Wir tun es wieder! Warum Familien-Urlaub im Mobile-Home?

Wir waren früher die typischen Hotel-Urlauber.
Damals als kinderloses Pärchen.

Nicht abstreiten möchte ich an dieser Stelle, dass dies auch zu einem nicht gänzlich unbedeutenden Teil an MIR lag! 😉

Denn wenn man es so nehmen möchte, hatte ich durchaus so meine Ansprüche und Eigenheiten.
(Die habe ich auch immer noch!)

Und – damals noch zwei Vollverdiener – musste ein schicker Sterne-Hotelurlaub schon sein.

Mit abendlichem, ausgiebigen Schick-Machen und allem Drum und Dran.

Stundenlang konnte ich in der Sonne liegen – früher – und mich in nicht kürzerer Zeit stylen und zurechtmachen, die Zimmer mussten geil und der Hotelpool einladend sein, ein bisschen Bling-Bling und Glitzer durfte auch nicht fehlen.

Nun, Zeiten ändern sich, Menschen auch und Lebensumstände sowieso.

Wir sind schon lange nicht mehr Mitte Zwanzig und… more „Wir tun es wieder! Warum Familien-Urlaub im Mobile-Home?“

Wir feiern schon wieder Geburtstag! Happy Birthday, mein großes Mädchen! – Unser Juli-Wochenende in Bildern 24./25.07.

Sonntag

Es ist kurz nach Mitternacht.

Wir sitzen da und halten uns die Bäuche vor Lachen.
Vor uns ein Stück Marmorkuchen, im Hintergrund jede Menge lustig-glänzende Folienballons in rose-gold.

Wir blödeln und albern, es ist ein schöner und gelöster Moment – wenige Minuten zuvor haben wir bei Kerzenschein ein Geburtstagskind feste gedrückt und umarmt.

Wieder, wie schon am letzten Wochenende auch!

Meine großen Kinder sind beide im Juli geboren, genau genommen feiern sie beide innerhalb von acht Tagen ihr neues Lebensjahr.

Was zum Einen voll schön ist, denn ich liebe einfach den Sommer und fand auch nichts erfrischender (klingt blöd in dem Zusammenhang 😉 ), als im Hochsommer schwanger zu sein, ist auf der anderen Seite aber auch ganz schön anstrengend.

Juli-Kinder – Nach der Party ist vor der Party

Denn kaum ist… more „Wir feiern schon wieder Geburtstag! Happy Birthday, mein großes Mädchen! – Unser Juli-Wochenende in Bildern 24./25.07.“

Einmal Hamburg und zurück – Von einer Reise nur zu Zweit!

Er ist immer da. Der Kloß im Hals.

Jedes einzelne Mal, geht eine Reise zu Ende – und war sie noch so kurz – steckt er fest.

Drückt und lastet schwer und lässt mich heimlich und verstohlen schlucken und kleinste Tränchen aus den Augenwinkeln wischen.

Denn „Nach-Hause-kommen“ ist zwar wunderschön, insbesondere dann, wenn ein Teil der allerliebsten Lieblingsmenschen dort wartet, doch bedeutet es gleichermaßen, dass etwas Anderes gerade zu Ende geht.

Und während die Sonne über den Feldern rund um Lüneburg untergeht, nehme ich Abschied.

Abschied von einem weiteren Tag in der Hansestadt und auch von besonderen Stunden.

38 Stunden genau genommen, von denen ich nicht weiß, ob sie in dieser Form so schnell wieder kommen werden.

Der Sohn & ich – nur wir zwei beide

Ich war alleine mit dem Sohn unterwegs in Hamburg.

Zwei Tage, eine Nacht, nur das größte Kind und ich.

Es war ein lange… more „Einmal Hamburg und zurück – Von einer Reise nur zu Zweit!“

Der Friedensstock als Symbol gewaltfreier Kommunikation (GFK) – Warum nach jedem Streit gefeiert werden sollte!

(*Werbung) „Jetzt bist DU dran, Mama!“

begeistert schubste die Kleinste mich an und forderte mich auf!

Neben ihr die beste Freundin und die große Schwester.

Alle drei schauten mich nun gebannt und voller Erwartung an.

„Wann hattest DU das letzte Mal Streit?“

„Und wie würdest Du ihn lösen?“

Ja, das Thema Streit oder vielmehr die Lösung von Konflikten war in jenem Moment ganz großes Thema.

Aber das ist es ja ohnehin in einem Haushalt mit fünf Menschen, die nun einmal alle unterschiedliche Gefühle, Bedürfnisse und Vorstellungen haben.

Jeden einzelnen Tag.

Doch seit einiger Zeit ist etwas anders.

Seit einer Weile versuchen wir nämlich Konflikte etwas anders zu lösen, als wir es vielleicht noch bis vor kurzem taten.

Denn bislang verhielt es sich – gerade im stressigen Pandemie-Alltag – nicht selten wie folgt: more „Der Friedensstock als Symbol gewaltfreier Kommunikation (GFK) – Warum nach jedem Streit gefeiert werden sollte!“

Oh what a day! – Warum Familien-Leben nie langweilig und ein kaputter Van scheiße ist

Leute!
Ich sachs Euch gleich, dieser Text verleiht Euch null Mehrwert!

Hübsche Bildchen gibt’s ebenfalls nicht zu bestaunen und zum Teilen auf den großen und lukrativen Plattformen wird er auch nicht taugen.

Muss er auch gar nicht, denn es geht nicht nur darum beim Bloggen!

Vielmehr sollen mir jene gleich folgenden Zeilen schlicht und einfach helfen, abzuschalten und runterzukommen!

Nach einem Tag, der hätte durchgeknallter kaum sein können!

(Doch, hätte er natürlich! Denn JEDER Tag mit drei Kindern gleicht einem unberechenbaren Überraschungspaket – doch möchte ich hier die Dramatik nicht nehmen! 😉 )

Dieser Text entsteht nunmehr – kurz vor Mitternacht – bei einem Glas Wein (endlich!!!) und ersetzt quasi das Telefonat mit der Freundin – oder meinetwegen auch den Eltern, die ich heute zurückzurufen einfach zu beschäftigt war.

Mangels Verfügbarkeit all‘ jener – weil gerade schlafend – und weil ich ohnehin viel lieber schreibe, statt zu telefonieren, lasst mich einfach gerne hier erzählen!

Doch wie fang ich an? more „Oh what a day! – Warum Familien-Leben nie langweilig und ein kaputter Van scheiße ist“

Es sind nur Kleinigkeiten! Also Kopf hoch! – Wenn das Leben „Nö!“ und „Bäh!“ ruft…

Kennt Ihr diesen einen Spruch, welcher hin und wieder in den sozialen Medien aufploppt?
Den hier?

„Ich so:
Och bitte, bitte!
Und mein Leben so:
NÖ!“

Nun, ein klein wenige fühle ich in letzter Zeit ganz genau so!

Tief in mir drinnen bin ich gerade ein ganz kleines Mädchen, das kleinlaut, trübselig und gesenkten Blickes das Leben um ein bisschen Glitzer und Leichtigkeit, Freude und Zuckerwatte anbettelt.

Es möchte bunte Lollis und Schokolade, aufbleiben bis weit nach Mitternacht und endlich das lang ersehnte pastell-rosa Pony in der Gartenlaube.

Kurzum, auch ich habe gerade viele ganz eigene Bedürfnisse, Wünsche und Hoffnungen – und fühle mich in ziemlich vielen Belangen ein klein wenig enttäuscht, niedergeschlagen und zurückgestoßen, wenn nicht gar abgelehnt.
Vom Leben. Von Menschen.

Der Himmel weint aber oft in diesem Sommer

Da brauch ich nur aus dem Fenster zu blicken, auf… more „Es sind nur Kleinigkeiten! Also Kopf hoch! – Wenn das Leben „Nö!“ und „Bäh!“ ruft…“

Und plötzlich lasse ich einen Wunsch hinter mir – „Abschiedsbrief“ an mein viertes Kind

Hey Du! Kleines, zartes Wesen,

ich weiß, Du existierst gar nicht – und dennoch schreib‘ ich Dir hier diesen Brief.

Sitze nicht wie sonst an meinem neuen provisorischen Schreibtisch, sondern umgeben von Kissen auf der Couch.

Denn ich muss mich gehen und fallen lassen können, um die folgenden Zeilen zu verfassen, zu lange habe ich diese Worte vor mir hergeschoben.

Vielleicht sogar, weil ich noch ein bisschen an einer Vorstellung festhalten wollte, weil ich eine Entscheidung, die längst fiel, nicht manifestiert in Worte fassen wollte.

Weil’s irgendwie – trotz allem – weh tut.

Kopf über Herz und Bauch

Dabei saßen wir schon im letzten Sommer an einem lauen Juli-Abend zusammen, der Gatte und ich.

Zikaden zirpten und die kroatische Sonne ging am Horizont über glitzernden Wellen unter.

Wir saßen auf der Veranda und schoben mit kleinen Tränchen in den Augenwinkeln Emotionen beiseite, um Fakten zu sammeln und einmal den Kopf über Herz und Bauch zu stellen.

Denn manchmal… more „Und plötzlich lasse ich einen Wunsch hinter mir – „Abschiedsbrief“ an mein viertes Kind“

Knoten im Gehirn und Sonne auf der Haut – Unser Wochenende in Bildern 03./04.07.

Freitag Abend

Hinten am Horizont versinkt ein glutroter Feuerball und lässt mich abermals kurz innehalten und ehrfürchtig jenes Geschehnis beobachten.
Neben mir der Gatte, vor mir der wohl-mundende Aperitif, das Essen ist bereits ausgewählt und bestellt.

Nicht aber anwesend sind die drei Kinder.

Denn die haben uns ganz unverhofft und spontan an jenem Freitag-Abend – an welchem ich eigentlich nicht müder von einer verkorksten Woche hätte sein können- freigegeben.

Der fast vierzehnjährige Sohn erklärte sich bereit, während jener knappen zwei Stunden auf die Schwestern aufzupassen!

Ja, fast scheint es, als bekommen wir Schritt für Schritt winzig kleine Freiheiten zurück.

Das ist schön und ganz… more „Knoten im Gehirn und Sonne auf der Haut – Unser Wochenende in Bildern 03./04.07.“

Mega-Verlosung für Euch! Die coolen und sicheren Kinder-Tablets von Pebble Gear!

(*Werbung) Meistens verhält es sich ja so:

Bevor wir Kinder bekommen, haben wir – in der Regel Frauen (ohne nunmehr Männern wenig Denkbereitschaft unterstellen zu wollen) – eine ganz konkrete Vorstellung von der Elternrolle.

Akribisch malen wir uns in unseren Köpfen ein Bild zurecht!
Von der Frau, die wir später einmal sein wollen. Von der Mutter in uns.

Ganz genaue Vorstellungen und Visionen bilden sich, überzeugt kommunizieren wir diese lange bevor wir den ersten positiven Schwangerschaftstest in der Hand halten – und gehen im Zweifel all‘ denjenigen, die bereits Eltern geworden sind, damit gehörig auf den Senkel! 😉 

Auch ich hatte meine ganz eigenen Fantasien.

In meiner Wunsch-Realität sah ich mich damals jeden einzelnen Tag im gelben Friesennerz und mit Gummistiefeln gemeinsam mit dem Nachwuchs durch die Wälder streifen.

Auf unseren Streifzügen durch die Natur sollten wir die wunderbarsten Dinge entdecken und dabei Wind und Wetter trotzen.
Höhlen wollte ich bauen und ganze Baumhäuser – und im Anschluss den nebenbei noch schnell frischgebackenen warmen Apfelkuchen in der warmen Stube genießen.

Ja, es war eine schöne Vorstellung und eigentlich konnte ich es kaum erwarten, all‘ dies zu durchleben.

Digitale Medien? Fanden in meiner Vorstellung nicht statt! 

Bildschirme und „Technik“ oder gar Tablets, Handy & Co. fanden in meiner Vorstellung keinen Platz.

Nun, ein paar Jahre später durfte ich erkennen, dass… more „Mega-Verlosung für Euch! Die coolen und sicheren Kinder-Tablets von Pebble Gear!“

Es ist mir zu viel und geht mir zu schnell – Ehrliche Worte zu den aktuellen Lockerungen

Vor wenigen Stunden noch traute ich mich nicht, diese Zeilen hier öffentlich zu schreiben und mich dazu zu bekennen.

Besser verdrängte ich meine ganz eigenen Gedanken, fühlte ich mich doch als Sonderling und eigenbrötlerischer Miesepeter.
Als der Spielverderber der ganzen Sache.

Also hielt ich mich zurück und Finger still, haute eben nicht in die Tasten, was mich bewegte.

Und dann kam ohnehin dieser verrückte Tag mit viel Tamtam, Dreck und eben  „Wischen“ ( 😉 ) dazwischen – und meine Überlegungen gerieten in den Hintergrund.

Doch als ich vorhin – nachdem ich bereits völlig erschöpft auf der Couch eingeschlafen war – wieder aufwachte, blinkte mir ein Instagram-Post einer lieben Blogger-Kollegin entgegen und bestärkte mich in meinen Gedanken.

Und zeigte mir vor allem auf, dass ich mit meiner Denkweise NICHT alleine bin!

Dass ich mich nicht hätte komisch fühlen müssen, als ich am frühen Morgen verächtlich die Nase rümpfte.
Im Auto, kurz nachdem ich die Kleinste in die Grundschule gebracht hatte.

Was ich hörte, gefiel mir nicht…

more „Es ist mir zu viel und geht mir zu schnell – Ehrliche Worte zu den aktuellen Lockerungen“