Pony-Liebe, Fernweh & große Pläne – Unser Wochenende in Bildern 08./09.02.

8+

Samstag

Heute will ich mir wieder die Zeit nehmen, denn es ist lange her.
Eine Weile schon waren die Mädels und ich nicht mehr zusammen auf dem Reiterhof.
Entweder weil das Wetter just an jenen Samstag-Vormittagen überhaupt nicht mitspielen wollte – und somit nicht nur für die Kinder sondern auch für das alte, sture Pony unzumutbar gewesen wäre – oder weil der Papa den Part übernahm.

Damit ich Zeit gewinnen konnte.
Zeit zum Wäsche waschen, einkaufen, Haus putzen, heimlichem Kinderzimmer-Ausmisten – all‘ jenen Dingen, die Mütter nun einmal zu tun pflegen, wenn sie ein bisschen extra-Zeit verschafft bekommen. 😉

Heute aber ist es mir wichtig.

Ich bin „früh“ auf und angezogen – die Mädels und ich haben Pläne! 🙂

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Hirn auf Reset bitte! – Unser Wochenende in Bildern 01./02. Februar

8+

„Occupied“
Irgendwie scheint mein Kopf die letzten Tage für klare Gedanken nicht zugänglich zu sein. Isso.
Das enge Kabäuschen ist verschlossen und verstopft.
Weil einfach zu viel darin herumgeistert – und jemand nicht auf die alles klärende (Klo-)Spülung drückte!

Ein Grund, weshalb es mir die vergangenen Tage auch nicht gelingen wollte, nur einen einzigen Blog-Beitrag mit Sinn und Verstand zu verfassen.
(Das Hirn muss im „Flug-Modus“ sein)
Weil sich Ideen und Themen verursacht durch diverse Turbulenzen überschlugen – und gleich mehrere Artikel gleichzeitig zwar im Kopf herum flatterten, es aber SO nicht auf den Bildschirm brachten.

Denn dazu müsste ich zuvor für Ordnung im Gedanken-Durcheinander sorgen.
Und quälende Fragen mit dem Sicherheitsgurt anschließen.
Ich müsste Luftlöcher und dunkle Wolken als gegeben hinnehmen – und jene lähmende Resignation besiegen, um sicher den Zielort anzusteuern.
(Scheiße ist das schwer!)

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Irgendwie zum Kotzen – Unser (Kranken-) Wochenende in Bildern 18./19.01.

8+

Unsere Couch ist cremefarben und aus feinstem Cord.
Und sie ist alt, sehr alt.
Damals gefiel sie mir unendlich gut, heute nicht mehr allzu sehr.
Ich hätte gerne eine Neuere.
Eine Moderne!

Mit weniger Wasserrändern und dunklen Jeans-und Schmodder-Verfärbungen.
Weniger verranzt und abgesessen.
Ohne Platt-gedrückte Kissenfüllungen und vielen, vielen Jahren auf dem Buckel!

Eine Couch voller Erinnerungen

Doch es ist auch die Couch, die Erinnerungen schuf.

Erinnerungen, welche an ihr haften und selbst mit jedem einzelne Waschgang nicht ablösbar scheinen.

Es ist die Couch, welche wir als junges Paar damals in der Altbauwohnung aufgeregt bestellten – und auch die Couch, auf welcher ich das erste Mal im Leben kleinste Fäustchen und Füsschen unterhalb der eigenen Bauchdecke rollen sehen durfte!

Es ist die Couch, auf welcher ich mit Wehen ausharrte und auf den geeigneten Zeitpunkt für die Krankenhaus-Fahrt wartete – und die Couch, welche ich umzingelte, als sitzen und liegen nunmehr nicht mehr möglich war!

Und es ist die Couch, auf welcher ich viele, viele Stunden stillend verbrachte und winzige, wohl-duftende Körper auf dem Meinen liegen hatte!

Und jetzt gerade? Ist sie Krankenlager

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Wieder zu Hause & kurz vor der Apokalypse – Unser Wochenende in Bildern 11./12.01.

9+

Beim Blick in den Handy-Kalender muss ich schlucken.
Am Sonntag ist bereits wieder Torwart-Training für den Sohn.
Montag stehen gleich zwei Arzt-Termine an, darunter meine Krebsvorsorge beim Gynäkologen.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass Montag eben der allererste Tag nach den Ferien ist, rümpfe ich ob der Erkenntnis nicht allzu begeistert die Nase.
Wie konnte ich eigentlich auf die bekloppte Idee kommen, Arzt-Termine auf den ersten Tag nach den Ferien zu legen?
(Weil’s nicht anders ging 😉 )

Ich rechne mit brechend vollen Wartezimmern und quälend langer Wartezeit. 
Doch es geht ohnehin Schlag auf Schlag weiter:
Dienstag folgen Tanzen und Fussball-Training (von den ganzen anderen Taxi-Fahrten einmal ganz abgesehen),
Donnerstag meine ganz eigene AG in der Schule, welche es ebenfalls noch vorzubereiten gilt, und der Freitag ist komplett geblockt – ein spannendes Projekt steht an!

Mehrere E-Mails werden von mir seit Tagen auf „zurückstellen“ geschoben – ich hätte diese Funktion besser niemals entdecken sollen! 😉
Und langweilige Papiersachen, welche in den Ferien erfolgreich verdrängt wurden, müssten ebenfalls in der kommenden Woche erledigt werden.

Und allein dieser flüchtige Blick lässt schon vermuten, was da auf uns zukommt.
Und zumindest bei einigen Familienmitgliedern am späten Sonntag-Abend Tränchen in die Augen treiben wird.

Und auch dass die drohende Apokalypse wohl kaum aufzuhalten ist.

Wie immer am Ende der Ferien.

Wir sind wieder zu Hause!

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Glitzer auf Scheiße & Dublin in Gefahr! Unser Wochenende in Bildern 04./05.01.

6+

Samstag

Wir leben derzeit in einer anderen Zeitzone.
Eine bar jeglicher Vernunft und fern sonst üblicher Normen.
Es ist unsere ganz eigene Familien-Zeitzone, welche sich klammheimlich und hinterlistig irgendwann in den Tagen zwischen Weihnachten und dem noch jungfräulichen Neuen Jahr eingeschlichen hat.

Eine „Man-darf-es-echt-keinem-erzählen-Zeitzone“!
Verharmlost könne man hier nun schlichtweg vom „Ferien-Modus“ sprechen, doch befürchte ich, haben wir auch jenen zeitlich angemessenen Rahmen mit lautem Schnarcher mehr als gesprengt!

Hilfe! Der Paket-Bote klingelt!

Und eine solch verquere Familien-Zeitzone kann Frau durchaus in Schwulitäten bringen!
Erwartet sie ein ober-wichtiges Paket beispielsweise. mehr „Glitzer auf Scheiße & Dublin in Gefahr! Unser Wochenende in Bildern 04./05.01.“

Endlich Ruhe, Eierlikör und Kerzenschein – unser Wochenende in Bildern 21./22.12.

11+

Samstag-Morgen, 9 Uhr

„Du sollst aufstehähn“

Aus weiter Ferne höre ich eine Stimme rufen.
Noch kann ich weder die Worte ganz ordnen, oder gar das Wesen hinter jenem lärmenden Störfaktor identifizieren.
Doch es hört einfach nicht auf!

„Los, Du faule Socke! Stäh jetzt mah‘ ääändlich auf!“

Als ich versuche, die schweren Lider einen klitzekleinen Spalt zu öffnen, schrecke ich in die weichen Kissen zurück.
Das Etwas kniet direkt, zotteligen Haares auf mir.
Und petzt nun in die meine Nase!

„Du bist ein Faultier! Steh‘ auf Du faule Socke und mach mir eine Vanilläääh-Milch!“

Das befremdliche Wesen will einfach keine Ruhe geben. Im Gegenteil, es setzt noch einen drauf!

„Immer schläfst Du so lange!“

Zur Erinnerung, es ist Samstag! mehr „Endlich Ruhe, Eierlikör und Kerzenschein – unser Wochenende in Bildern 21./22.12.“

Von Halbkranken, Nussknackern & neuen Mitbewohnern – unser Wochenende in Bildern 14./15.12.

8+

Freitag-Nachmittag ist etwas nicht normal.
Das Pubertier, sonst wahlweise mit Stöpseln im Ohr und Handy-Display vorm Visier durch’s Haus schleichend, verhält sich eigenartig.
Weder die Kühlschrank-Türe öffnet sich ob vergeblichen Suchaktionen nach Schokolade (ich hab noch keinen Nachschub eingekauft 😉 ), noch stapft der Junge im Hoodie wortlos die Treppe hoch, um die Tür zur Höhle mit schwungvollem Knall zu schließen.
Nein, macht er heute alles nicht.

Stattdessen legt sich mein Kind auf die Wohnzimmer-Couch.
Und ist plötzlich wieder ganz klein.
Liegt mit glühenden Wangen und geschlossenen Augen da – und schlummert.
Und ich lasse ihn.

Es hat sich bei uns eingebürgert, dass kranke Kinder auf der Couch im Wohnzimmer schlafen.
Denn alleine sein, möchten sie alle nicht in diesem Zustand.
Und das finde ich völlig in Ordnung, kann mir gerade gar nicht mehr vorstellen, wie es mir selbst als Kind gelang, Stunden fiebernd und alleine im Bett des Kinderzimmers zu verbringen.

Erstaunlicherweise zeigt uns der Körper ja immer selbst, was gerade angebracht ist.
Ob Kleinkind, Grundschulkind, Pubertier – oder eben bereits erwachsen.
Stimmt etwas nicht legen wir uns hin, ruhen und schlafen.

So wie auch ich wenige Stunden später. mehr „Von Halbkranken, Nussknackern & neuen Mitbewohnern – unser Wochenende in Bildern 14./15.12.“

Den Gefühlen zum Trotz – Unser Advents-Wochenende in Bildern 07./08.12.

15+

Erkenntnisse. Es sind Erkenntnisse und Momente, die dieses Dezember-Wochenende in Bildern für mich selbst prägen.
Und dadurch genauso wertvoll machen, wie eigentlich jeder Tag, an dem wir gesund, zusammen und am Leben sind.

Und wenngleich das nun äußerst schwulstig und noch immer getränkt von tiefsten Emotionen und Gefühlen scheint, so sind es doch Dinge, auf die wir uns dieser Tage – im Advent – besinnen sollten.

Mein Wochenende beginnt bereits mit dem Nikolaus-Nachmittag.
Mit der Erkenntnis, dass zum Einen der alte, dickbäuchige Sack schon wieder nicht an mich gedacht hat (ein bisschen Spaß muss trotz allem noch sein! 😉 ) und auch mit der, dass alle meine Kinder Eines noch sind:

Kinder!

Und so muss ich gerührt beobachten, wie selbst das Pubertier urplötzlich seine ganz eigene Höhle verlässt – und innerhalb eines kurzen Momentes das kleine Kind, welches da drinnen noch immer wohnt, zum Vorschein kommt.

Ich sehe, wie Kinderaugen glänzen und mein großer Junge begeistert das Nudelholz beim Plätzchen-Backen schwingt!
Denn da möchte auch er dabei sein und äußert ganz nebenbei und unauffällig, dass jetzt – genau jetzt – eine der schönsten Zeiten im Jahr sei!

Das ist wunderschön zu beobachten – und genau diese Zeit möchte ich meinen Kindern aus ganzem Herzen ermöglichen! mehr „Den Gefühlen zum Trotz – Unser Advents-Wochenende in Bildern 07./08.12.“

Das Leben fragt nicht nach dem Kalender-Datum – Unser Wochenende in Bildern 30.11./01.12.

14+

Samstag

Der Schock der vergangenen Woche sitzt noch sehr tief und somit beginnt ein nachdenkliches und ruhiges Wochenende in Bildern für mich.
Viel habe ich die letzten Tage nachgedacht.
Über Vergangenes, eigene Kindheitserinnerungen und auch Zukünftiges.
Sinnierte darüber, wie sich Wege von Menschen im Laufe der Jahre durch die verschiedensten Gegebenheiten trennen, sei es durch Krankheit oder viele, viele Babyjahre.
Und wie man dennoch wieder zueinander finden kann.

Erneut versuche ich in kleinen Alltagsdingen das große Glück zu finden.
Und es gelingt!
Denn schließlich geht unser Alltag weiter, er muss und soll dies sogar tun!

Hin und wieder scheint sogar fast alles normal, als wäre nie etwas gewesen.
Dann lache ich und albere mit den Kindern um die Wette.
Dann klatsche ich vor Begeisterung in die Hände (ich mach‘ das wirklich andauernd, deshalb muss ich es hier immer wieder genau so schreiben 😉 ) und strecke demonstrativ die Zunge heraus.

Bis zu den Momenten. mehr „Das Leben fragt nicht nach dem Kalender-Datum – Unser Wochenende in Bildern 30.11./01.12.“

Zu Fünft am Besten – Unser Wochenende in Bildern 23./24.11.19

12+

Familie. Eigentlich wirklich das Einzige, was zählt.
Das habe ich hier schon so oft geschrieben – und muss es immer wieder feststellen.
Ich muss es mir selbst immer wieder vor Augen halten.
Es geht gar nicht darum, was Andere von uns denken.

Außenstehende, wertende Blicke, Menschen, die ignorieren –  oder gar mich betreffende Vorverurteilungen – all‘ das sollte und dürfte mich eigentlich niemals verunsichern! (Tut es aber dennoch 😉 ) 
Wichtig, sind die Menschen direkt um mich herum.
Die Familie, für die ich mich entschieden habe und die kleinen – und zum Teil auch schon größeren Menschen – die mich bedingungslos lieben.
Solange ich das WLAN angeschaltet lasse und zeitig weiße Sportsocken und Hoodies wasche, versteht sich! 😉

Ich habe die letzten Wochen ein wenig Abstand zur virtuellen Welt genommen.
Das mag hier auf dem Blog nicht sonderlich aufgefallen sein, denn schließlich geht es hier ja weiterhin um eine Herzensangelegenheit meinerseits.
Nämlich einzig und allein um das Schreiben!
Aber die anderen Kanäle?
Ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen, diese zu füttern und zu pflegen, zu kommentieren und mit lustigen Bildchen und Sprüchen aus unserem Leben zu bestücken.
Weil es mich teilweise langweilte und sich mir hin und wieder der Sinn nicht so richtig erschließen mag.
Weil ich dazu einfach auch keine Zeit habe.
Weil ich nun sehr lange – 24/7 – mit den Kindern alleine war.

Wir sind wieder vereint!

Wir funktionieren so besser. Als Gesamtes. Zu Fünft!
Als Familie mit Mama UND Papa.
Das muss ich dieser Tage immer wieder zugeben und feststellen. mehr „Zu Fünft am Besten – Unser Wochenende in Bildern 23./24.11.19“