„Über Menschen“ & Unter Wasser – Unser Wochenende 11./12.09.

„Über Menschen“ lautet der Buchtitel jenes Buches, welches mich die letzten Wochen hat ein kleines bisschen aus meiner ganz eigenen Realität fliehen lassen.

Und mir quasi den Boden unter den Füßen wegriss, als diese ungewohnte Reise zu Ende war.

Weshalb Tränchen rieselten (lest gerne hier nochmal meinen Beitrag dazu), so wie es sich nun einmal gehört, klappt man ein ganz und gar wundervolles Buch ein letztes Mal zu.

In meinem Fall sogar virtuell – im Nachhinein wünschte ich, ich hätte das gute Buch in Papierform in den Händen gehalten – es hätte es verdient!

Was mich selbst überrascht, denn so plump und simpel jene Reise begann (nach Jahren hatte ich mal wieder Zeit für ein Buch und googelte einfach in der Spiegel-Bestseller-Liste – niemals hätte ich gleich mit einem Volltreffer gerechnet!!!), so emotional aufwühlend endete sie.

Über Menschen – das Buch wurde in Rezensionen zerrissen, da die Haupt-Protagonistin Gefühle für einen „Dorf-Nazi“ entwickelt, die sie sich selbst weder eingestehen, noch erklären kann.

Niemand „dürfe“ mit so einem Menschen sympathisieren, so die Kritiken und zudem sei die liebe „Dora“ als ein wenig dumm und naiv dargestellt worden.

Letzteres verärgert mich immens!

Denn müssen…

…Charaktere immer hochintelligent und gebildet sein?

Ist es denn so schlimm, dass die Figur ihre ganz eigenen Macken, Visionen und Gespinste hat?

Kann man mit so einem Menschen nicht sogar viel mehr teilen und sich verbunden fühlen?

Ich wage zu behaupten, das Buch ist nicht umsonst auf Platz zwei – ich korrigiere, aktuell sogar Platz 1 –  gelandet!

Und die Sache mit dem „bösen Nachbarn“ – wir alle sind nun einmal Menschen mit einer Geschichte und lösen irgendwann in irgendjemandem Gefühle aus.

Auch dann, wenn wir uns das selbst gar nicht so ausgesucht haben.

Auch wenn sicherlich niemand mit einem Serienmörder sympathisieren sollte. 😉

„Über Menschen“ – habe ich viel nachgedacht

Über Menschen habe auch ich an diesem Wochenende viel nachgedacht.

Wir Menschen tun viele Dinge und begehen Fehler.
Immer und immer wieder.

Wir begegnen Menschen, die uns gedanklich nicht mehr loslassen. Niemals.
(„Denken Sie immer daran, mich zu vergessen“)

Wir fühlen für Menschen, für die wir nicht fühlen sollten und glauben wiederum Andere zu „hassen“ – um nach Monaten oder gar Jahren wieder aufeinander zuzugehen.
Und darüber Tränen der puren Erleichterung zu verlieren.

Wir beenden Verbindungen und Freundschaften, die nicht gut tun und die eigene Welt gefühlt vergiften wollen und kommen nie wieder – blicken aber gleichermaßen nicht voller Wut und Zorn zurück.

Viele Dinge und Menschliches kommt und geht mit der Zeit, Freundschaften, die für eine gewisse Weile schön waren, können im Hier und Jetzt nicht mehr passen.

Und das ist dann auch ok so.

Menschen tun Dinge, die sie sich selbst oft nicht erklären können, denken (leider noch immer!) in Schichten, Klassen und Schubladen, leben nach selbst auferlegten Regeln und Restriktionen, scheitern, machen weiter, schützen sich und andere, verletzen, lieben, sympathisieren – oder ignorieren – und enden am Ende alle gleich.

Wozu also all‘ diese Gedanken und Gefühle?

Können die dann nicht einfach gleich weg?

Wenn ich die Menschen doch gefühlt ohnehin NIE verstehen werde?

NEIN wenn Ihr mich fragt!
Denn ein Mensch, der nie gefühlt hat, hat nicht richtig gelebt.

Nur etwas weniger denken, wäre manchmal hilfreich! 😉

Samstag

Es regnet in Strömen, dabei wollten wir doch ins Freibad! Solange es noch auf hat!

Als der Regen am sehr späten Nachmittag allerdings nachlässt, gibt es für die Kinder kein Halten mehr! Ich gebe dem Quengeln nach und packe die Tasche – zumal ich mit ein paar flotten Bahnen ganz alleine im Schwimmerbecken liebäugele! 🙂

 

Es ist leer und irgendwie entspannt mich das!

Ich muss nicht schön sein und braun.

Keine gute Figur abgeben und hier und da Schwätzchen halten – ich darf einfach schwimmen!

Schief und schepp – so wie ich bin!
Herrlich!

So kommt es, wie es kommen muss:

Ich löse ein lang ausstehendes Versprechen ein!

Ich denke nicht mehr nach, fühle mich endlich einmal nicht beobachtet – und beeindrucke die Kinder mit meinen – ähm – Tauchkünsten!
Oh yeah! 🙂

Den Abend verbringen wir zu Hause.

Wir waren oft genug im Urlaub essen und haben noch einige Dinge zu tun.

Die Tochter macht neuerdings ihren Hamster komplett alleine sauber – sehr zu meiner Freude und Erleichterung – und den Abend lassen wir gemeinsam mit Simon Cowells Brusthaar (Insider) ausklingen! 🙂

Sonntag

Es ist der Zwölfte im Monat – und somit Zeit für die Aktion „12 von 12“ von „draußennurkännchen“.

Zwölf Bilder aus dem (Wochenend-) Alltag werden gesammelt und Euch gepostet – viele nachdenkliche Worte habe ich bereits zu Beginn dieses Beitrags verloren.

Gerne lasse ich daher heute Bilder für sich sprechen! 🙂 

 

Ich soll mich als Mama nicht zu oft im Bikini zeigen? Zu sexy? Zu provozierend?
Und außerdem will ich nur angeben? (Womit bitte??)
Tja – dann kennt Ihr Baywatch nicht!!!! ?
Tatsächlich besitze auch ich einen Badeanzug.
Dieser ist sieben Jahre alt – Vintage Hilfiger also ? – und ich trug ihn im Sommer nach der Geburt der kleinsten Tochter.
Des noch nicht operierten Nabelbruches wegen. Der Unsicherheit wegen.
Im Nachhinein ziemlich blöd!
Jede hat eine Bikini-Figur! Einfach anziehen – und bitte aufhören zu lästern.
Ich jedenfalls trage heute “Brustritze“ – O-Ton der Kleinsten.
Und ab morgen wieder Zweiteiler!!!!
#bikinifigur#bikinivsbadeanzug#selbstliebe#bodypositivity#selbstfürsorge#baywatch#baywatchmuddi#mamablogger_de

to be continued….

Eure 

Alex

P.S. Mehr Wochenenden in Bildern gibt’s bei grossekoepfe

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