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Auch ein „running system“ muss mal „mit der Zeit gehen“: Mama steht Kopf in neuer Optik! #WiB

Es gibt seit geraumer Zeit einen Spruch, mit dem mich mein Mann regelrecht auf die Palme bringt.

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“

entgegnet er mir stets altklug und weise.

Das passiert immer dann, wenn ich darüber klage, läuft es mit dieser Seite hier nicht so gut, wie ich mir das wünsche. Und wenn ich traurig bin und das Gefühl habe, irgendwie unterzugehen und „vergessen“ zu werden.

Bislang hat dieser Spruch in mir die heftigsten Reaktionen ausgelöst. Ihr kennt mich.

Die vorgeschobene Unterlippe und verschränkten Arme sind nur die harmlosesten davon.

Und ganz gewiss saß ich auch am vergangenen Wochenende mit beidem auf der Couch, um Fassung bemüht und auch darum, mir meine Emotionen, tosenden und kreisenden Gedanken und Ängste nicht anmerken zu lassen.

Ich glaube, dieses Mal ist es mir sogar ganz gut gelungen.

„Beruhige Dich! Sofort! Sonst eskaliert es gleich, Du weißt das doch!“

war wohl mein stetes Mantra am vergangenen Samstag und Sonntag.

Also habe ich einen Wandel artig ausgehalten, einen Spruch, der in mir sonst höchstallergische und beleidigte Reaktionen auslöst.

Das hier ist MEIN Baby

Denn dieser Blog hier ist mein Baby.

Mama steht Kopf gehört mir – und das seit 2017.

Und das schreibe ich nicht ohne Grund ganz genau so.

Niemand kann mich ersetzen oder nachmachen. Hier schreibt ein zornig-emotions-geladenes Unikat, eine hin und wieder zu düstere und hoch explosive Mischung.

Das gibt es nur ein verfluchtes einziges Mal!

Was ich in den letzten neun Jahren mit dieser Seite erreicht und aufgebaut habe, das muss und soll mir erst einmal jemand nachmachen.
Auch das darf ich klipp und klar so schreiben.

Meine Seite zählt nunmehr 1.330 Beiträge und nicht mehr lange und ich darf mich über 2 Millionen Aufrufe freuen!

So viel liebes Feedback hat mich nicht selten zu Tränen gerührt.

JA, verdammt (nur noch einmal fluchen 😉 ) ich schreibe Euch doch von Herzen gerne aus der Seele!

Eine muss sich ja trauen und den Anfang machen, lasst uns mehr unterstützen und einander verstehen, wir alle sind doch Eines:

menschlich.

Mein Herz brennt für das Wiedergeben von Eindrücken und (Mutter-) Gefühlen in Worten, für das Ausschreiben von Dingen, die auf der Seele lasten, für das Beschreiben und bildliche Schildern von Emotionen und Gemütslagen, die wir uns vielleicht noch nicht einmal selbst erklären können.

Ich teile meine Gedankenwelt und nehme Euch mit auf meine Reise – von dunkelsten Gedanken bis hin auf die schönsten Inseln im Mittelmeer. 😉

Ich fliege und blühe auf, therapiere mich selbst mit jeder einzelnen Zeile und lasse teilhaben an meinem Alltag.

Gemeinsam sind wir – Ihr Lieben (ich kann ja jetzt unmöglich „Leute“ schreiben) da draußen und ich – gewachsen.

Und damit meine ich nicht nur eine schnöde Statistik, sondern das Leben.

Schließlich bin ich jetzt Mama eines erwachsenen Sohnes und zweier Teenie-Töchter – und (Gott bewahre!) selbst am Rande der Perimenopause.

Arbeit, die niemand sieht

Was ich aber nicht so gut kann, sind administrative Dinge rund um diese Herzensseite.

Ich drücke mich stets davor und scheue Veränderungen.

Ich habe Schiss etwas „kaputt“ zu machen und der Sache, die sich doch so lange bewährt hat, zu schaden.

Ja, ich bin ein Gewohnheitstier und vielleicht auch alt.

Vielleicht aber auch habe ich einfach nur meinen Standpunkt und meine Prinzipien (gehabt).

Mama steht Kopf ist nicht die Plattform für lächerliche Reels und schnelle Befriedigung.

Hier entstehen Texte, die hoffentlich nachhaltig wirken und vor allem lange Zeit zu finden sind.
Zumindest sollten sie das – doch dazu gleich.

Komme ich zurück zum Spruch, der bislang stets die Zornesröte in mein Gesicht trieb und mein Blut in kochende Wallung (die Alex ist Lava) brachte.

Lange Zeit nun habe ich die Optik und den Aufbau meiner Seite hier nicht „angetastet„.

Denn da war noch dieser Zweite Spruch, der mir von Zeit zu Zeit im Kopfe herumspukte:

„Never change a running system.“

Warum also etwas ändern, wenn es doch auch so funktioniert?

So viele Texte – zu schade zum Vergessen!

Leider aber hatte ich immer mehr das Gefühl, dass all meine alten Texte, die ja sogar relativ zeitlos sind und noch immer so vielen Mamas aus der Seele schreiben können, in der virtuellen Versenkung verschwunden sind.

Denn wer macht sich schon die Mühe und sucht oder blättert mehrere Seiten eines neun Jahre alten Blogs durch?

Ich war nie besonders gut darin, Texte auf allen möglichen Plattformen zu teilen und zu verbreiten und mich selbst zu bewerben, das gebe ich zu.

Auch hatte ich mir bislang weder die Zeit genommen, noch Ahnung gehabt, wie ich die alten Texte, die doch auch so schön und wertvoll sind (!), wieder für Euch greifbar und auffindbar zu machen.

Aber das ist seit dem Wochenende jetzt anders!

Ja, das vergangene Wochenende brachte ein paar Änderungen mit sich.

Denn wenn diese Seite hier außergewöhnlich ruhig erscheint und der Blog nach außen hin seit einer Woche schlummert, so ist im Verdeckten meist Vieles im Gange.

Bloggen ist Arbeit!!!

Hier kann ich mich nämlich nur wiederholen:

Die meisten Menschen haben keinen Dunst davon, wie arschaufwändig (Pardon) es ist, einen Blog zu pflegen und mit Leben zu füllen, Kooperationen und Projekte ausführen zu dürfen und immer am Ball zu bleiben.

Es ist selbst dann ein riesen Brocken an Arbeit wenn man „doch eh gerne schreibt„.

Es ist echte, harte Arbeit.

(Jetzt habe ich die Stimme vom Sohn im Ohr, wie er mich hänselt und mit einem ehemaligen YouTuber vergleicht. Einige Eltern von Teenagern werden verstehen.)

Und während es hier also tagelang „still“ war, rauchten schon seit einiger Zeit zwei Köpfe (der Dickkopf meines Mannes und der sture Schädel meiner Wenigkeit) umso lauter.

Denn es war klar:

Diese Seite muss administrativ mal wieder überholt werden.

Und so gingen an diesem Wochenendende viele Stunden vorm Bildschirm drauf, ohne dass Ihr etwas davon mitbekommen konntet.

Mama steht Kopf in neuer Optik!

Heute aber kann ich Euch zeigen, was uns so lange beschäftigt hielt.

Und warum meine armen Kinder Samstag und Sonntag lange auf’s Mittag- und Abendessen warten mussten, warum der Haushalt liegen blieb und meine Nerven bibberten, wackelten und dünn wie Drahtseilchen im Herbststurm flackerten.

Schließlich musste ich los und mir administrativ helfen lassen und vertrauen – das war ganz furchtbar schwierig! 😉

Denn nicht nur sind jetzt wieder Datenschutzerklärung und Impressum auf dem aktuellen Stand, sondern Mama steht Kopf präsentiert sich in dezent neuer Optik.

UND Ihr habt leichteren Zugriff auf meine alten Texte!

Schaut gerne einmal unter Menü in die Themen (z.B. „Mental Load & Care-Arbeit“ – klickt gerne)!

Dort findet Ihr fein gegliedert alle meine bisherigen Texte zum jeweiligen Oberthema! 🙂

Lehnt Euch zurück und stöbert und entdeckt Mama steht Kopf wieder neu!

Ich hab’s selbst getan und finde das Ergebnis wirklich super schön.

Und tatsächlich sogar ist es mir gelungen, während all der zeitaufwändigen Arbeit zusammen mit dem Mann (gibt nettere eheliche Aktivitäten) etwaige Scheidungsgedanken zu verdrängen. Yeah!

Und so kommt es, dass ich letzten Endes sogar stolz auf den Mut zur (kleinen) Veränderung bin.

Denn ein leicht „verstaubter“ (das war er nie!!!) Blog gehört hin und wieder neu strukturiert und aufgeräumt.

Und wer weiß, vielleicht gibt es bald noch viel mehr Neues von mir!

Nehme ich aber irgendwann tatsächlich mutig meine erste Sprachnachricht per WhatsApp auf, dann erschlage man mich bitte! 😉

Aber auch ein „running system“ muss mal „mit der Zeit gehen“.

Hier die Bilder vom Wochenende, das (fast) nur hinterm Screen stattfand:

Kommt gut in die neue Woche!

(Und wie immer: mehr #wibs gibt’s bei grossekoepfe)

Eure 

Alex

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