Juli-Kinder: Von Geburtstags-Vorbereitungen und nächtlichen Rendezvous

11+

Ein brennender Schmerz durchfährt mich und lässt mich leise innerlich aufschreien!
Erst jetzt realisiere ich, dass die Muschel, welche ich sorgfältigst mit viel heißem Heißkleber Nachts um 1.30 Uhr an die Geburtstagskarte kleben wollte, nunmehr am eigenen Zeigefinger hängt!
Und nicht abgehen möchte!

Als es mir endlich gelingt, die Urlaubserinnerung aus vergangenen Jahren vom gebeutelten Finger zu lösen, erblüht eine hübsche weiße Brandblase.
Doch bin ich ja selber schuld!
Denn zum Einen gehören auch Mütter mitten in der Nacht mal ins Bett – und zum Anderen erwartet niemand von mir eine derartige Ambition.
Außer ich selbst.

Denn ich will’s mal wieder perfekt haben am Geburtstag der fast Zehnjährigen! mehr „Juli-Kinder: Von Geburtstags-Vorbereitungen und nächtlichen Rendezvous“

Das stille Leiden – Vom Mittelschmerz zur prämenstruellen Depression

46+

Es zieht und zwickt unfassbar unangenehm und zwingt mich gerade auf die Couch.
„Geh‘ zum Arzt“ sagt der Sohn erschrocken auf meine Aussage, ich hätte Bauchschmerzen und bräuchte kurz eine Pause.
Bauchschmerzen, die aus dem Nichts auftreten – und nach ein paar Stunden wieder verschwinden.
Und so stark sind, dass ich alles liegen lassen muss.
Den Staubsauger, die eben noch enthusiastisch abgezogenen Betten und den Mann.
Den muss ich auch links liegen lassen.

Nachdem ich ihn eben mürrisch und vor allem grundlos angemault hatte.
Immerhin weiß ich jetzt, warum ich mich seit zwei Tagen so unendlich faul, müde und träge fühle.
Ich weiß, warum der Kuchen heute wieder schmeckt und warum Witze unterhalb der Gürtellinie die letzten Tage besonders verlockend und urkomisch waren.
Und warum ich den Gatten besonders lieb hatte.

Und ich weiß auch, dass ich genau genommen nicht wirklich Bauchschmerzen habe! mehr „Das stille Leiden – Vom Mittelschmerz zur prämenstruellen Depression“

Roadtrip vs. AI-Flugreise: Was ist denn nun besser mit Kindern?

14+

„Ja, es war ein sehr schöner Sommerurlaub“
hörte ich mich dieser Tage sehr oft sagen.
Auf die Frage, wie denn nun unser ganz eigener Road-Trip war.
Und auch eine Woche, nachdem ich mit einem dicken, fetten Kloß im Hals wieder in Richtung Heimat fuhr, muss ich es mir selbst immer wieder eingestehen:
Diese Art zu reisen hat mir unheimlich viel Spaß gemacht!

Das wäre jetzt nicht allzu verwunderlich, hätte ich nicht früher eine ganz andere Vorstellung des perfekten, gelungen Sommerurlaubes gehabt!

Ein perfekter Sommerurlaub

Ein „richtiger“ Sommerurlaub musste früher für mich immer mit einer Flugreise einhergehen!
Irgendwo in den Süden.
Dorthin, wo das Wetter garantiert niemals umschlägt und vierzehn Tage Sonne garantiert seien.
Dorthin, wo es ein nettes, schickes Hotel gab mit Türkis-blauem Pool und feinkörnigem hellen Sand.

Der perfekte Sommerurlaub duftete nach Apres-Sonnencreme und Pina Coladas – gerne auch nach einem leichten Gemisch aus Kunstnebel und Wassermelonen-Shisha.
Der ultimative Sommerurlaub ließ auf azurblaues Meer blicken, schöne Menschen am Strand und noch viel schönere (Abend-)Kleider im hochglanzpolierten All-inclusive Hotel.

Wie eingeschränkt meine Sichtweise doch war! mehr „Roadtrip vs. AI-Flugreise: Was ist denn nun besser mit Kindern?“

Pizza für Alle! – Und auch für Elfrida

11+

Ich könnte ihm jedes einzelne Mal an die Gurgel springen. Ja, ganz ehrlich!
Denn backt mein Mann Pizza, dann bleibt nichts und niemand verschont.
Schon einmal gar nicht meine Küche!
Ein feiner Film aus Mehl überzieht dann gerne einmal die wichtigen (und in der Küche zur Seite gelegten) Rechnungen der letzten Woche (na gut, vielleicht auch noch vom Vormonat), zieht sich über Griffe sämtlicher Küchen-Schubladen hingweg und erreicht selbst die Dunstabzugshaube.

Ja, backt mein Mann Pizza, dann muss es stauben! Aber so richtig!
Denn nur so wird er Teig genial – so dessen Behauptung. 😉
Dünn solle er sein, schön flach und knusprig.
Und die Tomatensauce? Bloß nicht einfach draufhauen!
Auch diese (Koch-Perfektionist durch und durch) muss vorher mit nativem griechischen Olivenöl einer ganz bestimmten Marke (fragt mich nicht), Meersalz und bestem Pfeffer abgeschmeckt werden.
Denn nur so wird daraus eine perfekte Pizza, sagt er.

Backt mein Mann Pizza muss Frau mit köstlichen Geschmacks-Explosionen, gaaanz viel (verdientem!) Eigenlob (Sorry dafür) und vor allem Durst rechnen! Sehr viel Durst! mehr „Pizza für Alle! – Und auch für Elfrida“

„Wenn Fünf eine Reise tun“: Das Ende eines Märchens

13+

Donnerstag, 11.07.2019.
Ganz wunderhübsch anzusehen ist sie.
Die Silvia.
Wie sie da auf dem überlebensgroßen Foto vor uns steht.
Im feschen weiß-blauen Dirndl, die dunklen langen Haare fallen sanft über die Schulter, der Blick freundlich und dennoch geheimnisvoll.
Mit einem leichten Lächeln, welches man fast nur erahnen kann.

Ja, ich hätte mich vielleicht auch in sie verliebt.
Wäre ich denn der künftige König von Schweden gewesen und somit stattlicher, männlicher Natur.
Bin ich aber beides nicht.

Fasziniert bin ich aber dennoch.
Von einem Märchen, welches sich vor vielen, vielen langen Jahren zutrug, drei Kinder und mittlerweile sieben Enkelkinder hervorbrachte.
(Nein, Ihr habt Euch nicht verirrt, wir sind hier NICHT beim Goldenen Blatt! 😉 )

Und das alles nur, weil die liebe Silvia Sommerlath genau hier fröhlich strahlend mit Tickets wedelte. mehr „„Wenn Fünf eine Reise tun“: Das Ende eines Märchens“

Wenn Fünf eine Reise tun: Hoch hinaus und warm um’s Herz!

11+

Die Wangen glühen, wie sie es nur nach einem aktiven Tag in den Bergen tun.
Eine angenehme Schwere überkommt mich, denn die letzten beiden Tage waren ereignisreich.

Und während ich auf das sanft vor sich hin plätschernde Wasser des Starnberger Sees blicke, während die Sonne langsam untergeht und einen Tag voller Glücksgefühlen und neuen Erkenntnissen verabschiedet, überkommt mich noch ein ganz anderes Gefühl.
Genau jetzt in diesem Moment, während ich hier am Ufer sitze, endlich den lange herbeigesehnten Obatzter und das Radler vor mir.

Genau jetzt fühle ich große Ehrfurcht.

Ehrfurcht, Dankbarkeit und tiefe Liebe.
Denn ich bin gesegnet (und jetzt kling‘ ich wie der einzige Ober-Katholik in der Familie höchstpersönlich) mit dieser wunderbaren, eigenen Familie.
Mit diesen drei Kindern, die ich über alles liebe und dem Kerl da schräg gegenüber mir.
Der ehrlich gesagt auch nicht zu verachten sei und ganz ok ist (na gut, ich lieb‘ den auch!!!).
Um nix auf der Welt möchte ich zulassen, dass dieses Glück getrübt wird, dessen bin ich mir immer wieder sicher.
Auch jetzt gerade in diesem einzigartigen, wunderbaren Moment.
Am Ende eines Urlaubes, der abwechslungsreicher hätte nicht sein können! mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Hoch hinaus und warm um’s Herz!“

Wenn Fünf eine Reise tun: München – Wo ist die Verbindungstüre?

10+

Das wunderschöne Kärnten haben wir hinter uns gelassen und bewegen uns allmählich wieder in Richtung Heimat.
Doch noch neigt sich der Urlaub, unser ganz eigener Roadtrip, noch nicht dem Ende!
Ein weiteres Etappenziel wartet auf uns und somit ist es nur ein kleiner Abschied, als wir nach einem letzten entspannten Frühstück im Hoteldorf den lieb gewonnen See passieren und die Gegend verlassen.

Abstecher zum Millstätter See

Und dennoch können wir uns so schnell nicht von den wunderhübschen Seen Kärntens trennen! mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: München – Wo ist die Verbindungstüre?“

Wenn Fünf eine Reise tun: Heben wir heute noch ab? Tag 4 im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN

9+

(*Pressereise) Ein vierter Tag voller ups & downs, Nervenkitzel, Hoffnungen und kleinen Enttäuschungen in der Region wartet auf uns.
Denn manchmal weiß Frau am frühen Morgen beim schaumigen Latte Macchiato noch nicht, was die nächsten Stunden alles für uns bereit halten werden und auf welche Wege wir uns zu Fünft begeben werden.
Oder diese auch gar fluchtartig wieder verlassen müssen!

Noch weiß ich beim Honig-Brötchen noch nicht, dass die Zeile „ich heb‘ ab“ für mich möglicherweise ganz bald eine völlig neue Bedeutung haben wird und auf welche Wagnisse sich fünf Familienmitglieder allen Ernstes fest planen alsbald einzulassen!
Ich weiß noch nichts von atemberaubender Natur und kleinen Tränchen und ebenfalls weiß ich noch nichts von Sintflut-artigen Regenfällen!

Noch sitze ich hier. mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Heben wir heute noch ab? Tag 4 im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN“

Wenn Fünf eine Reise tun: Mutti-Auszeit & Familienspaß im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN

11+

(*Pressereise) Reist man zu Fünft in den Urlaub, ist es ein schier unmögliches Unterfangen, dass wirklich alle Familienmitglieder zur gleichen Zeit glücklich und zufrieden sind!
Oder gar den Bedürfnissen Aller in nur einem einzigen Moment gerecht zu werden.
Es mag Situationen, Minuten während eines langen Urlaubstages geben, in denen das tatsächlich so ist.
Und genau diese gilt es dann zu genießen, in sich aufzusaugen und fest verankert im Gedächtnis zu behalten!
Denn das sind die Situationen, die kostbare (Kindheits-) Erinnerungen schaffen! 

Es ist normal und völlig in Ordnung, dass bei fünf Personen jeder seine ganz eigene Vorstellung eines perfekten Urlaubstages hat und konkrete Wünsche ob des Verlaufes der kommenden Stunden hegt.
Hier gilt es, sich zu organisieren, Kompromisse zu treffen, selbst einmal zurückzustecken oder gar sich auch einmal zu „trennen“ und „aufzuteilen“.
Und je eher Frau (also ich 😉 ) das akzeptiert, umso schneller steht dem echten Urlaubs-Feeling nichts im Wege! Ist so!

Und während wir beim Frühstück auf dem Dorfplatz des Naturel Hoteldorfs sitzen, fasse ich einen Entschluss:
Heute will ich mir eine knappe dreiviertel Stunde Zeit nur für mich ganz alleine nehmen! mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Mutti-Auszeit & Familienspaß im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN“

Wenn Fünf eine Reise tun: Vom Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN zu Fuchsfährte und Aichwaldsee

13+

(*Pressereise)
Mehr Natur geht nicht! Und allmählich dämmert mir, woher die Naturel Hotels & Resorts wohl ihren Namen haben.
Noch immer möchte ich all‘ diese schönen Farben, das atemberaubende Panorama und diese unglaublich kitschige Idylle in mich aufsaugen! Möchte ein Stück Heile Welt speichern und konservieren!
Für schlechte Zeiten und wolkenverhangene (All)Tage im hessischen Mittelgebirge.
Dieses wunderschöne Fleckchen Erde fesselt mich! Ja wirklich!

Stundenlang könnte ich hier einfach nur verweilen und dem Trällern der Vögel und Ruf des Falken lauschen.
Im Laufe des Tages werde ich mich sogar für einen kurzen Moment in die Rolle eines ganz bestimmten Kinderbuch-Charakters versetzt fühlen, so bilderbuchmäßig erscheint mir in diesem Moment eben jene Situation.
Doch noch weiß ich das ja nicht, von daher komme ich zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Text darauf zurück! 😉

Wir frühstücken ausgiebig!

Wir dürfen heute unser erstes Frühstück im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN genießen!
Und „Genuss“ trifft es wohl auch tatsächlich auf den Punkt. mehr „Wenn Fünf eine Reise tun: Vom Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN zu Fuchsfährte und Aichwaldsee“