Streifzug durch Kensington – Londons zauberhafte Seite

11+

Freitag.
Es ist eine meiner schönsten London-Erinnerungen.
Als der Gatte und ich uns irgendwann einmal Anfang 2003 entschieden, einfach mal zu Fuß zurück zu unserem Hotel in Kensington zurückzukehren und eben nicht die Tube zu nehmen.
Anderthalb Stunden waren wir damals unterwegs und ich lernte ein gänzlich anderes London kennen.

Ein London, welches ich ab diesem Zeitpunkt fest in mein Herz schloss.
Eine Metropole, die vielfältiger nicht daher kommen könnte – und durch so unendlich viele versteckte, ganz wundervolle Örtchen besticht.

Wenn man sich nur dazu entscheidet, die Stadt zu Fuß zu erkunden. mehr „Streifzug durch Kensington – Londons zauberhafte Seite“

Big City Vibes – Mutti (nicht ganz) allein in London!

10+

Donnerstag, früher Abend.
Gerade einmal 34 Stunden bin ich in der britischen Metropole und ich habe bereits so viel gelernt.
Habe mich schon wieder viel deutlicher und intensiver kennen gelernt, als es mir zu Hause im Alltag möglich ist.
Und weiß jetzt so viel mehr! 😉 

…ein Klassiker-Foto muss sein! 😉

Ich weiß nunmehr, dass tatsächlich ein nicht mal ansatzweise prall gefüllter 1 Liter Beutel im Handgepäck (ich führe lediglich Trolley und Handtasche mit mir) für die Kosmetik von ganzen drei Tagen mehr als ausreichend ist! Hah!
Wer mich kennt ahnt, welch bahnbrechende Erkenntnis DAS nun für mich ist! 😉

Auch weiß ich jetzt,… mehr „Big City Vibes – Mutti (nicht ganz) allein in London!“

Ich bin dann mal weg – Mama alleine in London

13+

„Und wenn ich mein Handy verliere?“
„Und den Heimflug verpasse?“
„Oder ausgeraubt werde? Verschleppt?“
„Ich habe gar keine PIN für meine Kreditkarte! Und sollte ich abheben oder mit Karte zahlen?“
„Wie war nochmal der Umrechnungskurs?“
„Und wo bekomme ich die Oyster Card? Und buche ich „pay-as-you-go“?“

Da sitze ich nun, mit dem Ersatz-Scheckkarten-Handy in der Hand, diversen Ausdrucken von eigentlich in der Handy-App aufbewahrten Tickets (nur zur Sicherheit nochmal 😉 ) und fühle mich wie ein verlorenes, unsicheres Häuflein Elend.
(Fragt erst gar nicht, wie sich mein Mann dieser Tage fühlen muss!!!)

Denn Fakt ist: Zwölf Jahre Mutterschaft – und ich bin total verweichlicht! 

Die Frau, welche mit Anfang Zwanzig dem Freund mehrmals alleine und vor allem eigenständig (!) bis nach Toronto hinterher geflogen ist, tagelang ebenfalls alleine durch die kanadische Metropole schlenderte – und des Fliegens eigentlich im Schlaf mächtig sein sollte, hockt nun auf der Treppe im Einfamilien-Häuschen und bibbert!

Und macht dabei alle wahnsinnig! 😉 mehr „Ich bin dann mal weg – Mama alleine in London“

Wenn Fünf eine Reise tun: Gefangen in mir selbst – Dublin hinter Gittern

9+

Ich könnte Euch nun hier das wundervollste Reisetagebuch präsentieren!
Tolle Fotos habe ich schon einmal parat, keine Frage!

Von ganz wunderbaren Eindrücken und ganz viel Geschichte könnte ich Euch heute hier berichten und auch davon, wie supi-dupi-easy eine Städtetour mit drei Kindern doch sein kann.

Ich könnte davon berichten, dass wir bereits in wenigen Stunden abfliegen und noch immer keinen einzigen Regentropfen abbekommen haben (und das stimmt sogar!!!).

Auch davon, wie der ganz eigene Charme dieser Stadt mich in seinen Bann zieht und ich bereits jetzt die Wiederkehr plane.

Doch ist dies ein ehrlicher Familienblog.
Und genau das will ich jetzt mit Euch sein:
Ehrlich! mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Gefangen in mir selbst – Dublin hinter Gittern“

Wenn Fünf eine Reise tun: Baily Lighthouse & Die Klippen von Howth

12+

Ich habe etwas Angst.
Blicke ich nach unten, so empfinde ich Schwindel und pure Faszination zugleich.
Adrenalin durchfährt den eigenen Körper bei jeder Bewegung, welche das wilde kleinste Kind in Richtung Abhang und gefährliche Klippen unternimmt.
Dabei weiß die Sechsjährige sehr wohl mittlerweile Gefahren einzuschätzen – und früherem Übermut wichen Vernunft und Bedacht.

Doch noch hallen die Worte des netten, älteren Herren im Ohr, welchen wir Minuten vorher trafen

„It‘s a beautiful view, but watch your kids!“

Ja, die Aussicht ist atemberaubend und wunderschön – und genau das wollte ich!

Ich wollte das grüne, echte Irland sehen.

Das aus der Butterwerbung, das mit den kühlen Winden und schroffen Felsen.
Den Leuchtturm wollte ich sehen und vor allem das Meer! mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Baily Lighthouse & Die Klippen von Howth“

Wenn Fünf eine Reise tun: Welcome to Dublin!

11+

An die eigenen Ziele glauben und den Blick nach vorne richten. Eigentlich geht es im Leben doch immer wieder nur genau darum. Auch wenn gerade ich das kaum glauben mag! 😉

Sei es darum, eine Städtereise mit Kindern zu planen – oder überhaupt erstmal in die begehrte Wunsch-Metropole zu gelangen.

Und wähnte ich noch achtundvierzig Stunden zuvor alles verloren oder zumindest in Gefahr, so befinde ich mich jetzt tatsächlich hier! Vorbei gezogen sind dunkle, triste Wolken und wichen tiefem Blau! Bedeckte vorgestern noch nasskalter Nieselregen die mütterliche Nase, so kitzeln diese heute Sonnenstrahlen in den schillernsten Tönen!

Und das ausgerechnet in Irland!

Wir sind in Dublin angekommen mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Welcome to Dublin!“

Roadtrip vs. AI-Flugreise: Was ist denn nun besser mit Kindern?

11+

„Ja, es war ein sehr schöner Sommerurlaub“
hörte ich mich dieser Tage sehr oft sagen.
Auf die Frage, wie denn nun unser ganz eigener Road-Trip war.
Und auch eine Woche, nachdem ich mit einem dicken, fetten Kloß im Hals wieder in Richtung Heimat fuhr, muss ich es mir selbst immer wieder eingestehen:
Diese Art zu reisen hat mir unheimlich viel Spaß gemacht!

Das wäre jetzt nicht allzu verwunderlich, hätte ich nicht früher eine ganz andere Vorstellung des perfekten, gelungen Sommerurlaubes gehabt!

Ein perfekter Sommerurlaub

Ein „richtiger“ Sommerurlaub musste früher für mich immer mit einer Flugreise einhergehen!
Irgendwo in den Süden.
Dorthin, wo das Wetter garantiert niemals umschlägt und vierzehn Tage Sonne garantiert seien.
Dorthin, wo es ein nettes, schickes Hotel gab mit Türkis-blauem Pool und feinkörnigem hellen Sand.

Der perfekte Sommerurlaub duftete nach Apres-Sonnencreme und Pina Coladas – gerne auch nach einem leichten Gemisch aus Kunstnebel und Wassermelonen-Shisha.
Der ultimative Sommerurlaub ließ auf azurblaues Meer blicken, schöne Menschen am Strand und noch viel schönere (Abend-)Kleider im hochglanzpolierten All-inclusive Hotel.

Wie eingeschränkt meine Sichtweise doch war! mehr „Roadtrip vs. AI-Flugreise: Was ist denn nun besser mit Kindern?“

Mein Wochenende auf der Blogfamilia 2019!

14+

Es ist jedes Mal das Gleiche. Und doch lerne ich‘s nie.
Jedes Mal stehe ich am kleinen Bahnhof des Heimatstädtchens.
Den Koffer voll gepackt mit einem Mix aus Fragen, Zweifeln und einer ordentlichen Portion schlechtem Gewissen.

Ist es denn nicht gar ein klein wenig egoistisch, ausgerechnet am Wochenende eigene Ziele zu verfolgen und daran festzuhalten?
Verpasse ich nicht genau dann wertvolle Zeit mit meinen Kindern?
Und als wolle das fiese Mutter-Gewissen (das ist die schlimmste Sorte!) noch eins drauf setzen, lässt es mich nun bedrückt vor mich hin sinnieren.
Während ich in der warmen Abendsonne an den Gleisen stehe – und mich eigentlich freuen könnte.

Schließlich bin ich auf dem Weg nach Berlin!

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Missing an old friend: Ausflugstipps rund um den Faaker See

2+

Sie hatten damals ein Segelboot. Und verbrachten Sommer für Sommer nur dort. An diesem einen Ort. Ein Ort, der bei meinem Mann die lebendigsten und schönsten Kindheitserinnerungen weckt. Stets berichtete er mir von langen Sommertagen am Wasser, vom paddeln, schwimmen und segeln bis in die Abendstunden und einem glasklaren Wasser, das seines gleichen sucht.

Er berichtete mir ebenfalls vom „Job“ als Wassertaxi-Fahrer als Allheilmittel gegen die jugendliche Langeweile, den Übernachtungen auf dem alten Bauernhof und der idyllischen Landschaft sowie dem für diese Gegend bekannten wunderbare Klima. Und ich ließ ihn erzählen. Denn gerade jetzt, in diesem Sommer merke ich, wie ein gelungener Sommer die schönsten und prägendsten Kindheitserinnerungen schafft.

Der Sommer lässt wachsen, entfalten, verändert und zaubert gerade in den Ferien aus Kindern, die im Alltag leider allzu oft  einfach nur funktionieren müssen, wieder lebendige und ausgelassene Kinder. Gelöste Kinder.

Und während ich hier auf der Terrasse sitze, abends um neun, und gerade 7 Kindern (KEIN Kindergeburtstag) in unserem Garten beim ausgelassenen Spielen und Kindheits-Erinnerungen schaffen zusehe, merke ich, wie ich eines diesen Sommer vermissen werde:

Den Traditions-Urlaub am Faaker See.

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Welcome – im Hier und Jetzt: Selbstfindung #23

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„Welcome“ steht über der prunkvollen Eingangstür unserer Unterkunft für die nächsten vier Tage. Unsere Ferienwohnung in Rheinland-Pfalz, keine zwei Auto-Stunden vom Wohnort entfernt. Wir sind also angekommen im ersten von zwei Urlauben in diesem Sommer. Der „Kompromiss-Urlaub“ wie ich ihn nenne. Das Kontrast-Programm zu 13 Tagen Pauschal-Urlaub in der schwül-heißen Türkei. 

Und was soll ich sagen? Ja, ich bin angekommen! Fühle mich Willkommen!
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