Wir nähen eine Topfhaube – unser DIY-Weihnachtsgeschenk!

7+
(Werbung – unbezahlbar! – für prima Omas) Ich traue es mich kaum hier zuzugeben, doch sie steht nun seit knapp vier Monaten im Kinderzimmer der Mittleren. Ihren allerersten Einsatz hatte sie jedoch erst in der letzten Woche! Nun ist es nicht so, dass sie uns egal gewesen wäre, dass wir sie kühl und vollsten Gewissens ignoriert hätten. Oder gar deren Anschaffung bereut hätten. Ich habe auch immer gut auf sie aufgepasst, einmal in der Woche umschmeichelte sie sanft das flauschige Weich des Staubwedels. Um ihr zu zeigen, dass wir sie ganz prima finden, wenngleich wir noch nicht in die Gelegenheit einer näheren Bekanntschaft kamen. Doch der Ehrenplatz auf dem Schreibtisch der Tochter war ihr bereits gesichert. Bereit zum allerersten Einsatz! Nur war ICH es eben nicht! Denn ich kann’s nicht!  Ich muss „es“ genauso erst noch lernen, wie mein Kind selbst. 

Ich muss erst noch Nähen lernen

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Lasst die Kinder fliegen

5+

Ich breite die Arme aus und gleite zu „Hava Nagila“ durch den Raum. Lasse mich von der Musik treiben und genieße den Moment. Einfach so. Und erlebe gerade den schönsten Augenblick seit Beginn dieser Reise, die ich nun in Begriff bin, in wenigen Minuten abzubrechen. Sie vor der eigentlichen Destination zu beenden, weil’s mir am Ziel zu kühl und ungemütlich geworden ist.
Doch soll man nicht genau dann auch aufhören, wenn’s am Schönsten ist?

Gilt diese Weisheit auch für Verpflichtungen, Engagements und kleinere Jobs? War es richtig, auf das eigene Bauchgefühl gehört zu haben?
Bislang war es das immer! Ganz gleich worum es sich handelte und was ich tat! Auf meinen blöden Bauch war stets Verlass.
Aber warum will mir nun diese – wider Erwarten magische – Situation, dieser verzauberte Moment, gerade weiß machen, ich hätte falsch entschieden?

Warum ist es denn ausgerechnet jetzt schön? mehr „Lasst die Kinder fliegen“

Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite“

4+

*Werbung. Es ist ja eigentlich jedes Jahr dasselbe. Kaum haben wir artig und fleißig Kürbisse wahlweise geschnitzt oder mit Acryl-Farbe bemalt, diese stolz überall auf Bildchen im Netz präsentiert und von unseren gespenstisch-schaurigen Streifzügen durch die Nachbarschaft berichtet, lauert schon das nächste „Mütter-Battle“ an der Ecke.

Hämisch lacht es sich in’s Fäustchen, grinst breit ob der Panik, welche die nächste Pflicht-Aktion („Du bist nur eine gute Mutter wenn….“) in uns auslöst.
Und ich meine hier noch nicht einmal das alljährliche Wett-Laternen-Basteln in der Kita.

Denn dieses Jahr kann ich hier nun entspannt auf der Couch von purem Glück berichten. Dieses Jahr musste ich mir nicht Kaffee und Kuchen erst zuvor mit schnippeln, biegen, prickeln, kleben und verzieren verdienen!
Nein! Die Kinder bastelten die diesjährige Martins-Laterne alleine in der Kita.

Und während ich dies hier schreibe, fühle ich mich nun ein klein wenig schuldig.
Ob meiner Unlust was derartige Dinge, wie Laternen-Basteln betrifft.
Weil’s sich beim dritten Kind irgendwie „ausgelutscht“ anfühlt und einen überzeugten DIY-und Bastelverweigerer auch nach dem elften Jahr Mutterschaft nicht beflügelt und in unbändigende Euphorie versetzt!

Es sei denn, die Bastelarbeiten werden für Mutter so einfach wie möglich gestaltet. Wenn nur noch ein bisschen Phantasie und Feinschliff fehlen. Dann ist’s auch für mich in Ordnung.

Wenn ich aber nun nicht vom Laternen-basteln schreibe, was meine ich denn dann? mehr „Freude & Zeit schenken: Unser Adventskalender von „Schokoladenseite““

Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss

4+

Sie hat es auf mich abgesehen. Diese lästige, verflixte Fliege.
Eine der wenigen Überbleibsel eines viel zu warmen, doch ganz und gar zauberhaften Herbstes. Lässt sich immer und immer wieder penetrant auf meinem Kopf nieder, surrt mir laut ins Ohr und will mich einfach nicht in meinem Trübsal in Ruhe lassen.

Als wolle sie mich aufscheuchen, mich zum Wieder-Aufstehen zwingen, mich davon zu überzeugen, dass das Leben wunderschön und schillernd ist.
Als wolle sie mir lautstark in’s müde Ohr summen, endlich an all‘ meine eigenen Worte zu glauben. An das Feuerwerk im Kopfe und im Herzen, von welchem ich erst vor wenigen Tagen drüben auf Instagram schrieb.
Welches in genau jenem Moment auch präsent war und mein Herz mit Wärme und Dankbarkeit erfüllte. Dankbarkeit, diese wundervolle Familie, diese fantastischen Kinder zu haben. Dankbarkeit am Leben zu sein!

Und als wollten sie es ihr gleichtun, kitzeln mich nun ebenfalls Sonnenstrahlen auf der Nase. Draußen ist der Himmel knallblau und ich sollte einfach jetzt nicht hier liegen. Sollte an diesem freien, mir zur Verfügung stehenden Vormittag, an diesen drei Stunden, raus gehen! Die frische Luft in mich aufsaugen und mich bewegen. Ein- und Ausatmen und Sport machen. Ganz alleine, nur ich draußen am See.
So, wie ich es so gerne pflege zu tun, bietet sich einmal die Möglichkeit dazu.

Doch heute kann ich nicht. mehr „Heute bin ich traurig: Wenn die Seele heilen muss“

„Die kleine Eulenhexe“ *Verlosung*

2+

*Rezension.

„Mama, kuck mal was ich gemalt hab‘!“

Freudestrahlend kommt mir die Kleinste in der Kita entgegen gelaufen.
In der Hand ein Blatt Papier. Es ist ein Bild von einem Baum, noch recht schlicht gehalten – ich war wohl heute etwas zu früh dran mit dem Abholen – aber in diesem Moment etwas wahnsinnig Besonderes für mich!
Dieses Mal handelt es sich nämlich nicht um das übliche Bild
„Tochter und Mama in Jeans und schwarzem V-Ausschnitt-Pullover“.
Sie malt mich IMMER in dieser Kombi, was mich eventuell einmal dazu veranlassen sollte, meinen eigenen Kleidungsstil ein klein wenig zu überdenken. Oder ist es mittlerweile schon meine Marke? Nun, geht es nach der Kleinsten gewiss! 😉

cofNein! Heute ziert das Bild ein Baum. Dick und kräftig, als habe er Wichtiges zu tragen und Kostbares zu verbergen. Gleich mehrere große, schützende, runde Blätter trägt er. Und sticht in seiner Einzigartigkeit sofort heraus, wenngleich er nicht unbedingt der größte hölzerne Genosse sein mag. Rund um den Stamm des außergewöhnlichen Bäumchens schlingelt sich eine steile Wendeltreppe.

Für einen Laien mag dieser Baum äußerst befremdlich wirken, man könnte der herzallerliebsten Tochter selbst eine gewisse Unfähigkeit, „ordentliche“ und „richtige“ Bäume zu zeichnen, unterstellen. Doch weiß ich ganz genau, WAS sie hier gemalt hat! WEM dieser Baum gehört und warum er so aussieht, wie er nun einmal aussieht!

Und gerade in diesem Moment, in dem ich das Bild in der Hand habe, kommen mir vor Rührung fast ein klein wenig die Tränchen. mehr „„Die kleine Eulenhexe“ *Verlosung*“

Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass

7+

Er nervt mich schon den ganzen Tag! Da der Gatte seinen offiziellen Arbeitsplatz in Baden-Württemberg hat, wir jedoch unser Nest im ländlichen Hessen aufbauten, hockt er heute hier zu Hause rum!
In „meinem“ Wohnzimmer!  Der Mann hat Feiertag – und alle anderen Familien-Mitglieder nicht.

Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, der weiß, dass der Ehemann und ich zum Teil eine Wochenende-Ehe führen. Mal mehr und mal weniger, wie es nun einmal so ist, wenn der hauptsächlich arbeitende Part beruflich viel in Deutschland unterwegs ist. Das ist einerseits mit drei Kindern nicht immer leicht (ich berichtete bereits hier davon), auf der anderen Seite genieße ich meine Freiheiten und die vormittägliche Ruhe!
Ja, ab und an muss ich mich gewiss immer erst einmal wieder an die Situation gewöhnen und anpassen, dass da gerade noch jemand rum sitzt! 😉

Und heute bin ich geladen! Weiß‘ gar nicht genau, warum. Doch hege ich die Vermutung, an diesem unverschämten – ganz Deutschland spaltenden – Feiertag, ein wandelndes Pulverfass zu sein.

Und wie Konversationen zwischen Mann und Frau unter eben jener Gegebenheit aussehen, musste ich jetzt einfach mal zusammentragen! Nur für Euch! Ganz offen und ehrlich und beschämenderweise nix dazu gedichtet! ICH bin heute wirklich so!
Nun, Humor ist wohl, wenn Frau und Mann trotzdem lacht.

Hier also meine bisherigen „best of“ des heutigen Tages: mehr „Frau vs. Mann: Feiertag im Pulverfass“

Blogger-Barcamp: Gegen den Strom und doch vereint! Mein Wochenende in Speyer

8+

Samstag-Morgen, kurz vor zehn in Speyer.

„Rechts ist frei“ – höre ich mich um ein Haar dem Taxi-Fahrer sagen!
Denn für einen kurzen Moment vergesse ich, dass ich heute weder selbst Auto fahre, noch als Beifahrer den Mann durch den Straßen-Dschungel navigiere. Nein!
Heute bin ich ganz alleine unterwegs!

Ein Wochenende ohne Mann und Kinder liegt vor mir.
Ein Wochenende mit der Aussicht auf ganz viel Austausch mit (hoffentlich 😉 ) Gleichgesinnten, viel Input und nicht weniger Essen, Schlaf und nicht zuletzt Entspannung und guten Gesprächen.

Und dabei hätte ich beinahe heute morgen gekniffen. mehr „Blogger-Barcamp: Gegen den Strom und doch vereint! Mein Wochenende in Speyer“

Mutti shoppt Online – Kinder-Schuhe von Vertbaudet

1+

*Werbung. Es war die Angst vorm Bärchen-Halstuch, die mich jahrelang vom vorzeitigen Kinder-Kriegen abhielt. Bärchen-Halstuch? Ja genau! Denn es gab sie wirklich. Damals Anfang der 2000er. Die Muttis, erwachsene Frauen (!),  in Dreiecks-Halstüchern mit Bärchen-Motiven drauf! Es war mir ein Graus! Der Inbegriff des schlechten Geschmacks und der Hausfrau- und Mutter in Person. Mehrfach-Mütter trugen in meiner Phantasie Bärchen-Halstücher – und bestellten aus dem Versandkatalog. Denn der Gipfel der Geschmacklosigkeit konnte doch nur von irgendeinem Versandhandel kommen!
So meine damalige, unwissende und leicht naive Vorstellung.

Noch kinderlos, als ich es pflegte nahezu Woche für Woche einen beträchtlichen Teil des Sparkassen-Monatsgehaltes für neue Röckchen und Heels auszugeben. In der nächsten Großstadt versteht sich. Stundenlang durch Geschäfte stöbern und nur das Coolste kaufen, niemals bestellen! 

Und heute? mehr „Mutti shoppt Online – Kinder-Schuhe von Vertbaudet“

Puder-Rosa Insta-Welt: Wo bleibt denn jetzt die Realität?

6+

Mein Blog feierte längst seinen ersten Geburtstag, doch Instagram lernte ich erst im Mai diesen Jahres kennen. Zu sehr weigerte ich mich zuvor, mich damit zu beschäftigen. Zu wenig verstand ich noch davon, wie die Dinge in der Social-Media-Welt funktionieren. Das weiß ich auch bis heute noch nicht so richtig, muss und möchte noch so viel mehr dazu lernen. Networking? Noch immer sehr unbeholfen, die wichtigen Tipps und Tricks noch lange nicht entdeckt! Doch ich musste schnell realisieren, dass ein Blog nicht nur mit leidenschaftlichem Schreiben allein überleben kann! 

Mittlerweile nutze ich Instagram sehr gerne. Mal schnell den eigenen Senf loswerden? Albernheiten verbreiten? Meinungen kundtun, die für einen Blog Post dann doch nicht in der Länge reichen? Wundervolle und auch traurige Momente festhalten und nach Bedarf (!) teilen? Das alles ist hier möglich!
Es kommt nur darauf an, was man eben aus „seinem“ Instagram macht. Was es darstellen und präsentieren soll. Wodurch es lebendig werden und pulsieren soll! 

Das darf jeder frei wählen und ich schätze von ganzem Herzen all diejenigen, die sich dazu besonnen haben, mehr Realität auf Instagram zu zeigen!
Das wahre, unschöne, schmutzige Leben mit all‘ seinen Ecken und Kanten.
Wut, Zorn, Empörung, Trauer, tiefste Rührung oder kleines Glück in Momenten!
Das mag ich an Instagram und ist auch mein Ding!

Doch scrolle ich zum Zeitvertreib durch den eigenen Feed, so verfolgt sie mich immer noch! Allen Gegenbewegungen zum Trotz. Diese Puder-rosa, pastellfarbene Fake-Insta-Welt. Es gibt sie noch immer zu genüge! Die Instagram-Accounts, die uns nur das Feinste, Schönste und Gerade-Gerückte präsentieren wollen. Und all‘ denen würde ich so gerne das Folgende schreiben: 

Liebe „Lifestyle-Mütter“, „Insta- und Working-Mums“, mehr „Puder-Rosa Insta-Welt: Wo bleibt denn jetzt die Realität?“

Wenn Hexen basteln: Halloween mit Jako-O

4+

*Werbung. Ich bin eine Knotter-Hexe! Ja, ganz ehrlich! Das bin ich! Ich finde an allem und jedem etwas zu meckern, wenn ich es in der jeweiligen Stimmungslage nur will. Und manchmal kann ich’s auch gar nicht richtig verbergen. Dann bricht die beleidigte Gewitter-Hexe in mir durch und zetert was das Zeug hält. Gerade könnte ich mich über nur ein einziges Thema nahezu leidenschaftlich und ausgiebig auslassen!
Nicht etwa, weil ich’s blöd finde oder gar gerne boykottieren würde.
Denn ganz klammheimlich bin ich jenem Zauber ja selbst ein wenig verfallen.

Ja, auch auf mich übt dieser Tag eine geheime Faszination aus und schürt eine heimliche, verschämte Vorfreude. Schon Wochen vorher. mehr „Wenn Hexen basteln: Halloween mit Jako-O“