Du fehlst!

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„Es geht ihr zur Zeit eigentlich ganz gut!“

Ich erinnere mich noch genau an jenen Nachmittag Ende November.

Als wir bei den Eltern zu Besuch waren und ich mich innerlich ob der gerade gehörten Aussage auf meine Frage entspannt lächelnd zurück lehnte.

Damals, vor nunmehr einem ganzen Jahr.

Ich glaubte mich beruhigt und in einer trügerischen Sicherheit, verließ mich auf die naive Sichtweise, das Leben planen zu können.

Dass dem nicht so ist – und nichts in unserem Dasein für selbstverständlich oder gar fix verlässlich anzusehen ist – weiß ich nicht erst seit Corona, sondern schon seit langer, langer Zeit.

Und mehr denn je seit dem verflixten, letzten Jahr – welches für mich persönlich so viel trüber und dunkler ausfiel als dieses von allen so sehr verteufelte Jahr 2020.

Ich fühlte mich also sicher, damals am Küchentisch meiner Eltern.
Glaubte, noch Zeit zu haben.

Keine 48 Stunden später… more „Du fehlst!“

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„Wir tanzen auf den Tischen – Die Stimmung ist beschissen!“ Von Schreibblockade und schlechten Tagen

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(aus „Remmidemmi“ von Deichkind 😉 )

Sorry Leute für meine Ausdrucksweise – aber diese Textpassage wollte ich schon immer mal zitieren!
Weil’s manchmal zutrifft und genau so ist.
Bis auf das Tanzen auf den Tischen vielleicht. 😉

Über das Leben eben – Ein Jammer-Post 

Aber ich sollte ja besser nicht so ehrlich schreiben, hier auf diesem Blog.

Soll nicht so viel aus meinem Innersten offenlegen und kopflos über mein Privatleben plappern.
Soll mich nicht selbst so oft klein machen – und endlich wieder meinen Humor und diese einzigartige Selbstironie wiederfinden.

Vielleicht sogar mich selbst.

Denn aktuell?
Fühle ich mich irgendwie ein bisschen verloren.

Warum ich überhaupt öffentlich schreiben muss, wurde ich schon mal gefragt.
Ob ich nicht einfach nur für mich ein Tagebuch führen möchte?

Oder gar ob ich nicht lieber mal einen Kuchen für’s anstehende Fussball-Fest backen mag, statt stundenlang zu bloggen – auch diese Bemerkung fiel einst. (WTF!?)

Nope! –  Will ich nicht!

Und jetzt nach…. more „„Wir tanzen auf den Tischen – Die Stimmung ist beschissen!“ Von Schreibblockade und schlechten Tagen“

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Alles hat seine Zeit – von Abschied, erstem Schnee und Kindheitserinnerungen

+13

Eine kräftezehrende Woche geht zu Ende und ich kämpfe gerade etwas mit mir selbst.
Bin mir unsicher, wie viel nachdenkliche und melancholische Texte ein Blog eigentlich verträgt.
Frage mich, was Ihr dieser Tage von mir lesen wollt.

Ich solle jetzt wieder etwas Lockeres und Lustiges schreiben, so rät man mir.
Oder vielleicht einen informativen Sachtext?
Es reiche jetzt mit dunklen Texten von Abschied, Trauer und Trübseligkeit.
Die ewige Melancholie der vergangenen Tage solle endlich wieder beschwingter Leichtigkeit weichen.

„Aber es ist doch das, was Dich nun einmal bewegt!“

Auch das höre ich heute, während ich meine Bedenken äußere und verzweifelt nach Themen und Texten suche, die diesen Blog wieder in die „richtige“ Richtung lenken sollen.

Bücher wollte ich Euch vorstellen und Kooperationen stehen aus.
Und all‘ das wird schon sehr bald folgen und mit neuem Schwung in Angriff genommen.
Ich spüre ihn schon, den Tatendrang, sehe ihn verstohlen und vorsichtig um die Ecke schielen.
Ich will und möchte jetzt endlich wieder durchstarten – doch warte ich noch ein wenig auf die richtige Zeit.

Alles hat seine Zeit!

Denn erst vorgestern lernte ich, dass eben „Alles seine Zeit hat“.
Für mich ist es diese Woche nun einmal noch die Zeit des Abschieds – und vor allem auch die der Kindheitserinnerungen. more „Alles hat seine Zeit – von Abschied, erstem Schnee und Kindheitserinnerungen“

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Vom Halt unter den Füßen und Gewinnern – Gedanken am See

+11

Die letzten vierzehn Tage haben mir ziemlich zugesetzt.
Und um ehrlich zu sein auch ein wenig den Boden unter den Füßen weggerissen.
Denn manchmal reicht eine Wendung, ein Ereignis, um ein Gefühl der verlorenen Schwerelosigkeit auszulösen.
Und um so vieles erst einmal wieder infrage zu stellen.

Weil sich eine Befürchtung und Gewissheit bewahrheitete, die wir alle verdrängten.
Und welche zuschlug, als sich nahezu jeder in einer trügerischen Gelassenheit zurück lehnte – und glaubte noch Zeit zu haben.
Dinge passieren meistens dann, wenn wirklich niemand damit rechnet.
Das ist wohl das, was man Leben nennt.

Es macht keinen Sinn, stundenlang darüber zu grübeln, was fair und unfair ist – und ob es das, was wir Leben nennen, gerade gut mit uns meint.
Und doch tun wir es.
Immer und immer wieder.

Halt finden

Doch ausgerechnet heute ist einer der ersten wenigen Tage, an dem ich glaube, den Halt wieder zu finden. more „Vom Halt unter den Füßen und Gewinnern – Gedanken am See“

+11

Gefühlschaos

+18

In meinem Kopf – Nein! In der Brust, denn da tut’s eigentlich weh – herrscht gerade das absolute Gefühlschaos.
Ganz ehrlich?
Ich möchte mir dieser Tage selbst nicht über den Weg laufen.
Aber solltet ihr es gerade tun, ihr erkennt mich vermutlich ohnehin nicht.

Die dicke Mütze tief in’s Gesicht gezogen, den Blick traurig nach unten gesenkt.
Auf die zerrissene Jeans und die derben Boots.
Die Jacke, unter der sich der olle Pulli befindet, bis zum Kinn hochgezogen.
Ja, das bin genau ich. Dieser Tage.

Denn – ganz klischeemäßig – spiegelt mein Kleidungsstil immer die eigene Gemütslage wieder!
Ich bin „Kummer“ auf zwei Beinen in jenen kalten Tagen.
Mein Leben steht Kopf und langsam wird mir richtig schwindelig dabei!
Zwar trage ich weder die große, runde Hornbrille noch den selbstgestrickten Öko-Pulli (strickt mir ja keiner einen! 😉 ) – doch meine Version des depressiv gestimmten, stets nölenden „Kummers“ sieht genau so aus, wie sie es gerade tut.
Dabei war ich mal so Anders! Ich bin’s sogar eigentlich noch!
Und ich hoffe, dass diese andere Alex ganz bald wiederkehrt. more „Gefühlschaos“

+18

Abschied zu Zeiten der Besinnlichkeit

+17

Ich soll dieses Mal nicht drüber schreiben. So wurde ich gebeten.
Und die Bitten und Belange anderer Menschen möchte ich respektieren.
Werde ich im Vorfeld, noch bevor ein Text Herz und Geist entsprungen ist, ausdrücklich gebeten, so will und muss ich dies akzeptieren.
Das tue ich dann auch.
Auch wenn’s weh tut und mir so sehr auf der Seele brennt.

Ich vermag keine Texte löschen, wenngleich sie noch so unglücklich formuliert waren, denn ich stehe zu dem was ich bin – und im Moment des Entstehens eines Beitrages nun einmal fühlte.
Ich ändere und korrigiere höchst selten und lösche so gut wie gar nicht – es sei denn, das Wohl meiner Kinder hinge davon ab.

Aber wie drückt man Schmerz in Worte aus, ohne ihn beim Namen zu nennen?

Wie ergeht es einem Menschen, ereilt eine kurze, traurige Textnachricht einen ausgerechnet vor der Kühltheke des hiesigen Discounters?
Aus dem Nichts, mitten in einen trüben, verregneten November-Morgen hinein?
Es ist ziemlich simpel erklärt.
Dann springt schnell der Autopilot ein – und ein Mensch funktioniert nur noch.

Und wenngleich das Herz in jenem Moment bis zum Halse pocht und Tränen darauf drängen hinaus zu bersten, beherrschen wir Erwachsenen uns dann.
Denn so gehört es sich schließlich.
Wir schweigen wenn man uns darum bittet – und reißen uns verflixt nochmal zusammen.

Nun, das gelang mir bis zu dem Moment, an welchem ich die eigene Haustüre aufschloss und die Tüte mit den dringend zu kühlenden Lebensmitteln auf den Flur sacken ließ.
Und mich gleich daneben. more „Abschied zu Zeiten der Besinnlichkeit“

+17

Mach’s gut Juli! – Wenn Haustiere sterben

+22

Eigentlich sollte jetzt an dieser Stelle ein gänzlich anderer Text stehen.
Ein leichter, beschwingter Text.
Eben mitten aus den Ferien gegriffen.
Lustig und ohne großen Tiefgang wollte ich Euch darüber berichten, wie gerade in den Sommerferien unsere Welt auf ganz chaotische Weise Kopf steht.

Wie sich Regelmäßigkeiten nun um Stunden verschieben – und Kinderscharen noch lange nach Einbruch der Dunkelheit wild glucksend durch den eigenen Garten toben.
Wie ich mich stets zu bemühen pflege, weit nach Mitternacht endlich den eigenen Nachwuchs von der Notwendigkeit des Schlafens zu überzeugen und wie wir alle zerzaust in Unterhose – aber immerhin ausgeschlafen – am Frühstückstisch sitzen, der eigentlich einem „Mittagstisch“ nahe kommen würde.

Ich wollte Euch davon berichten, dass ein eigentliches Mittagessen in den Ferien des Öfteren gar erst nach 15 Uhr von sechs hungrigen Mäulern verspeist wird – und wie ich die alte Heimat wieder für mich entdeckte.
Von unserem „Besuchs-Kind“ wollte ich berichten, das eine ganze Woche bei uns übernachten wird und damit dem großen Sohn eine Riesen-Freude bereitet.
Von Kino und leckeren Waffeln mit Schlagsahne ebenfalls und vom glitzernden Wasser im Freibad! more „Mach’s gut Juli! – Wenn Haustiere sterben“

+22

Emotionen raus!

+8

„Hier schreibe ich alle meine Geheimnisse rein!“

rief die Kleinste vor ein paar Tagen voller Begeisterung.
Was sie in solch helle Freude versetzt hatte?
Nun, es war nix Anderes als ein karierter Ringbuch-Block.
Ein College-Block vom Lebensmittel-Discounter, welchen sie unbedingt für sich haben wollte.

Wie hätte ich ihr einen solch simplen – und zugleich entzückenden – Wunsch ausschlagen können?
Denn ist es nicht wunderbar zu beobachten, wie Dinge, die für uns als Nebensächlichkeiten erscheinen, kleine Kinder so sehr begeistern können?
Sie kann noch gar nicht mal viel schreiben, den eigenen Namen, umzingelt von vielen Herzchen – und vielleicht noch ein Mama und Papa.
Aber es ist ihr geheimes Buch!

Ihr erstes Tagebuch.

Und eigentlich ist ein Blog ja auch nichts Anderes.
Zumindest ist es die ursprüngliche Idee davon.
Ein öffentliches Tagebuch.

Und doch kann ich hier nicht aufrichtig schildern und schreiben was mich wirklich bewegt. more „Emotionen raus!“

+8

Unser Weg zurück in den Alltag

+17

Während ich diese Zeilen hier schreibe, fährt gerade das Auto des Gatten im Hof vor.
Es ist kurz vor 21 Uhr am Freitag Abend und nach einem sehr langen Arbeitstag – heute in Hamburg – wird es nicht lange dauern, und der mir Angetraute schlummert erschöpft auf der Couch ein.
Und das ist in Ordnung so, denn DAS ist normal. Das ist Alltag.

Ebenso, wie die Mittlere heute Abend nicht zu Hause ist.
Denn heute darf sie bei ihrer Freundin übernachten. Heute habe ich es ihr erlaubt.
Heute musste ich es ihr sogar gewähren, wenngleich ich aus Gründen kein großer Fan von Übernachtungs-Parties bin.
Sowohl bei uns, als auch wenn die Kinder außer Haus schlafen möchten.
Doch auch wenn ich weiß, dass mein Kind in dieser Nacht wohl nicht viel zum eigentlichen Schlafen kommen wird, so hat sie Eines genau jetzt verdient:
Normalität und Alltag!

Der Sohn verweilt oben in seinem Zimmer, denn Freitags (und nur dann) darf er nach einer normalen Schulwoche die Playstation wieder anschalten.
Auch das sei ihm gegönnt, ganz genau so wie die Kleinste nun gerade faul auf dem Sessel lümmelt, noch ein bisschen wach bleiben und den dümmlichen Geschichten von Familie Peppa-Sackgesicht-(Pardon!!)Wutz folgen darf.
Ja, das darf mein kleinstes Kind nun.
Denn all‘ das ist normal und hin und wieder unser kleiner Familien-Alltag.
Und genau diesen möchte ich für meine Kinder nach dem gestrigen Tag erkämpfen und wiederherstellen. more „Unser Weg zurück in den Alltag“

+17

Leise

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„Schreib‘ am Besten jetzt mal was Lustiges“
sagte der Mann auf meine Frage, wie es in diesen Tagen auf jenem Blog hier weiter gehen soll.
Denn ganz ehrlich? Ich wusste es nicht wirklich.
Das Einzige, was ich weiß ist, dass es weiter geht und auch sehr bald schon wieder in der gewohnten Art und Weise.
Dafür liebe ich dieses „Baby“ viel zu sehr!
Dafür warten zu viele spannende Projekte, wartet mein ganz eigenes Leben! 

Dafür schreibe, albere und lache ich viel zu gerne!

Doch dieser Tage? Möchte ich es einfach noch nicht.
Normal weitermachen.

Ich möchte noch ein klein wenig leise sein. Nur ein bisschen noch. 
Es sind aktuell einfach zu viele Gefühle und Gedanken, die ihren Raum in meinem Leben einnehmen. more „Leise“

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