Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann

24+

Kennt Ihr dieses Foto welches alljährlich nach den Sommerferien via WhatsApp & Co. die Runde macht?
Das, welches niedergeschlagene Kinder neben einer höchst erfreut in die Luft springenden Mutter zeigt?
Das ultimative Symbol-Bild für den Schulstart?
Ist witzig, das gebe ich zu.
Stimmt aber nicht!

Vielleicht fühlt sich eine Mutter nach sechs Wochen Sommerferien auch für einen Bruchteil der Sekunde genau so.
Ist also davon auszugehen, dass es sich hier um eine spaßige Momentaufnahme handelt, dann war auch mir kurz zum in die Luft springen.
Doch hält dieser kleine Moment der Euphorie nur sehr kurz an.

Zumindest ist es bei mir so.

Denn der Erfinder eben jenes lustigen Bildchens vergass‘ dabei die unentdeckten, selten erforschten und des Öfteren nicht nachvollziehbaren Windungen des mütterlichen Hirns.
Verbunden mit dem, was Frau „Gefühle“ nennt.

Ich bin traurig und von der Situation überrumpelt mehr „Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann“

Destination: Montag

11+

Liebe Fluggäste,
bitte ziehen Sie Ihre weichen Schlafmasken noch nicht aus.
Es ist noch etwas Zeit.
Nur ein bisschen noch, aber die sollten Sie unbedingt genießen!

Ungefähr geschätzte Zeit bis zu unserer Destination: 67 Stunden und 54 Minuten.
Ruhen Sie sich gerne noch ein klein wenig aus, Sie werden die Kraft brauchen!
Ganz, ganz sicherlich.

Schade nur, dass Sie gerade nicht sehen können, wie hübsch die Sonnenstrahlen bereits durch mein Fenster scheinen und eine weiße, dicke Wolkendecke unter uns vorbeizieht.
Schön sieht’s hier oben aus und könnte ewig so weiter gehen.
Friedlich, ruhig und fernab jeglicher trüber Gedanken.

Hinter uns liegt eine lange und abwechslungsreiche Reise.
Sechs unterschiedliche Gewässer durften wir gemeinsam bestaunen, Berge erklimmen und Städte erkunden.
Auf unserer Reise durch drei Länder sahen wir, wie schön das Leben und die Welt sein kann und wie wichtig wertvolle Familien-Zeit und ein gewisser Zusammenhalt ist.
Hätten Sie sich nur nicht allzu oft um den Tomatensaft – äh den Controller – gezankt! 😉 mehr „Destination: Montag“

Pizza für Alle! – Und auch für Elfrida

10+

Ich könnte ihm jedes einzelne Mal an die Gurgel springen. Ja, ganz ehrlich!
Denn backt mein Mann Pizza, dann bleibt nichts und niemand verschont.
Schon einmal gar nicht meine Küche!
Ein feiner Film aus Mehl überzieht dann gerne einmal die wichtigen (und in der Küche zur Seite gelegten) Rechnungen der letzten Woche (na gut, vielleicht auch noch vom Vormonat), zieht sich über Griffe sämtlicher Küchen-Schubladen hingweg und erreicht selbst die Dunstabzugshaube.

Ja, backt mein Mann Pizza, dann muss es stauben! Aber so richtig!
Denn nur so wird er Teig genial – so dessen Behauptung. 😉
Dünn solle er sein, schön flach und knusprig.
Und die Tomatensauce? Bloß nicht einfach draufhauen!
Auch diese (Koch-Perfektionist durch und durch) muss vorher mit nativem griechischen Olivenöl einer ganz bestimmten Marke (fragt mich nicht), Meersalz und bestem Pfeffer abgeschmeckt werden.
Denn nur so wird daraus eine perfekte Pizza, sagt er.

Backt mein Mann Pizza muss Frau mit köstlichen Geschmacks-Explosionen, gaaanz viel (verdientem!) Eigenlob (Sorry dafür) und vor allem Durst rechnen! Sehr viel Durst! mehr „Pizza für Alle! – Und auch für Elfrida“

Emotionen raus!

8+

„Hier schreibe ich alle meine Geheimnisse rein!“

rief die Kleinste vor ein paar Tagen voller Begeisterung.
Was sie in solch helle Freude versetzt hatte?
Nun, es war nix Anderes als ein karierter Ringbuch-Block.
Ein College-Block vom Lebensmittel-Discounter, welchen sie unbedingt für sich haben wollte.

Wie hätte ich ihr einen solch simplen – und zugleich entzückenden – Wunsch ausschlagen können?
Denn ist es nicht wunderbar zu beobachten, wie Dinge, die für uns als Nebensächlichkeiten erscheinen, kleine Kinder so sehr begeistern können?
Sie kann noch gar nicht mal viel schreiben, den eigenen Namen, umzingelt von vielen Herzchen – und vielleicht noch ein Mama und Papa.
Aber es ist ihr geheimes Buch!

Ihr erstes Tagebuch.

Und eigentlich ist ein Blog ja auch nichts Anderes.
Zumindest ist es die ursprüngliche Idee davon.
Ein öffentliches Tagebuch.

Und doch kann ich hier nicht aufrichtig schildern und schreiben was mich wirklich bewegt. mehr „Emotionen raus!“

Ein Jahr Gymnasium: Puh!

11+

Die lieben Blogger-Kolleginnen von „Stadt-Land-Mama“ zogen kürzlich Bilanz nach einem Jahr weiterführende Schule – und ich möchte dies als Anlass nehmen, genau das einmal selbst zu tun.
Denn während des Lesens eben jenes Artikels fiel mir auf, dass ich nunmehr – nach einem Jahr Gymnasium – auch auf einige neue Erkenntnisse und Erfahrungen zurückblicken kann.
Einsichten, welche ich gerne hier mit Euch teilen möchte.

Und da gerade Abi-Streiche, Matinees & Co. stattfinden – und zwei Wochen vor Ferienbeginn ohnehin auf dem Gymnasium des Nachbarstädtchens „nicht mehr viel läuft“, kann wohl auch ich bereits jetzt schon Bilanz ziehen.

Doch zuvor lasst mich bitte einmal tief durchatmen. Denn

Puh! Ich bin erledigt! mehr „Ein Jahr Gymnasium: Puh!“

Gestatten: Mama Morgenmuffel

16+

Euphorische Sommer-Laune und Frühlingsgefühle hin oder her.
Ich bin und bleibe ein unerbittlicher Morgenmuffel.
Wie das manchmal früh morgens so aussieht, hab‘ ich hier einmal für Euch zusammengefasst.
Viel Spaß  & welcome to my crazy mind! 😉

Freitag-Morgen, 06.10 Uhr. Der Handy-Wecker klingelt.
Ich schrecke hoch, spüre neben dem unangenehmen Adrenalin-Schub nunmehr ein leichtes Schwindelgefühl und entscheide mich daher – aus mir unerklärlichen Gründen – Gebrauch von der Snooze-Funktion zu machen.
Sieben Minuten später schrecke ich erneut hoch.
Noch vor dem zweiten Klingeln – und ertappe mich dabei, wie ich noch immer das Mobiltelefon in den Händen halte.

Mit einem entsetzen Hechtsprung verlasse ich fluchtartig die warmen Federn, denn genau genommen ist morgens um 06.10 Uhr die Snooze-Taste, welche auf dem Display ja keine wirkliche Taste ist, ein absolutes No Go!
Schließlich muss der nicht weniger verschlafene Sohn aus den süßesten Träumen gerissen werden.
In exakt 23 Minuten fährt nämlich dessen Bus von der glücklicherweise wenigen hundert Metern entfernten Bushaltestelle ab!

Noch habe ich nicht festgestellt, dass ich an diesem Morgen mal wieder extremst muffelig und übellaunig sein werde. mehr „Gestatten: Mama Morgenmuffel“

„Sommerkinder“ – Eine Liebeserklärung

11+

Ich war im Urlaub! Ja, ganz ehrlich! Das war ich die letzten Tage.
Man mag mich zwar noch körperlich wahrgenommen haben und es fand definitiv auch kein Ortswechsel statt, doch irgendetwas war um mich geschehen.
Für einen kurzen Moment hatte ich „Planet Tiefgründig“ verlassen können, um temporär ein anderes Ziel anzusteuern.

Ja, ich verweilte gefühlt auf der „Leichtigkeits-Insel“.
Nippte an verführerisch süßen Wein, kostete die saftigsten Erdbeeren und spürte nix als Freiheit und warme Sonnenstrahlen auf der Haut.
Und Sonne im Herzen (DER musste jetzt sein)!

Denn genau so fühlt es sich an.
Jedes Jahr auf’s Neue.
Schafft es der Sommer endlich, endlich in unser aller Gemüter einzuziehen!

Es ist seit jeher bekannt, dass wir Menschen (sofern es sich nicht um gefühlskalte Holzklötze handelt) und das Wetter in einer gewissen Verbindung zueinander stehen. Nicht umsonst entstanden Begriffe wie „Frühlingsgefühle“ oder gar „Brunftzeit“ (Ich weiß selbstverständlich, dass dies ein Begriff aus der Tierwelt ist 😉 )
Und ja, ich selbst fühle mich von dem, was draußen vor sich geht nahezu manipuliert.
Beeinflusst, was die eigene Tagesform, die jeweilige Stimmungslage betrifft.

Ich hätte Bäume ausreißen können!

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Putzt Du noch – oder lebst Du schon?

51+

Eigentlich schreibe ich diesen Text gerade nur, weil ich die Überschrift zugegebenermaßen ziemlich geil finde.
Vermutlich wurde auch genau diese Redewendung, dieser Spruch, schon tausendfach verwendet.
Doch eben genau jener Gedanke schoss mir heute Mittag durch den Kopf!

Dann, als ich wieder einmal versuchte, noch mal schnell dreckiges Geschirr in die Spülmaschine – und Sauberes in die Schränke zu verräumen.
Als ich nur kurz noch den Müll raus bringen und die Waschmaschine neu beladen wollte.
Als mich Krümel unterm Esstisch störten und Käsefuss-Abdrücke auf dem dunklen Laminat.
Nur in Windeseile die Betten aufschütteln, ja das wollte ich auch gerne noch machen.

Und bei der Gelegenheit vielleicht auch noch die am Boden zerstreuten Stinke-Klamotten des pubertierenden Sohnes aufsammeln.
Bei der Chance hätte ich selbstverständlich auch einmal kurz gelüftet und den gut mit alten Chipstüten und zerknüllten Blättern – gerne auch verklebtem Kaugummi – gefüllten Mülleimer unter dem Schreibtisch des großen Jungen hervor gezogen.

Noch kurz ein paar Spritzer Glasreiniger auf den mit Zahnpasta-Pünktchen verzierten Badezimmer-Spiegel, ja das hätte auch nicht geschadet. Wären ja nur ein paar zusätzliche Sekunden gewesen.
Sehr gerne hätte ich auch noch „schnell“ bei dieser Gelegenheit den bereits überquellenden Wäschekorb aus dem Familien-Bad mit in’s Erdgeschoss getragen und den sich darin befindlichen Inhalt nach Farben und Waschgang sortiert.
Nur ganz fix noch.

Es war ein lautstarkes

„Mamaaaa!“,

das mich aus meinen ambitionierten Gedanken riss. mehr „Putzt Du noch – oder lebst Du schon?“

Denn Glück kommt wieder…

9+

„Wir passen schon auf, dass der Papa nix Dummes anstellt!“
entgegnet mir die Mittlere lachend.
Und aus dem Augenwinkel sehe ich, wie selbst mein kleinstes Kind nun verschmitzt lächelnd auf dem Badezimmer-Teppich hockt.
„Ja genau!“
stimmt das zerzauste Kind im Schlafanzug nun mit ein.
„Wir sorgen schon dafür, dass es nicht nur Döner gibt, hihi“
fügt sie schnell noch hinzu.
Und als wäre das nicht schon genug, ergänzen beide außerdem, dass der Papa wenigstens endlich mit ihnen ins Freibad gehen wird. Ganz sicher.
Denn Samstag soll es schließlich warm werden – für einen Tag 😉

Und entgegen all‘ meiner Erwartungen bin nun ich diejenige, die schwer schlucken muss.

Die wollen mich einfach so gehen lassen!? mehr „Denn Glück kommt wieder…“

Super-Hypochonder? Der Bruchsack

10+

Krampfadern? Dicke, alte Omis
Plötzlicher Herztod? Fauler, fetter Rauchersack
Leistenbruch? Übergewichtige, unsportliche Männer mit Bierbauch

Wir Menschen denken in Schubladen! Seit jeher! Auch ich.

Nur passe ich weder in eine Schublade – genauso wenig, wie manch Anderer übrigens auch – noch sind meine Gedanken stets allseits verständlich und nachvollziehbar! 😉

In einem Zeitungs-Interview gab ich mal an, nicht über Krankheiten schreiben zu wollen.
Warum aber eigentlich nicht?
Ich respektiere den Wunsch nicht über Krankheiten Anderer zu berichten.
Aber meine? Oder zumindest die Eingebildeten? Die, die mich als eingefleischter Hypochonder – mit gleichzeitiger mangelnder Bereitschaft in eigener Sache zum Arzt zu gehen – aufsuchen? 
Können ruhig alle wissen.
Denn ich möchte hier nun auch ein wenig versuchen,  mit Vorurteilen und Irrglauben aufzuräumen!

Aber was ist mir denn nun widerfahren?

mehr „Super-Hypochonder? Der Bruchsack“