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Mental Load ist ein A……..! Vom Alltag, der mich längst einholte & einem Text, den ich erst heute verfassen KANN!

Und der kleine Igel begann fröhlich zu singen:

ALEXA – SETZE GLASREINIGER AUF DIE EINKAUFSLISTE“

Da war er der Moment.

Dienstag-Abend lag ich mit meiner Kleinsten im Bett – und unterbrach abrupt den Vorlesevorgang.

Weil mir der leere Glasreiniger siedend heiß eingefallen war.

Und fühlte mich nicht nur ob der vielen klitze-kleinen Kleinigkeiten und ToDos, welche mich nahezu mit vollster Brutalität eingeholt hatten, dezent überfordert – sondern zu allem Überfluss nunmehr auch als schlechte Mami!

Denn ich konnte mich nicht auf mein Kind konzentrieren!

Während meines Aufenthaltes in Paris – welches zu diesem Zeitpunkt schon längst wieder eine verblasste und schemenhafte, wunderschöne Erinnerung schien – hatte ich mich so sehr auf mein kleinstes Kind gefreut!

Zeit wollte ich mit ihm verbringen und Aufmerksamkeit schenken.

Und zwar ungeteilt!

Denn das hatte mein Kind doch nach meiner Abwesenheit verdient, oder etwa nicht!?

Und alles, an das ich während des abendlichen Vorlesens und Kuschelns denken konnte, waren meine zu erledigenden Aufgaben für den nächsten Tag.

Den Glastisch und Badezimmer-Schrank wollte ich endlich (sauber) machen, neben der Wäsche und dem unerledigten Kooperationsauftrag.

Und ich las weiter, ohne die Worte, welche meinen Mund verließen, auch nur wahrzunehmen!

Und das tat mir so leid.

Das überlastete Gedanken-Karussell im Kopf allerdings konnte ich nicht so wirklich ausschalten.

Schluss mit chillen! Hallo #mentalload!

Ich schrieb es erst am Dienstag-Nachmittag in folgendem Facebook-Beitrag, den ich hier gerne gleich einfügen und zitieren möchte.

Weil so, so viele Mamas genau DAS nachempfinden können.

Jeden-einzelnen-Tag!!!

Und weil Mental Load leider noch immer ein Frauen-Ding ist!

Eine Gedankenmühle, welche nur Frauen fühlen können – denn nach wie vor ist jener ganze Orga-und Familien-Management-Kram zum größten Teil unsere Aufgabe!

„Schreib Dir doch ’ne Liste“

sagt mein Mann stets.

„Das bringt Ordnung und Struktur in’s (Kopf-) Chaos!“

Und meine stete Antwort?:

„Ich-habe-keine-Zeit-zum-Listen-schreiben!“ ;)

Hier also ein kleiner Auszug aus den mütterlichen (und nahezu täglichen!) Gedankensprüngen – und meinem Facebook-Post vom Dienstag:

„Samstag also ist Pferdeführerschein & Freitag Generalprobe,
Welches Kind reitet am Samstag-Vormittag und welches Elternteil geht mit zum Konfirmanden-Quiz in die Kirche?,
Wir haben noch keine Schuhe!!! Und ich überhaupt noch gar kein Kleid (also selbstverständlich auch KEINE vorhandenen im Kleiderschrank!),
Donnerstag ist Elternabend – nicht vergessen!!!,
Die Tochter hat noch gar nichts für die Feier zum Anziehen und kann offensichtlich nicht in Reiter-Tretern zur Festtafel schreiten,
Apropos Tafel – Wer macht eigentlich welchen Kuchen und möchte ich noch einen bestellen?,
Wollten wir den Anzug nicht noch ändern lassen – und das Hemd sollte ich noch waschen und bügeln!,
Wie jetzt!? Wir haben zwei Tage vor dem wichtigen Wochenende noch einen Augenarzt-Termin? Zu viert!? Was hat mich denn DA geritten!?,
Vielleicht wäre es gut, endlich die Oster-Deko wegzuräumen,
Und überhaupt DEKO!!! Ich muss noch basteln und nach Blümchen für coole Konfirmanden-Tische googeln,
Das Geschenk muss ich noch fertig machen und Karten für alle anderen Teenies, die ebenfalls konfirmiert werden, kaufen.
Die Vanille-Milch wurde heute morgen in MEINEM Bett verschüttet (fragt nicht!!!) – ich muss Betten abziehen und selbst den Matratzen-Schoner waschen.
Und war da nicht noch das Formular für die Klassenfahrt auszufüllen? Und der Impfpass zu kopieren!?
Was war mit der Versicherung fürs Schließfach? Die wollte ich kündigen!,
Ich hatte zugesagt, die Kooperation bis Samstag fertig gestellt zu haben (und noch nicht einmal angefangen!) – ich muss dringendst an den Schreibtisch und schreiben!!!
Ich soll noch die Abrechnung der privaten Zusatz-Krankenversicherung für den Mann gegenrechnen und eine Rechnung dafür raussuchen – der Zettel liegt seit Tagen in der Küche.
Gleich neben dem Finanzkram, welcher noch meine Unterschrift benötigt.
Whaaat!? Am Donnerstag schreibt der Sohn Latein! Davon weiß ich gar nix – er MUSS auswendig lernen!
Wo ist der Gatte eigentlich nochmal auf Dienstreise!?
Im Schwarzwald!? In nem Kurort!?! „

Das Foto ist noch aus Paris – doch ich bin wieder zu Hause. Und längst wieder in der alten mental load Falle! Hat keine dreißig Stunden gedauert. ????
Da jene Gedankensprünge offenbar also so vielen Mamas bekannt sind und gerade nach den Ferien jene Mental-Load-Welle einmal heftiger zuzuschlagen scheint und uns Mütter schier überrollt, wollte ich jene Worte bereits am selben Tag  noch einmal als eigenständigen Blogbeitrag für Euch zusammenfassen.

Doch habe ich es bis eben jetzt nicht geschafft!!!

Und ihr könnt Euch denken warum:

Dem ganzen Mental Load wegen!!! ;)

Lustigerweise stellte die liebe Lisa von „
Stadt Land Mama“ in ihrem Facebook-Kommentar bei mir fest, dass wir gerade in diesen Tagen sehr, sehr ähnliche Gedankensprünge und noch unerledigte Aufgaben im Kopf teilen! ;)


Heute Abend möchte ich geduldiger und konzentrierter vorlesen!

Das nehme ich mir ganz feste vor!

Ich möchte die weiche Hand des Kindes halten und auch wirklich spüren!

Den Duft der Haare aufsaugen und selbst den Abenteuern des Igels folgen – statt routiniert Buchstaben-Aneinanderreihungen abzulesen!

Denn irgendwann muss das Hamster-Rad doch auch mal stehenbleiben!?

Zum Futter-Sammeln und Backentaschen-Stopfen, zum Schnüffeln und lieb-haben!

Und nicht zuletzt für jeden doch so kostbaren Augenblick, den wir mit unseren Kindern verbringen können!

Kommt gut in’s Wochenende und bleibt locker!

Eure 

Alex

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