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Leave it all behind. Vom Zurücklassen, Loslassen und einer bewussten Auszeit – Angekommen auf Kreta.

Zurücklassen. Zurücklassen fällt meistens schwer, verlassen noch mehr.

Gerade, geht es um die liebste Hündin, die zu Hause aber in besten und liebevollen Händen ist!!!

Doch ist im Leben beides manchmal von Nöten und so sehr wichtig.

Man muss sich überwinden, beispielsweise grämende Gedanken bewusst zurückzulassen oder sich von Vorstellungen zu trennen.

Noch viel schwerer fällt es, Lieb Gewonnenes zurückzulassen oder gar Wegbegleiter zu verlassen, weil nur der Blick nach vorne heilsam und richtig ist.

Zurücklassen muss nicht immer schlecht sein, es kann auch eine bewusste Entscheidung sein.

Schreiben sollte heilen und nicht Druck erzeugen

Ich habe mich bewusst dazu entschieden, in der vergangenen Woche ein wenig Abstand vom Schreiben zu nehmen.

Denn das Schreiben hier auf dieser Seite sollte in erster Linie für mich sein.

Es ist ein Geschenk an mich selbst, vielleicht sogar an meine Kinder, wenn sie einmal erwachsen sind und Bock auf die alten Zeilen aus längst vergangenen Zeiten haben.

Vielleicht freue ich mich später, alt und knitterig, über diesen Rückblick in lebendige Jahre – hier widergespiegelt in vielen, vielen Texten.

Vielleicht kann ich eines Tages dann nicken und sagen:

“Jawohl, es war ein geiles und erfülltes Leben!”

Und im Grunde kann ich das sogar jetzt schon!

Gelingt es, gewisse Vorstellungen und irreführende Gedanken zurückzulassen, dann kann das Leben durchaus schön sein und zu den eigenen Regeln gestaltet werden.

Ich habe den Drang zurückgelassen, hier regelmäßig Mehrwert-bringende Zeilen auf den Screen bringen zu müssen und die tollsten Kooperationen an Land zu ziehen.

Denn dieser Druck hat mich nicht glücklich gemacht.

Diese Seite war nie für den großen Gewinn ausgelegt.

Dies ist eine Herzenssache und kein durch-kalkuliertes Business.

Ich habe absichtlich die letzten Wochen schleifen lassen und den Kampf um neue Projekte und bezahlte Zusammenarbeiten zurückgelassen. Wer meinen Wert nicht kennt, der lasse es bitte sein.

Ich will ihn gerade nicht austragen, diesen Kampf, bin der Bemühungen müde. Dann sei es eben drum.

Ich möchte mir hier in den nächsten Wochen keine Gedanken um Geld und meine Zukunft machen müssen und auch nicht um Erfolg. Diese Gedanken habe ich in Deutschland zurückgelassen.

Ich habe mich ferner dazu entschieden, selbst verurteilende Gedanken hinter mir zu lassen.

Auch diese gehören nicht in jene so wichtige Auszeit.

Was gerade zählt

Ich bin hier mit meiner Familie und allen meinen Kindern, an diesem wunderschönen Fleckchen Erde.

Das ist alles, was gerade für mich zählt.

Ich möchte einfach nur sein, ein bisschen Sport machen, lesen, Salz auf den Lippen schmecken, Sonne auf der Haut spüren und gut essen.

Während ich diese Zeilen hier tippe, sitze ich auf der Terrasse und lausche dem schönsten aller Klänge:

Dem Rasseln und Zirpen der Zikaden.

Einzig und allein darum soll es mir in den nächsten Wochen gehen.

Ich möchte wieder gut zu mir sein und mich selbst zu schätzen wissen. Denn ich bin wertvoll und einzigartig!

Und ich kann nicht mehr darauf vertrauen, dass Andere mich “sehen” – das sollte ich schon selbst tun.

Und darauf verlassen sollte man sich auch nie.

Alles beginnt in uns selbst

Liebe, Mut und Zuversicht fängt in uns selbst an.

Ich möchte mich nicht mehr verurteilen und schämen, für Zeilen, die ich schrieb.

Ich möchte mich nicht mehr ärgern, mich einer Illusion hingegeben und Menschen anvertraut zu haben, die meine Gedanken gar nicht hören wollten und damit nichts anfangen konnten. Weil man lediglich auf der Suche nach der leichten Unterhaltung war.

Denn es waren meine Gedanken! Das war und bin ich! Und jede Zeile, die ich schrieb, brachte mich MIR näher.

Jeder Text, jede Zeile und jedes Wort sind im Grunde klitzekleinste Reisen zu uns selbst!

Und somit ist diese Zeit niemals vergeudet.

Im Zweifel vertrauen wir uns zwar vielleicht nicht den rechten Menschen an, aber wir lernen uns selbst mit dieser Auseinandersetzung besser kennen und lieben.

Und ist das nicht – dreht man die Gedanken einmal um – kostbar und wunderschön?

Vielleicht ist es etwas, das ich meinen Kindern mitgeben und ans Herz legen kann.

Die Erkenntnis, dass in jeder vermeintlichen Enttäuschung und Verletzung auch ein guter Kern stecken kann – ein tieferer Sinn.

Ändert man bewusst den Blickwinkel und die Sichtweise.

Im Hier und Jetzt

Ich möchte in den nächsten Tagen meinen Blick ‘gen Sonne und glitzerndes Wasser richten.

Ich mag mit meinen schon so großen Kindern albern und den Mann an die Hand nehmen – und Zukunftsängste einfach nur für eine Weile zurücklassen.

Und ich mag im Hier und Jetzt leben, ohne Aufträge und noch zu erledigende Dinge, ohne Reue, Ängste und schmerzende Rückblicke, ohne laute Gedanken im Kopf.

Das Leben nimmt ohnehin seine unvorhergesehenen Wendungen.

Und wenn wir nur ganz genau hinsehen, dann gibt es so viele wunderschöne Augenblicke und Eindrücke.

Nicht nur auf Kreta, sondern überall auf der Welt – und vielleicht sogar ein kleines bisschen in uns selbst.

Hier die Bilder vom Anreise-Wochenende!

Kommt gut in die neue Woche! 

(Und noch mehr #wibs gibt’s bei grossekoepfe!)

Eure 



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