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“Liebe meets Chaos” – “Einatmen, ausrasten? Mentale Gesundheit von Eltern”: Ein Podcast der AOK Hessen MIT Mama steht Kopf!!!

Mutterschaft ist ein verrückter Ritt. Und manchmal liefen auch heimliche Tränen. Aus Verzweiflung, Hilflosigkeit, Überforderung - und all das ist ok, das ist menschlich! Bildmaterial: privat & AOK Hessen

(*Eigenwerbung durch Verlinkung! 🙂 ) Während ich diese Zeilen hier tippe, ist es still im Haus.

Ich höre lediglich das Surren der Lüftungsanlage und meine Fingerspitzen auf der Tastatur.

Und ganz nebenbei rieseln ein paar Tränen meine Wangen herunter.

Das tun sie öfter einmal, das wisst ihr!
Denn das bringt nun einmal Mutterschaft und das Leben so mit sich. Doch dazu gleich.

Wir sind miteinander groß geworden

Es ist hier so still, weil ein Kind noch leicht fiebrig oben im Bett schlummert und somit nicht in die Schule gehen konnte.

Es ist so still, weil der Mann auf Dienstreise ist, so wie es bei uns seit fast zwei Jahrzehnten nun einmal des Öfteren Alltag ist.

Und es ist so still, weil ein mittleres Kind gerade den Fahrtwind ums Näschen spürt, derweil es auf Skiern die roten (und schwarzen – Himmel!) Pisten in Saalbach-Hinterglemm hinunter saust.
Die sechzehnjährige Tochter ist auf Skifreizeit mit dem Gymnasium.

Und auch ist es still, weil ein Kind mittlerweile schon kein Kind mehr ist und selbst am frühen Morgen mit dem Auto zum Berufsgymnasium gefahren ist.

Ich bin also inzwischen eine Mutter zweier ziemlich großer Kinder und einem hin und wieder noch Kuschel-bedürftigen Nesthäkchen, welches meine Schuhgröße allerdings auch längst überschritten hat.

Ich bin jetzt in wenigen Tagen 47 Jahre alt. Und gerade bin ich traurig.

Ich bin hier! Ich bin so weit gekommen!

Dabei sollte ich das gar nicht sein. Denn ich bin hier!

Ich bin bis hierhin gekommen und das an vielen, vielen Tagen in den letzten Jahren im Alleingang.

Hinter mir liegen turbulente Jahre aber gleichermaßen die schönsten und erfüllendsten meines Lebens.

Und dieser verrückte Ritt – Mutterschaft – ist noch lange nicht vorbei!

Das ist er erst, wenn sich meine Augen für immer schließen.

Es ist ruhig im Haus und ich habe Zeit zum Schreiben.  Und auch konnte ich in den letzten Jahren wieder ein wenig mich selbst und meine ganz eigenen Vorlieben und Leidenschaften entdecken.

Das Schreiben hier auf dieser Seite ist eine davon.

Das ist wunderschön und erfüllend – und dennoch fühle ich mich heute klein.

Ich fühle als Mutter mit meinen Kindern mit!

Und auch gibt es noch immer diese Tage, an welchen ich das Vertrauen in mich und das, was mich ausmacht, verloren habe.

Dabei sollte ich nicht vergessen, dass es bis hierhin – bis zu diesem Moment – ein langer Weg war!

Und ich habe ihn verdammt nochmal geschafft!

Ich habe drei Kinder begleitet und beobachten dürfen, wie aus Kleinkindern in Ringelstrumpfhosen wunderbare Menschen wurden!

Und ich konnte ihnen Werte vermitteln und zeigen, wie schön das Leben ist.

Und ich bekam so viel zurück!!!
(Es ist nicht nur ein dummer Spruch, glaubt mir!)

Eigentlich durfte ich erst nach der Geburt meines allerersten Kindes lernen, wie tief (Mutter-) Liebe wirklich ist.

So viele Erinnerungen, so viele Kinderjahre

Ich erinnere mich an so viel Freude und Stunden, in welchen wir die schönsten Phantasiereisen zusammen unternahmen.

Wie schön und viel wir miteinander spielten, backten, bastelten!

Welch unfassbar schöne Zeit das war.

Aber auch waren die Kinderjahre verdammt hart.

Gerade war ich unter der Woche 24/7 alleine mit allen drei Kindern.

Ich denke zurück an nass-kalte Novemberabende an irgendwelchen Fussballplätzen.
Wie ich da stand im Dunkeln – an einer Hand das jüngste Kleinkind, daneben die kleine Schwester.  Und auf dem Rasen spielte der große Bruder.
Nieselregen pladderte und es war meist schon spät.
Ich musste die Mädels stets mitzerren.
Denn zu Hause war niemand da zum aufpassen.
Und ich wusste, dass auch niemand da sein würde, wenn wir am bereits so späten Abend wieder heimkommen .
Dass ich funktionieren muss, dass Kinder überdreht sein werden und Abendessen brauchen und ins Bett begleitet werden müssen und am nächsten Morgen wieder rechtzeitig in Schule und Kindergarten sein sollen.
Ich wusste, dass es nur mich gab, die in den Schlaf begleiten konnte und das Chaos wieder in Küche und Wohnzimmer aufräumte, nasse Fussballsachen aufhängte – und nicht selten kurz vor Mitternacht weinend mit einem leisen “ich kann nicht mehr” auf dem Küchenboden saß.

Weil ich ganz alleine war und mich auch ganz alleine fühlte.

Und weil es hart ist, drei Kinder ganz alleine schaffen zu müssen – sind diese krank dann erst Recht! Weil ich ständig stark sein und da sein musste.

Ich selbst bin so sehr an meiner Aufgabe gewachsen! – “Mama steht Kopf” ist gewachsen!

Aber ich bin auch über mich hinausgewachsen in all’ den Jahren, habe mich weiterentwickelt!

Diese Seite hier wurde immer bekannter!

Eine Seite, welche anfangs nur mir selbst helfen sollte und einen Platz bot, um die eigene Seele zu erleichtern und dumme, alberne oder gar verrückte Gedanken und Erzählungen aus dem Leben einer Dreifachmutter niederzuschreiben.

Und längst ist aus einem Hobby, welches anfangs von Anderen so sehr belächelt und argwöhnisch verfolgt wurde, ein richtiger, kleiner Job geworden.

Eine Freiberuflichkeit, die mein Herz bei jedem neuen Projekt freudig und aufgeregt hüpfen lässt!!!

Für mich ist das Schreiben die schönste Aufgabe der Welt.

Ich stolperte auch hier mehrmals und wurde auch getreten und umgeschubst.

Ich war teils das Gespött – flüsternd hinter Händen versteckt, das weiß ich. Und ich hatte auch richtige, Widersacher.

Ich bekam bösartige Kommentare auf Facebook, als meine Texte auf großen Eltern-Plattformen geteilt wurden.

Und ich löste mit meinen Themen und Gedanken die größten Battles unter Müttern aus.

War ich mit dem Blog auf dem rechten Weg?

Ohne dass ich das wollte, polarisierte mein Blog.

Ich solle das lassen” – wurde mir geraten.

Denn so offenherzig über die eigenen Gefühle und Gedanken und schlechten Seiten des Lebens und der Mutterschaft schreibe man nicht, sagte man mir.

Man nahm mich zu Beginn nicht ernst! Und Viele glaubten niemals daran, dass ich es bis hierhin schaffen würde!

Doch dann gab es auch die andere Seite.

Mich erreichten Briefe und Postkarten, Mails und Textnachrichten von anderen Müttern da draußen in Deutschland, Östterreich und der Schweiz.

Mütter, die genau DAS alles fühlten, was ich hier auf dieser Seite in mittlerweile über 1000 Texten in Worte fasste.

Mütter, die in mir jemanden sahen, der formulierte was sie emfpanden, der aus der Seele schrieb und zeigte, dass hier niemand (!) mit seinen Gedanken und Emfpindungen alleine ist.

Denn das Menschliche vereint und Mutterschaft – gerade sind Kinder noch klein – ist eine krass intensive und bewegende Zeit.

Ich durfte im Zusammenhang mit diesem Blog zu Veranstaltungen reisen und auch neue Wege gehen!

Ein neuer Schritt – ein wichtiger Schritt!

Einer dieser Wege führte mich im Herbst des letzten Jahres sogar bis in ein Tonstudio.

Denn auf einmal waren es nicht mehr meine Zeilen, die gefragt wurden – jetzt wollte man gerne sogar meine Stimme hören, meinen Erzählungen und Erfahrungen lauschen.

Nun, Anfragen, was andere Formate betrifft, bekam ich einige in den letzten Jahren, in welchen ich hier auf Mama steht Kopf schrieb.
Doch ich lehnte sie bis zu diesem Zeitpunkt alle ab.

Ich wollte mich nicht in ein Fernsehstudio setzen und die Worte im Mund herum gedreht bekommen oder gar am Ende als Witzfigur enden.

Vor so etwas hatte ich immer Angst und großen Respekt.

Und ich hielt mich auch für keine große Rednerin.

Doch dieses Mal fühlte ich irgendwie anders.

Ich brauchte einen kleinen Anstupser (Danke dafür!), doch sagte das Bauchgefühl schon lange davor JA!

Dieses Mal glaubte ich daran, dass die Sache gut und vor allem auch wertvoll und wichtig sein könnte!

Ein Podcast über mentale Gesundheit von Eltern? Das ist doch MEIN Ding!!!

Denn wer kennt sich in Sachen mentale Gesundheit unter Eltern besser aus als mein verqueres Hirn und Gefühlsleben? 😉

Ich bekam hier die Gelgenheit, in einem Podcast aus meinem Leben zu berichten, von meinem Blog zu erzählen und vor allem zu verraten, was mir persönlich in all’ den Jahren geholfen hat und mich über Wasser hielt.

Ich durfte mich an andere Mütter richten, meine Stimme war gefragt!

Hier konnte ich nicht Nein sagen.

Heute kann ich sagen, dass diese Entscheidung ein wichtiger Schritt auch für mich selbst war!

Ich begegnete unwahrscheinlich lieben Menschen, bewegte mich aus meiner ganz eigenen gemütlichen und sicheren Komfortzone heraus und wuchs damit wieder ein Stückchen.

Ich wuchs als Mutter und auch als Frau.

Und ich durfte erkennen, dass noch so viel mehr in mir steckt, als ich dachte – und vor allem dass ich tatsächlich auch reden kann! 🙂

(Vielleicht sogar nutze ich diese Erkenntnis für eine Veränderung und Erweiterung was diese Seite hier betrifft – we will see!)

“Liebe meets Chaos” – Ein Podcast der AOK Hessen – MIT Mir! 🙂

Und ich heulte Rotz und Wasser, als ich mir Wochen später den fertigen Podcast (hier geht’s zur Seite der AOK Hessen und zum Podcast!) einmal anhören durfte.

Fast schien mir diese (tolle! 😉 ) Frau da fremd, die da sprach.

Und dennoch war genau DAS ich.

Zu erkennen, dass es sich lohnt, neue Schritte zu wagen und dass noch so viel mehr in mir steckte, rührte mich zutiefst zu Tränen.

Denn – Leute! – es ist eine verdammt gute und hörenswerte Podcast-Folge!!!

Und sie ist wichtig zugleich – das Thema ist so sehr wichtig!

Unter dem Motto “Liebe meets Chaos” – “Einatmen, ausasten? Mentale Gesundheit von Eltern” ist meine Folge, welche ich zusammen mit der wundervollen und so herzenswarmen Pia Kabitzsch aufgenommen habe (es war eine so schöne Begegnung! Danke dafür!!!!) nicht nur auf der Seite der AOK Hessen zu finden, sondern auch auf allen (!) gängigen Streaming-Plattformen!

Und ich kann Euch nur ans Herz legen, einmal reinzuhören.

(Nein! Hört die ganze Folge! Dann lest Ihr nicht nur Mama steht Kopf, sondern verleiht mir auch eine Stimme!!!)

Ich durfte viel aus meinem Leben in dieser Podcast-Folge berichten und auch über den Weg zurück zu mir selbst!

Und hoffentlich auch ist es mir gelungen, den ein oder anderen Rat für Euch Eltern da draußen da zu lassen!

Ich durfte in dieser Folge ICH sein – und das war ein sehr schönes und bereicherndes Gefühl. Das war ein Geschenk.

Wenn Ihr also gerne auch einmal die Alex reden hören möchtet, dann findet Ihr mich und “meine” Folge auf allen gängigen Streaming-Plattformen!

Oder Ihr gelangt einfach über die Seite der AOK Hessen (gerne hier klicken!) zum Podcast! 

DANKE

Und ansonsten – lest hier gerne weiter rein! Denn was wäre ich ohne Euch? DANKE!

(Ok…das ist schleimig 😉 )

(P.S. An dieser Stelle von Herzen Dank an das liebe Team der AOK Hessen, port neo und natürlich an Pia! Das war eine so tolle Zusammenarbeit!) 

Eure 



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