Es sind nur Kleinigkeiten! Also Kopf hoch! – Wenn das Leben „Nö!“ und „Bäh!“ ruft…

Kennt Ihr diesen einen Spruch, welcher hin und wieder in den sozialen Medien aufploppt?
Den hier?

„Ich so:
Och bitte, bitte!
Und mein Leben so:
NÖ!“

Nun, ein klein wenige fühle ich in letzter Zeit ganz genau so!

Tief in mir drinnen bin ich gerade ein ganz kleines Mädchen, das kleinlaut, trübselig und gesenkten Blickes das Leben um ein bisschen Glitzer und Leichtigkeit, Freude und Zuckerwatte anbettelt.

Es möchte bunte Lollis und Schokolade, aufbleiben bis weit nach Mitternacht und endlich das lang ersehnte pastell-rosa Pony in der Gartenlaube.

Kurzum, auch ich habe gerade viele ganz eigene Bedürfnisse, Wünsche und Hoffnungen – und fühle mich in ziemlich vielen Belangen ein klein wenig enttäuscht, niedergeschlagen und zurückgestoßen, wenn nicht gar abgelehnt.
Vom Leben. Von Menschen.

Der Himmel weint aber oft in diesem Sommer

Da brauch ich nur aus dem Fenster zu blicken, auf…

…den Regen und die nassen Wiesen, die da schon wieder sind!

Da, wo ich mir eigentlich schönsten Sonnenschein – tagelang – und einen weiteren Jahrhundert-Sommer erhofft hatte.

Einen „Flip-Flop-“ und keinen „Jeans & T-Shirt -Sommer“!
(So bezeichne ich gerne jene durchwachsene Sommer) 

Regen! Andauernd!

Und das ausgerechnet jetzt, wo wir im schlimmsten Fall hier vorerst gar nicht weg können!

Ja, ich habe gerade das Gefühl, mein Leben ruft aktuell ziemlich fies und gemein „Nö!“ und „Ätsch!“ und noch lauter „Bäääh! Du dummes Schaf!“

Oder bin das vielleicht ICH selbst? 😉

Fakt aber ist, aktuell läuft’s nicht so wirklich in einigen Bereichen und doch sind es nur viele, summierte Kleinigkeiten!

Doch dazu gleich.

Es ging mir nicht gut letzte Woche

In der letzten Woche bremste ich mich selbst aus.

Mein eigener Körper bremste mich aus.

Kopfschmerzen und Schwindel plagten mich, Bauchschmerzen, so dass ich einen Tag lang gar nichts essen konnte und tiefe Müdigkeit.

Ich spürte einen Zustand der Erschöpfung nach einer langen Phase des Durchhaltens und war zornig auf das Leben und den eigenen Körper.

Dabei mussten ja nur Dinge geändert und Lösungen gesucht werden!

Der noch immer im Homeoffice arbeitende Gatte hilft mir nun und wird bis zum Ferienanfang die ganz frühen Schultaxi-Touren morgens übernehmen.

Allein das hilft und spendet mehr – aktuell sehr notwendigen – Schlaf.

Ich fühle mich psychisch sehr eingeknickt, das mir selbst jahrelang aufgebaute Kartenhaus droht einzuknicken, mit dem Selbstwertgefühl ist’s zugegebenermaßen aktuell nicht weit her.
(Ich bleib‘ aber dran!)

Wer mir nun Schlechtes möchte und mich nicht leiden kann – und davon gibt es gedanklich aktuell viele Menschen (willkommen in der zweiten Zyklus-Hälfte!), der ergötze sich hier also gerne an jenen Zeilen und meinem Versagen! 😉

Aber fast schon fühle ich mich in mein siebzehnjähriges Ich zurück katapultiert.
Dieser Tage.

In das magersüchtige, gemobbte Mädchen ohne großen Freundeskreis – der ewige Loser und unscheinbare Einzelgänger.

Ja, ich verkrieche mich wieder viel in letzter Zeit.

Zum Allein-sein (sofern möglich mit drei Kindern 😉 ) und Nachdenken – und auch zum Ein-klein-wenig-traurig sein.

Freunde, Geselligkeit, Zwischenmenschliches – fast habe ich den Eindruck, ich habe das alles in den Monaten der Pandemie ein klein wenig verlernt, wurde noch ein bisschen einsamer – und kann erst wieder auf ganz wackeligen Beinen auf Menschen zugehen.

Ich mache Fehler, verhalte mich unpassend – und vergraule selbst die, die ich sehr gern habe.

Ich rufe niemanden an und melde mich nicht und weiß eigentlich gar nicht wirklich, woran es liegt.

Doch werde ich diese Gedanken wohl einmal separat verbloggen müssen…

Der Traum vom Urlaub – Geplatzt?

Ich träumte vom Urlaub, auch in diesem Jahr.

Und noch halte ich an der Hoffnung fest, dass uns auch 2021 eine Flucht vom Alltag, die lange herbeigesehnte Luftveränderung, gelingen wird!

Aktuell sieht es allerdings so aus, dass mein Familien-Van pünktlich zum Sommer entschieden hat, den Geist aufzugeben – und eine größere, zeitaufwändige und vor allem kostspielige Reparatur ansteht!

Denn ein kaputtes Getriebe ist scheiße und kann schon einmal die Vorfreude und Hoffnung auf einen Roadtrip in den Sommerferien nehmen.

Kein Urlaub mit Freunden?

Ich hatte die Vision vom Ferienhaus im Süden mit den liebsten Freunden.

Doch sind Menschen und Geschmäcker nun einmal unterschiedlich, ganz gleich wie lieb man sich hat.
Und die liebsten Freunde möchten lieber in ein Hotel in die Türkei fliegen.

Das ist uns in diesem Jahr zum Einen noch zu heikel und irgendwie sind wir ein klein wenig von dem typischen „All-inclusive-Hotel-Bunker-Urlaub“ abgekommen.

Ich schrieb bereits vor zwei Jahren davon.
(Lest gerne hier: „Roadtrip vs. AI-Flugreise“)

Was mir allerdings auf jeden Fall in diesem Jahr fehlt, ist die Vorfreude auf einen Urlaub!

Denn so etwas motiviert, schafft gleich bessere Laune – und hilft beim Durchhalten in den letzten, zähen Wochen vor den Sommerferien.

Das vermisse ich in diesem Jahr. 🙁

Nicht zu vergessen bleibt bei der Urlaubsplanung – oder „Nicht-Urlaubsplanung“ noch immer jene Pandemie, die noch NICHT (Überraschung!) vorbei ist!

Die Pandemie ist im übrigen auch noch nicht vorbei!

Unsere Kinder sitzen alle wieder ohne Maske in voller Besatzung im Klassenzimmer.

Eine weitere Woche liegt noch vor uns. 

Eine feste Buchung könnten wir uns noch nicht einmal erlauben, denn noch ist eine Quarantäne für alle Familien-Mitglieder in Zusammenhang mit der Delta-Variante nicht ausgeschlossen!

Aktuell hat mein Sohn Schnupfen und Fieber – der Test war negativ – aber es zeigt, wie schnell sich Kinder OHNE Maske eben anstecken!

Und wie viel schneller das im Zweifel noch mit durchaus unbeliebteren Viren gehen könnte!

I am not amused, echt nicht!

Zu privates bleibt privat

Es gibt noch andere Sorgen, die hier aber nicht hingehören und die Kategorie „Kleinigkeiten“ schnell verlassen könnten.

Sorgen, die nun einmal das Leben mit sich bringt, in die „unsere Generation“ allmählich hinein wächst.

Und die somit jeden von uns irgendwann einholen, sobald wir älter werden und uns nicht nur noch um die eigenen, kleinen Kinder kümmern müssen.

Auch das ist das Leben – hier ist gerade mein Mann sehr gefordert und ich hoffe, ein wenig für ihn da sein zu können.

Doch möchte ich besser hier bei „meinen Kleinigkeiten“ bleiben.

Es sind nur Kleinigkeiten!

Und so schreibe ich hier nur von Kleinigkeiten, um einmal ganz ehrlich zu sein!

Und um das kleine Mädchen mit dem Schmollmund einmal aufzurütteln!

Es ist nicht alles durchweg und grundsätzlich schlecht in diesen Wochen!

ICH bin nicht der ewige Versager und Mensch, den keiner leiden kann!

Vielleicht sogar stapfe ich aktuell einfach nur ein klein wenig miesepetrig und unnahbar durch die Weltgeschichte.

Vielleicht fehlt mir dieser Tage einfach das Strahlen und der glow, so dass man mir besser aus dem Weg geht. 😉 

Und ich müsste nur die eigene Einstellung ändern!

Und ganz vielleicht sollte ich in diesem Sommer einfach die Sonnentage zählen und NICHT die Regentage!!!

Auch wenn mir das derzeitige Verhältnis nicht ganz so in den Kram passt!

Und vielleicht, vielleicht rollt die Karre zur Ferien-Mitte hin wieder ganz geschmeidig – und einige, mögliche Wunsch-Ziele bleiben sogar risikoarm!

Noch immer ist alles gut!

Wir Fünf als Familie sind zusammen und gesund!

Wir erleben durchaus auch fröhliche und viele glückliche Tage!
Auch im bislang ruhigen und bescheidenen Jahr 2021.

Ich sollte keine Kleinigkeiten auf Gemüt und Magen schlagen lassen – und hab, um ehrlich zu sein, einfach keinen Bock mehr, mich verrückt zu machen!

Bringt ja nix – außer Ärgerfältchen! 😉

Das Leben ist noch immer voll schön und über Kinkerlitzchen meckern und jaulen lohnt nicht!

(Das ist Jammern auf hohem Niveau und somit uncool!) 

Und wenn dem kleinen Mädchen eben die Sellerie-Stange statt dem bunten Regenbogen-Lolli gereicht wird, dann nimmt es halt auch diese! SO!

Es bedankt sich artig und freut sich über all‘ die schönen Kleinigkeiten, die das Leben uns immer noch bietet! 🙂

Eure 

Alex

P.S. Was mir stets hilft, all‘ die schönen Kleinigkeiten im Leben einzufangen und zu verinnerlichen, ist das „Wochenende in Bildern“!

Denn jeder Tag bietet schöne Momente und diese im Nachhinein nochmal zu erkennen ist schön!

Schaut doch gerne in das aktuelle Wochenende in Bildern rein!

Ihr findet es direkt hier! (einfach klicken 🙂 )

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