Keiner ist wie Du – Alles Liebe zum Hochzeitstag

21+

„Es gibt noch Andere, noch Interessantere
doch ich muss Dir gestehen, keiner ist wie Du“

(Sarah Connor/Gregor Meyle – „Keine(r) ist wie Du“)

Ich lag in seinem Bett als der Anruf kam.
An jenem Nachmittag irgendwann im Juni. Damals.

Warum ich am hellichten Nachmittag bei einem „ihm“ im Bett lag?
Nun, das muss ich wohl nicht sonderlich erklären, verbringt ein junges Paar den Zauber der allerersten Anfangszeit miteinander.
Lebt und spürt die noch jungfräuliche (na gut, das vielleicht nicht mehr) und doch zart-entstehende Beziehung.

Die Magie, welche in den allerersten Wochen unsichtbar und dennoch deutlich spürbar zwischen zwei Menschen liegt.
Das Band welches von nun an wachsen, fester, standhafter, elastischer und widerstandsfähiger werden möchte.
Komme was wolle.

Nun, das „was“ kam sehr früh. mehr „Keiner ist wie Du – Alles Liebe zum Hochzeitstag“

Mach’s gut Juli! – Wenn Haustiere sterben

29+

Eigentlich sollte jetzt an dieser Stelle ein gänzlich anderer Text stehen.
Ein leichter, beschwingter Text.
Eben mitten aus den Ferien gegriffen.
Lustig und ohne großen Tiefgang wollte ich Euch darüber berichten, wie gerade in den Sommerferien unsere Welt auf ganz chaotische Weise Kopf steht.

Wie sich Regelmäßigkeiten nun um Stunden verschieben – und Kinderscharen noch lange nach Einbruch der Dunkelheit wild glucksend durch den eigenen Garten toben.
Wie ich mich stets zu bemühen pflege, weit nach Mitternacht endlich den eigenen Nachwuchs von der Notwendigkeit des Schlafens zu überzeugen und wie wir alle zerzaust in Unterhose – aber immerhin ausgeschlafen – am Frühstückstisch sitzen, der eigentlich einem „Mittagstisch“ nahe kommen würde.

Ich wollte Euch davon berichten, dass ein eigentliches Mittagessen in den Ferien des Öfteren gar erst nach 15 Uhr von sechs hungrigen Mäulern verspeist wird – und wie ich die alte Heimat wieder für mich entdeckte.
Von unserem „Besuchs-Kind“ wollte ich berichten, das eine ganze Woche bei uns übernachten wird und damit dem großen Sohn eine Riesen-Freude bereitet.
Von Kino und leckeren Waffeln mit Schlagsahne ebenfalls und vom glitzernden Wasser im Freibad! mehr „Mach’s gut Juli! – Wenn Haustiere sterben“

Zeitfenster erkennen & schnell sein: Elternsex – Mein Gastbeitrag für BARRIO

11+

„…aber dann hätten wir vermutlich einfach ganz viel weitergeschlafen.
Hätten rumgelümmelt, den Tag im Bett verbracht und einen ausgewachsenen Serien-Marathon gestartet.
So, wie es sich für ein Studenten-Paar (nun ja, ich war bereits der arbeitende Part) an einem geschenkten Feiertag gehört.
Vermutlich wären wir mal zum Duschen und für den Toiletten-Gang aufgestanden, zum Essen möglicherweise auch noch.

Die Sache mit dem Sex

Und wir hätten Sex gehabt! Viel Sex.
Nicht stundenlang, nicht ständig hintereinander.
Denn das Duracell-Gerammel (Pardon meiner Ausdrucksweise!) im Akkord lag mir noch nie.
Aber eben wann immer und sooft wir wollten an diesem einen Tag!
Ohne auf Zeitfenster achten zu müssen und ohne auch nur die Existenz eines ganz bestimmten Vokabulars zu erahnen:

„Elternsex“. mehr „Zeitfenster erkennen & schnell sein: Elternsex – Mein Gastbeitrag für BARRIO“

„Wenn Fünf eine Reise tun“: Das Ende eines Märchens

13+

Donnerstag, 11.07.2019.
Ganz wunderhübsch anzusehen ist sie.
Die Silvia.
Wie sie da auf dem überlebensgroßen Foto vor uns steht.
Im feschen weiß-blauen Dirndl, die dunklen langen Haare fallen sanft über die Schulter, der Blick freundlich und dennoch geheimnisvoll.
Mit einem leichten Lächeln, welches man fast nur erahnen kann.

Ja, ich hätte mich vielleicht auch in sie verliebt.
Wäre ich denn der künftige König von Schweden gewesen und somit stattlicher, männlicher Natur.
Bin ich aber beides nicht.

Fasziniert bin ich aber dennoch.
Von einem Märchen, welches sich vor vielen, vielen langen Jahren zutrug, drei Kinder und mittlerweile sieben Enkelkinder hervorbrachte.
(Nein, Ihr habt Euch nicht verirrt, wir sind hier NICHT beim Goldenen Blatt! 😉 )

Und das alles nur, weil die liebe Silvia Sommerlath genau hier fröhlich strahlend mit Tickets wedelte. mehr „„Wenn Fünf eine Reise tun“: Das Ende eines Märchens“

Wenn Fünf eine Reise tun: On Tour mit audible

7+

*Werbung. Manchmal kann ich mich noch ganz genau daran erinnern.
Dann fühle und rieche ich. Und ich spüre.
Fast so, als würde ich noch immer auf dem Rücksitz des Familien-Autos sitzen.
Irgendwann inmitten der Achtziger.

Dann sehe ich vor dem geistigen Auge noch die Rückenlehne des Fahrersitzes und höre das leise Dudeln aus dem Radio.
Ich fühle, wie die Musik immer leiser wird und die Stimmen der Eltern zu einem undefinierbaren Murmeln verschmelzen.
Ich spüre, wie mir vor lauter Müdigkeit die Augen zufallen. Immer und immer wieder.
Und wie der eigene Kopf nach vorne – und ruckartig wieder nach hinten fällt.
Denn gemütliche Kindersitze oder gar Nackenkissen?
Gab’s halt einfach noch nicht.

Ich erinnere mich an Handtücher an Fensterscheiben gegen die brütende Hitze im Innenraum des Fahrzeuges.
Und auch an den ekligen Geschmack diverser Kaugummis gegen Reise-Übelkeit.
Ich sehe Felder vorbeiziehen und Gebirgsketten sich vor uns erheben – irgendwo auf der Fahrt gen Süden.

Noch immer erinnere ich mich an die welken Käsebrote, denn eine High-Tech-Kühlbox mit dem passendem PKW-Anschluss?
An den Besitz einer eben solchen kann ich mich wiederum nicht erinnern.
Sehr wohl erinnere ich mich aber an Langeweile! Gähnende, unendliche Langeweile!

Ganz Anders reisen heutzutage die eigenen Kinder!

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Ein Jahr Gymnasium: Puh!

15+

Die lieben Blogger-Kolleginnen von „Stadt-Land-Mama“ zogen kürzlich Bilanz nach einem Jahr weiterführende Schule – und ich möchte dies als Anlass nehmen, genau das einmal selbst zu tun.
Denn während des Lesens eben jenes Artikels fiel mir auf, dass ich nunmehr – nach einem Jahr Gymnasium – auch auf einige neue Erkenntnisse und Erfahrungen zurückblicken kann.
Einsichten, welche ich gerne hier mit Euch teilen möchte.

Und da gerade Abi-Streiche, Matinees & Co. stattfinden – und zwei Wochen vor Ferienbeginn ohnehin auf dem Gymnasium des Nachbarstädtchens „nicht mehr viel läuft“, kann wohl auch ich bereits jetzt schon Bilanz ziehen.

Doch zuvor lasst mich bitte einmal tief durchatmen. Denn

Puh! Ich bin erledigt! mehr „Ein Jahr Gymnasium: Puh!“

„Mutti goes soccer“ – Unser Deutschland-Spiel in Mainz!

14+

Heute bin ich verkatert!
Und wenngleich ich gestern überhaupt keinen Alkohol zu mir genommen habe, so fühlt es sich genau so an.
Es ist eine bleierne Müdigkeit und tiefe Traurigkeit, die mich umhüllt.
Der Himmel stürmt und weint in Strömen und am Liebsten möchten wir uns alle ein kleines bisschen in unserem warmen, trockenen Zuhause einigeln.
Und von den Erlebnissen der vergangenen Stunden zehren.
Denn gestern, da haben wir etwas ganz Besonderes, ganz und gar Einzigartiges unternommen.
Etwas, das man für gewöhnlich wohl nicht alle Tage macht!

Wir waren auf dem Deutschland-Spiel in Mainz!

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„Sommerkinder“ – Eine Liebeserklärung

16+

Ich war im Urlaub! Ja, ganz ehrlich! Das war ich die letzten Tage.
Man mag mich zwar noch körperlich wahrgenommen haben und es fand definitiv auch kein Ortswechsel statt, doch irgendetwas war um mich geschehen.
Für einen kurzen Moment hatte ich „Planet Tiefgründig“ verlassen können, um temporär ein anderes Ziel anzusteuern.

Ja, ich verweilte gefühlt auf der „Leichtigkeits-Insel“.
Nippte an verführerisch süßen Wein, kostete die saftigsten Erdbeeren und spürte nix als Freiheit und warme Sonnenstrahlen auf der Haut.
Und Sonne im Herzen (DER musste jetzt sein)!

Denn genau so fühlt es sich an.
Jedes Jahr auf’s Neue.
Schafft es der Sommer endlich, endlich in unser aller Gemüter einzuziehen!

Es ist seit jeher bekannt, dass wir Menschen (sofern es sich nicht um gefühlskalte Holzklötze handelt) und das Wetter in einer gewissen Verbindung zueinander stehen. Nicht umsonst entstanden Begriffe wie „Frühlingsgefühle“ oder gar „Brunftzeit“ (Ich weiß selbstverständlich, dass dies ein Begriff aus der Tierwelt ist 😉 )
Und ja, ich selbst fühle mich von dem, was draußen vor sich geht nahezu manipuliert.
Beeinflusst, was die eigene Tagesform, die jeweilige Stimmungslage betrifft.

Ich hätte Bäume ausreißen können!

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Putzt Du noch – oder lebst Du schon?

88+

Eigentlich schreibe ich diesen Text gerade nur, weil ich die Überschrift zugegebenermaßen ziemlich geil finde.
Vermutlich wurde auch genau diese Redewendung, dieser Spruch, schon tausendfach verwendet.
Doch eben genau jener Gedanke schoss mir heute Mittag durch den Kopf!

Dann, als ich wieder einmal versuchte, noch mal schnell dreckiges Geschirr in die Spülmaschine – und Sauberes in die Schränke zu verräumen.
Als ich nur kurz noch den Müll raus bringen und die Waschmaschine neu beladen wollte.
Als mich Krümel unterm Esstisch störten und Käsefuss-Abdrücke auf dem dunklen Laminat.
Nur in Windeseile die Betten aufschütteln, ja das wollte ich auch gerne noch machen.

Und bei der Gelegenheit vielleicht auch noch die am Boden zerstreuten Stinke-Klamotten des pubertierenden Sohnes aufsammeln.
Bei der Chance hätte ich selbstverständlich auch einmal kurz gelüftet und den gut mit alten Chipstüten und zerknüllten Blättern – gerne auch verklebtem Kaugummi – gefüllten Mülleimer unter dem Schreibtisch des großen Jungen hervor gezogen.

Noch kurz ein paar Spritzer Glasreiniger auf den mit Zahnpasta-Pünktchen verzierten Badezimmer-Spiegel, ja das hätte auch nicht geschadet. Wären ja nur ein paar zusätzliche Sekunden gewesen.
Sehr gerne hätte ich auch noch „schnell“ bei dieser Gelegenheit den bereits überquellenden Wäschekorb aus dem Familien-Bad mit in’s Erdgeschoss getragen und den sich darin befindlichen Inhalt nach Farben und Waschgang sortiert.
Nur ganz fix noch.

Es war ein lautstarkes

„Mamaaaa!“,

das mich aus meinen ambitionierten Gedanken riss. mehr „Putzt Du noch – oder lebst Du schon?“

Kreidebleich & Käseblass – Mit Kindern im Freibad

18+

Es ist immer der gleiche Ablauf. Jedes einzelne Jahr.
Dann, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen zwischen Wolken hervorblitzen und ich den selbst gebastelten, wiederverwertbaren Kalender der mittleren Tochter umschlage.
Wenn das Foto vom im Sandkasten spielenden Kind mit dem pinken Sonnenhütchen erscheint.
Wenn in dicken fetten Buchstaben „Mai“ auf der Fotokarton-Seite steht!

Dann bricht im Hause L. allgemeine Panik aus.
Denn dann ist’s nicht mehr lang und das Freibad macht auf!
Nervös werden Tage gezählt und Wetter-Prognosen gar stündlich kontrolliert.
Es werden Pläne für die diesjährige Freiluft-Schwimmbad-Saison geschmiedet und Wettkämpfe unter Geschwistern abgeschlossen und besiegelt (Wer macht zuerst das nächste Schwimm-Abzeichen?).

Ja, der allererste Freibad-Besuch im Jahr kommt bei meinen Kindern gefühlt gleich nach Weihnachten, Ostern und vielleicht noch dem eigenen Geburtstagsfest.
Er ist und bleibt ein entgegen zu fieberndes (oder hoffentlich besser nicht) Highlight! mehr „Kreidebleich & Käseblass – Mit Kindern im Freibad“