Mutti goes Lasertag: Mama-Sohn-Zeit

Hier stehe ich also, mitten im Halbdunkeln. Meine Haare kleben im Nacken und kleinste Schweiß-Perlchen kullern mir die Stirn herunter. Doch ich muss mich konzentrieren. Darf nicht entdeckt werden und die Tatsache, dass ich unter der Weste echt ordentlich schwitze, ignorieren. Oder ist’s die Aufregung? Das Adrenalin? Das viele Rennen? Und ich flitze echt übertrieben viel!

Später, im zweiten Durchgang arbeite ich an meiner Technik und Strategie, teile mir die „Kräfte“ besser ein. Doch gerade im Moment weiß ich’s einfach noch nicht besser! Aber ich weiß, dass ich wider Erwarten ’nen „Mords“-Spaß habe. So makaber das nun klingen mag, handelt es sich doch hier nicht wirklich um die vorbildlichste und pädagogisch sinnvollste Freizeitbeschäftigung für junge Heranwachsende. Weiterlesen Mutti goes Lasertag: Mama-Sohn-Zeit

Being (not) a Soccer-Mom

Da sitze ich nun. Irgendwo mitten im saftig-grünen Hessen. Irgendwo auf dem Dorf, zwanzig Auto-Minuten von zu Hause entfernt. Noch scheint mir die Sonne auf’s heute besonders müde Gesicht und ich habe gerade nix Besseres zu tun, als diese Zeilen hier zu schreiben. Und meine zwei Räubertöchter, die „Rotzgören“, „Wald- und Wiesen-Mädchen“, die beide so not Prinzessinnen sind, zu beobachten. Und selbstverständlich beide davon abzuhalten sich zu treten, hauen oder im worst case gegenseitig mit Schlamm einzuseifen. Offensichtlich hatte es hier nämlich zuvor geregnet.

Ein paar Kilometer entfernt wütet noch -oder möglicherweise schon- ein tosender Sturm mit starkem Regen, hab‘ ich mir berichten lassen. Und es bleibt somit zu hoffen, dass aus der frischen Brise, welche mir gerade penetrant gegen den rausblitzenden Rücken (T-Shirt is‘ mal wieder zu kurz) und um die Ohren pustet, nicht noch mehr wird.

Mit den anderen Fussball-Muttis unterhalten? Heute Fehlanzeige!
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„Wenn’s Dir nicht gefällt: Mach neu!“ -Post-Schwangerschafts-Reparaturen

Meine letzte Schwangerschaft war die Leichteste von allen!
Zumindest fühlte es sich so an. Im Hochsommer, unter anderen Umständen, fühlte ich mich plötzlich lebendig und leicht wie nie zuvor. Voller Energie, sorglos und beschwingt. War ja auch die dritte Schwangerschaft. Ich wusste also schon ein klein wenig, was da auf mich zukommen würde. Ein weiterer nicht unwichtiger Aspekt war, dass mich meine zwei anderen Kinder dermaßen auf Trapp hielten, dass ich teilweise sogar vergaß, überhaupt schwanger zu sein, inklusive dem ein oder anderen Vorsorge-Termin. An den man mich telefonisch erinnern musste! Standen die beim ersten Baby noch dick und fett im Terminkalender, waren sie mir schlichtweg -als weniger wichtig eingestuft- entfallen!

Auch nahm ich bei meiner Kleinsten gerade einmal neun Kilo zu, welche eine Woche nach der Geburt schon wieder verschwunden waren. Nicht schlecht, war es doch beim Sohn das Doppelte, oder? Doch soll dies hier nun kein Angeber-Artikel werden.
Nein, das wird es jetzt ganz und gar nicht! Denn auch wenn ich von der Silhouette her schlank sein mag, so setzte mir diese Schwangerschaft, so schön sie auch war, körperlich eben doch zu.

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Denn ständig faselt das Muttertier: Bullshit-Ansagen

Heute war ich genervt! Aus den unterschiedlichsten Gründen, die jedoch alle irgendwie nicht wirklich etwas mit den eigenen Kindern zu tun hatten. Es waren vielmehr andere Dinge, die mir gehörig gegen den Strich gingen, das mütterliche Gemüt strapazierten und mich innerlich quälten. Dinge, die es noch immer zu erledigen gilt und zu eben jenen mir stets die Zeit fehlt. Welche wiederum unaufhaltsam wie der feine Bade-Sand des Nagers durch die Finger sickert.

Verpflichtungen zu denen ich nicht „Nein“ sagen konnte, dies aber so sehr müsste und wollte.
Dieses „monthly“ wiederkehrende Unwohlsein welches Frau Mutter griesgrämig vor sich hin muffeln läßt!

Der viel zu frühe Morgen und das in Rekord-Zeit verstrichene lange Wochenende…

All das führte zu einer Mama, die alles Andere als „amused“ war und mündete in einer Reihe an Aus- und Ansagen, die Mutter im Laufe eines nur einzigen Tages an ihre Brut richtete. Alles Bullshit-Ansagen! Weiterlesen Denn ständig faselt das Muttertier: Bullshit-Ansagen

(De)Eskalation am frühen Morgen: Mutti goes Konfliktmanagement

Ich bin keine perfekte Mutter. Manchmal gefühlt sogar meilenweit entfernt davon. Und ich mache Fehler, treffe falsche Entscheidungen und tue unangebrachte Dinge.
Ebenso wie mir aber auch Dinge gelingen und ich situativ und intuitiv alles richtig mache. Und manchmal sogar dies alles vereint an nur einem einzigen Morgen. Weiterlesen (De)Eskalation am frühen Morgen: Mutti goes Konfliktmanagement

Das kranke Kind Teil 2 (Wir sind die Coolsten wenn wir cruisen…)

„Mamaaa!?“
“Und weißt Du was ich jetzt geträumt habe?“

“Häh? Hmmm….“

Es ist 01.55 Uhr morgens und meine Kleinste hat sich dazu entschieden, mir stündliche Status-Meldungen bezüglich ihrer wilden, fiebernassen Träume mitzuteilen. Weiterlesen Das kranke Kind Teil 2 (Wir sind die Coolsten wenn wir cruisen…)

Pics of a Day: Das kranke Kind

Heute habe ich Zeit. Viel Zeit. Musste ich doch alle Termine des Tages canceln, um mein krankes Kind -das Kleinste- zu pflegen. Kennt Ihr das? Euer Kind betritt früh morgens das Bad und es ist sofort -innerhalb der ersten Minute- klar, dass an diesem Tag alles anders verlaufen wird. „Mama meine Knie wackeln so und mir is‘ gar nicht gut“  Yup! Alles klar!
Was es wird? Nun, das ist aktuell noch unbekannt. Sie fiebert recht hoch und klagt über Bauchschmerzen. Ohne sich jedoch bislang einmal, in welcher Form auch immer, erleichtert zu haben. Weiterlesen Pics of a Day: Das kranke Kind

Ein Dorf um ein Kind aufzuziehen: Helfer-Netzwerk

Ein altes Sprichwort sagt, es benötigt ein ganzes Dorf, um ein Kind aufzuziehen. Nun, ich habe drei Kinder. Und den verrückten Anspruch stets selbst und ganz alleine das ganze Dorf, was in meinem Fall wohl dann eher eine Großgemeinde sein müsste, zu stemmen. 

Und bei diesem Vorhaben stoße auch ich an meine Grenzen. Allem Ehrgeiz zum Trotz! Manchmal ist es einfach so und geht nicht ohne Hilfe! Diesen Text möchte ich einmal all denjenigen widmen, die mein ganz persönliches Dorf in Notsituationen sind. Dem aufgebauten Netzwerk an lieben Menschen und Helfern. Weiterlesen Ein Dorf um ein Kind aufzuziehen: Helfer-Netzwerk

Sinnkrise

Ich stecke mitten in einer kleinen Sinn-Krise! Oder Enddreißiger-Krise? Weibliche Midlife-Crisis in Schleifchen-Chucks und Jeans-Mini? Ich weiß es nicht. Fakt ist: Ich bin durch den Wind. Seit einigen Tagen schon.

Entscheidungen liegen vor mir, die es zu treffen gilt und mit dem Anpacken will es gerade nicht so ganz klappen. Ja, ich tue mir ehrlich gesagt gerade sehr schwer überhaupt etwas zu entscheiden! Und genau das hasse ich manchmal am Erwachsenensein! Noch immer! Dabei sollte ich ich mich wohl längst an die Tatsache, nunmehr zu den entscheidungsbefugten Menschen zu zählen, gewöhnt haben.
Treffe ich doch seit geraumer Zeit auch für Andere die Entscheidungen.
Sprich für drei wahnsinnig tolle Kinder. Von denen ich manchmal immer noch nicht glauben kann, dass sie von mir sind! Und dafür danke ich dem Leben schon einmal, so viel sei gewiss!

Aber für mich selbst Entscheidungen treffen? Weiterlesen Sinnkrise

Durchatmen: Time out für die Nerven

22.15 Uhr. Ich stehe auf der Terrasse und sauge tief die frische Luft in mich auf.  Das muss jetzt einfach sein. Eben gerade habe ich noch schnell zwei Kinder-Fahrräder in den Schuppen geräumt, ebenso wie zwei Fahrrad-Helme, einen Packen Straßen-Malkreide und mehrere Paar Schlamm-Schuhe eingesammelt und diese in das tiefe XXL-Waschbecken im Hauswirtschaftsraum gestellt. Putzen werde ich sie heute definitiv nicht mehr. Im Obergeschoss ist noch wildes Geflüster und Gegacker zu hören. Die Mädels, eigentlich längst in’s Bett gebracht, wollen zusammen im neuen Hochbett der Kleinsten nächtigen. Dürfen sie, sind ja schließlich Ferien. Nur Ruhe hätte ich gerne jetzt! Endlich, endlich meine Ruhe! Weiterlesen Durchatmen: Time out für die Nerven