Wenn Fünf eine Reise tun: On Tour mit audible

7+

*Werbung. Manchmal kann ich mich noch ganz genau daran erinnern.
Dann fühle und rieche ich. Und ich spüre.
Fast so, als würde ich noch immer auf dem Rücksitz des Familien-Autos sitzen.
Irgendwann inmitten der Achtziger.

Dann sehe ich vor dem geistigen Auge noch die Rückenlehne des Fahrersitzes und höre das leise Dudeln aus dem Radio.
Ich fühle, wie die Musik immer leiser wird und die Stimmen der Eltern zu einem undefinierbaren Murmeln verschmelzen.
Ich spüre, wie mir vor lauter Müdigkeit die Augen zufallen. Immer und immer wieder.
Und wie der eigene Kopf nach vorne – und ruckartig wieder nach hinten fällt.
Denn gemütliche Kindersitze oder gar Nackenkissen?
Gab’s halt einfach noch nicht.

Ich erinnere mich an Handtücher an Fensterscheiben gegen die brütende Hitze im Innenraum des Fahrzeuges.
Und auch an den ekligen Geschmack diverser Kaugummis gegen Reise-Übelkeit.
Ich sehe Felder vorbeiziehen und Gebirgsketten sich vor uns erheben – irgendwo auf der Fahrt gen Süden.

Noch immer erinnere ich mich an die welken Käsebrote, denn eine High-Tech-Kühlbox mit dem passendem PKW-Anschluss?
An den Besitz einer eben solchen kann ich mich wiederum nicht erinnern.
Sehr wohl erinnere ich mich aber an Langeweile! Gähnende, unendliche Langeweile!

Ganz Anders reisen heutzutage die eigenen Kinder!

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Ein Jahr Gymnasium: Puh!

14+

Die lieben Blogger-Kolleginnen von „Stadt-Land-Mama“ zogen kürzlich Bilanz nach einem Jahr weiterführende Schule – und ich möchte dies als Anlass nehmen, genau das einmal selbst zu tun.
Denn während des Lesens eben jenes Artikels fiel mir auf, dass ich nunmehr – nach einem Jahr Gymnasium – auch auf einige neue Erkenntnisse und Erfahrungen zurückblicken kann.
Einsichten, welche ich gerne hier mit Euch teilen möchte.

Und da gerade Abi-Streiche, Matinees & Co. stattfinden – und zwei Wochen vor Ferienbeginn ohnehin auf dem Gymnasium des Nachbarstädtchens „nicht mehr viel läuft“, kann wohl auch ich bereits jetzt schon Bilanz ziehen.

Doch zuvor lasst mich bitte einmal tief durchatmen. Denn

Puh! Ich bin erledigt! mehr „Ein Jahr Gymnasium: Puh!“

Jetzt mach‘ ich auch noch Cake-Pops!

9+

Cake-Pops machten für mich immer nur die Anderen.
Die, mit dem künstlerischen Geschick und der Engelsgeduld.
Die Back-erprobten Muttis mit der Hochglanz-Küche und den dicken Torten-Rezeptbüchern.
Die Insta-Mamis mit den Pastellfarben und der Liebe zum Detail.
Die glücklichen, ausgeglichenen Mütter mit den braven und lieben Kindern.
Oder gar desperate housewives mit der glatt gestrichenen und streng geknoteten Schürze und dem Zahnpasta-Lächeln.

Ja, in meiner Phantasie machten viele Frauen Cake-Pops – je nach der eigenen Stimmungslage von mir in die verschiedensten Kategorien und Schubläden eingeteilt.
Und allein Letzteres macht deutlich, wie absurd meine Gedanken und Vorurteile mal wieder waren.

Nicht jedoch machte jemand wie ICH solche Dinger! Niemals! mehr „Jetzt mach‘ ich auch noch Cake-Pops!“

„Sommerkinder“ – Eine Liebeserklärung

16+

Ich war im Urlaub! Ja, ganz ehrlich! Das war ich die letzten Tage.
Man mag mich zwar noch körperlich wahrgenommen haben und es fand definitiv auch kein Ortswechsel statt, doch irgendetwas war um mich geschehen.
Für einen kurzen Moment hatte ich „Planet Tiefgründig“ verlassen können, um temporär ein anderes Ziel anzusteuern.

Ja, ich verweilte gefühlt auf der „Leichtigkeits-Insel“.
Nippte an verführerisch süßen Wein, kostete die saftigsten Erdbeeren und spürte nix als Freiheit und warme Sonnenstrahlen auf der Haut.
Und Sonne im Herzen (DER musste jetzt sein)!

Denn genau so fühlt es sich an.
Jedes Jahr auf’s Neue.
Schafft es der Sommer endlich, endlich in unser aller Gemüter einzuziehen!

Es ist seit jeher bekannt, dass wir Menschen (sofern es sich nicht um gefühlskalte Holzklötze handelt) und das Wetter in einer gewissen Verbindung zueinander stehen. Nicht umsonst entstanden Begriffe wie „Frühlingsgefühle“ oder gar „Brunftzeit“ (Ich weiß selbstverständlich, dass dies ein Begriff aus der Tierwelt ist 😉 )
Und ja, ich selbst fühle mich von dem, was draußen vor sich geht nahezu manipuliert.
Beeinflusst, was die eigene Tagesform, die jeweilige Stimmungslage betrifft.

Ich hätte Bäume ausreißen können!

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Nur ein Tag – Gedanken zum 40. Geburtstag

15+

Es hätte besser laufen können. Gestern.
Fröhlicher hätte ich sein können.
Etwas weniger müde und geschlaucht, ohne dieses ausgelaugte, bleierne Gefühl, welches mich ausgerechnet an diesem Tag lähmen sollte! Strahlender hätte ich sein sollen und im großen Stil feiern. Nicht ganz ruhig, still und heimlich.
Schließlich gehört sich dies so für einen runden Geburtstag, oder etwa nicht?
Doch wollte ich es ja genau so haben, arbeitete ein klitzekleines bisschen auch bewusst darauf hin, dass ich hier einfach nur von einem (ziemlich gewöhnlichen) Tag von vielen schreiben kann! 😉

Ich hatte mich gegen die große Sause entschieden.

Aus mehreren Gründen. mehr „Nur ein Tag – Gedanken zum 40. Geburtstag“

Wenn Mut und Stärke keine Frage des Alters sind – Sweatjacken mit Printfutter von Fabata

25+

*Werbung. Aufgeregt streifte sie durch die Reihen. Folgte der jungen, hübschen Verkäuferin an zahlreichen Kleiderständern und dekorativ ausgelegten Pullover-Stapeln vorbei. Dabei schien sie ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Fest entschlossen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, lief mein kleinstes Kind festen Schrittes durch das große Bekleidungsgeschäft.
Einen Einhorn-Pullover wolle sie haben, so verkündete mein kleines Mädchen ganz stolz der netten Verkäuferin gegenüber.

Die Verkäuferin, welche sie mutig und ganz selbstbewusst alleine ansprach. Ganz eigenständig wollte mein „Baby“ einen Pullover für sich organisieren.

Und dies gelang ihr auch mit Erfolg!
Doch damit sollte es nicht getan sein. Völlig selbständig und selbstverständlich sollte nun der erbeutete Pullover anprobiert werden!
In der Umkleidekabine. OHNE Mama, denn ich musste draußen warten.
Und da stand es nun, mein kleines Mädchen.
Drehte und wendete sich und musterte sich kritisch im Spiegel.

Und während ich mein Kind so beobachtete, überkam mich ein sonderbares Gefühl.
Es schlich sich so an, ganz heimlich, und ließ mich kurz innehalten.

Ich fühlte mich, als hätte ich meine Kinder jahrelang um ein Erlebnis betrogen. mehr „Wenn Mut und Stärke keine Frage des Alters sind – Sweatjacken mit Printfutter von Fabata“

Being 40 – plötzlich alt?

14+

Wunderhübsch sieht sie aus. Diese mädchenhafte Bluse! Ein Hauch von Nix, bedruckt mit filigranem Blümchen-Print!
Als ich mir das Objekt meiner Begierde bestellen möchte, komme ich jedoch kurz ob der Größe in’s Zweifeln.

Doch zum Glück bietet ja mittlerweile fast jeder Online-Shop eine individuelle Größen-Beratung an.
Eine, die also angeblich ganz speziell auf mich abgestimmt ist! Wie cool und genial ist bitte das denn?
Quasi der „Beste-Freundin-Ersatz“ in der virtuellen Umkleide-Kabine. DIE Lösung für alle Muttis, die wie ich seit Jahren (!) kein Einkaufszentrum mehr von innen gesehen haben!

Fleißig gebe ich also ein: Größe 176 cm. Check! Gewicht 60 kg. Check! Alter…

Alter!?

Warum verdammt nochmal soll ich hier mein Alter eingeben?
Ich lasse es mir von meiner netten imaginären Gehilfin erklären:
Das Alter bestimmt die Verteilung des Gewichtes am Körper! Aha.
Und leichtes Magen-Grummeln überkommt mich, als ich mich dazu entschließe hier nun die dicke, fette 40 einzutragen.
Sind ja schließlich quasi nur noch ein paar Tage.

Ob nun schon mit einer schwindenden Taille gerechnet wird? mehr „Being 40 – plötzlich alt?“

Aus der Spur

12+

Ich fühlte mich wie ein alter, rostiger Zug. Gestern.
Müde und träge schleppte ich mich die zugewachsenen Schienen längst vergangener Zeiten hoch, ächzte bei jedem weiteren Meter.
Fühlte mich ohne Ziel und mit einer viel zu schweren Last auf den Schultern.

Viel zu überladen mit Pflichten und Gedanken und Menschen, die an mir hingen und nagten.
An den Türen waren sie, selbst auf dem Dach. Sie ragten gefühlt weit aus den Fenstern heraus, klammerten sich an mich, hingen an allen Seiten und rüttelten so sehr, dass der arme Wagon in’s Schwanken geriet.
Und wenngleich ich nicht wirklich ein Zug irgendwo inmitten Indiens bin, so fühlt es sich als Mutter manchmal so an.
Doch waren es diesmal nicht die Kinder, die mir zu viel abverlangten. mehr „Aus der Spur“

Bleifuß vs Schlittschuh: Im Geschwindigkeits-Rausch

7+

Ich fluche und schimpfe wie ein Rohrspatz.
Ja, so bin ich manchmal und ich übertreibe hier gerade wahrlich nicht! 😉
Schüttele die Handtasche kopfüber aus und schmeiße zornig die dort auffindbaren Conditioner-Proben vom letzten Friseur-Besuch auf die grauen Fließen.

Und dabei sollte ich jetzt gerade ganz ruhig und wohlgesonnen sein.
Schließlich haben wir heute etwas Großartiges und lange Versprochenes vor.
Die Mittlere und ich.

Doch gerade im Moment ärgere ich mich einfach nur.

mehr „Bleifuß vs Schlittschuh: Im Geschwindigkeits-Rausch“

Wenn Herzen warm werden: Wir machen Kinderpunsch

10+

„Mama? Machen wir heute Punsch?“
„Mamaaa? Machen wir jetzt endlich Punsch?“
„Mamaaa?…..“

Ich halte kurz in der Küche inne und atme konzentriert ein und aus.
Stehe mitten im größten Gerümpel und alles was ich nunmehr gerne vermeiden würde, wäre noch mehr Geschirr, Chaos und Bioabfall in der engen Fertighaus-Küche.
Andererseits weiß ich, dass ich die Mittlere bereits seit Tagen hinhalte!
Mit ihrem eigentlich ganz simplen und rührenden Wunsch! 

Mir ist ebenfalls bewusst – und bei diesem Gedanken läuft’s mir wie ein Schauer über den Rücken – dass die gemeinsame Zubereitung des Kinder-Punsches gar ein ausdrückliches Versprechen ist!
Silber-Glitzer-auf-Weiß steht es handschriftlich von mir persönlich verfasst auf einem der Advents-Kalender-Kärtchen der Mittleren!
Ihr wisst schon: Die Sache mit der geschenkten Zeit!

Nein! Heute kann und darf ich die Aktion nicht weiter aufschieben! mehr „Wenn Herzen warm werden: Wir machen Kinderpunsch“