„Wir tanzen auf den Tischen – Die Stimmung ist beschissen!“ Von Schreibblockade und schlechten Tagen

13+

(aus „Remmidemmi“ von Deichkind 😉 )

Sorry Leute für meine Ausdrucksweise – aber diese Textpassage wollte ich schon immer mal zitieren!
Weil’s manchmal zutrifft und genau so ist.
Bis auf das Tanzen auf den Tischen vielleicht. 😉

Über das Leben eben – Ein Jammer-Post 

Aber ich sollte ja besser nicht so ehrlich schreiben, hier auf diesem Blog.

Soll nicht so viel aus meinem Innersten offenlegen und kopflos über mein Privatleben plappern.
Soll mich nicht selbst so oft klein machen – und endlich wieder meinen Humor und diese einzigartige Selbstironie wiederfinden.

Vielleicht sogar mich selbst.

Denn aktuell?
Fühle ich mich irgendwie ein bisschen verloren.

Warum ich überhaupt öffentlich schreiben muss, wurde ich schon mal gefragt.
Ob ich nicht einfach nur für mich ein Tagebuch führen möchte?

Oder gar ob ich nicht lieber mal einen Kuchen für’s anstehende Fussball-Fest backen mag, statt stundenlang zu bloggen – auch diese Bemerkung fiel einst. (WTF!?)

Nope! –  Will ich nicht!

Und jetzt nach….

…..drei Jahren schon einmal gar nicht mehr!

Viele der Kommentare, Anmerkungen und „Ratschläge“ aus meinem Umfeld konnte ich getrost und erfolgreich die letzten Jahre verdrängen.

Andere Kritik musste ich mir zu Herzen nehmen und berücksichtigen.
Siehe mein Beitrag von letzter Woche.

Das ist dann auch gut so und eine Entscheidung, die ich aus freien Stücken getroffen habe!

Und wenngleich ich mir mit dem Treffen von Entscheidungen stets sehr schwer tue – so ziehe ich Dinge im Anschluss ziemlich konsequent durch.
Meistens zumindest. 😉

Schreibblockade

Hemmen mich jedoch nicht Kommentare wie die zuvor genannten in diesen Tagen am Verfassen eines Blog-Beitrages, so sind es gerade viele andere Dinge im Kopf.

Gedanken, die bremsen – und mich gefühlt aktuell meiner Kreativität und Phantasie berauben.

Da ist gerade einfach zu viel Einfluss von „außen“, der hemmt und blockiert – und meine Art und Weise zu schreiben beeinflusst.

Davon muss ich mich erst wieder befreien!

Die Zahlen und Statistiken sind im Sinkflug, seit ein paar Wochen schon.
Es scheint, als habe Deutschland aktuell das Interesse an Familienblogs verloren – denn Blogger-Kolleginnen berichten mir betrübt Ähnliches.

Projekte und Aufträge sind derzeit alle erledigt – Neue stehen aktuell nicht aus.

Bis auf eine Pressereise im Oktober, auf die ich mich wahnsinnig freue!
Und die unserer Familie so gut tun wird!!
Ich werde zu gegebener Zeit mehr berichten – und kann also gar nicht wirklich aufhören, zu bloggen! 😉

Ich wollte eine Blogpause machen

Eigentlich wollte ich Euch aber sogar nun hier an dieser Stelle eine mini-kleine Blogpause ankündigen.

Mein ganz eigenes, persönliches „Blog-Sabbatical“ oder hieße es dann „Blogatical“? 😉
Die erste Pause jedenfalls seit Bestehen dieser Seite hier.

Um wieder zu mir zu finden – um mich eventuell sogar umzuorientieren – und neuen Projekten zu widmen.

Aber ich würde mich selbst um eine Sache berauben, die mir gut tut und die befreit:

Das Schreiben an sich!

Also wird das wohl nix! 😉

Die Stimmung ist beschissen – um ehrlich zu sein

Fakt jedoch ist, es geht mir dieser Tage nicht ganz so supi-gut.
Das wird sich auch wieder ändern – aber ist nun einmal aktueller Stand der Dinge (….Augenringe).

Und ich verbitte es mir nun, dies zu vertuschen, weil zu viel Ehrlichkeit nicht angebracht ist!

Geht es hier nur um mich und meine Gefühle, so will ich weiterhin offen und ehrlich sein – und Euch auch die echten Seiten der Mutterschaft – und nicht zuletzt des Frau-seins aufzeigen!
Denn erstaunlicherweise hat beides (!) so seine Tücken! 😉

Denn das ist nun einmal das Leben!

Das besteht nicht nur aus Interior, bunt-bestückten Herbst-Türkränzen und herrlich duftendem Apfelkuchen!
Wenngleich ich letzteren nunmehr gerne selbst verzehren möchte!

Ich griff stattdessen soeben zum Nougat-Baumstamm – er ist bereits auf wundersame Art und Weise verschwunden. 😉

Seit ein paar Tagen jedoch kämpfe ich wieder sehr mit dem, was sich wohl Hormone nennt.

Immer diese Hormone! Immer dieses Chaos!

Nach wie vor möchte ich mir hier gerne helfen lassen und eine zweite Meinung einholen.

Vielleicht sollte ich gleich nach diesem Beitrag hier endlich zum Mobiltelefon greifen (hatte ich meine Warteschleifen-Phobie schon einmal erwähnt? Irgendwie? Irgendwann? 😉 ) und bei einer netten GynäkologIN um einen Termin bitten.

Denn ich möchte – glaube ich – diese verkackte (Pardon!) Hormon-Spirale loswerden.
Einfach nur um zu sehen, ob die tatsächlich schuld an allem Unheil trägt.

SO möchte ich nicht noch zehn Jahre weiterleben!

Ja, mittlerweile bin ich an einem Punkt angelangt, in welchem hier von eingeschränkter Lebensqualität die Rede sein könnte – zehn bis vierzehn Tage im Monat!
Das kann nicht sein. Das darf nicht sein – und tut niemandem gut!

Doch ist dies wohl ein Blogthema für sich…..

Quält mich nicht diese verfluchte Sache mit dem weiblichen Zyklus, so sind es Menschen um mich herum.

Gerade an diesen Tagen. Denen mit der Haut so dünn und verletzlich wie feinstes Seiden-Papier.

Menschen, die offline super nett zu mir sind, online mir jedoch das Gefühl geben, nur eine bedeutungslose Mutter zu sein.
Und eine besonders IRRE noch dazu! 😉

Stete Sorge um ein liebes Familienmitglied lässt uns ebenfalls nicht so richtig zur Ruhe kommen.

Krankes Haustier? Braucht kein Kind!

Und ich befürchte, meinen Kindern sehr bald beibringen zu müssen, dass ihr neues – und doch schon sehr liebgewonnenes – Haustier wohl nicht lange bei uns sein wird.

Die kleine Hamsterdame scheint einen Tumor zu haben.
Groß, lila, stetig wachsend.
Heute Morgen fand ich Blut im Holzlaufrad vor.

Hege ich die Vermutung, dass wir das zarte Tierchen bereits krank käuflich erworben haben, komme ich nun nicht umhin, eine Tierarztpraxis aufzusuchen.
Am Besten so schnell wie möglich!

Und es tut mir so leid für meine zwei Mädels, mussten sie sich doch bereits im Vorjahr schon von einem geliebten Haustier verabschieden!

Trauer kommt in Wellen

Hin und wieder überkommt mich gerade in diesen Tagen eine weitere Form der Traurigkeit.

Die der echten Trauer.

Denn die scheint in Wellen zu kommen.

Urplötzlich und unverhofft.
Ich sitze auf dem Klo (wo Mütter sich verstecken eben) und lese Kurznachrichten, schreibe dem Onkel – und kann Tränchen nicht zurückhalten.

Verdammt!

Ich vermisse meine Tante, wenngleich wir im echten Leben beide zu sehr mit eben dem jeweiligen eigenen beschäftigt waren.

Dafür weine ich nunmehr umso mehr, da Versäumtes nie wieder gut gemacht werden kann – und die Kurznachrichten zwar noch gespeichert sind – aber für immer stillstehen.

Und ich weine, weil Krebs nun einmal ein Arschloch ist!

Und es einfach unfair ist, wenn eine bildschöne Frau, die dem Leben nie Böses wollte, mit 56 Jahren gehen muss!

Nun all‘ das (und sicher hier und da noch ein paar Kleinigkeiten mehr) führen dazu, dass Tränchen kullern in diesen Tagen.

Dass ich nicht immer die entspannte und gelöste Mama sein kann, die meine Kinder verdient haben.

Doch das ist nun einmal die Realität – und die will ich niemandem vorenthalten!

Die Kinder sind mir ein Trost!

Real ist jedoch auch das zarte Gesicht meiner Kleinsten!
Und blicke ich in das, KANN ich meistens gar nicht weiter Trübsal blasen.
Funktioniert nicht, alles schon probiert! 😉

Dann weiß ich, wofür ich mich zusammenreiße.
Tag für Tag.

Weil es meine Kinder wert sind und sowas von verdient haben!

Weil es so unfassbar schön ist, mit denen zusammen zu sein und ihren Erzählungen zu lauschen!
Oder aus Versehen trotz allem Trübsal doch laut-grunzend aufzulachen! 😉

Und weil dieses bescheuerte Leben eigentlich auch ganz nett und schön ist!

Hintern hoch, Krone richten, weiter geht’s! 🙂 

Eure 

Alex

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