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Bis hierhin und nicht weiter! Höchstens in Laufschuhen ;) #gedankenschleifenlösen #gedankenlenken #unserwib 22./23.06.

Sonntag. Die Sonne brennt, dabei hatte ich noch auf vereinzelte Wolken gehofft.

Und vorübergehend muss ich mich zu jedem weiteren flotten Schritt überreden und überlisten.

Schweiß tropft mir ins Auge, mein Mund ist trocken – ich habe zu wenig am Morgen getrunken, stelle ich fest.

Nun gilt es, mir meine Kräfte einzuteilen, in kleinen Schritten nach vorne zu sehen – und an mich selbst zu glauben!

Darauf zu vertrauen, dass alles gut wird.

Denn ich habe es letzten Endes in der Hand!

Ich kann meinen Körper lenken und darf Grenzen spüren!
(Das klingt fies, ist aber gleichermaßen ein Geschenk und eine tolle, lebendige und befreiende Erfahrung!)

Ich darf mich selbst fordern – auch wenn’s brennt und hin und wieder weh tut.

Denn auch wenn mir dieser Lauf heute am Sonntag-Vormittag ein klein wenig schwer fällt, so wird gleichermaßen mein ganz eigenes (Gedanken-) Leben mit jedem weiteren Schritt ein Stückchen leichter! 🙂

Und ich fühle mich frei!

Frei von mir selbst –  von den eigenen Gedanken.

Ja, manchmal ist es von Nöten, die Schleifen der Laufschuhe zu schnüren, damit sich andere endlich, endlich lösen können – und ich hinter mir lassen kann.

Nur leider dauert es bis zum (Alle erlösenden 😉 ) gedanklichen Haken meist länger, als ich es mir wünschen würde!

Und das tut mir auch so sehr für mich selbst leid. Und für mein Umfeld eben auch.

Meistens handelt es sich dabei nämlich sogar um Gedanken um Dinge, die ich gar nicht ändern oder beeinflussen kann!

Und somit ist es Zeitvergeudung – und jene Grübeleien führen zu rein gar nichts!
(Erkläre das mal bitte jemand meinem Hirn!)

Sie sorgen nur für den Kloß im Hals und das flaue, traurige Gefühl im Magen.

So müsste es aber nicht sein!!!

Und während vor mir der Asphalt in der Sonne flimmert muss ich anfangen, milde und versöhnend zu lächeln.

Nicht nur ob der Glückshormone, die – endlich warmgelaufen – meinen heute so widerspenstigen Körper fluten, sondern auch ob einer Erkenntnis.

ICH habe es teils selbst in der Hand, ob mein (Gedanken-) Leben ein Schönes ist!

Diese Erkenntnis ist mir nicht fremd – und dennoch muss ich sie mir so oft erst wieder mühsam erkämpfen.

Weil Menschen nun einmal nicht auf Knopfdruck funktionieren.
(Auch andere nicht und dies muss ich mir auch immer wieder in Erinnerung rufen!) 

Und hin und wieder funken eben auch Hormone, Schlafmangel oder sonstige chemische Vorgänge im Körper dazwischen – und lassen ein mühsam aufgebautes Selbstwertgefühl auf dünnen und wackeligen Beinen schwanken. 

Was Menschen (über mich) denken

Ich kann nicht (immer) lenken was Andere von mir denken – wohl aber kann ich meine eigene Denkweise leiten und steuern! 

Ich kann mich entschuldigen, sollte etwas schief gelaufen sein und ich etwas falsch gemacht haben und nach eigenen Werten leben.

So, dass ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann und niemand zu Schaden kommt oder verletzt wird. 

Ich kann mögen und lieben und wertschätzen und ins Herz schließen.

Ich kann und ich darf Menschen gern haben und in liebevollen Gedanken in mir tragen, sie dürfen unter die Haut gehen!

Aber ich habe nicht das Recht gepachtet, dies in gleicher Weise genau so zurück zu bekommen.
Das hat niemand.

Und das muss manchmal reichen.

Wohl aber kann ich meine Gefühle, so verquer sie auch manchmal sind, annehmen und ihnen Raum geben.

Ich kann sie liebevoll in den Arm nehmen – und auch wieder loslassen. 

Es gibt Dinge im Leben, an denen kann ich rein gar nichts ändern.

Und dann gilt es, Frieden damit zu schließen – und den Blick auf die schönen Blümchen am Wegesrand zu richten.

Auf das, was da ist und was gut ist!

Ich kann dankbar sein für das was ist! Für ALLES was noch da ist!

Und das ist im Grunde ganz schön viel!

Und hin und wieder braucht es auch einfach ein bisschen Geduld und Akzeptanz, versöhnende Gedanken – bevor es im ganz eigenen Leben wieder weiter gehen kann.

Ich kann Geschehenes nicht rückgängig machen und letzten Endes raube ich mich selbst um so viel wertvolle Lebenszeit hänge ich mal wieder fest.

In jener Spirale an unnützen (!) Gedanken, die droht, sich immer tiefer in Mark und Hirn zu schrauben.

Solange, bis ich RAFFE, dass hier gerade wieder etwas fehl gezündet ist – und ich über Situationen nachdenke, die ich einfach nicht in der Hand habe und ändern kann.

Genauso wenig wie ich das Wesen anderer Menschen ändern kann.

Manche Menschen gilt es lieb zu haben und anzunehmen, ganz genau so wie sie sind!

Und es ist ok!

Ich bin ok!

Das einmal erkannt, gilt es wieder den Blick nach vorn zu richten – und an den ganzen alten Gedankenscheiß einen dicken, fetten Haken zu setzen.

Nicht viele Bilder – aber umso mehr Familie!

Viele Bilder vom Wochenende habe ich nicht – wir waren ein wenig in Sorge um ein krankes Kind, dem es aber heute bereits viel besser geht!

Und irgendwie hat auch an diesem Wochenende das Familienleben abermals so viel gefordert, dass ich noch nicht einmal die Füße hochlegen und endlich, endlich ein vor Monaten angefangenes Buch weiterlesen konnte!

Heute Abend bereits wird der Gatte zur nächsten Dienstreise aufbrechen, zwei Teenager möchten zum Public Viewing gebracht werden.

Und mein jüngstes Kind fiebert (zum Glück nicht mehr in Echt 😉 ) darauf hin, mit mir zusammen das Fußballspiel auf der Couch zu gucken!

Und sofern nichts dazwischen funkt, komme ich dieser Bitte von Herzen gerne nach!

Denn im übrigen sind auch die eigenen Kinder hervorragende Retter aus der Gedankenmühle!!!

Man muss es nur zulassen und hinsehen! 🙂 

Samstag

Sonntag

Kommt gut in die neue Woche!

(wie immer – mehr #wibs gibt’s bei grossekoepfe)

Eure 

Alex

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