Schöner Wohnen? Ich geb’s auf!!! – Unser Wochenende in Bildern 29./30.5.

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Samstag

Ausschlafen bekommt mir offenbar nicht.

Ebenso wenig wie doppelter Espresso – denn ich fühle mich leicht angestochen und bekomme einen Rappel.

Bösartige Zungen könnten den meinen Zustand auch „verstrahlt“ nennen, schließlich lässt sich heute zum ersten Mal nach unvorstellbar langer Zeit die Sonne blicken.

Und das Dilemma nimmt somit seinen Lauf.

Im Grunde war es vorprogrammiert:

Die Sonne scheint – und mir fällt ein, dass ich mich zu Hause NICHT wohl fühle und überhaupt NIX gemütlich und wohnlich oder gar vorzeigbar erscheint! 

Und selbstverständlich bringe ich derartige Gedanken nicht mit der nunmehr seit über einem Jahr steten Anwesenheit des Gatten in Verbindung.

Ich meine, es ist ein Zufall, dass dem smarten Smart-Home im Inneren begleitet von Monate-lang umprogrammierten Lichtschaltern, Jalousien und herausmontierten Steckdosen (und Kabeln, Unmengen von Kabeln!!!) nun das Projekt „Bewässerungssystem“ im Garten folgte.

Draußen schön sitzen? Fehlanzeige!

Und somit unser Garten aktuell… more „Schöner Wohnen? Ich geb’s auf!!! – Unser Wochenende in Bildern 29./30.5.“

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„DAS ist doch kein richtiger Job“ – Was sich trotz Corona nicht verändert hat

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„Aber das ist doch kein richtiger Job“

„Was macht DIE überhaupt?“

Ich höre sie zischen und flüstern, ja fast sogar bissig und höhnisch auflachen.
Die Stimmen, von denen ich weiß, dass sie existieren.

Sie wurden mir zugeflüstert und ich hörte sie sogar selbst raunen.
Konnte sie spüren und fühlen, all‘ die vergifteten Spitzen, die verletzenden Worte über meine Person.

In Kommentaren wurde ich beleidigt und das Getuschel hinter dem eigenen Rücken, der doch mittlerweile so viel mehr aushalten müsste, es auszublenden war schwer.
Und ist es gerade wieder.

Meine drei Kinder sind noch nicht einmal alle vollständig in den täglichen Präsenzunterricht zurückgekehrt – und schon geht es wieder los.

Die verbalen Peitschen werden geschwungen und lassen mich beim schrillen Knall auf den Boden zusammenzucken.

Dabei hatte ich so sehr gehofft, dass nunmehr die Dinge anders sein würden.

Schon wieder muss ich mich rechtfertigen und erklären!

Doch wie es aussieht, bin und bleibe ich… more „„DAS ist doch kein richtiger Job“ – Was sich trotz Corona nicht verändert hat“

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Notdienst, Heimat & die Sache mit der Schule – Unser Pfingstwochenende in Bildern 22./23.05.2021

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Samstag

„Notdienst“

Könnte man jenen Begriff schmecken, so hätte er durchaus einen äußerst fahlen Beigeschmack.

Und das hat er nicht nur, weil ich mir noch nicht die Zähne geputzt habe, als ich schlaftrunken am Samstag-Morgen nach dem Mobiltelefon neben mir fische!

Und – aus Gründen – realisiere, dass ich an diesem gleich folgenden Tag tatsächlich da einmal mit dem großen Kind hinfahren sollte!

„Notdienst“ – Notdienst klingt im ersten Moment noch immer nach großem Drama.

(Stimmt im Grunde aber überhaupt nicht, denn meistens ist mit Notdienst lediglich der ärztliche Bereitschaftsdienst gemeint – egal 😉 )

Es klingt nach abgesägten Gliedmaßen beim Heimwerken, klaffenden Kopfwunden, quälenden Knochenbrüchen, schaumigen Vergiftungen, überdimensionalen Schmerzen – und eben größter Not.

Nun, als Mama dreier Kinder und vielen, vielen Jahren voller „Notdienste“weiß ich, dass Notdienst auch… more „Notdienst, Heimat & die Sache mit der Schule – Unser Pfingstwochenende in Bildern 22./23.05.2021“

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Weil Corona noch immer präsent ist: „Von Viren und Menschen – Carolinas Reise um die Welt“

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(*Werbung/Buchrezension)

„Mama! Die Inzidenz ist heute unter 100!!!“

ruft mir die Kleinste hellauf begeistert entgegen.

Ich hingegen muss ein klein wenig schlucken, während ich versuche, dem Kind mit gleicher Freude und Begeisterung zurück zu lächeln.

Denn dieser Moment hier gerade fühlt sich abermals komisch und irgendwie nicht richtig an!

Wie so viele Momente schon zuvor im vergangenen letzten Jahr.

Ein Kind sollte sich doch über die verrücktesten Dinge freuen!

Nicht aber über Inzidenzen und Zahlen.

So etwas sollte ein kleines Kind gar nicht kennen – ebenso wenig wie Restriktionen, Kontaktbeschränkungen und Lockerungs-Diskussionen.

Worüber sich Kinder eigentlich freuen sollten

Ein siebenjähriges Kind sollte sich über… more „Weil Corona noch immer präsent ist: „Von Viren und Menschen – Carolinas Reise um die Welt““

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Selbsttests zur Coronavirus-Antikörper Bestimmung? Bringen die was? Ein (Selbst-)Versuch…*mit update*

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(*Werbung – Probeexemplare/beauftragt)

Meine erste Impfung mit AstraZeneca liegt nun schon eine Weile hinter mir – und mittlerweile bin ich auch schon wieder deutlich beruhigter!

Der erste Schrecken nach den Meldungen Ende März hat sich deutlich gelegt, es ging und geht mir gut – und ich würde mich heute vermutlich nicht mehr allzu sehr verunsichern lassen.

Und dennoch fühlte ich damals nun einmal genau so, als ich über meine Erstimpfung als Frau „um die vierzig“ mit eben jenem Vektorimpfstoff berichtete.

Hier könnt Ihr den Beitrag – und wie ich die damaligen Meldungen für mich verarbeitete – gerne noch einmal nachlesen!
(Einfach hier klicken).

Doch auch in einem anderen Punkt fühle ich mich als „angeimpfte“ Person in der Zwischenzeit ein klein wenig beruhigter.

Denn da AstraZeneca mich offenbar… more „Selbsttests zur Coronavirus-Antikörper Bestimmung? Bringen die was? Ein (Selbst-)Versuch…*mit update*“

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Von Akzeptanz & sonstigen Tugenden, einer Bike-Tour und viel Regen – Unser Wochenende in Bildern 15./16.05.

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Samstag

Akzeptanz.
Sie begegnet mir in meinem Leben immer wieder und doch werde ich was jene Tugend betrifft wohl nie auslernen.

Dabei erkenne ich gerade an diesem Samstag einmal mehr, wie wichtig doch jene Sache mit der Akzeptanz für das eigene Seelenwohl ist.

Und heilsam gleichermaßen.

Ich wache mit einer tiefen Schwere und Traurigkeit auf, deren Ursprung ich mir nicht einmal selbst erklären kann.

So viele Emotionen, welche in mir keimen, sich aufbäumen oder dann auch wieder schlummern, kann ich mir mit pragmatischer Logik nicht erklären.

Und vielleicht liegt die wahre Kunst ja darin, sie einfach anzunehmen.
Nicht dagegen anzukämpfen.

Denn lässt man sowohl negative als auch positive Empfindungen zu – und versucht nicht zu verdrängen – so nimmt dies gleichermaßen Macht und Schrecken.

Die Akzeptanz, dass Dinge nun einmal so sind, wie sie sind – dass ich fühle, wie ich fühle – kann durchaus befreiende (!) Wirkung haben.

Weil Akzeptanz weniger schmerzt und im günstigsten Fall sogar so viel mehr Raum für neue positive Kraft schafft.

Genug philosophiert!

Und nebenbei bemerkt… more „Von Akzeptanz & sonstigen Tugenden, einer Bike-Tour und viel Regen – Unser Wochenende in Bildern 15./16.05.“

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Religionsunterricht zu Corona-Zeiten: Nächstenliebe – oder billigend in Kauf nehmend? #BildungAberSicher

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Unser hessischer Kultusminister scheint ja ein netter Kerl zu sein.

Viele umfangreiche Briefe erreichten uns zumindest im vergangen Jahr, viele lobende und aufmunternde Worte der Anerkennung und des Dankes an uns Familien.

Dafür, was wir alles während des letzten Jahres geleistet und auch ausgehalten haben.

Zuversicht und Besonnenheit schwangen stets mit, in den vielen, teils ausschweifenden Schreiben, welche sich aktuell wöchentlich erneuern.

An warmen, herzlichen Worten wird stets nicht gespart.

Und doch reagiere ich mittlerweile allergisch auf Schreiben des netten Herrn mit dem ähnlich klingen Namen wie dem meinen.

Nicht etwa kann der arme Mensch etwas dafür, stellt er doch in seinem letzten Schreiben an uns Eltern Besserung in Aussicht, spricht fast ein klein wenig euphorisch vom „Licht am Ende des Tunnels“.

Denn ja, Fakt ist, immer mehr Menschen werden geimpft!

An Schulen wird ausgiebig getestet, in „schweren Zeiten“ übernimmt die Bundesnotbremse – und für alles Andere gibt es jetzt sogar einen scheinbar wunderbar durchdachten Stufenplan!

Bedenkt der „Stufenplan“ für die Schulen wirklich ALLES?

Gegliedert nach… more „Religionsunterricht zu Corona-Zeiten: Nächstenliebe – oder billigend in Kauf nehmend? #BildungAberSicher“

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In fremden Betten…. Tagebuchbloggen – #12 von 12 im Mai!

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Ich habe in der Nacht furchtbar schlecht und wenig geschlafen.

Dieses Mal allerdings aus Eigenverschulden. 😉
(Warum ich vorletzte Nacht schon so mies schlief, könnt Ihr gerne hier – einfach klicken – nochmal nachlesen)

Weil ich mir mal wieder viel zu viele Gedanken machte – über Dinge.

Dummerweise scheint selbst ein einziges Glas Weißwein – zumindest nach einem seeehr langen Tag und noch mehr Sport (ich rannte am frühen Abend noch um den See)  – auf mich eine äußerst betäubende Wirkung zu haben.

Denn irgendwann – irgendwie – wachte ich dann doch mitten in der Nacht auf der Couch auf.

Da ich da aber eigentlich nicht hingehöre, schleppte ich die müden Knochen und knarzenden Knie die Treppe hoch in das, was sich eigentlich Elternbett nennt.
Eigentlich.

Da verweilte ich allerdings lediglich bis zum Wecker-Klingeln.

Es müssen… more „In fremden Betten…. Tagebuchbloggen – #12 von 12 im Mai!“

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A night from Hell- Wie es mir manchmal als Mama wirklich geht!

+18

Ich kralle mich am Wäscheständer fest, bis die Fingerknöchel ganz weiß werden.
Stelle mich auf einen Kampf ein und „höre“ die übermüdete Zicke in mir bereits vor dem eigentlichen Telefongespräch.

Neben mir das Telefon auf Lautsprecher – ich versuche einen Termin beim Facharzt zu bekommen.

Während ich warte, höre ich mich also selbst bereits innerlich keifen und ausflippen, denn schließlich geht es hier um MEIN Kind!

Argumente lege ich im Kopf zurecht, während ich mich bemühe, die Fassung zu bewahren.

Denn eigentlich möchte ich hier und jetzt einfach nur heulen.

Nicht nur wegen der grausigen Warteschleifen-Folter – sondern auch weil ich mich so unfassbar schlecht und klein fühle.

Denn hier schreibt eine Mutter, die sich an diesem Morgen als Vollversager auf der ganzen Linie fühlt.

Eine Mutter, die… more „A night from Hell- Wie es mir manchmal als Mama wirklich geht!“

+18

Ein Samstag zu Hause, der verkorkste Muttertags-Ausflug – und was für Mamas wirklich zählt!!! Unser #Wib 08./09.05.

+15

Manchmal stresst mich diese Sache mit dem Wochenende in Bildern um ehrlich zu sein.

Aber ich muss mich gleich an dieser Stelle korrigieren, denn es ist mein EIGENER Anspruch an das, was ich aus der Aktion machen möchte, der mich stresst!

Denn ich möchte mich nicht auf einzelne Fotos reduzieren, sondern Euch einen echten Einblick in unsere Familien-Wochenenden gewähren.

Und am liebsten möchte ich auch aus jedem Wochenende eine ganz eigene Geschichte werden lassen.
Wenige, karge Worte lagen mir noch nie.

Doch nicht immer gelingt mir das in der gewünschten Form.

Sei es, weil – berichte ich von einem glücklichen Wochenende – mir prompt unterstellt wird, ich gaukele hier eine heile, glückliche Welt vor,  oder auch weil ich einfach lieber das Wochenende ERLEBEN möchte, statt darüber zu bloggen!

Denn natürlich nimmt das auch wiederum wertvolle Familienzeit!

Jedes Wochenende ist eine Erinnerung für uns selbst

Dummerweise birgt jedes einzelne Wochenende in Bildern auch für mich wertvolle Erinnerungen!

Und vielleicht stöbere ich selbst einmal später gerne in diesen vergangenen Zeiten und Zeilen herum und lese – und lache, weine oder schmunzele dabei.

Insofern ist dies hier noch immer eine Herzensangelegenheit und so will ich mir die Zeit nehmen.

Auch dann, wenn ich Euch gar nicht von einem so supi-dollen Wochenende berichten kann.

Weil ich einfach jetzt gerade ein klein wenig schlechte Laune habe! 😉

Weil ein verkorkster… more „Ein Samstag zu Hause, der verkorkste Muttertags-Ausflug – und was für Mamas wirklich zählt!!! Unser #Wib 08./09.05.“

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