familien-Urlaub zu Pandemie-Zeiten“

12+

Zum Teufel mit den Zahlen! Gedanken zum 3. Blog-Geburtstag

25+

Da hocke ich nun auf der Couch.
Wie ein Häuflein Elend.

Zu müde um produktiv zu arbeiten, zu wach um nochmal eine Runde bitter nötigen Schlaf nachzuholen.

Denn ich habe bereits den ersten Kaffee des Tages getrunken.
Ich MUSSTE ihn trinken, um funktionieren zu können.

Um Brotdosen zu füllen (Hallo neuer, alter Alltag! 😉 ) und Kinder zu wecken, um Tee zu kochen, Kleider rauszulegen und Küsschen auf die Stirn zu drücken.
Um Sonnencreme zu verteilen – und dabei fehlende Dinge in die Einkaufsliste zu tippen – und um Kita-Taxi zu fahren.

Und hocke nun hier und starre wahlweise in die Luft oder beobachte leeren Blickes den neuen Staubsauger-Robotor (ROBOTER – warum mache ich diesen irren Schreibfehler andauernd? 😉 ) wie er fleißig seine Kreise unterm Esstisch zieht.

Immerhin hilft er mir emsig und auch der Gatte hat mir heute gleich zwei Kinder-Taxi-Fahrten abgenommen.
Das macht er oft, seitdem er so häufig zu Hause ist – und ich bin sehr dankbar dafür.

Und doch scheint mir die Zeit an allen Ecken und Enden zu fehlen.

So sehr, dass ich bereits wieder am Schlaf reduziere – und es gerade bitter bereue.

Denn es führt dazu, dass ich depressiv durch den Tag schleiche und vor lauter müder Langsamkeit nur ein Drittel des Tages-Solls (welches ich mir ohnehin immer zu hoch stecke) erreiche.

Ziemlich blödsinnig eigentlich.

Keine Zeit für’s „Business“

Es sorgt ebenfalls dafür, dass ich es derzeit einfach nicht kann: more „Zum Teufel mit den Zahlen! Gedanken zum 3. Blog-Geburtstag“

25+

Aus der Traum von Kanada! Corona-Tagebuch

21+

Tränchen kullerten meine Wangen runter an jenem Sommer-Mittag irgendwann Ende der Achtziger.
Ich sehe alles noch vor meinem geistigen Auge:

Die Mama, wie sie in der dunklen und nur vom Licht über der Spüle erleuchteten Küche stand.
Den Rücken zu mir gewandt, beim Kartoffel-Schälen.

Draußen pladderte der Regen unentwegt gegen das Fenster und fröstelnd streifte ich mir die nasse Jacke ab.
Es war der erste Ferien-Tag.
Der erste Tag von langen, sechs Wochen Sommer-Ferien!

Und ich stand da und spürte nichts weiter als große Enttäuschung.

So sehr hatte ich mich auf den Sommer gefreut.

Auf die langen, warmen Nachmittage im Freibad.
Auf Schaumkuss-Brötchen (Ihr wisst selber, dass die früher durchaus anders hießen! 😉 ) und laue Grill-Abende unter bunten Laternen.
Darauf, in einer heißen Nacht bei offenem Fenster nur unter dem Laken zu schlafen und stundenlang barfuß durch Omas Garten zu streifen.

Auf Eis und den Nachtzug nach Italien!

Alledem hatte ich so lange in der Schule entgegen gefiebert.

Ausgerechnet am Freitag, an welchem es Ferien geben sollte, schlug das Wetter um.
Und es regnete in Strömen.

Ich spürte eine lähmende Enttäuschung, welche mir jegliche Perspektive auf einen Sommer, der doch noch schön werden könnte (wurde er!), nahm.

Eine ähnliche Wut und Enttäuschung empfinde ich dieser Tage. more „Aus der Traum von Kanada! Corona-Tagebuch“

21+

Hallo Kita! Goodbye Kanada? – Vom täglichen Umdenken – Corona-Tagebuch

14+

Ich bin ein Mensch der Widersprüche.
Das war ich schon immer.

Zum Einen widerstrebt es mir seit jeher zu machen, was ALLE machen – und toll zu finden, was jeder geil findet.
Weshalb man mich auch so gut wie nie bei irgendwelchen Instagram-Challenges oder hitzigen Twitter-Diskussionen findet.

Von einigen Dingen distanziere ich mich bewusst, weil’s mir selbst einfach zu viel ist – und ich kostbare Zeit lieber mit dem echten Leben und den Herzens-Menschen darin verbringen möchte!

Auch als Bloggerin fühle ich mich keiner ganz bestimmten Sparte zugehörig.
Irgendwie passe ich nirgends rein – mach‘ und schreibe ich ja eh trotzig was ich will!

Ich träume davon Bücher zu schreiben, die sonst keiner verfassen möchte. (Weil eklig 😉 )
(Aber Leute! Die Welt braucht nicht noch den achtmillionsten Familien-Ratgeber! Echt nicht!)

Und rufe und schreibe offensichtlich lieber „Leute!“ statt einem dahin gehauchten „Ihr Lieben“.
(Das kauf‘ ich ja selbst nicht jedem ab! 😉 )

Und ich könnte die Liste der eigenen verqueren Sichtweise wohl noch in’s Unendliche fortsetzen, doch ich schweife vom eigentlichen Thema ab.

Von Tag zu Tag leben – oder doch lieber alles planen?

Auch mir selbst widerspreche ich immer wieder.

Ich träume davon, von Tag zu Tag zu leben. more „Hallo Kita! Goodbye Kanada? – Vom täglichen Umdenken – Corona-Tagebuch“

14+

Die Ungewissheit der aktuellen Zeit – Abschied von der Kita? – Corona-Tagebuch

16+

Pfingstmontag, später Abend.
Ich habe aufgehört die Tage zu zählen.
Denn gibt es das noch immer? Das Corona-Tagebuch?

Jetzt wo Schulen wieder geöffnet sind und beide großen Kinder bereits einige Tage „Präsenzunterricht“ hinter sich haben?
Wo Menschen in Strömen deutsche Küsten aufsuchen und einzelne Bundesländer nahezu zum altgewohnten „Normalbetrieb“ übergegangen sind?

Ich selbst kann für mich hier keine Grenze oder einen Übergang mehr feststellen.
Könnte nicht sagen, wann es endete das „Corona-Tagebuch“.
Tage und Lockerungen, Änderungen und mehr oder weniger vorsichtige Schritte in eine alte, neue Normalität sind miteinander verschmolzen, so scheint es mir.

Ist das der berühmt, berüchtigte fließende Übergang?
Gibt es sie noch, die „Corona-Zeit“ – oder haben wir das Virus als steter Begleiter und versteckte Gefahr nunmehr einfach hingenommen und akzeptiert?

Sind wir zu unvorsichtig und sorglos geworden (bin ICH zu sorglos geworden?) oder ist es lediglich ein natürlicher Prozess der Adaption an Dinge, die wir nicht ändern und auslöschen können?
Ich weiß es nicht.

Was ich aber weiß ist, dass gerade vor mir mein kleinstes Kind auf dem Badezimmer-Teppich liegt und bitterlich weint. more „Die Ungewissheit der aktuellen Zeit – Abschied von der Kita? – Corona-Tagebuch“

16+

Nicht ohne meinen Drucker! Homeschooling – ein Erfahrungsbericht

13+

Heute ist ein Tag, den es so in dieser Form seit nunmehr fast 9 Wochen nicht mehr gegeben hat.
Für ein paar Stunden an diesem nahezu außergewöhnlichen Vormittag habe ich nur ein einziges Kind im Haus.

Sowohl die größere Tochter, als auch mein Sohn sind heute in der Schule.
Im sogenannten Präsenz-Unterricht. 

„Präsenz-Unterricht“

Für meine Tochter ist es bereits der zweite Tag im zwecks Mindestabstand „umgebauten“ Klassenzimmer – mein Sohn trat den Weg zu den altbekannten Gemäuern heute früh das erste Mal seit langer Zeit an.

Es versteht sich von selbst, dass nicht nur der Sohn in dieser Nacht vor lauter Aufregung kaum ein Auge zubekommen konnte.

Denn dass ich die Bekanntgabe der alsbaldigen Rückkehr in den Unterricht nur mit mäßiger Begeisterung vernahm, ist bereits bekannt.
Ich äußerte mich hier bereits zu genüge dazu.

Kritisch beobachte ich die nächsten Tage und Wochen, kann ihr noch nicht ganz so trauen, der unproblematischen Rückkehr zu alten Gewohnheiten. 
Noch immer bereitet mir die Lage ein wenig Angst und Sorge.

Beim Sohn mag es mir sogar leichter fallen, hat er bislang nur drei fest eingeplante Präsenz-Tage von jeweils sechs Stunden, den nächsten davon erst wieder in 14 Tagen.

Meine Tochter hingegen muss als Viertklässlerin – und somit Vorreiterin – nunmehr während der kommenden zwei Wochen jeden einzelnen Tag in die Schule zurückkehren!

Und ich bin gefragt und gefordert, darin zu vertrauen, dass alles gut und reibungslos funktionieren wird.

Hoffe, dass Abstände eingehalten und Hygiene-Pläne umgesetzt werden können.

Und während mein Mädchen am Mittagstisch begeistert vom neuen, alten Alltag berichtet, bin ich es hingegen, die dieser Tage äußerst genau den Vormittag hinterfragt!

Und führe mich ein klitzekleines bisschen dabei auf, als würde ich nunmehr tagtäglich meine Kinder raus auf’s Minenfeld schicken. 😉

Denn ich hätte meine Kinder gerne noch eine Weile länger bei mir behalten und vor allem Unheil „da draußen“ beschützt!

Homeschooling läuft! more „Nicht ohne meinen Drucker! Homeschooling – ein Erfahrungsbericht“

13+

8 Dinge, die ich nach dem Lockdown vermissen werde – Corona-Tagebuch – Tag 52

66+

Bevor heute wichtige Entscheidungen und bahnbrechende Änderungen verkündet werden, muss ich doch noch einmal ganz schnell mit einem Blogbeitrag dazwischen grätschen!

Weil’s mich einfach gerade zu sehr beschäftigt und ein klitzekleines bisschen das Herz schwer macht – und die Äuglein feucht werden lässt.

Denn nicht alles war schlecht die vergangenen Wochen!

Wir waren gesund und hatten uns – für mich zwei kostbare Tatsachen, die es einfach nicht auszublenden gilt!
Das hat diese besondere Zeit nicht verdient!

Aber es gibt noch so viel mehr Dinge, die ich in einem neuen, alten Alltag schmerzlichst vermissen werde.

Hier meine ganz persönlichen acht Dinge: more „8 Dinge, die ich nach dem Lockdown vermissen werde – Corona-Tagebuch – Tag 52“

66+

Geiler wird’s nicht mehr – unser Wochenende – Corona-Tagebuch Tag 41 & 42

21+

Schwer fallen die müden Augenlider immer wieder zu.
Doch noch kämpfe ich.
Schließlich muss ich ja die Lage checken.

Ich blinzle also angestrengt und stelle fest:

„Aha. Sie hat wohl ihr Leben noch immer nicht im Griff“

Getrost kann ich also weiter dösen.

Hin und wieder zucken Bilder vor den eigenen Augen auf – und ich beobachte die leicht alternativ angehauchte, unfrisierte Mittzwanzigerin beim Scheitern und Stolpern während ihrem Weg durch ein verkorkstes, Alkohol-durchtränktes und Nikotin-umnebeltes Leben.

Es ist weit nach Mitternacht und ich möchte Zeit für mich haben!

Endlich will ich alleine auf der Couch liegen dürfen und hemmungslos netflixen.

Nach einem langen Tag, an dem ich nur funktionierte (dazwischen hin und wieder ausgiebig schrie und motzte) – und das eigene Ich dabei ganz tief in Vergessenheit geriet.

Wie so oft in dieser eigenartigen Zeit. more „Geiler wird’s nicht mehr – unser Wochenende – Corona-Tagebuch Tag 41 & 42“

21+