Nur eine Mutter?

16+

Keine Bezeichnung scheint heutzutage mehr gefürchtet und niederschmetternder als die,
„nur eine Mutter“ zu sein.
Es kommt mir so vor, dass wir Frauen in der heutigen Zeit nichts auf der Welt mehr bangen, als in diese eine Schublade gesteckt zu werden. Als so zu bezeichnet zu werden!

Ein „nur“ zu sein und ein Namens- und Identitäts-loser Begriff.
Auf das „Mutter“ sollte mindestens ein „und“ noch folgen!
Und im Idealfall stelle dieses „und“ bitte sehr schon einmal gar nicht „Hausfrau“ dar.

Es geht mir ja selbst so, denn als „nur Mutter“ bezeichnet zu werden oder sich gar selbst an dunklen Tagen als solche zu sehen, nix scheint deprimierender, kontraproduktiver und sogar ein klein wenig schädlicher!
Für uns, für unser Seelenleben, fürs Selbstwertgefühl, für die Sicht auf das eigene Ich!

Die Bezeichnung „Mutter“

Mir selbst ist in der Vergangenheit oft aufgefallen, dass insbesondere bei Terminen, die mit den Kindern zu tun haben, in Gesprächs-Protokollen & Notizen immer nur die Rede von „der Mutter“ ist. mehr „Nur eine Mutter?“

Unterwegs auf wilden Gewässern: Wir spielen „Lighthouse Run“ von AMIGO *Verlosung*

6+

*Werbung. Ratlos hocke ich da und raufe mir die Haare!
Schiffe soll ich retten. Soll sie vorm drohenden Sturm und Gewitter in den sicheren Hafen geleiten.
Denn die dunklen, bedrohlichen Wolken? Sie sind schon gefährlich nahe! Lauern den tapferen Seeleuten schon im Nacken, lassen mit einem dunklen Grollen erahnen, was da noch auf uns alle zurollen wird.

Es ist ein Spiel gegen die Zeit.

Manchmal miteinander, manchmal auch ein klein wenig gegeneinander!
Leuchttürme weisen uns den Weg und geben Halt!

Und ich? Kapier‘ es – im Gegensatz zu meinen Kindern – nicht gleich auf Anhieb. 😉
Laut lese ich die Spielanleitung und wiederhole einzelne Phrasen.
Als wolle ich sicherstellen, dass es auch der Letzte kapiert!

Dabei bin ICH die Letzte! Denn ich hasse Spielanleitungen! Umfangreiche und kompliziert geschriebene Anleitungen?
Not my best friend!
Nun, für solche Menschen wie mich, hat man wohl freundlicherweise YouTube-Erklär-Videos erfunden. Aber dazu gleich. 😉

Und während ich so da hocke, an einem Sonntag-Nachmittag im Wohnzimmer der Schwiegereltern, sehe ich beinahe Parallelen zum echten Leben! mehr „Unterwegs auf wilden Gewässern: Wir spielen „Lighthouse Run“ von AMIGO *Verlosung*“

Lass‘ krache(l)n!: Mutti verwertet Reste

11+

Ich bin eine Frau der Extreme! In Allem! Gerne auch bestätigt durch den eigenen Gatten und von diesem ohne Zögern unterschrieben! 😉
Und wenn ich koche, dann ebenfalls extrem! Extrem viel!
Ganz ehrlich? Ich habe drei Kinder, könnte aber vermutlich Mittag für Mittag eine ganze Fussball-Mannschaft problemlos versorgen.
Ich kann Euch auch gar nicht genau sagen, woran das liegt.

Die Furcht, der eigene geliebte Nachwuchs könnte zu kurz kommen? Könnte nicht wachsen und gedeihen?
Gedankenlosigkeit? Falsche Kalkulation?
Fakt jedoch ist, es bleibt immer etwas übrig! Sehr viel davon. So kommt es, dass es mich auch nie stört, habe ich spontan ein Kind mehr am Esstisch sitzen. Gerne stelle ich einfach einen weiteren Teller für Spiel-Verabredungen oder ungeplant mit nach Hause gebrachte Klassenkameraden auf den Tisch. Es reicht ja sowieso. 😉

Leider ging es mir in der Vergangenheit jedoch nur allzu oft so, dass ich die Reste einfach vergaß. mehr „Lass‘ krache(l)n!: Mutti verwertet Reste“

Wer schreibt hier eigentlich?: Mein Steckbrief

7+

Habe ich mich eigentlich jemals richtig auf diesem Blog hier vorgestellt?
Diese Frage musste ich mir unweigerlich stellen, als ich heute morgen zum gefühlt Millionsten Mal am eigenen Instagram-Profil bastelte und verzweifelt versuchte, aussagekräftige Stichpunkte über mich in die kurze und begrenzte Übersicht zu packen!

„Einen Steckbrief über mich sollte es geben!“

so mein Gedanke. Und die Idee zu einer neuen Seite auf „Mama steht Kopf“ war geboren!

Unter dem Menüpunkt „Über mich“ findet Ihr nun einen ausführlichen Steckbrief über „Mutti“ Alex.
Und ich finde, es ist mir ganz gut gelungen, alle wichtigen Fakten mehr als treffend für Euch zusammenzufassen! 😉

Lest doch gerne mal rein! Heute als Blog-Post und künftig jederzeit abrufbar unter den Menüpunkten! mehr „Wer schreibt hier eigentlich?: Mein Steckbrief“

Eingesperrt und festgefahren: Wir stecken im Stau

8+

Wäre ich heute morgen nicht bereits knappe 7 Kilometer um den See gerannt und nunmehr in einem – beinahe schon besorgniserregenden – Zustand der Tiefen-Entspanntheit, ich würde jetzt heulen!
Oder mir zumindest verzweifelt die Haare raufen!

Jetzt gerade, da ich konzentriert ein- und ausatme und stattdessen googel.

„Kann eine Blase wirklich zerbersten?“

bin ich im Begriff in das Suchfeld einzugeben, als hinter mir die Kleinste plötzlich aufschreit.
Die große Schwester hat geschubst und ein lautstarker Streit droht zu entfachen.
Was es gerade gilt, mit allen erdenklichen Mitteln zu verhindern!

Denn wir sitzen hier gefangen, im faradayschen Käfig, können uns der Situation in keinster (!) Weise entziehen!
Und haben Hunger! Und müssen alle auf’s Klo! Dringendst!

Knappe 8 Kilometer vor der eigenen Haustüre, genau zwischen zwei Autobahn-Abfahrten – ohne rettenden Rastplatz dazwischen – scheinen nun vier Familienmitglieder an ihre ganz eigenen Grenzen zu gelangen. mehr „Eingesperrt und festgefahren: Wir stecken im Stau“

Schleim selbst herstellen – SO besser nicht! ;)

8+

Es scheint derzeit der DIY-Tipp schlechthin zu sein!
Was vor Weihnachten die entzückend-hübschen Papiersterne aus Butterbrot-Tüten sind, ist dieser Tage selbst hergestellter Schleim!

Schleim? Selber machen!? No way! Kein Bock auf die Sauerei!
So war selbstverständlich mein allererster Gedanke, als mich die Mittlere bat, doch auch einmal selbst Schleim zu produzieren.
Ausnahmsweise also mal nicht innerhalb der eigenen Atemwege, lautstark in den Rachen gezogen oder (leider viel zu selten!) in’s Taschentuch gerotzt.

Nein! Pink solle er sein, lange haltbar und wunderbar zum Spielen geeignet.
DER Geheimtipp und angeblich ganz einfach herzustellen.
Sagt zumindest „das Internet“.
mehr „Schleim selbst herstellen – SO besser nicht! ;)“

London, Du warst gut zu uns!

13+

Ich habe mich gerade wieder daran gewöhnt.
An die Großstadt.
Gerne betrachte ich die verschiedenen Menschen in der U-Bahn.
Male mir aus, welche Geschichte wohl jeder Einzelne zu erzählen hat und genieße gleichzeitig die eigene Anonymität.

Wieder nach Hause zu fahren, aufs winterlich triste Land?
Nun, die Vorstellung schmerzt gerade ein klein wenig. mehr „London, Du warst gut zu uns!“

Über den Dächern Londons

8+

Ich bin wieder angekommen, bei meinem „urbanen“ Ich.
Lasse mich mit reißen, bin im flow und genieße die Farben, Geräusche, das geschäftige Treiben in der Metropole.
Es ist ein altes, lange Zeit vergessenes Ich.

Doch gerade im Moment?
Ist es wieder da.
Präsenter als je zuvor.

Ja, ich fühle mich noch immer wohl.

Das pulsierende Leben großer Städte, es fasziniert mich und zieht mich in seinen Bann. Ich fühle mich jung und lebendig, als wäre die Zeit um zwanzig Jahre zurück gedreht worden.

Einzig und allein der Blick in die verspiegelten Fahrstuhl-Wände irritiert mich hin und wieder. mehr „Über den Dächern Londons“

Gut zu Fuß: Ein Streifzug durch die Metropole

12+

Mittwoch, 09. Januar 2019.
11 Kilometer!
Elf Kilometer sind wir heute durch die britische Metropole gelaufen.

MIT den Kindern!
Den Kindern, die für gewöhnlich die knapp sieben Kilometer um den heimischen Stausee sonst nur schwerlich und unter starkem Protest sowie drohender Verluste durch gegenseitigen Mord- und Totschlag bewältigen.

Offensichtlich sind faszinierende Gebäude, eine Vielzahl an Farben und Menschen, das bunte Treiben und die vielen Geräusche und Eindrücke,  welche es nur in einer Großstadt geben kann, deutlich interessanter als Blattgrün und Vogelgezwitscher! 😉

„Oh! Ist das schön hier“ mehr „Gut zu Fuß: Ein Streifzug durch die Metropole“

Back to London: Zu Fünft in der Großstadt

10+

Dienstag, 08. Januar 2019.
Wir sind noch keine vierundzwanzig Stunden in London und ich habe bereits so viel gelernt!

Nicht über die Stadt selbst, welche mir durchaus keine Unbekannte ist, auch nix Historisches.

Nein! Ich habe viel über mich gelernt.
Über uns als Familie und insbesondere über die Kinder!

Und einmal mehr bin ich der Überzeugung, zu keiner anderen Gelegenheit kann man besser zu sich selbst finden, neue Seiten an sich selbst und denen, die uns am nächsten stehen, kennenlernen –  als auf Reisen.

Jede einzelne Reise – und sei sie noch so kurz – ist auch ein Stück weit eine Reise zu uns selbst!

Ich lernte, wie robust und belastbar Kinder tatsächlich sind! mehr „Back to London: Zu Fünft in der Großstadt“