Unruhe in der Nachmittags-Betreuung & nasses Gras: Wenn Termine Bauchweh bereiten

11+

Donnerstag.

„Ich habe heute zwei „Keine-Lust-Termine““

höre ich mich am frühen Morgen dem Gatten mitteilen.
Und während ich das sage, erschrecke ich mich ob dieser Aussage über mich selbst.
Das sollte ich jetzt wirklich nicht so sagen!
Doch genau in dem Moment – noch Kaffee-nüchtern – fühlt es sich leider genau so an.
(Ist in diesem Zustand nicht grundsätzlich die ganze Welt doof? 😉 )
Nein!
Ich sollte das wirklich nicht äußern, zumal ich mir einen der beiden Termine sogar frei ausgesucht habe!

Aktuell allerdings bereitet mir der „Termin“ regelmäßig leichte Bauchschmerzen und das macht mich sehr traurig.
Gleichermaßen bin ich jedoch zuversichtlich, auch diese Problemchen in den Griff zu bekommen und an kritischen Punkten arbeiten zu können.
Noch aber bin ich einfach nicht so weit.

Worum es genau geht? mehr „Unruhe in der Nachmittags-Betreuung & nasses Gras: Wenn Termine Bauchweh bereiten“

Flunker-Queen – was sie sagt – und was sie wirklich meint

10+

Ich habe kürzlich in einem Blog-Beitrag darüber geschrieben, wie Scheiße das Lügen und Flunkern ist – und dass wir es doch viel öfter mal mit der Wahrheit versuchen sollten.
Das finde ich auch immer noch, gerade geht es darum, gegenüber den Kindern als Vorbild zu fungieren!
Dann ist es unsere verflixte Pflicht und Aufgabe!

Was ich dabei aber vergaß ist, wie oft ich selbst eigentlich im Alltag flunkere.
Und sei es nur ein klitzekleines bisschen.
Auch – oder vor allem – den Kindern gegenüber.

Zumindest realisiere ich, dass ich des Öfteren Dinge sage und Aussagen treffe, die ich gar nicht so meine.
Und vielleicht wäre gerade im Zusammenspiel zwischen Mann und Frau ab und an ein übersetzendes Wörterbuch (ich weiß, das hat schon mal jemand vor langer, langer Zeit versucht) von Nutzen.
Vielleicht aber auch gerade besser nicht! 😉

Ich jedenfalls sage ziemlich viele Dinge, die ich innerlich ganz anders meine.
Und gewiss fallen mir nach diesem Blog-Beitrag noch eine ganze Menge weiterer Beispiele ein.
Ein paar habe ich aber dennoch für Euch, mich selbst und mein Umfeld (und meinen Mann! 😉 ) zusammentragen können.
Viel Spaß! 🙂

Was ich sage:

„Oh komisch – ich muss ja schon wieder auf’s Klo“
(gerichtet an’s Kind)
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Daheim, Daheim: hyggelige Hyggeligkeit

14+

Wir sind wieder zu Hause und es stellt sich die Frage, was bei uns noch so laufen wird.
In den Herbstferien.
Und guten Gewissens und aus vollster Überzeugung kann ich nun an dieser Stelle behaupten:
Nicht mehr viel!
(Fragt mich das gerne übermorgen nochmal!
Dann, wenn ich mir verzweifelt und genervt die Haare raufe, erdrückt von den eigenen vier Wänden – und betäubt durch Ohren-tötendes Kindergeschrei und Gewusel)

Aber aktuell habe ich nichts Großes mit den Kindern weiter vor.
Der Gatte ist auf Dienstreise.
Und wir? Verweilen zu Hause.

Denn wenn Fünf eine Reise tun, und sei sie noch so kurz, dann wird es unweigerlich immer eines:
Teuer! mehr „Daheim, Daheim: hyggelige Hyggeligkeit“

Und eitel stirbt das Muttertier

13+

Und ich soll meine wunderschöne Frau grüßen….“

Ungläubig und entgeistert blicke ich den Gatten an.
Fast schon darum bemüht, nicht das soeben in den Mund geschobene Stückchen Käse ob der Entrüstung und des puren Entsetzens wieder zu verlieren.
Der verarscht mich hier jetzt!!!

Ja, ich komme nicht umhin, Derartiges zu denken.
Würde ich es nicht besser wissen – und die Frau, von dieser jener Gruß stammt, selbst kennen.

Doch kommt diese Aussage in einer Zeit, in der ich unentwegt dagegen steuern muss.
Gegen innere Unsicherheiten und gegen das Gefühl, mich und das eigene Selbstwertgefühl nur noch gerade so greifen zu können.
Mit den in die Jahre gekommenen Fingern und dem abgesplitterten Nagellack versteht sich! 😉

Wieso sagt sie so etwas?
Und vor allem, wieso kann ich das eigentlich nicht glauben? mehr „Und eitel stirbt das Muttertier“

Von Berufs wegen Mutter

22+

Ich habe mich verloren in letzter Zeit.
Erneut.
So glücklich ich das vergangene Wochenende auch war, so sehr ich die letzten warmen Spät-Sommertage genießen konnte und ich meine eigene Familie aus tiefstem Herzen liebe – fühle ich mich dieser Tage dennoch nicht vollständig.

Abermals fühle ich mich rastlos auf der Suche.
Nach Lösungen, Mitteln und neuen Wegen.
Neue Herzens-Wünsche keimen in mir auf, welche ich allein aus rationalen Gründen verdrängen und für immer verbannen sollte.
Zweifel tun sich auf und mein seit jeher wackeliges Gerüst des Selbstwertgefühls schwankt kläglich in den ersten Herbststürmen hin und her.

Noch versuche ich die Balance zu halten, fange Karten eines instabilen Kartenhäuschens wieder auf – und kitte zerbrochene Träume.
Noch versuche ich mit aufrechtem Gang und geraden Schultern meinen ganz eigenen Rucksack zu tragen und immer stoisch nach vorne zu schauen.
Und stolpere mindestens einmal im Monat über garstige Wurzeln, werde von mir selbst ausgebremst – und muss mit Tränchen in den Augen auf dem alten Baumstumpf Rast machen.
(Sorry! Not Sorry- steh‘ irgendwie auf diese Waldweg-Metaphern! 😉 ).

Wer bin ich und was will ich? mehr „Von Berufs wegen Mutter“

Wie ist das eigentlich so in der Kinderklinik?

15+

...gar nicht mal so schlecht.
Es gibt Orte, die würden nicht gleich auf Anhieb den Eindruck erwecken, jemals vermisst zu werden, sind die Kinder erst einmal groß geworden.
Doch für mich gehört die Kinderklinik dazu (und jetzt nennt mich gerne bekloppt!).

Denn was ich in meinem Wochenende in Bildern nicht berichtete:
Es war bereits mein achter (?) Aufenthalt in der Kinderklinik der Heimatstadt!

Ja, wir suchten keinen allzu fremden Ort auf, die mittlere Tochter und ich, am vergangenen Samstag.
Und möglicherweise war dies ebenfalls einer der vielen Gründe, die mich dazu bewegten einzuwilligen – und auf Empfehlung der netten Ärztin die Nacht dort zu verbringen.

Ich wusste genau, was mich erwarten würde, was zu tun oder gegebenenfalls zu lassen wäre.
Ich besuchte einen vertrauten Ort, an dem ich bereits mehrere Nächte schlief – oder eben auch durchwachte.
Eine Zeit lang fühlte ich mich als Dauergast, hätte mich gern mit jeder Schwester auf Station angefreundet und die schicken Badeschlappen gleich da gelassen.

Und jetzt – mit einem bisschen Abstand – jetzt nach all‘ den blöden Tagen der vergangenen zwei Wochen –  jetzt wo alle drei Kinder wieder fit, gesund in Schule und Kita sind, jetzt möchte ich bei einem Gläschen Wein einmal meine Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema Kinderklinik sammeln. mehr „Wie ist das eigentlich so in der Kinderklinik?“

Wenn das Kind krank ist – wie geht’s dann der Mama?

20+

Samstag Mittag.
Es geht ihr noch immer nicht gut und das beunruhigt mich sehr.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht und Tränen in den Augen klagt die mittlere Tochter über starke Kopfschmerzen und ich spüre regelrecht ihre Verzweiflung.
Blicke in hilflose Augen, die gestern noch strahlten ob der Vermutung endlich auf dem Weg der Genesung zu sein.

Raus wolle sie kurz, mal frische Luft schnappen, so hatte sie mir am gestrigen Tag verkündet.
Und da mein Kind endlich auch meiner Einschätzung nach auf dem Weg der Besserung schien, ließ ich sie ziehen.
In den eigenen Garten zum gemächlichen Umherstreifen wie ich annahm.

Gefunden hatte ich meine Tochter dann zu Einbruch der Dunkelheit in Nachbars-Garten.
Beim ausgelassenen Schaukeln versteht sich.

Und ich war zornig! mehr „Wenn das Kind krank ist – wie geht’s dann der Mama?“

Die Welt steht Kopf – und dreht sich heute ohne uns weiter

17+

Es ist das erste Mal seit Sonntag.
Das erste Mal seit Sonntag finde ich die Gelegenheit, den Laptop aufzuklappen und zu versuchen, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Wohin dieser Text führt?
Ich weiß es auch noch gar nicht.

Vielmehr jedoch weiß ich, dass es ein unheilbares Wirrwarr an Gefühlen und Gedanken war, welches mich daran hinderte, einen neuen Beitrag zu verfassen.
Die vergangenen Tage stand die Welt mal wieder ein klitzekleines bisschen Kopf.
So sehr, dass ich beschäftigt und besorgt von einem Ort zum Anderen eilen musste – und an gelöstes Durchatmen nicht zu denken war.

Und heute?
Heute sperre ich sie ein bisschen aus, die Welt da draußen.
Wir können nicht mehr und wollen heute auch mal nicht mehr.
Bockig verschränken wir heute die Arme, ziehen die Bremse, kuscheln uns in die Kissen und lassen die Welt da draußen sich ohne uns weiter drehen.
Weil das auch mal sein muss und dann auch mal geht! Verflixt! 😉

Wenn das Kind krank ist

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Was Mütter so machen: Von allem ein bisschen

20+

Freitag-Nachmittag.
Lautstark ertönt Big Ben.
Und unverschämt grausam flutet unverzüglich garstiges Adrenalin den eigenen Körper – und lässt mich zusammenzucken. 

Orientierungslos blicke ich mich um, versuche Gedanken zu sortieren – und vor allem meinen ganz eigenen Aufenthaltsort klar zu machen.

Es dauert viele weitere Sekunden, bis ich raffe, dass der Big Ben unsere eigene Klingel-Anlage ist (jaaa, nach acht Jahren haben auch wir endlich eine Klingel – ich hasse den Ton schon jetzt!) und ich mich auf der heimischen Couch befinde.
Direkt neben der Kleinsten.

Der neueste Computer-animierte Kinderfilm dudelt im Hintergrund auf Netflix und Handy sowie Haarspange liegen neben mir auf dem Kissen.
Gleich neben diesem eigenartigen Sabber-Tropfen.
Ich muss wohl eingeschlafen sein.

Wie so oft bin ich Freitags-Nachmittags nahezu erschlagen, völlig erledigt von der vergangenen Woche.
Wenngleich es mir ebenso stets schwer fällt, überhaupt zusammenzufassen, was um alles in der Welt ich eigentlich alles in den letzten Tagen getrieben habe!?

Und wenn ich so versuche,  an die vergangene Woche zurück zu denken, fällt mir auf, dass ich vor allem Eines war: 

Von allem ein bisschen! mehr „Was Mütter so machen: Von allem ein bisschen“

Unser Mädels-Ausflug nach Berlin – wie es weiter ging

14+

Dienstag.
Am liebsten würde ich sie beide jetzt schon abholen.

Gleich und sofort.
Würde sie in den Arm nehmen, ganz dick knutschen und mich bei Beiden bedanken.
Für eine Zeit, die intensiver nicht hätte sein können.
Und auch kaum anstrengender. 😉

Wohl aber haben die letzten 48 Stunden geprägt, ein Bündnis geschaffen, Zusammenhalt sich weiter festigen lassen und ganz viele Erinnerungen gebildet!
Erinnerungen, von denen meine Töchter hoffentlich noch lange Zeit sprechen werden.

Und gerade jetzt am Dienstag Vormittag fällt mir die Umstellung besonders schwer.
Jetzt, wo ich ein paar kurze Stunden alleine im Haus bin. (und eigentlich dringendst mal durchwischen sollte! 😉 ) 
Der Gatte auf Dienstreise, der Sohn auf Klassenfahrt und die beiden Mädels wohlbehütet in Kita und Schule.
Genau jetzt vermisse ich sie schmerzlich!

Ja, wir hingen und „klebten“ regelrecht und buchstäblich aneinander, während dieser zwei Tage.
Weit mehr als wir es jemals zu Hause getan hätten.
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