Gegenwart & Vergangenheit – Unser Adventswochenende im November

Die letzten Tage habe ich mich oft auf eine Reise in die Vergangenheit begeben.

Denn auch wenn das in den Augen mancher nichts bringen mag, viel mit Sentimentalitäten und überflüssigen Gefühlen zu tun hat – und nur der Blick nach vorne der einzig wahre und echte zu sein scheint, tut so etwas hin und wieder verdammt nochmal gut!

Vielleicht, weil die eigene Gegenwart gerade nicht allzu spannend ist, wenn nicht sogar eintönig und bedrückend.

Und auch, weil nun einmal „Sich-erinnern“ und das „Vor-Augen-führen“, wer wir eigentlich sind – und was zu dem beigetragen hat, wie wir denken, empfinden und fühlen – ebenfalls eine Reise zum eigenen ICH bedeutet!

Weil’s nicht zuletzt auch etwas mit Besinnlichkeit zu tun hat!

Und die wollen wir doch gerade leben, in diesen Tagen!

Es ist eine Plastikkiste, die mich in diesen Stunden rührt und teils mit Tränchen-verschleierten Augen an die eigene Kindheit und viele, liebe Menschen, die mich in dieser formten und prägten, zurückdenken lässt.

Wem das nun zu schwülstig erscheinen mag, der lese hier einfach nicht weiter.

Alle Anderen sind herzlich eingeladen, an diesem Wochenende in Bildern mit mir in Erinnerungen zu schwelgen.

Denn… more „Gegenwart & Vergangenheit – Unser Adventswochenende im November“

Der Duft feuchter Erde – Unser Wochenende in Bildern 20./21.11

Die Überschrift erinnert an einen romantisch-schnulzigen Groschenroman aus der Wühlkiste beim Discounter?
Mich auch! 😉

Aber sie ist mir nun einmal eingefallen, vorhin bei der Gartenarbeit.

Mitten im Knatsch.

Denn fast ist es doch so, als begleiten uns Knatsch, Schlamm, Dreck und Grau – ebenso wie bedrückende Nachrichten und neue Rekordzahlen- durch diesen gesamten November!

Die Überschrift klingt also höchst philosophisch – ist sie aber nicht!

Dies soll hier kein allzu nachdenkliches und selbst-reflektierendes Wochenende in Bildern werden.

Samstag

Ich habe heute Bock, eine alte Kuchen-Springform zu befüllen! more „Der Duft feuchter Erde – Unser Wochenende in Bildern 20./21.11“

Mutti ist geboostert, der November noch immer grau – aber das Leben (wieder) schön! Unser #Wib 13./14.11.

Ich bin ja ein großer Fan von Kurt Krömer, der selbstverständlich nicht Kurt Krömer heißt und vielleicht zum Teil auch nur eine Kunstfigur darstellt.

Doch sind wir Menschen denn das nicht alle?
In irgendeiner Form? Irgendwie?

Ich meine, schaut Euch doch nur auf Instagram und Facebook (der Plattform für die ganz Alten und Ahnungslosen unter uns, so der Sohn) um!

Und dennoch begeistert und fasziniert mich der Mensch hinter der Figur und vor allem berühren mich Worte und Gedankenwege.

Als ich damals die Chez Krömer Sendung mit Torsten Sträter sah, heulte ich Rotz und Wasser.

Das darf und will ich hier gerne aus freien Stücken zugeben.

Aus Gründen – denn mehr kann ich hier im Netz wiederum nicht von mir geben. more „Mutti ist geboostert, der November noch immer grau – aber das Leben (wieder) schön! Unser #Wib 13./14.11.“

Feels like „Aschenblödel“ – Ein Wochenende, an dem ich (FAST) nur Haushalt machte!

Samstag-Morgen

Warm ist es im Bett. Gemütlich, kuschelig und eigentlich für einen Samstag viel zu früh!

Ich möchte liegen bleiben, Gedanken nachhängen, an den wild-struppeligen Haaren des Geschöpfes neben mir schnuppern und die vernebelte Welt da draußen noch ein bisschen vergessen.

Denn schließlich ist das an einem Samstag ja wohl mein verdientes Recht und – ohnehin die letzten Tage ein klein wenig pissig ob der wiederkehrenden dunklen und grauen Jahreszeit – außerdem wartet ja nichts da draußen auf mich, oder?

Nun, auf mich nicht.

Aber ich bin Mutter. Irgendetwas ist immer. more „Feels like „Aschenblödel“ – Ein Wochenende, an dem ich (FAST) nur Haushalt machte!“

Die Halloween-Geburtstags-Party steigt bei uns! Von schaurig-gruseliger Ablenkung & wertvollen Freundschaften

Samstag

Ich wache mit furchtbar-schrecklichen Nacken-und Kopfschmerzen auf, weigere mich aber dennoch, zeitig aufzustehen.

Eine Ibuprofen, welche ich schlaftrunken aus meiner Handtasche im Erdgeschoss fische, soll mir Abhilfe verschaffen – und matt und gerädert kuschele ich mich wieder unter die Bettdecke.

Zu dem Übeltäter, welchen ich für mein Leid und Dilemma verantwortlich mache!

Zwei Stunden später zeige ich mich mit dem mittlerweile ziemlich großgewachsenen, zotteligen Lockenkopf, welcher sich des Nächtens gerne in unser Bett schleicht und ebenfalls lang-gewachsene Gliedmaßen um den meinen Körper schlängelt, versöhnt!

Wie gerne schnuppere ich an der warmen Haut und lausche dem leisen Schnauben!

Wie könnte ich böse sein ob verrenkter Halswirbel und hämmernder Schädelschmerzen – Aua!!! – bei DEM Anblick!
(Schreibt das verweichlichte Mutter-Herz in mir)

Leider aber muss ich nunmehr die friedliche Stille und wohlige Wärme unterbrechen… more „Die Halloween-Geburtstags-Party steigt bei uns! Von schaurig-gruseliger Ablenkung & wertvollen Freundschaften“

Abschied aus Südtirol: Tage, die mich tief im Inneren berührten! – unser Wochenende 23./24.10.

Südtirol hat etwas in mir bewirkt.

Fast fühle ich mich, als kehre ich ein klein wenig als veränderter Mensch zurück – und umso stärker wünsche ich mir, einige Sichtweisen für lange Zeit konservieren oder zumindest abrufbar und in Erinnerung halten zu können.

Für Tage, in denen mich der Alltag aufsaugt, für den Fall in’s dunkle und triste Loch – und für Momente der Selbstzweifel und Verzweiflung!

Ja, die Tage dort haben mich berührt!

Und ich wage es hier kaum mir selbst einzugestehen:

Noch so viel mehr, als es ein Sommerurlaub irgendwo am Meer – welches ich doch eigentlich so sehr liebe – jemals bewirken konnte!

Irgendwo in mir drinnen haben die Stunden oben in den Bergen – über den Dingen und fern der alltäglichen Sorgen, fern des eigenen, alten ICHs etwas getroffen und getriggert.

Meine ganz eigene Gefühlswelt wurde durcheinandergewirbelt – doch im positiven Sinne.

Tage, die mich tief im Inneren berührten!

Wenngleich gerade jetzt, während ich diese Zeilen hier tippe, Tränchen aus den Augenwinkeln sickern.

Kann sie nicht aufhalten, doch ist jetzt einfach gerade die Zeit dafür – und nicht zuletzt sind tiefe, echte Gefühle auch schlichtweg Eines:

SCHÖN!

Meine Gedanken dazu… more „Abschied aus Südtirol: Tage, die mich tief im Inneren berührten! – unser Wochenende 23./24.10.“

Wenn Fünf eine Reise tun: Wir fahren nach Südtirol!!! – Unser Wochenende in Bildern 16./17.10.

(Beitrag enthält Werbung durch Namensnennung, da wir hier auf Pressereise sind. Reiseberichte folgen separat…)

Samstag-Morgen, 8.15 Uhr

Ich erschrecke mich, als ich aus dem Auto steige und realisiere, WIE kalt es tatsächlich ist!

Wollte ich bis vor wenigen Sekunden der Außen-Temperatur-Anzeige meines Fahrzeuges keinen Glauben schenken, fühle und spüre ich nun das frostige, einzelne Grad!

Ein Grad über Null!
Ich hatte vergessen, wie sich das anfühlt, wie innerhalb von Momenten, das Näschen anfängt, zu frösteln!

Hektisch durchsuche ich den vollgestopfen Kofferraum.

Objekt der Begierde?
Meine Skijacke – ach was, unser aller Skijacken! – welche ich tief unten in die Jackentasche stopfte.

Denn ich war der Annahme, sie erst irgendwann, irgendwo auf einem Berg zu benötigen.

Nun aber krame und wühle ich noch während der Anreise.

Neben mir steht die Kleinste, bibbernd in Jogginghose und Hoodie – ebenso wie die beiden größeren Kinder! more „Wenn Fünf eine Reise tun: Wir fahren nach Südtirol!!! – Unser Wochenende in Bildern 16./17.10.“

Herzensmenschen – Von Steinau über Mannheim nach Karlsruhe: Unser Wochenende in Bildern 09./10.10.

Und dann gibt es diese Wochenenden, an denen einfach das Leben präsent ist – und ERLEBT werden will!

So sehr, dass keine große Zeit bleibt, sich in Gedanken zu verlieren, den Trubel und all‘ die Menschen, die uns lieb sind auszusperren – und Zeilen auf den Bildschirm zu bringen.

Weil das Schreiben zwar der Seele gut tut, unfassbar befreiend wirkt und Knoten im Hirn sprengt und entfesselt, der Schreibende in jenen Minuten aber eines eben nicht tut:

Das eigene Leben leben!

Es gibt ein paar Menschen an diesem Wochenende, die sind wichtiger als ausschweifende Worte – und umfangreich verbrachte Zeit am Bildschirm.

Die wollen mit mir Erinnerungen schaffen und lebendig sein, die möchte ich wieder in die Arme schließen!

Endlich!!!

Gestern, am Samstag, erst… more „Herzensmenschen – Von Steinau über Mannheim nach Karlsruhe: Unser Wochenende in Bildern 09./10.10.“

Strohwitwe, Opel-Zoo & eine Autofahrt from Hell – Unser Wochenende in Bildern 02./03.10.

Samstag

Ich bin am diesem Wochenende Strohwitwe mit nur zwei Kindern.

Der Papa ist mit der zwölfjährigen Tochter auf Camper-Ausflug – endlich den schicken Kastenwagen des lieben Freundes ausprobieren, ein bisschen Camping-Platz-Luft und echtes Wohnmobil-Feeling schnuppern, so hat er sich das gewünscht und vorgestellt.

Dabei möchte er selbstverständlich auch Exklusiv-Zeit mit dem großen Mädel verbringen, einen netten See ankucken, viel chillen – und vermutlich noch mehr auf dem kleinen Herd kochen und essen! (Ich kenn‘ doch meinen Mann 😉 )

Warum aber ICH aus der ganzen Camper-Nummer draußen bin, hatte ich bereits im Sommer verbloggt.

Ihr könnt gerne hier (einfach klicken!) nochmal nachlesen, warum meiner Vorstellung von Lagerfeuer-Romantik schnell Missmut und Trotz wichen – ich befürchte, man muss sowas halt einfach wollen.

Oder eben nicht.

Nun, ich wollte und will es nicht. (Fast sogar befürchte ich, ein klein wenig Platzangst zu haben!!!)

Und bin mit dem großen Sohn und der kleinsten Tochter zu Hause geblieben.

Das Gefährt bietet ohnehin nur Platz für zwei.

Da aber am Freitag-Nachmittag viele, viele Tränchen ob der Abfahrt der Schwester bei meiner Kleinsten flossen, war klar, dass wir an diesem Samstag ebenfalls nicht zu Hause sein möchten. more „Strohwitwe, Opel-Zoo & eine Autofahrt from Hell – Unser Wochenende in Bildern 02./03.10.“

„Unterleuten“, neben Pferden & die Sache mit der Schreibblockade – Unser September-Wochenende

Jaaa, lacht nicht!
Ich habe künftig vor, hier JEDEN Buchtitel von Juli Zeh zu zitieren! So!

Doch tatsächlich war ich an diesem Wochenende einmal „unter Leuten“.

Das erste Mal seit langer, langer Zeit.

Und im Grunde war es auch genau das, was ich nach der letzten Woche brauchte!
Um hier überhaupt wieder schreiben zu können.

Es benötigte ein paar schwindelerregende Runden im Gedankenkarussell, ziemliche viele Knoten im Gehirn, Schreibblockaden und Selbstzweifel, sentimentale und zutiefst depressive Gedanken – bis hin zum ultimativen Knall!

Ist immer so – und muss irgendein Automatismus im Gehirn sein.

Irgendwann bin ich mich selbst mit all‘ meinen verworrenen Gedanken und jenem elendig angeknacksten Selbstwertgefühl einfach so dermaßen leid, dass ich innerlich einfach auf „Reset“ drücke.

Vielleicht schreit die innere Stimme auch „Jetzt reicht’s“ oder gar „Halt die Fresse!“ – so genau weiß ich es gar nicht, aber irgendetwas in mir drinnen zieht die Notbremse und schreit nach Normalität, Gedanken im Auto-Pilot und einfach Weiterleben.

Inhale. Exhale. NICHT nachdenken. Lustig sein.

Gehirn-Explosion

more „„Unterleuten“, neben Pferden & die Sache mit der Schreibblockade – Unser September-Wochenende“