Reisetagebuch “Wenn Fünf eine Reise tun“: Happy Birthday!

Mittwoch, 25. Juli 2018. Ich bin wieder rein getappt und sie hat mich fest an den nunmehr gebräunten Fesseln! Denn ich muss sagen: Mir gefällt’s!

Ich hocke und planschte also mitten in der seicht-warmen Pauschal-Urlaubs-Falle und pfeif gerade auf Individual-Reisen.

Davon hatten wir schon viele, mein Mann und ich.  Weiterlesen Reisetagebuch “Wenn Fünf eine Reise tun“: Happy Birthday!

Reisetagebuch “Wenn Fünf eine Reise tun“: Merhaba Türkei

Dienstag Nachmittag, 24.07.2018

In der goldenen -Nachmittags-Sonne lässt es sich wunderbar posen. Das denken sich wohl zumindest “Roxana“ und “Svetlana“. Die beiden heißen nicht wirklich so, vermute ich. Diese Namen habe ich nun aufgrund ihrer Sprache abgeleitet, ohne hier vorverurteilend und bewertend klingen zu wollen. Vielmehr beobachte ich – gerade selbst am Rande des Pools sitzend –  bewertend und belustigt das emsige Treiben der Beiden. Weiterlesen Reisetagebuch “Wenn Fünf eine Reise tun“: Merhaba Türkei

Reisetagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“: Nachtflug in den Süden

Sonntag Nachmittag, 17 Uhr.
Wir haben das Haus noch lange nicht verlassen, schon eröffnen sich mir die ersten Nachteile bei einem anstehenden Nachtflug:

Die Kinder haben noch den gesamten Abreisetag Zeit, das komplette Haus zu verwüsten und sich zu verletzen! Weiterlesen Reisetagebuch „Wenn Fünf eine Reise tun“: Nachtflug in den Süden

Die Luft ist raus….

Wir hatten es noch eine Weile miteinander probiert. In unserem eigenen Tempo, frei von jeglichem Druck und Zwängen. Wollten nicht so einfach von einander lassen, es immer wieder auf’s Neue versuchen und uns aufraffen.

Nichts schmeißt man einfach so hin. Ist denn nicht alles eines steten Versuches und weiterer Bemühungen wert?

Und dann kam die Trennung auf Zeit.

Der Anfang vom Ende, es zeichnete sich bereits ab. Denn in welchen Fällen entfacht das Feuer während dieser Phase schon wieder? Sind es nicht die seltensten? Ich habe dafür keine Kraft und Puste mehr, will die Funken nun bewusst verglühen lassen.

Es hätte etwas aus uns werden können, etwas Großes. Doch fühlte ich mich nur noch eingeengt und bedrängt. Freude und Euphorie mussten weichen und Pflichtgefühl machte sich an derer statt breit.

Und nun ist es an der Zeit, mir selbst einzugestehen, dass die Luft einfach raus ist. Aus uns beiden wird nichts mehr werden! Ich möchte dafür keine Energie mehr aufwenden. Aktuell mag ich noch nicht einmal suchen: Nach mir selbst.

Wir sind gemeinsam gescheitert… Weiterlesen Die Luft ist raus….

„Wenn Fünf eine Reise tun….Vom mütterlichen Packwahnsinn für einen Urlaub, der eigentlich gar nicht stattfinden sollte“ -2018-

Eigentlich. (Mensch hatte ich letztes Jahr noch lange Überschriften! 😉 )
Jedenfalls „Eigentlich“ – so wie letztes Jahr auch schon. Ich berichtete bereits davon, dass wir eigentlich mal aussetzen wollten!

Und eigentlich wollte ich an dieser Stelle abermals darüber berichten, wie ich verzweifelt und schweißgebadet auf den kühlen Fließen des Hauswirtschaftsraums hocke, bei dem kläglichen Versuch das gefühlt ganze Hab und Gut einer fünfköpfigen Familie in Koffer, Tüten und Taschen zu quetschen. Ich wollte wieder über Schweißperlen und Schnappatmung schreiben. Richtig schön dramatisch und überzogen.

Aber das wäre gelogen! Weiterlesen „Wenn Fünf eine Reise tun….Vom mütterlichen Packwahnsinn für einen Urlaub, der eigentlich gar nicht stattfinden sollte“ -2018-

Let’s face it: Vom Frau-Sein & dem ewigen Struggle mit den Hormonen

Eigentlich sind es immer die Hormone. Es sind die Hormone, schreibe ich lustige, witzige oder freche Texte. „Diese Hormone“ lassen mich die albernen Blog-Posts veröffentlichen, die, die auch einmal unter der Gürtellinie landen. Die, die mich mit einem verschmitzten Lächeln auf die Tastatur kloppen lassen und mich auch einmal während des Schreibvorgangs laut über mich selbst lachen lassen!

Es sind die Hormone, die mich vom Frau-Sein, Männern oder offen und ehrlich über Elternsex schreiben lassen. Und es sind auch die Hormone, die ganze Texte aus der reinsten Emotion aus mir heraus sprudeln und überquellen lassen.
Wörter, Gedanken, die regelrecht aus mir heraus bersten.

Und dann sind es eben auch die Hormone, die Tränen auf die Tastatur tropfen lassen und tausende von anderen Müttern berühren! Weiterlesen Let’s face it: Vom Frau-Sein & dem ewigen Struggle mit den Hormonen

Missing an old friend: Ausflugstipps rund um den Faaker See

Sie hatten damals ein Segelboot. Und verbrachten Sommer für Sommer nur dort. An diesem einen Ort. Ein Ort, der bei meinem Mann die lebendigsten und schönsten Kindheitserinnerungen weckt. Stets berichtete er mir von langen Sommertagen am Wasser, vom paddeln, schwimmen und segeln bis in die Abendstunden und einem glasklaren Wasser, das seines gleichen sucht.

Er berichtete mir ebenfalls vom „Job“ als Wassertaxi-Fahrer als Allheilmittel gegen die jugendliche Langeweile, den Übernachtungen auf dem alten Bauernhof und der idyllischen Landschaft sowie dem für diese Gegend bekannten wunderbare Klima. Und ich ließ ihn erzählen. Denn gerade jetzt, in diesem Sommer merke ich, wie ein gelungener Sommer die schönsten und prägendsten Kindheitserinnerungen schafft.

Der Sommer lässt wachsen, entfalten, verändert und zaubert gerade in den Ferien aus Kindern, die im Alltag leider allzu oft  einfach nur funktionieren müssen, wieder lebendige und ausgelassene Kinder. Gelöste Kinder.

Und während ich hier auf der Terrasse sitze, abends um neun, und gerade 7 Kindern (KEIN Kindergeburtstag) in unserem Garten beim ausgelassenen Spielen und Kindheits-Erinnerungen schaffen zusehe, merke ich, wie ich eines diesen Sommer vermissen werde:

Den Traditions-Urlaub am Faaker See.

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Null Bock auf Hype: Kindergeburtstag mit Elf

„Mama? Können wir nicht einfach bowlen gehen?“

Und nun muss ich schlucken.
War ich noch vor wenigen Tagen zutiefst gerührt, dass mein größtes Kind noch immer die alte Tradition zum anstehenden Geburtstag einfordert, hat er sich nun doch anders entschieden. Und plötzlich holt mich die Zukunft schneller ein, als erwartet.
Ein Jahr hatte ich uns noch gegeben. Ein Jahr, bis mein „Baby“ endgültig vor sich hin pubertiert und der letzte kindlich-unbeschwerte Zauber verflogen ist.

Denn das waren die Kindergeburtstage bisher immer gewesen. Fast ein kleines bisschen verzaubert. Weiterlesen Null Bock auf Hype: Kindergeburtstag mit Elf

„Muff das kleine Zottelmonster“ Rezension

*Rezension. „Iiih“ ruft die Kleinste entsetzt, als ich die ersten Seiten unseres neuen Buches aufschlage.

„Der sieht aber eklig aus!“
Nun, mich erinnert „er“ mit all‘ seinen Eigenheiten und eben auch Ekligkeiten vielmehr an einen „Olchi“. Ungepflegt, dreckig, extremst faul und verschlafen und dennoch äußerst liebenswert. Und mit einer großen Vorliebe zu Schokoladenkeksen und exzessivem Fluchen!

Und nun muss ich schmunzeln. Denn jetzt erkenne ICH mich wieder. In diesem kleinen ungeschickten Zottelvieh. Zumindest einmal im Monat könnten er und ich um die Wette schimpfen, fluchen, uns den Zeh irgendwo anstoßen und frustriert Schokolade in uns hineinstopfen. Nur, dass ER dabei noch viel freundlicher und eben liebenswerter ist als ich! 😉

Aber um wen geht es denn hier nun genau? Weiterlesen „Muff das kleine Zottelmonster“ Rezension

Bloggen – Fluch vs Segen: Gedanken zum ersten Geburtstag

Das Bloggen hilft mir Liebe und Schmerz auszudrücken und die Seele zu heilen.

Zwar möchte ich diese Wirkung noch immer demnächst mit einem Tattoo umsetzen (kein Scherz!), doch um mal schnell die Seele zu erleichtern, Narben zumindest kurzzeitig unterm bunten Kinder-Pflaster zu verstecken oder auch bewusst daran zu kratzen , dabei hilft das Schreiben. Immer und immer wieder.

Es ist wie das Gespräch mit der besten Freundin. Das alles erleichternde Telefonat. Weiterlesen Bloggen – Fluch vs Segen: Gedanken zum ersten Geburtstag