Being 40 – plötzlich alt?

14+

Wunderhübsch sieht sie aus. Diese mädchenhafte Bluse! Ein Hauch von Nix, bedruckt mit filigranem Blümchen-Print!
Als ich mir das Objekt meiner Begierde bestellen möchte, komme ich jedoch kurz ob der Größe in’s Zweifeln.

Doch zum Glück bietet ja mittlerweile fast jeder Online-Shop eine individuelle Größen-Beratung an.
Eine, die also angeblich ganz speziell auf mich abgestimmt ist! Wie cool und genial ist bitte das denn?
Quasi der „Beste-Freundin-Ersatz“ in der virtuellen Umkleide-Kabine. DIE Lösung für alle Muttis, die wie ich seit Jahren (!) kein Einkaufszentrum mehr von innen gesehen haben!

Fleißig gebe ich also ein: Größe 176 cm. Check! Gewicht 60 kg. Check! Alter…

Alter!?

Warum verdammt nochmal soll ich hier mein Alter eingeben?
Ich lasse es mir von meiner netten imaginären Gehilfin erklären:
Das Alter bestimmt die Verteilung des Gewichtes am Körper! Aha.
Und leichtes Magen-Grummeln überkommt mich, als ich mich dazu entschließe hier nun die dicke, fette 40 einzutragen.
Sind ja schließlich quasi nur noch ein paar Tage.

Ob nun schon mit einer schwindenden Taille gerechnet wird? mehr „Being 40 – plötzlich alt?“

Die wirste nicht mehr los: Wir testen die Klebekerlchen

6+

*Werbung. Als wir kürzlich auf Städtereise in London waren, bestand meine größte Sorge darin, die Kleinste könnte mir im Gewimmel der Metropole verloren gehen.
Am Liebsten hätte ich ihr meine Handy-Nummer direkt auf die Stirn gedruckt, aus lauter Angst, mein jüngstes Kind könnte abhanden kommen! Tat ich aber nicht. 😉
Und auch sonst blieb mein Kind – zumindest die meiste Zeit – ganz brav an der Hand, wartete stets auf uns, sprang sie doch einmal vorne weg und hielt durchaus immer Ausschau nach uns!
Wieder einmal hatte ich die Fähigkeiten und die mittlerweile durchaus vorhandene Vernunft des eigenen Kindes unterschätzt!

Was ich allerdings dennoch tat, war mein Kind mit einem sogenannten Notfall-Armband am Handgelenk auszustatten, denn schließlich weiß die Fünfjährige die Handynummern der eigenen Eltern noch nicht auswendig!
Was sie anfangs als störend empfand, war ihrer Meinung nach schnell mega cool, so dass es mein Kind beinahe in Erwägung zog, einmal absichtlich ganz kurz zu verschwinden. Um dann stolz einem mitfühlendem Erwachsenen die auf dem Armband notierte Mobiltelefon-Nummer zeigen zu können. Doch auch dies tat sie Gott sei Dank nicht wirklich! 😉

Neben dem Armband beschriftete ich ebenfalls die dicke Winterjacke mit nicht minder dickem Edding.
Auch mit meiner Handy-Nummer, notiert auf dem Innenfutter.
Nennt mich Kontroll-Freak, aber das musste einfach noch sein.
Einerseits um im Zweifel die hübsche Jacke wieder zu bekommen oder im worst case eben das ganze Kind! 😉

Wieso aber eigentlich Edding? mehr „Die wirste nicht mehr los: Wir testen die Klebekerlchen“

Nur eine Mutter?

16+

Keine Bezeichnung scheint heutzutage mehr gefürchtet und niederschmetternder als die,
„nur eine Mutter“ zu sein.
Es kommt mir so vor, dass wir Frauen in der heutigen Zeit nichts auf der Welt mehr bangen, als in diese eine Schublade gesteckt zu werden. Als so zu bezeichnet zu werden!

Ein „nur“ zu sein und ein Namens- und Identitäts-loser Begriff.
Auf das „Mutter“ sollte mindestens ein „und“ noch folgen!
Und im Idealfall stelle dieses „und“ bitte sehr schon einmal gar nicht „Hausfrau“ dar.

Es geht mir ja selbst so, denn als „nur Mutter“ bezeichnet zu werden oder sich gar selbst an dunklen Tagen als solche zu sehen, nix scheint deprimierender, kontraproduktiver und sogar ein klein wenig schädlicher!
Für uns, für unser Seelenleben, fürs Selbstwertgefühl, für die Sicht auf das eigene Ich!

Die Bezeichnung „Mutter“

Mir selbst ist in der Vergangenheit oft aufgefallen, dass insbesondere bei Terminen, die mit den Kindern zu tun haben, in Gesprächs-Protokollen & Notizen immer nur die Rede von „der Mutter“ ist. mehr „Nur eine Mutter?“