Hallo neuer-alter Alltag – Du machst mich fertig! ;)

Alltag.
In dieser Woche bekam ich ihn in seiner ganzen Schwere zu spüren.
Knallhart war der, das (Pardon!) Ärschchen! 

DER Alltag, den sich ganz Deutschland so sehr zurück wünschte!
(Verzeiht mir ein dezentes Augenrollen an dieser Stelle! 😉 )

Nach Leichtigkeit und Unbeschwertheit sehne man sich, so hieß es.
Nach dem, was VOR Corona war.

Nun, ich tue mir gerade ziemlich schwer, mich in Gewohnheiten wieder einzuleben, die VOR der Pandemie waren!

Um hier einmal ganz ehrlich zu sein.

Hier wäre vielleicht ein klitzekleines „Mutti-Wiedereingliederungs-Programm“ von Nöten gewesen! 😉

Ja, ich fühle mich ein wenig überfordert von der Tatsache, dass für mich als Mama nunmehr wieder Alltag ist!

Denn… more „Hallo neuer-alter Alltag – Du machst mich fertig! ;)“

„DAS ist doch kein richtiger Job“ – Was sich trotz Corona nicht verändert hat

„Aber das ist doch kein richtiger Job“

„Was macht DIE überhaupt?“

Ich höre sie zischen und flüstern, ja fast sogar bissig und höhnisch auflachen.
Die Stimmen, von denen ich weiß, dass sie existieren.

Sie wurden mir zugeflüstert und ich hörte sie sogar selbst raunen.
Konnte sie spüren und fühlen, all‘ die vergifteten Spitzen, die verletzenden Worte über meine Person.

In Kommentaren wurde ich beleidigt und das Getuschel hinter dem eigenen Rücken, der doch mittlerweile so viel mehr aushalten müsste, es auszublenden war schwer.
Und ist es gerade wieder.

Meine drei Kinder sind noch nicht einmal alle vollständig in den täglichen Präsenzunterricht zurückgekehrt – und schon geht es wieder los.

Die verbalen Peitschen werden geschwungen und lassen mich beim schrillen Knall auf den Boden zusammenzucken.

Dabei hatte ich so sehr gehofft, dass nunmehr die Dinge anders sein würden.

Schon wieder muss ich mich rechtfertigen und erklären!

Doch wie es aussieht, bin und bleibe ich… more „„DAS ist doch kein richtiger Job“ – Was sich trotz Corona nicht verändert hat“

Tradwife? Was soll der Scheiß!?

Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise, aber ich wähle für meine Überschrift jetzt einfach mal jene Empfindung, welche mir seit gestern unentwegt durch den Kopf geistert!
Gleich gefolgt von Ausdrücken wie „Schubladen-Denken“, „Kategorisieren“, „Stempel-aufdrücken“ (!) und „Angst auslösen“.
„Rechtfertigungs-Zwang“ möglicherweise auch noch, aber dazu komme ich gleich.

Ich wollte ihm keine Beachtung schenken, diesem Artikel.
Welcher mir durch Zufall unter die eigenen Augen kam.
Der Titel mit der sonderbaren Bezeichnung, welche ich gestern das erste Mal sah, sollte mich nicht tangieren.
Denn es geht hier nicht um mich!
Und doch scheint er zu polarisieren.

Denn ich fühle mich nun  – neben ganz vielen anderen Frauen – dazu veranlasst, hier eine ganz eigene, persönliche Stellung abzugeben.

Damit ein Thema, ein Oberbegriff, ein Hashtag, was alles beschissener nicht sein könnte, hoffentlich ganz schnell wieder vom Tisch gelangt! more „Tradwife? Was soll der Scheiß!?“

Froh zu Hause zu sein – wenn die Vereinbarkeit warten kann

Donnerstag. Gestern war Tag zehn.
Tag zehn, an welchem mindestens ein Kind hier zu Hause matt und blass – und dann wiederum mit rot-glühenden Wangen – auf der Couch lag und hoch fieberte.

Ich könnte Euch hier nun schreiben, wie ausgelaugt und fertig ich mich nunmehr nach so vielen Kinder-Krankheitstagen fühle.
Wie tief die Augenringe sitzen (das tun sie tatsächlich – aber seht längerem schon! 😉 ) und wie sehr ich mich nach einem einzigen Vormittag sehne, an dem ich endlich, endlich wieder alleine bin.
Und (langweilige) Dinge wie Büroarbeiten und Papierkram aufarbeiten kann.

Ich könnte jammern und meckern wie schrecklich es ist, kranke Kinder zu Hause zu haben und dass ich mich nunmehr in Woche 5 (!) befinde, in der nichts seinen geregelten Weg geht!
Über Erschöpfung könnte ich schreiben und über den Frust, als Mutter und Krankenpflegerin nicht hundertprozentig funktionieren zu können.

Aber um ehrlich zu sein stimmt das alles nicht. more „Froh zu Hause zu sein – wenn die Vereinbarkeit warten kann“

Nur eine Mutter?

Keine Bezeichnung scheint heutzutage mehr gefürchtet und niederschmetternder als die,
„nur eine Mutter“ zu sein.
Es kommt mir so vor, dass wir Frauen in der heutigen Zeit nichts auf der Welt mehr bangen, als in diese eine Schublade gesteckt zu werden. Als so zu bezeichnet zu werden!

Ein „nur“ zu sein und ein Namens- und Identitäts-loser Begriff.
Auf das „Mutter“ sollte mindestens ein „und“ noch folgen!
Und im Idealfall stelle dieses „und“ bitte sehr schon einmal gar nicht „Hausfrau“ dar.

Es geht mir ja selbst so, denn als „nur Mutter“ bezeichnet zu werden oder sich gar selbst an dunklen Tagen als solche zu sehen, nix scheint deprimierender, kontraproduktiver und sogar ein klein wenig schädlicher!
Für uns, für unser Seelenleben, fürs Selbstwertgefühl, für die Sicht auf das eigene Ich!

Die Bezeichnung „Mutter“

Mir selbst ist in der Vergangenheit oft aufgefallen, dass insbesondere bei Terminen, die mit den Kindern zu tun haben, in Gesprächs-Protokollen & Notizen immer nur die Rede von „der Mutter“ ist. more „Nur eine Mutter?“