Wenn’s mal wieder scheiße läuft…

In mir brennt ein Feuer. Nein, es ist ein Sonnensturm. Ich koche und glühe. Tausend Nadelstiche foltern und quälen mich, lassen es fast unerträglich erscheinen. Dieses Gefühl. Dieses Gefühl kurz vor der Explosion, vorm Super-Gau, dieser Moment, in dem die Nerven nicht dünner sein könnten, ganz knapp vorm Zerreißen. Dieses lähmende Gefühl des Nicht-mehr-Aushaltens. Ich möchte mir Augen und Ohren zu halten und einfach fort sein. An einem anderen Ort. Gerade in diesem Moment.
Doch muss ich genau jetzt präsent und stark bleiben! Und vor allem ruhig. 

Es ist einer dieser Abende, an dem mich meine eigenen Kinder in den Wahnsinn treiben! Weiterlesen Wenn’s mal wieder scheiße läuft…

Null Bock auf Hype: Kindergeburtstag mit Elf

„Mama? Können wir nicht einfach bowlen gehen?“

Und nun muss ich schlucken.
War ich noch vor wenigen Tagen zutiefst gerührt, dass mein größtes Kind noch immer die alte Tradition zum anstehenden Geburtstag einfordert, hat er sich nun doch anders entschieden. Und plötzlich holt mich die Zukunft schneller ein, als erwartet.
Ein Jahr hatte ich uns noch gegeben. Ein Jahr, bis mein „Baby“ endgültig vor sich hin pubertiert und der letzte kindlich-unbeschwerte Zauber verflogen ist.

Denn das waren die Kindergeburtstage bisher immer gewesen. Fast ein kleines bisschen verzaubert. Weiterlesen Null Bock auf Hype: Kindergeburtstag mit Elf

Bloggen – Fluch vs Segen: Gedanken zum ersten Geburtstag

Das Bloggen hilft mir Liebe und Schmerz auszudrücken und die Seele zu heilen.

Zwar möchte ich diese Wirkung noch immer demnächst mit einem Tattoo umsetzen (kein Scherz!), doch um mal schnell die Seele zu erleichtern, Narben zumindest kurzzeitig unterm bunten Kinder-Pflaster zu verstecken oder auch bewusst daran zu kratzen , dabei hilft das Schreiben. Immer und immer wieder.

Es ist wie das Gespräch mit der besten Freundin. Das alles erleichternde Telefonat. Weiterlesen Bloggen – Fluch vs Segen: Gedanken zum ersten Geburtstag

A Mom’s Nightmare: Selbstfindung #21

Kennt Ihr diese Art Träume, die Euch mit Herz-Rasen, unendlich dickem Kloß im Hals und schweißgebadet aufwachen lassen? Um Euch im Anschluss verwirrt, entsetzt, nahezu hilflos und insbesondere unfähig erneut in den Schlaf zu finden zurückzulassen? Weil dieser eine Traum Dir bewusst macht, was wirklich zählt im Leben?
Weil dieser Traum im wahrsten Sinne des Wortes ein klitzekleiner Weckruf war, der Dir vor Augen führen möchte wer Du aus tiefstem Herzen bist!

Ich bin eine Mutter!
Eine Mama, die ihre Kinder so sehr liebt, dass es manchmal weh tut! Die ihre Kinder mehr als alles Andere auf der Welt liebt und es vermutlich sich niemals selbst verzeihen und verkraften könnte, sollte jenen etwas zustoßen!

So wie in meinem Traum. Weiterlesen A Mom’s Nightmare: Selbstfindung #21

Die Sache mit der Konsequenz

Sie bekommt immer diese Hektik-Flecken wenn sie sich furchtbar aufregt. Wie ein Streuselkuchen sieht sie aus, auf der Stirn. Und sitzt nun völlig aufgelöst und schluchzend hinten im Auto. Ja, gerade jetzt hat sie allen Grund sich aufzuregen. Doch ich nicht weniger. Ich bin gerade die furchtbarste und gemeinste Mutter auf Erden. Aus ihrer Sicht und aus der Sicht so manch Anderer womöglich auch.

Und diese Gewissheit bringt mich kurze Zeit später dazu, heulend auf der Treppe nieder zu sacken. Jetzt, wo sie es nicht sieht. Weil sie gerade mit irgendetwas Anderem beschäftigt ist. Denn sie hat sich mittlerweile längst wieder beruhigt. Nicht aber ich. Weiterlesen Die Sache mit der Konsequenz

„Call me lazy“ Mommy-Wars

Gestatten:
Ich bin die Frau, die nicht arbeiten geht und kein Geld verdient. Die „frustrierte Hausfrau“. Ja, auch so wurde ich schon einmal genannt! Die „Faule“ von Nebenan, die eine Putzfrau (die gar keine ist!) zum Fenster-Putzen und Rasen-Mähen bestellt. Damit sie weiter gemütlich auf der Couch Latte schlürfen kann und blödsinnige Texte über ihr intimstes Privatleben im Internet verbreiten kann. Denn was früher der Wirt, ist heute der Blogger! Wer nix wird, wird Wirt – und die gelangweilte unterforderte Hausfrau und Dreifachmutter nennt sich heute eben Bloggerin!

Und ich hasse den Begriff Hausfrau! Der existiert nicht, wie ich bereits schon mehrfach erwähnt habe!

Nun, heute möchte ich an meinem ganz persönlichen Beispiel einmal erklären warum. Weiterlesen „Call me lazy“ Mommy-Wars

„Versklavt“

Vor vielen Jahren las ich einmal etwas sehr Merkwürdiges in einer großen Mütter-Zeitschrift. Denn damals, ich glaube es war in der Anfangszeit mit dem ersten Baby, hatte ich noch die Zeit all die schönen und vielen Zeitschriften und Ratgeber für junge Mütter zu lesen. Heute sind zwar noch zwei davon abonniert, zieren aber höchstens die Ablagefläche unter dem Wohnzimmer-Glastisch. In der Hand hatte ich seit Monaten leider keine mehr davon! Bin ja schließlich zu sehr damit beschäftigt, meinen eigenen Senf unter die Leute zu bringen 😉

Doch was las ich denn nun genau? Im Detail weiß  ich das gar nicht mehr. Zu irgendeinem Zweck wurden Mütter mit Altersangabe und Anzahl der Kinder vorgestellt und eben noch mit deren Berufsbezeichnung. Und unter einer Dreifach-Mutter stand (sicherlich mit einem Augenzwinkern gemeint) das Wort „Versklavt“. Weiterlesen „Versklavt“

Mutti goes Lasertag: Mama-Sohn-Zeit

Hier stehe ich also, mitten im Halbdunkeln. Meine Haare kleben im Nacken und kleinste Schweiß-Perlchen kullern mir die Stirn herunter. Doch ich muss mich konzentrieren. Darf nicht entdeckt werden und die Tatsache, dass ich unter der Weste echt ordentlich schwitze, ignorieren. Oder ist’s die Aufregung? Das Adrenalin? Das viele Rennen? Und ich flitze echt übertrieben viel!

Später, im zweiten Durchgang arbeite ich an meiner Technik und Strategie, teile mir die „Kräfte“ besser ein. Doch gerade im Moment weiß ich’s einfach noch nicht besser! Aber ich weiß, dass ich wider Erwarten ’nen „Mords“-Spaß habe. So makaber das nun klingen mag, handelt es sich doch hier nicht wirklich um die vorbildlichste und pädagogisch sinnvollste Freizeitbeschäftigung für junge Heranwachsende. Weiterlesen Mutti goes Lasertag: Mama-Sohn-Zeit

Being (not) a Soccer-Mom

Da sitze ich nun. Irgendwo mitten im saftig-grünen Hessen. Irgendwo auf dem Dorf, zwanzig Auto-Minuten von zu Hause entfernt. Noch scheint mir die Sonne auf’s heute besonders müde Gesicht und ich habe gerade nix Besseres zu tun, als diese Zeilen hier zu schreiben. Und meine zwei Räubertöchter, die „Rotzgören“, „Wald- und Wiesen-Mädchen“, die beide so not Prinzessinnen sind, zu beobachten. Und selbstverständlich beide davon abzuhalten sich zu treten, hauen oder im worst case gegenseitig mit Schlamm einzuseifen. Offensichtlich hatte es hier nämlich zuvor geregnet.

Ein paar Kilometer entfernt wütet noch -oder möglicherweise schon- ein tosender Sturm mit starkem Regen, hab‘ ich mir berichten lassen. Und es bleibt somit zu hoffen, dass aus der frischen Brise, welche mir gerade penetrant gegen den rausblitzenden Rücken (T-Shirt is‘ mal wieder zu kurz) und um die Ohren pustet, nicht noch mehr wird.

Mit den anderen Fussball-Muttis unterhalten? Heute Fehlanzeige!
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„Wenn’s Dir nicht gefällt: Mach neu!“ -Post-Schwangerschafts-Reparaturen

Meine letzte Schwangerschaft war die Leichteste von allen!
Zumindest fühlte es sich so an. Im Hochsommer, unter anderen Umständen, fühlte ich mich plötzlich lebendig und leicht wie nie zuvor. Voller Energie, sorglos und beschwingt. War ja auch die dritte Schwangerschaft. Ich wusste also schon ein klein wenig, was da auf mich zukommen würde. Ein weiterer nicht unwichtiger Aspekt war, dass mich meine zwei anderen Kinder dermaßen auf Trapp hielten, dass ich teilweise sogar vergaß, überhaupt schwanger zu sein, inklusive dem ein oder anderen Vorsorge-Termin. An den man mich telefonisch erinnern musste! Standen die beim ersten Baby noch dick und fett im Terminkalender, waren sie mir schlichtweg -als weniger wichtig eingestuft- entfallen!

Auch nahm ich bei meiner Kleinsten gerade einmal neun Kilo zu, welche eine Woche nach der Geburt schon wieder verschwunden waren. Nicht schlecht, war es doch beim Sohn das Doppelte, oder? Doch soll dies hier nun kein Angeber-Artikel werden.
Nein, das wird es jetzt ganz und gar nicht! Denn auch wenn ich von der Silhouette her schlank sein mag, so setzte mir diese Schwangerschaft, so schön sie auch war, körperlich eben doch zu.

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