Die Welt ändert sich und ich mich mit – Unser Wochenende in Bildern – Corona-Tagebuch – Tag 6 & 7

14+

Ich muss nicht zur Super-Mom mutieren, während der nächsten Zeit.
Wenngleich ich hier viel vom Neubeginn und Chancen schreibe (und das alles noch immer so sehe!), stellen die nächsten Wochen – oder gar Monate – für mich keine Challenge dar!

Herausforderung ist diese ungewisse Zeit schon genug, da müssen wir Mamas uns nicht nun auch noch selbst den Druck machen – und ausgerechnet jetzt das Beste an Mutter-Qualitäten aus uns hervor kramen.

Nur, weil wir jetzt daheim sind und (trotz Homeoffice und Homeschooling) bedingt durch die Tatsache, nicht mehr durch die Weltgeschichte zu tingeln, mehr Zeit haben.

Doch ich will ganz offen und ehrlich sein:

Ich genieße das enge Zusammensein und diese extra Zeit mit den Kindern (noch) sehr!

Ich wollte immer Mama sein und JA, ich lasse mir jeden Tag wenigstens ein Highlight einfallen, um die Kinder zumindest ein klitzekleines bisschen von Tablet & Co. fernzuhalten.
(Mal gelingt mir das dann mehr, mal aber auch weniger – siehe ganz unten! 😉 )

Denn jetzt ist ganz sicher auch nicht die Zeit, die Sache mit dem Medienkonsum neu aufzurollen und zu überdenken – vertagen wir dies lieber.

Wir befinden uns gerade einmal bei Tag 6 und haben bereits… mehr „Die Welt ändert sich und ich mich mit – Unser Wochenende in Bildern – Corona-Tagebuch – Tag 6 & 7“

Auf einmal ist alles gut! Unser Wochenende in Bildern 07./08.03.

9+

Samstag

Auf einmal ist sie wieder da. Die Lebensfreude.

Ich blicke in den Spiegel und sehe wieder die andere Alex, das mir so viel liebere und vertrautere ICH.

Das, welches sich nicht aufgrund kurz angebundener – gefühlt patziger – Antworten aus der Bahn werfen lässt, das welches auf all‘ die negativen Schlagzeilen der Tageszeitungen pfeift und sich nicht unterkriegen lässt!

Das ICH, welches zuversichtlich und selbstbewusst in die Zukunft blickt, so ungewiss sie dieser Tage auch zu sein vermag.

Ich werde einen neuen Plan für mich finden müssen, doch nunmehr fällt es mir wieder leicht, daran zu glauben, dass sich dieser auch ergibt!
Und mit den vier Lieblings-Menschen hinter mir sowieso!

Auf einmal bin ich nicht mehr klein, verletzlich und hässlich!
Nein! Leute, ich bin verdammt nochmal stark – und mit 41 Jahren eigentlich auch gar nicht soo zu verachten! 😉

Es geht aufwärts!

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Wenn alles nervt – Unser Wochenende in Bildern 29.02./01.03.

10+

Samstag

Ich will nicht aufstehen. Ganz ehrlich!
Heute mag ich nicht. Die Schulter schmerzt und zwickt.
Nicht etwa aufgrund der eigentlichen Ausrenkung, aber bedingt durch diese elendige Ruhigstellung.
Welche mich Nachts aufwachen lässt und das tiefsitzende Hämangiom, welches da auch noch seit jeher in und auf der rechten Schulter ruht, arg anschwellen und schmerzen lässt.
Ich habe also Schmerzen aufgrund einer Therapie, welche angeblich gegen Folge-Schmerzen einer Schulter-Luxation sein soll!
Was für ein Bullshit!
Pardon.

Und doch werde ich wohl noch eine Weile „ruhig halten“ müssen.
Ich will aber nicht.
Viel lieber würde ich nun wahlweise das Haus auf den Kopf stellen oder aber mir beherzt die Decke über den Kopf ziehen.

Und diese bekloppte Welt da draußen ausblenden.

Eine Welt, welche dieser Tage nur mit Scheuklappen zu durchlaufen ist.
Eine Umwelt voller Nachrichten, welche ich nicht mehr hören kann und will, weil’s echt nur noch Brechreiz auslöst!

Menschen, die panisch Regale räumen – und jene Tageszeitung mit den vier Buchstaben, die ich dieser Tage einmal mehr als schlichtweg primitiv, irrwitzig und regelrecht beschissen betiteln kann!
Kurzum:
Alles nervt!

Dummerweise jedoch… mehr „Wenn alles nervt – Unser Wochenende in Bildern 29.02./01.03.“

Abgetaucht – Unser Wochenende in Bildern 22./23.02.

14+

Freitag

Irgendetwas ist anders als sonst.
Eine sonderbare, ungewohnte Stille liegt hinter uns.
Auf der Rückbank des vollgeladenen Familien-Vans.

Kein Tablet dudelt – wie sonst üblich – im Hintergrund, kein Kinderfilm läuft über Bluetooth und lässt Fahrer und Beifahrer somit gezwungenermaßen den Tönen halbwüchsiger Reiter-Freundinnen oder gar Computer-animierter Ponys lauschen.

Stattdessen aber  flattert ein Kunstwerk nach dem Anderen mir entgegen.
Die Kinder – und ich fasse es noch immer nicht – malen!
Und das ganze drei Stunden lang.

Die Mädels malen Cowgirls!

Wir sind auf dem Weg gen Süden.  mehr „Abgetaucht – Unser Wochenende in Bildern 22./23.02.“

Pony-Liebe, Fernweh & große Pläne – Unser Wochenende in Bildern 08./09.02.

8+

Samstag

Heute will ich mir wieder die Zeit nehmen, denn es ist lange her.
Eine Weile schon waren die Mädels und ich nicht mehr zusammen auf dem Reiterhof.
Entweder weil das Wetter just an jenen Samstag-Vormittagen überhaupt nicht mitspielen wollte – und somit nicht nur für die Kinder sondern auch für das alte, sture Pony unzumutbar gewesen wäre – oder weil der Papa den Part übernahm.

Damit ich Zeit gewinnen konnte.
Zeit zum Wäsche waschen, einkaufen, Haus putzen, heimlichem Kinderzimmer-Ausmisten – all‘ jenen Dingen, die Mütter nun einmal zu tun pflegen, wenn sie ein bisschen extra-Zeit verschafft bekommen. 😉

Heute aber ist es mir wichtig.

Ich bin „früh“ auf und angezogen – die Mädels und ich haben Pläne! 🙂

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Hirn auf Reset bitte! – Unser Wochenende in Bildern 01./02. Februar

8+

„Occupied“
Irgendwie scheint mein Kopf die letzten Tage für klare Gedanken nicht zugänglich zu sein. Isso.
Das enge Kabäuschen ist verschlossen und verstopft.
Weil einfach zu viel darin herumgeistert – und jemand nicht auf die alles klärende (Klo-)Spülung drückte!

Ein Grund, weshalb es mir die vergangenen Tage auch nicht gelingen wollte, nur einen einzigen Blog-Beitrag mit Sinn und Verstand zu verfassen.
(Das Hirn muss im „Flug-Modus“ sein)
Weil sich Ideen und Themen verursacht durch diverse Turbulenzen überschlugen – und gleich mehrere Artikel gleichzeitig zwar im Kopf herum flatterten, es aber SO nicht auf den Bildschirm brachten.

Denn dazu müsste ich zuvor für Ordnung im Gedanken-Durcheinander sorgen.
Und quälende Fragen mit dem Sicherheitsgurt anschließen.
Ich müsste Luftlöcher und dunkle Wolken als gegeben hinnehmen – und jene lähmende Resignation besiegen, um sicher den Zielort anzusteuern.
(Scheiße ist das schwer!)

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Irgendwie zum Kotzen – Unser (Kranken-) Wochenende in Bildern 18./19.01.

8+

Unsere Couch ist cremefarben und aus feinstem Cord.
Und sie ist alt, sehr alt.
Damals gefiel sie mir unendlich gut, heute nicht mehr allzu sehr.
Ich hätte gerne eine Neuere.
Eine Moderne!

Mit weniger Wasserrändern und dunklen Jeans-und Schmodder-Verfärbungen.
Weniger verranzt und abgesessen.
Ohne Platt-gedrückte Kissenfüllungen und vielen, vielen Jahren auf dem Buckel!

Eine Couch voller Erinnerungen

Doch es ist auch die Couch, die Erinnerungen schuf.

Erinnerungen, welche an ihr haften und selbst mit jedem einzelne Waschgang nicht ablösbar scheinen.

Es ist die Couch, welche wir als junges Paar damals in der Altbauwohnung aufgeregt bestellten – und auch die Couch, auf welcher ich das erste Mal im Leben kleinste Fäustchen und Füsschen unterhalb der eigenen Bauchdecke rollen sehen durfte!

Es ist die Couch, auf welcher ich mit Wehen ausharrte und auf den geeigneten Zeitpunkt für die Krankenhaus-Fahrt wartete – und die Couch, welche ich umzingelte, als sitzen und liegen nunmehr nicht mehr möglich war!

Und es ist die Couch, auf welcher ich viele, viele Stunden stillend verbrachte und winzige, wohl-duftende Körper auf dem Meinen liegen hatte!

Und jetzt gerade? Ist sie Krankenlager

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Wieder zu Hause & kurz vor der Apokalypse – Unser Wochenende in Bildern 11./12.01.

9+

Beim Blick in den Handy-Kalender muss ich schlucken.
Am Sonntag ist bereits wieder Torwart-Training für den Sohn.
Montag stehen gleich zwei Arzt-Termine an, darunter meine Krebsvorsorge beim Gynäkologen.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass Montag eben der allererste Tag nach den Ferien ist, rümpfe ich ob der Erkenntnis nicht allzu begeistert die Nase.
Wie konnte ich eigentlich auf die bekloppte Idee kommen, Arzt-Termine auf den ersten Tag nach den Ferien zu legen?
(Weil’s nicht anders ging 😉 )

Ich rechne mit brechend vollen Wartezimmern und quälend langer Wartezeit. 
Doch es geht ohnehin Schlag auf Schlag weiter:
Dienstag folgen Tanzen und Fussball-Training (von den ganzen anderen Taxi-Fahrten einmal ganz abgesehen),
Donnerstag meine ganz eigene AG in der Schule, welche es ebenfalls noch vorzubereiten gilt, und der Freitag ist komplett geblockt – ein spannendes Projekt steht an!

Mehrere E-Mails werden von mir seit Tagen auf „zurückstellen“ geschoben – ich hätte diese Funktion besser niemals entdecken sollen! 😉
Und langweilige Papiersachen, welche in den Ferien erfolgreich verdrängt wurden, müssten ebenfalls in der kommenden Woche erledigt werden.

Und allein dieser flüchtige Blick lässt schon vermuten, was da auf uns zukommt.
Und zumindest bei einigen Familienmitgliedern am späten Sonntag-Abend Tränchen in die Augen treiben wird.

Und auch dass die drohende Apokalypse wohl kaum aufzuhalten ist.

Wie immer am Ende der Ferien.

Wir sind wieder zu Hause!

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Glitzer auf Scheiße & Dublin in Gefahr! Unser Wochenende in Bildern 04./05.01.

6+

Samstag

Wir leben derzeit in einer anderen Zeitzone.
Eine bar jeglicher Vernunft und fern sonst üblicher Normen.
Es ist unsere ganz eigene Familien-Zeitzone, welche sich klammheimlich und hinterlistig irgendwann in den Tagen zwischen Weihnachten und dem noch jungfräulichen Neuen Jahr eingeschlichen hat.

Eine „Man-darf-es-echt-keinem-erzählen-Zeitzone“!
Verharmlost könne man hier nun schlichtweg vom „Ferien-Modus“ sprechen, doch befürchte ich, haben wir auch jenen zeitlich angemessenen Rahmen mit lautem Schnarcher mehr als gesprengt!

Hilfe! Der Paket-Bote klingelt!

Und eine solch verquere Familien-Zeitzone kann Frau durchaus in Schwulitäten bringen!
Erwartet sie ein ober-wichtiges Paket beispielsweise. mehr „Glitzer auf Scheiße & Dublin in Gefahr! Unser Wochenende in Bildern 04./05.01.“

Endlich Ruhe, Eierlikör und Kerzenschein – unser Wochenende in Bildern 21./22.12.

11+

Samstag-Morgen, 9 Uhr

„Du sollst aufstehähn“

Aus weiter Ferne höre ich eine Stimme rufen.
Noch kann ich weder die Worte ganz ordnen, oder gar das Wesen hinter jenem lärmenden Störfaktor identifizieren.
Doch es hört einfach nicht auf!

„Los, Du faule Socke! Stäh jetzt mah‘ ääändlich auf!“

Als ich versuche, die schweren Lider einen klitzekleinen Spalt zu öffnen, schrecke ich in die weichen Kissen zurück.
Das Etwas kniet direkt, zotteligen Haares auf mir.
Und petzt nun in die meine Nase!

„Du bist ein Faultier! Steh‘ auf Du faule Socke und mach mir eine Vanilläääh-Milch!“

Das befremdliche Wesen will einfach keine Ruhe geben. Im Gegenteil, es setzt noch einen drauf!

„Immer schläfst Du so lange!“

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