Freitag. Neben zuckersüßen Welpenfotos, die hier gleich folgen werden, ist es Zeit, für ein ehrliches Hazel-Update!
Denn Leute!, für mich ist das grad alles ein bisschen überwältigend und so neu und gleichzeitig voll schön und eine Gefühlsachterbahn zugleich.
Das will ich ganz offen schreiben.
Und irgendwie fühle ich mich auch ein bisschen in die allererste Zeit mit meinem allerersten Baby zurückversetzt.
Denn es finden sich durchaus Parallelen, auch was meine ganz eigene Gedanken- und Gefühlswelt betrifft.
Ratschläge? Gerne! Aber bitte nicht zu viele davon 🙂
Da sind zum Beispiel die gut-gemeinten Ratschläge und Meinungen, die plötzlich von allen Seiten kommen. Jeder freut sich für uns und das ist natürlich voll schön!
Wir haben auch schon sehr viele wertvolle und tolle Tipps von Freunden und Bekannten bekommen – an dieser Stelle DANKE dafür!
Und auch ist unsere Züchterin so eine herzenswarme und liebevolle Ansprechpartnerin, der ich vertraue! Sie ist jetzt “Familie”, wie sie selbst sagt. 🙂
Doch kommen – ähnlich wie damals zu Baby-Anfangszeiten – auf einmal aus allen möglichen Ecken Hundebesitzer und frühere Hundebesitzer – und ein Jeder hat andere Strategien und Erfahrungen gemacht und legt uns Vorgehensweisen ans Herz, die sich alle voneinander unterscheiden.
So sehr, dass am Ende die Verwirrung groß ist – und man doch lieber dieses herzallerliebste Wesen einfach nur anschauen und beschnuppern möchte – und am liebsten auf das eigene Bauchgefühl vertrauen mag.
Und irgendwie fühlt man sich – gerade ist es der erste Hund, so wie es bei uns der Fall ist – auch ein wenig beobachtet und unter dem Visier.
Als könne jeder lesen, wie ahnungslos wir noch sind und wie sehr wir uns alle in diesem neuen Alltag finden müssen.
Was ja auch stimmt. 😉
Termine & Formalitäten
Und da sind diese ganzen Termine und Formalitäten, um die man sich ebenfalls kümmern muss!
Auch wie damals beim allerersten Kind. 😉
Wir haben die kleine Hündin für die Steuer gemeldet und nach einer geeigneten Tierarztpraxis gesucht. Ich habe einen Impftermin ausgemacht (die Impfung liegt auch bereits hinter uns, dazu gleich) und Hundeschulen recherchiert.
Ich habe einen ersten Beratungstermin ausgemacht und die App für die Krankenversicherung runtergeladen – und außerdem muss ich die kleine Hazel (Erinnerung an mich!!!) am besten heute noch bei Tasso registrieren.
Und sicherlich habe ich auch etwas – während ich diese Zeilen hier schreibe – vergessen. 🙂
Das alles galt es in den allerersten Tagen hier im neuen Zuhause zu erledigen – und gleichzeitig Ruhe zu üben und Geborgenheit zu schenken.
Im Herzen angekommen
Nun, ich wage zu behaupten, die kleine Hündin hat uns fünf verrückten Menschen jetzt als “ihre Leute” erkannt und angenommen.
Und sie wird von Tag zu Tag verschmuster und aufgeweckter!
Und seit heute auch frecher (Hallo Piranha! 😉 ).
Gerade die große Tochter, die sich hingebungsvoll kümmert und voller Geduld jede freie Minute opfert, ist aktuell “DER Mensch” für die Hündin.
Und so soll und darf es ja auch sein.
Trotzdem achten wir darauf, dass ein jedes Familienmitglied Bezugsperson ist und Aufgaben übernimmt, Zeit mit der Hündin verbringt und Liebe und Wärme schenkt.
Ich allerdings finde mich hier gefühlt eher in der Rolle der “lieben Oma” wieder, die am Vormittag da ist und aufpasst – und Leckerlis verteilt, wenn sie es eigentlich nicht soll. 😉
Und auch merke ich, wie ich schon kräftig eine weitere Ecke in meinem Herzen freigeschaufelt habe!
Ich ertappe mich beim Bussis geben und Schmusen und Kraulen und Entzückt-zugucken!
Und – ebenfalls ähnlich wie zu Baby-Anfangszeiten – muss ich selbst wieder lernen, etwas mehr zur Ruhe zu kommen.
Ich hocke wieder vermehrt auf dem Boden, und kraule oder lege beruhigend die Hand auf warmes, weiches Fell.
Solange, bis eine von der kurzen (sie darf ja nur Minuten-weise) aber intensiven Gassi-Runde und vom Spielen überdrehte Hündin chillt – und sich für’s Schlafen entscheidet.
Und ich erkenne, wie unwichtig dann die Welt da draußen ist – in diesen Minuten nur zu Zweit.
Dieses Wesen hat es geschafft, unser aller Herzen zu erobern und wird uns noch viele neue Dinge zeigen und lehren, da bin ich mir ganz sicher.
Die Impfung ist geschafft!
Und auch der erste Tierarzt-Besuch liegt hinter uns!
Ebenfalls wie zu Baby-Zeiten bibberten wir (heimlich, durften wir uns ja nicht anmerken lassen) vor der Impfung mit und litten (wieder heimlich) als das kleine Mädel vor Angst so zitterte.
Dabei hat sie das so gut gemacht! Und vom eigentlichen Piks war nichts zu merken.
Gleich nach dem Termin hatten wir eine aufgeweckte Hazel wieder, der es auch heute, einen Tag danach, super-fein geht!
Gleich nachher wartet ein Erst-Termin in der Hundeschule.
Und der ist auch wichtig!
Denn ebenfalls seit heute spielen wir Piranha und beißen uns an der Leine fest, toben übermütig durch’s Wohnzimmer. 😉
Hier brauchen wir sicherlich eine leitende Hand, um das ein oder andere ungewünschte Beiß- und Fangspiel wieder zu unterbrechen.
Dabei können wir gleichzeitig erste Erfolge verbuchen, auf die gerade die Große sehr stolz ist!
Weil Aussies ja unfassbar schnell lernen (oh, wir werden uns noch viel zur geistigen Auslastung ausdenken müssen! 😉 ), sind die üblichen Aufforderungen kein Problem und auch die Pfote wird schon bereitwillig und stolz gegeben.
Sitze ich am Esstisch und schreibe – so wie jetzt gerade – dann liegt da ein weiches Fellknäuel zu meinen Füßen.
Und das ist ein unfassbar schönes Gefühl (und wird kalt, wenn sie wieder vom Fuß aufsteht).
Und irgendwie ist das alles eine ganz schön spannende und aufregende und Herz-erfüllende Reise!
Mal gucken, wohin sie als Nächstes führt.
(In die Hundeschule!!! Unbedingt! 😉 )
To be continued….
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