Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann

15+

Kennt Ihr dieses Foto welches alljährlich nach den Sommerferien via WhatsApp & Co. die Runde macht?
Das, welches niedergeschlagene Kinder neben einer höchst erfreut in die Luft springenden Mutter zeigt?
Das ultimative Symbol-Bild für den Schulstart?
Ist witzig, das gebe ich zu.
Stimmt aber nicht!

Vielleicht fühlt sich eine Mutter nach sechs Wochen Sommerferien auch für einen Bruchteil der Sekunde genau so.
Ist also davon auszugehen, dass es sich hier um eine spaßige Momentaufnahme handelt, dann war auch mir kurz zum in die Luft springen.
Doch hält dieser kleine Moment der Euphorie nur sehr kurz an.

Zumindest ist es bei mir so.

Denn der Erfinder eben jenes lustigen Bildchens vergass‘ dabei die unentdeckten, selten erforschten und des Öfteren nicht nachvollziehbaren Windungen des mütterlichen Hirns.
Verbunden mit dem, was Frau „Gefühle“ nennt.

Ich bin traurig und von der Situation überrumpelt mehr „Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann“

Gestatten: Mama Morgenmuffel

19+

Euphorische Sommer-Laune und Frühlingsgefühle hin oder her.
Ich bin und bleibe ein unerbittlicher Morgenmuffel.
Wie das manchmal früh morgens so aussieht, hab‘ ich hier einmal für Euch zusammengefasst.
Viel Spaß  & welcome to my crazy mind! 😉

Freitag-Morgen, 06.10 Uhr. Der Handy-Wecker klingelt.
Ich schrecke hoch, spüre neben dem unangenehmen Adrenalin-Schub nunmehr ein leichtes Schwindelgefühl und entscheide mich daher – aus mir unerklärlichen Gründen – Gebrauch von der Snooze-Funktion zu machen.
Sieben Minuten später schrecke ich erneut hoch.
Noch vor dem zweiten Klingeln – und ertappe mich dabei, wie ich noch immer das Mobiltelefon in den Händen halte.

Mit einem entsetzen Hechtsprung verlasse ich fluchtartig die warmen Federn, denn genau genommen ist morgens um 06.10 Uhr die Snooze-Taste, welche auf dem Display ja keine wirkliche Taste ist, ein absolutes No Go!
Schließlich muss der nicht weniger verschlafene Sohn aus den süßesten Träumen gerissen werden.
In exakt 23 Minuten fährt nämlich dessen Bus von der glücklicherweise wenigen hundert Metern entfernten Bushaltestelle ab!

Noch habe ich nicht festgestellt, dass ich an diesem Morgen mal wieder extremst muffelig und übellaunig sein werde. mehr „Gestatten: Mama Morgenmuffel“

Unter Freunden: Unser Aufenthalt mit camps for friends am Edersee

13+

Ostermontag, 22. April 2019

(*Pressereise)
Wunderbar am Hang gelegen befindet sich die Jugendherberge Waldeck mit traumhaften Blick über den Edersee.
Und wenngleich das Gebäude dem ein oder Anderen noch von so mancher Klassenfahrt in Erinnerung sein mag, so hat sich auch hier in den letzten Jahren Einiges getan.

Denn bekannterweise sind Jugendherbergen mittlerweile Eines ganz gewiss nicht mehr:
Verstaubt und muffig und einzig und allein Schulklassen vorbehalten!
Davon berichtete ich ja bereits an anderer Stelle.
Auch hier in Waldeck wird fleißig modernisiert und umgebaut, so dass sich künftige Besucher auf ein ganz besonders schönes Flair freuen können.

Wir sind angekommen!

Und aufgeregt springen meine beiden großen Kinder aus dem Auto – und werden gleich freundlich im Eingangsbereich von Marcus empfangen.
Marcus ist 21 Jahre jung und kommt aus Arizona, USA.
Und ist heute unser allererster Ansprechpartner und Kontakt im camp(s) for friends. mehr „Unter Freunden: Unser Aufenthalt mit camps for friends am Edersee“

camps for friends: Mit Freunden Englisch lernen

11+

*Werbung. Der Plan steht noch immer, ist fest in unseren Köpfen verankert.
Im nächsten Jahr möchten wir nach langer Zeit endlich die lieben Freunde in Toronto besuchen.
Endlich sollen sich unsere Kinder kennen lernen und hoffentlich ebenfalls enge Verbindungen entstehen.

Wir werden unseren Trauzeugen wieder in die Arme schließen und dessen überaus liebenswerte Familie!
Wir wollen ein bisschen durch Kanadas Osten reisen, lieb gewonnene Badeseen besuchen und unseren Kindern die Möglichkeit bieten, wundervolle Erinnerungen zu schaffen und englische Sprachkenntnisse zu festigen.

Denn aus der Vergangenheit wissen sowohl der Gatte als auch ich, dass es die Begegnungen mit Freunden sind, der Alltag, der die Sprache lehrt! Es ist das Sprechen- und Verstehen „müssen“ und das angeregte Kommunizieren. 

Warum ein Sprachurlaub für Kinder?

Gerne möchten wir unsere Kinder auf diesen Aufenthalt ein klein wenig vorbereiten.
Denn reines Schulenglisch? Reicht für ein solches Vorhaben nicht aus! 

In den vergangenen Monaten habe ich daher des Öfteren über einen Sprachurlaub für unsere beiden großen Kinder nachgedacht. 

Zuerst hatten wir einen komplett organisierten Familien-Sprachurlaub im Süden Englands im Sinn, doch kommt dies aus Kostengründen für uns nicht in Frage.
Die Reise nach Kanada möchte schließlich auch finanziert werden! 😉

Was wäre, würden die Kinder in den Ferien alleine auf Sprachreise gehen?
Vielleicht gar nicht so weit weg?
Diese Überlegung sagte uns schon eher zu und wir begannen uns umfangreich im Netz zu informieren.

Dabei stieß ich auf die Seite von „camps for friends“ der educom-group. mehr „camps for friends: Mit Freunden Englisch lernen“

Ich bin nicht gut genug.

48+

Vor ein paar Tagen spielte ich noch die vorbildliche Hausfrau, heute fühle ich mich nicht gut genug.
Und während ich versuche, diese Zeilen hier zu schreiben – und zu verfassen, was da innerlich in mir vor geht, sitzen zwei Mädels neben mir. Genau genommen sitzen die zwei jetzt am Montag-Vormittag nur deshalb neben mir, weil ich einfach „nicht gut genug“ bin!
In Allem!

Ich mache vieles, aber nie etwas richtig und hunderprozentig perfekt.
Was einen ordnungsliebenden Perfektionisten – der insgeheim ganz tief innerlich noch immer in mir wohnt – schon ein wenig wurmen kann. Denn es mag mir einfach nicht mehr gelingen all‘ meinen an mich selbst gerichteten Ansprüchen gerecht zu werden!
Warum aber sitzen jetzt die Mädchen neben mir und befinden sich nicht in Kita und Schule?
Weil-ich-nicht-gut-genug-bin!

Nicht gut genug im Entscheidungen treffen

Ich hätte es heute drehen und wenden können, die richtige Entscheidung zu treffen – es wäre mir nicht gelungen! mehr „Ich bin nicht gut genug.“

Nur eine Mutter?

16+

Keine Bezeichnung scheint heutzutage mehr gefürchtet und niederschmetternder als die,
„nur eine Mutter“ zu sein.
Es kommt mir so vor, dass wir Frauen in der heutigen Zeit nichts auf der Welt mehr bangen, als in diese eine Schublade gesteckt zu werden. Als so zu bezeichnet zu werden!

Ein „nur“ zu sein und ein Namens- und Identitäts-loser Begriff.
Auf das „Mutter“ sollte mindestens ein „und“ noch folgen!
Und im Idealfall stelle dieses „und“ bitte sehr schon einmal gar nicht „Hausfrau“ dar.

Es geht mir ja selbst so, denn als „nur Mutter“ bezeichnet zu werden oder sich gar selbst an dunklen Tagen als solche zu sehen, nix scheint deprimierender, kontraproduktiver und sogar ein klein wenig schädlicher!
Für uns, für unser Seelenleben, fürs Selbstwertgefühl, für die Sicht auf das eigene Ich!

Die Bezeichnung „Mutter“

Mir selbst ist in der Vergangenheit oft aufgefallen, dass insbesondere bei Terminen, die mit den Kindern zu tun haben, in Gesprächs-Protokollen & Notizen immer nur die Rede von „der Mutter“ ist. mehr „Nur eine Mutter?“

Lass‘ krache(l)n!: Mutti verwertet Reste

12+

Ich bin eine Frau der Extreme! In Allem! Gerne auch bestätigt durch den eigenen Gatten und von diesem ohne Zögern unterschrieben! 😉
Und wenn ich koche, dann ebenfalls extrem! Extrem viel!
Ganz ehrlich? Ich habe drei Kinder, könnte aber vermutlich Mittag für Mittag eine ganze Fussball-Mannschaft problemlos versorgen.
Ich kann Euch auch gar nicht genau sagen, woran das liegt.

Die Furcht, der eigene geliebte Nachwuchs könnte zu kurz kommen? Könnte nicht wachsen und gedeihen?
Gedankenlosigkeit? Falsche Kalkulation?
Fakt jedoch ist, es bleibt immer etwas übrig! Sehr viel davon. So kommt es, dass es mich auch nie stört, habe ich spontan ein Kind mehr am Esstisch sitzen. Gerne stelle ich einfach einen weiteren Teller für Spiel-Verabredungen oder ungeplant mit nach Hause gebrachte Klassenkameraden auf den Tisch. Es reicht ja sowieso. 😉

Leider ging es mir in der Vergangenheit jedoch nur allzu oft so, dass ich die Reste einfach vergaß. mehr „Lass‘ krache(l)n!: Mutti verwertet Reste“

Eingesperrt und festgefahren: Wir stecken im Stau

8+

Wäre ich heute morgen nicht bereits knappe 7 Kilometer um den See gerannt und nunmehr in einem – beinahe schon besorgniserregenden – Zustand der Tiefen-Entspanntheit, ich würde jetzt heulen!
Oder mir zumindest verzweifelt die Haare raufen!

Jetzt gerade, da ich konzentriert ein- und ausatme und stattdessen googel.

„Kann eine Blase wirklich zerbersten?“

bin ich im Begriff in das Suchfeld einzugeben, als hinter mir die Kleinste plötzlich aufschreit.
Die große Schwester hat geschubst und ein lautstarker Streit droht zu entfachen.
Was es gerade gilt, mit allen erdenklichen Mitteln zu verhindern!

Denn wir sitzen hier gefangen, im faradayschen Käfig, können uns der Situation in keinster (!) Weise entziehen!
Und haben Hunger! Und müssen alle auf’s Klo! Dringendst!

Knappe 8 Kilometer vor der eigenen Haustüre, genau zwischen zwei Autobahn-Abfahrten – ohne rettenden Rastplatz dazwischen – scheinen nun vier Familienmitglieder an ihre ganz eigenen Grenzen zu gelangen. mehr „Eingesperrt und festgefahren: Wir stecken im Stau“

Über den Dächern Londons

8+

Ich bin wieder angekommen, bei meinem „urbanen“ Ich.
Lasse mich mit reißen, bin im flow und genieße die Farben, Geräusche, das geschäftige Treiben in der Metropole.
Es ist ein altes, lange Zeit vergessenes Ich.

Doch gerade im Moment?
Ist es wieder da.
Präsenter als je zuvor.

Ja, ich fühle mich noch immer wohl.

Das pulsierende Leben großer Städte, es fasziniert mich und zieht mich in seinen Bann. Ich fühle mich jung und lebendig, als wäre die Zeit um zwanzig Jahre zurück gedreht worden.

Einzig und allein der Blick in die verspiegelten Fahrstuhl-Wände irritiert mich hin und wieder. mehr „Über den Dächern Londons“

Weihnachten: Der Zauber besonderer Erlebnisse

4+

Aufgeregt kaut sie wahlweise auf ihrem Zeigefinger oder aber am Bündchen des von mir sorgfältig ausgewählten Pullis herum.
Reckt das Köpflein und den Hals so weit es nur geht, um auch bloß nix zu verpassen.
In spannenden Momenten kommt die kleine warme Hand und drückt feste die Meine – oder aber der ganze zerzauste Haarschopf sucht die schützende Nähe meiner Schulter!

Und während ich da auf einem der unzähligen Stühle sitze, bin ich froh, meiner kleinsten Tochter gerade dieses Erlebnis ermöglichen zu können.
Denn ich muss an dieser Stelle gestehen:

Ich hatte meine Zweifel!

mehr „Weihnachten: Der Zauber besonderer Erlebnisse“