Es tut mir leid – Corona Eltern lasst uns nicht mehr in Wunden stochern!

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Einige Gedanken und Worte zu meinen Texten und Kommentaren aus der letzten Woche:

Ich mag mich in der letzten Woche mit ganz eigenen Ansichten und teils auch bissigen Kommentaren ein klein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt haben – und sicherlich habe ich Einige mit meinen Äußerungen auch etwas vor den Kopf gestoßen.

Das ist mir durchaus bewusst – doch wie immer in meinen Texten verarbeite ich genau das, was mich zum Entstehen eines Beitrages gerade beschäftigt.
Und teile offen und ehrlich Gedanken, Sorgen und meine Meinung.

Sollte ich dabei unfair über andere (Mütter & Familien) geurteilt haben, so entschuldige ich mich dafür.

Ich denke, aktuell sind wir alle ziemlich angreifbar und empfindsamer denn je.

Das sollte sich niemand zu Nutzen machen – auch ich nicht.

Jede Familie trägt ihr ganz eigenes Päckchen

Denn wie ich so oft schrieb, lebt jede Familie ihre ganz eigene Konstellation, hat sich für ein gewisses Arbeits-Rollen- und Aufteilungs-Modell entschieden und geht daher auch mit der aktuellen Situation unterschiedlich um.

Die Einen kommen gelassener mit den Gegebenheiten klar, andere eben nicht!

Eben weil es aufgrund persönlicher Umstände gar nicht möglich ist.

Ich fühlte mich jahrelang als Loser!

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Gestatten: Wir sind die Deppen – Von Corona-Frust und Ängsten

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*(Gedanken kurz vor dem Corona Gipfel)

Es wäre vielleicht Paris gewesen.

Als wir letztes Jahr kurz nach unserer Dublin-Städtereise über das nächste Januar-Ziel sinnierten, wünschte der Sohn einmal mit dem Zug in die französische Metropole zu reisen.

Die hessischen Weihnachtsferien waren schon immer lang

Und da wir in Hessen immer unendlich lange Weihnachtsferien haben, sollte nach London und Dublin eben eine neue Tradition entstehen.

Eine Städtetour sollte es stets in der ersten Januar-Woche für uns Fünf geben.

Gegen die Langweile, gegen die graue Tristesse und den für gewöhnlich wenigen Schnee hier in unserem Landkreis.
Als Alternative zu Thermen-Besuchen und Kino-Filmen oder Lasertag und Jumping-Halle – und all‘ die Dinge, die wir uns sonst in der Verzweiflung hätten einfallen lassen, um den Nachwuchs irgendwie zu beschäftigen.

Weil Skiurlaub im Januar nicht so optimal ist, wir aber als Hessen eben auch NIE in den Genuss eines echten Winterurlaubes im Februar kommen durften.

Weil wir DANN lange Ferien haben, wenn der Rest Deutschlands längst wieder die Schulbank drückt.

Und weil diese dritte Ferienwoche in Hessen im Grunde schon immer „weg konnte“.

Nun, ich schreib‘ hier über Probleme „von gestern“!

Denn ein Jahr später muss ich Euch hier wohl nicht sonderlich erwähnen, welche Sorgen und Gedanken uns dieser Tage grämen.

Denn jetzt sitzen wir hier, haben NIX von alledem zuvor erwähnten – und HOFFEN sogar darauf, unsere Kinder NICHT am Montag zurück in die Schule schicken zu müssen.
(Zumindest ist es in meinem Fall so – viele sehen das anders, das ist mir bewusst)

Wir sind gefühlt… more „Gestatten: Wir sind die Deppen – Von Corona-Frust und Ängsten“

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Statt Wochenende in Bildern – Besinnliche Gedanken nach einem „anderen“ Weihnachtsfest 2020

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Ich habe so gut wie keine Fotos vom Samstag, wir verbrachten den gesamten zweiten Weihnachtsfeiertag zu Hause.

Zwei liebe Menschen aus dem engsten Familienkreis besuchten uns, Kinder spielten – und im Grunde rauschte und flog auch dieses Weihnachtsfest genauso schnell an uns vorbei, wie all die anderen zuvor auch.

Nur so viel besinnlicher und gemütlicher!

Und da diese Besinnlichkeit irgendwie noch ein wenig nachhallt und auch heute – am 27. Dezember – noch ein wenig sanft in mir schwingt (Schwingungen Leute! Jetzt spürt sie auch noch Schwingungen! 😉 ), möchte ich hier einfach ein paar Gedanken loswerden, die mich schon seit geraumer Zeit umtreiben.

Faszination Isolation

Gestern Abend erst, als ich auf den Crosstrainer stieg, waren sie abermals sehr präsent.
Jene Überlegungen.

Dann nämlich als… more „Statt Wochenende in Bildern – Besinnliche Gedanken nach einem „anderen“ Weihnachtsfest 2020″

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Winterschlaf – Wenn Angst lähmt und das Leben (noch immer!) schön ist!

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Hibernation. Hibernation wird vorzugsweise im englischen Sprachgebrauch (also bitte „heibernäschän“ lesen) verwendet und bedeutet Winterschlaf.

Ich fand dieses Wort irgendwie witzig und lustig.

Damals, als ich im Rahmen meiner Nachmittagsbetreuung an der Grundschule mit den Dritt- und Viertklässlern spielerisch Englisch übte – und wir uns eben über all‘ die Tiere unterhielten, welche sich im Winter zutiefst verkrümeln und Lebensgeister bis auf ein Minimum herunterfahren.

Stets lachten wir über die Geschichten von „Froggy“, der seinem ersten Weihnachtsfest entgegen fieberte – und ob der Absurdität, denn gerade der kleine herzallerliebste Frosch sollte doch nun tief und fest ruhen!

In seinem Fall sogar in (Schock-)Starre verharren.

Und genau wie einige Kandidaten aus der Tierwelt fühlte auch ich mich heute morgen.

In Schockstarre

Am letzten Schultag (von dem ich inständig hoffe, dass auch heute noch bitte, bitte alles gut geht!) vor dem harten Lockdown.

Lange lag ich… more „Winterschlaf – Wenn Angst lähmt und das Leben (noch immer!) schön ist!“

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15 Minuten Moria: Zum Teufel mit unseren Problemen!

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Ich saß einfach nur da.
Noch vor ein paar Minuten.

Mit der Kaffee-Tasse in meinem warmen Familienbett, unfähig auch nur einen Schluck aus dem mittlerweile kalten Heißgetränk zu nehmen. Nahezu gelähmt starrte ich in Richtung des Fensters des hübschen Einfamilien-Häuschens, welches uns seit bald zehn Jahren ein vertrautes Heim und Ort der Geborgenheit schenkt.

Doch fiel mein Blick ins Leere, nahm die Umgebung gar nicht wahr.

Tränchen liefen die Wangen herunter und Gedanken überschlugen sich im Kopf.
Konnten das zuvor Gesehene nicht begreifen oder gar einordnen – und ließen gleichzeitig alles innerhalb von Sekunden infrage stellen!

Auch diesen Blog hier, meine verqueren Gedanken und Luxusprobleme – das, worüber Deutschlands Frauen jammern, diskutieren und streiten.

Dinge und „Probleme“, über die ich stundenlang mit der Freundin schrieb und diskutierte.
„Konflikte“ innerhalb der Familie und „große Sorgen“.

All das erschien mir nach nur fünfzehn Minuten auf einmal unfassbar lächerlich und fern, Sinn-frei und geradezu idiotisch.

Doch mehr dazu gleich.

Ich weiß leider auch, dass…. more „15 Minuten Moria: Zum Teufel mit unseren Problemen!“

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Details meiner Ehe? Künftig nicht mehr online & auf social media!

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„Aber das ist ja cool, dass Dein Mann so locker damit umgeht – und Du so ziemlich alles schreiben kannst, was Du magst“

Ein Satz, den ich schon des Öfteren gehört hatte – und mich nicht richtig verstehen ließ.

Denn Beide, der Mann und ich haben doch kein Problem mit dem, was ich hier über Zweisamkeit und Eheleben öffentlich schreibe und berichte?!

Glaubte ich zumindest – und lebte einige private Dinge daher hier mit einer leichten Selbstverständlichkeit aus.

Nie schrieb ich „Schlimmes“, zu Intimes – oder offenbarte bedrückende Geheimnisse.
Vielmehr versuchte ich nach bestem Gewissen selbst zu reflektieren und von mehreren Sichtweisen zu beleuchten.

Aber ich habe mich geirrt. more „Details meiner Ehe? Künftig nicht mehr online & auf social media!“

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Hätte, hätte Fahrradkette – vom Tag der hätte so anders sein sollen – und doch so schön war!

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Mittwoch.
Es soll immer wunderschön gewesen sein.
Hab‘ ich mir erzählen lassen.

Damals, die vergangenen Jahre, als noch nicht alles anders und so beschissen komisch war!

Und es erklärt sich von selbst, dass ich diesem Ereignis so sehr entgegen gefiebert hatte.

So, wie es nun einmal eine Mutter tut, die ihr Kind aus tiefstem Herzen liebt – und alle einschneidenden Lebens-Ereignisse und Veränderungen mit ihm teilen möchte.

Heute wäre die große Kita-Abschiedsfeier gewesen

Eine alte Kalender-Erinnerung im Handy machte mich kurz nach dem Mittagessen darauf aufmerksam.

Vor meinem geistigen Auge sah ich mich schon.
Damals, vor einem halben Jahr, als ich… more „Hätte, hätte Fahrradkette – vom Tag der hätte so anders sein sollen – und doch so schön war!“

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Ich will doch nur nicht durchdrehen – Corona-Tagebuch – Tag 46

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Mein vorletzter Text hier auf diesem Blog bekam unfassbar viel Zuspruch.
Wenngleich ich die Veröffentlichung jener völlig eigenen Gedanken und Empfindungen zu dieser ganz und gar eigenartigen Zeit zuvor so sehr fürchtete.

Ich bekam private, liebevolle Nachrichten.
(Danke dafür!!!)

Nachrichten, in denen mir Frauen dafür dankten, ihnen so sehr aus der Seele zu schreiben.

Anerkennung war ebenfalls dabei, gefolgt von vielen, vielen „Daumen hoch’s“ und Herzen.
Insbesondere auf anderen Plattformen, auf welchen der Artikel ebenfalls vertreten war.

Doch wer eine Meinung kundtut, muss – gerade auf den sozialen Netzwerken – auch mit übelsten Anfeindungen und Beschimpfungen zurecht kommen.
Das ist so – und leider nicht wirklich meine größte Stärke.

Ganz im Gegenteil:

Ich nehme mir Worte und abfällige Kommentare sehr zu Herzen.

So sehr, dass… more „Ich will doch nur nicht durchdrehen – Corona-Tagebuch – Tag 46“

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This is me – Corona-Tagebuch – Tag 17

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„When the sharpest words wanna cut me down
I’m gonna send a flood, gonna drown them out
I am brave, I am bruised
I am who I’m meant to be, this is me“
(Keala Settle)

Ich drehe den Regler bis auf Anschlag.
Singe lauthals mit.

Nicht nur dieses Lied, doch berührt mich gerade jener Songtext immer wieder!
Auch – oder gerade – in diesen Tagen.

Denn geht es nicht genau jetzt darum, sich eben nicht unterkriegen zu lassen?
Ja, die Dunkelheit ist mir nicht fremd, es liegt bereits ein nicht ganz so tolles Jahr hinter mir.
Trauer, bedrückende Gedanken, Seelen-Narben, Menschen, die einfach nur weh tun.
Das alles ist mir gewiss vertraut!

Und nun eben auch ein Virus, welcher (korrekterweise „welches“ 😉 ) ängstigt, das alltägliche, gewohnte Leben lahm legt und Vieles aus der Bahn wirft.

Und doch stehe ich immer wieder auf!

more „This is me – Corona-Tagebuch – Tag 17“

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Mama steht Kopf in der Talkshow?

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Es ist einer meiner erfolgreichsten Beiträge auf Mama steht Kopf.
Bislang haben ihn über 6.000 Personen – die Meisten davon Mütter –  gelesen.
Und definitiv ist es einer der ausgewählten Texte, welche mir sehr am Herzen liegen.

Noch heute muss ich darüber schmunzeln, dass ausgerechnet während eines EM-Deutschland-Spiels MEIN Text Deutschlands Frauen zum regen Diskutieren, Herzchen- und Likes-Teilen oder gar Kritisieren meiner ganz eigenen Ansicht zu einem doch so sensiblen Thema anregte! Noch immer bekomme ich Gänsehaut!

Denn ich konnte wirklich viele Mamas – Euch! – da draußen mit meiner Version der „Einsamkeit der Mütter“ erreichen!
(Ihr könnt den Beitrag gerne hier noch einmal lesen)

Ich kitzelte nicht nur tief sitzende, verborgenen Gefühle aus mir selbst heraus, sondern auch aus der ein oder anderen Mama irgendwo da draußen. more „Mama steht Kopf in der Talkshow?“

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