KEINE Schublade passt! Wer bin ich? – Eine Selbstreflexion

Ich habe Euch schon lange nicht mehr verraten, wer ich eigentlich bin und wie Mama steht Kopf so tickt.
Und „Tic“ trifft es da in einiger Hinsicht sogar ganz gut auf den Punkt! 😉

Die letzten Tage allerdings haben mir ein klein wenig Anlass zur (erneuten und wiederholten) Selbstreflexion gegeben und meine Erkenntnisse mag ich Euch eigentlich gar nicht vorenthalten.

Es ist ein sehr persönlicher Beitrag über mich, in welchem ich viel verrate und der möglicherweise auch nicht jedem gefallen wird.

Doch genau das bin ich, das alles macht mich aus und niemand sollte versuchen, an Anderen etwas ändern und „umprogrammieren“ zu wollen.

Das muss schon aus freien Stücken geschehen und aus einem eigenen Wunsch heraus.

Wer aber bin ich denn nun?

Wofür brenne ich, was treibt mich an und was lässt mich für immer gehen?
Und kennt Ihr mich nach diesem Text wirklich?

(Nein, noch immer nicht, glaubt mir! 😉 Es ist wie so oft nur ein Auszug, ein Teil von mir!)

Welcome to my crazy mind!

So bin ich zum Beispiel ein Mensch, der wenig jammert und immer alles alleine schaffen möchte.
Was mir stets schnell zum Verhängnis wird und nicht in jeder Situation allzu gesund für mich selbst ist!

Denn wer nicht fordert und durchsetzt oder gar auf die Tränendrüse drückt, der bekommt auch keine Hilfe! Isso.

Der schürt höchstens bei ALLEN die Erwartungshaltung „die schafft das schon“ – denn schließlich war es ja schon immer so.
Das ist im Grunde ziemlich dumm – weiter kommt, wer (wenn auch manchmal auf viel zu hohem Niveau!) winselt!

Ich bin (leider) ziemlich nachtragend

Mein Mann sagt stets ich habe ein Elefantengedächtnis!

Und blöderweise funktioniert dieses in negativen Belangen sogar deutlich besser, als dass sich positive Erlebnisse längerfristig in’s Hirn einbrennen.

Ja, ich bin sehr nachtragend – verletzende Worte, Erwähnungen oder gar Notizen verankern sich für immer in Hirn und Seele und beeinflussen leider im Nachhinein mein Handeln und Tun Menschen gegenüber.
Unwiderruflich.

Manchmal wünschte ich, es wäre nicht so, aber ich weiß noch alle gemeinen Dinge, die man(n) mir im Leben sagte.

Ich bin treu(doof)!

Ich bin ein sehr, sehr treuer Mensch, der immer wieder verzeiht und erneut auf Andere zugeht.

Aber wenn ich mich entscheide zu gehen, dann für immer und ebenfalls unwiderruflich!

Habe ich einen Schlussstrich gesetzt bin ich noch niemals zurückgekehrt.

Mag ich wiederum jemanden sehr, so kann ich mich als sehr anhänglich entpuppen – man(n) könnte sogar meinen „aufdringlich“, „bedrängend“ und ein klein wenig „Stalker-like“ (Aber Hey! Auf die hoffentlich lustige, charmante Art! 😉 )

Mein Mann weiß davon – hat mich aber dennoch lieb und geheiratet! Ätsch!

Es ist jedoch eine Eigenschaft, auf die ich ebenso wenig stolz bin – aber offenbar nicht aus freien Stücken ändern kann.
(Ein Fall für den Shrink, ’ne? 😉 )

Taktgefühl? Fehlanzeige!

Fun Fakt:

Ich kann NICHT tanzen – und habe einen Menschen geheiratet, der früher einmal auf Turnieren tanzte! (Uaaaah!!!!!)
Der Arme kam seitdem nie wieder in die Gelegenheit. (Sorry dafür! Nicht.) 

Ganz ehrlich?
Tanzschule mit 14 fand ich zum schwallartigen Organe erbrechen – und ich habe seitdem nur noch ein einziges Mal im Leben getanzt.
Und das war auf meiner Hochzeit!

(Einer der Gründe, warum ich so manches gesellschaftliche Ereignis in der Corona-Zeit NICHT vermisse! Firmenfeiern mit Big Band und späterem Tanz? HORROR!!! 😉 ) 

Glücklicherweise schob Mann mich an meinem „glücklichsten Tag im Leben“ entgegen aller Befürchtungen NICHT auf dem Pflanzenroller unterm Brautkleid durch den Saal.
Es“ hat geklappt, gut sogar.

Ich steh aber immer noch nicht drauf – bei aller Liebe!

Mit Discofox und Foxtrott kann man mich jagen – ebenso wie mit diesem dümmlichen „im-Takt-in-die-Hände-klatschen“.
Denn Taktgefühl?
Ist nicht vorhanden! In zweierlei Hinsicht manchmal! 😉

Ich befürchte ich bin da einer dieser wenigen Menschen mit dieser Fehlprogrammierung im Hirn.

Es ist mir einfach nicht anzutrainieren!

Weshalb ich im übrigen auch den „Swing Stick“ (wie das allein schon beknackt klingt!!) auch bekannt als „Flexi-Bar“ über alle Maßen HASSE und beim Schulter-Training frustriert in die Ecke geschmissen habe!

(Kurz zuvor hatte ich die Intention, meinen Physiotherapeuten damit zu verprügeln)

Der Flirt-Legastheniker in mir

Ich hasse flirten und mache in Sachen Männer alles falsch. Isso.

Hab’s ein paar Mal probiert, klappt nicht – muss ich mit leben.
Überlass‘ ich lieber den Anderen – das war schon immer so.

Ich muss auch nicht auf social media ständig jene Art Fotos posten, die in den Köpfen einiger sicherlich provozieren, nach Aufmerksamkeit schreien und mit dem Ziel verbunden sind, rege Diskussionen oder gar Fantasien anzuheizen.
Weil es das Ego so schön pinselt.

So etwas brauche ich nicht.
Und glaubt mir (Nein, Ihr wisst es eigentlich selbst), das Netz ist voll davon!

Man(n) mag mich manchmal sogar für kühl und unnahbar halten – zumindest kennt man mich nicht näher.

Und auf plumpe Anmach-Versuche – sei es „in persona“ oder via diversester Messenger-Dienste (geht’s noch!?) – reagiere ich im übrigen allergisch und renn‘ nicht selten weg.

Mag ich auf der anderen Seite jemanden sehr, verweise ich auf das zuvor oben geschriebene.
Take it or leave it.
So bin ich halt. 😉

Und ich bin es müde (!) mich ändern und verbiegen zu wollen!!!

Auch ich kann „NEIN“ sagen!

Ich bin jemand aus dessen Mund ein „Nein“ nicht oft ernst genommen wird, weil ich es in der Vergangenheit viel zu selten anwendete und sagte.

Doch habe ich in den letzten Jahren die Aussagekraft und Bedeutung dieses Wortes zu schätzen gelernt.
Ich sage mittlerweile NEIN.
Auch zu Menschen.

Das stößt vor den Kopf, denn „die Alex hat ja zuvor nie Nein gesagt und sich gewehrt“ – ist aber jetzt so und für mich ein wichtiger Entwicklungsschritt.

Meine Bedürfnisse kommen nicht an erster Stelle

Ich bin recht bescheiden und stecke eigene Bedürfnisse viel zu oft zurück.
Sicher hier und da ein bisschen zu oft und daran sollte ich schnell etwas ändern!

Doch als Mutter widerstrebt es mir einfach, egoistisch und stur alle meine Belange und mein ganz eigenes Glück vor meine eigenen Kinder zu stellen.
Dafür lieb ich die einfach zu sehr! 

Schön für diejenigen, die es offenbar können – mir liegt es nun mal nicht und ich bin (wenn auch nicht immer) ok damit!

Mein Bauch entscheidet! Immer.

In allen wichtigen Entscheidungen vertraue und höre ich auf mein Bauchgefühl.

Fühlt sich etwas – jemand – nicht gut an, dann lass ich es!

Und dennoch weiß ich genau was ich will, welche Dinge mir etwas bedeuten.
Ich habe Träume, Wünsche und Visionen und Ziele!

Ich möchte noch immer dieses Buch mit dem verrückten Thema schreiben – und es liegt einzig und allein an mir, dass ich hier aktuell den Arsch nicht hochbekomme.

Und ich lebe – entgegen so mancher Behauptung – das Leben, das ich mir ausgesucht habe und tue Dinge, die ICH möchte.

Die passende Schublade? Gibt es nicht!

Nicht aber passe ich in eine Schublade! (Das tut im übrigen kein Mensch! KEINER!)

Sei es was meine Gefühle, Gedanken und Empfindungen betrifft, noch mein sogenanntes „Weltbild“!

Ich bin weder überzeugte Feministin noch verzweifeltes, unterdrücktes Heimchen am Herd!

Ich bin ICH! Und ich glaube an mich!

Etwas anderes lasse ich mir von niemandem auf der Welt einreden!

Und DAS – und fast nur das – ist auch die wichtigste Botschaft, die ich meinen Kindern mitgeben möchte!

„Glaubt an Euch, hört auf Eurer Herz, setzt Euch durch und nehmt gleichzeitig Rücksicht auf die Bedürfnisse und Empfindungen Anderer.
Schafft und lebt Werte –  und lasst Euch von niemandem etwas einreden!“

Love’n’Peace!

Eure 

Alex

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