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Weihnachten, Du gehst unter die Haut! Immer wieder. – Unser Weihnachten 2023 #familie

Ich kann mich noch so sehr wehren und versuchen dagegen zu halten – Weihnachten triggert mich emotional.

Immer.

Ganz gleich wie wenig ich das Fest im Vorfeld fühle und mir weder Vorfreude noch Erwartungen erlaube, ist es erst einmal da – dieses Weihnachten – komme ich nicht umhin zu fühlen.

Intensiver als ich es als hochsensibler Mensch ohnehin schon tue.

Und vielleicht habe ich daher auch immer ein wenig Angst vorm anstehenden Weihnachtsfest. Habe Angst vor mir selbst.

Angst davor, mit all’ jenen Emotionen nicht klar zu kommen, der vielen – teils traurigen – Nachdenklichkeit, die mich hinterlistig und ohne Vorwarnung eben doch einholt.

Angst davor, von Dankbarkeit und Wehmut überrollt zu werden oder von der Furcht vor ungewissen Tagen in der nahen Zukunft.

Ich fürchte einmal mehr die ganz eigene Enttäuschung und Momente, in welchen ich mich so verloren fühle.

Denn auch weiß ich jedes Jahr auf’s Neue, dass es diese Momente geben wird.

Irgendwann rund um den Heiligabend oder während der Feiertage.

Ich fürchte, an meinen eigenen Erwartungen zu scheitern, stolpern und letzten Endes zu fallen.

Das, was ich so oft hier schreibe und Menschen an’s Herz zu legen versuche – nämlich, dass der Heiligabend und die darauffolgenden Feiertage auch nur eben Tage in unserem Leben sind – das selbst zu leben fällt mir schwer.

Auch ich tappe in diese emotionsgeladene Falle und muss teils aushalten.

Bis eben jene Tage vorüber sind.

Viele Gedanken holen gerade JETZT ein

Ich denke mehr nach in diesen Tagen.

Über mich selbst, die eigene Vergangenheit und Kindheit.

Jene Schatten, mit welchen es sich zu versöhnen gilt.

Und teils gelingt es mir sogar aufzuarbeiten, dem inneren Kind die Hand zu reichen und über das Köpfchen zu streichen und Frieden zu schließen.

Ich hatte einen Schlüsselmoment in den Tagen vor Weihnachten – das war teils sehr schmerzhaft und gleichermaßen so bedeutsam.

Worte, die mir gegenüber ausgesprochen und zugegeben wurden und davon zeugten, dass ich eines eben nicht bin:

schuld.

Jetzt kann ich verstehen und verzeihen und versuchen, an mich selbst zu glauben.

Daran, dass ich als Mensch ok und liebenswert bin.

Und vermutlich nennt man auch DAS Besinnlichkeit!

Gerade in diesen Tagen.

Ja, dieses Weihnachten hat mich emotional komplett überrollt.

Es liefen Tränchen der Enttäuschung, denn nicht immer erwidern Menschen lieb gemeinte Worte.

Vielleicht auch, weil sie selbst mit diesem Weihnachten irgendwie hadern und die ganz eigene (Gefühls-) Welt handeln müssen.

Vielleicht aber auch bin ich gerade in diesen Tagen eben so sehr dünnhäutig und vollster Erwartung und Hoffnung (und eben doch kein Grinch)!

So sehr, dass der Fall und Plumps auf den Boden der Tatsachen besonders weh tut.

Dieses Weihnachten war ein ganz besonderes und bedeutsam – und viele schöne Momente wurden mir und meiner Familie geschenkt.

Ein so bedeutsamer Heiligabend

Gerade in diesem Jahr hatten wir besondere Furcht vor dem anstehenden Heiligabend.

Nie waren der Wunsch und die Herausforderung, Familie, Geborgenheit, Wärme und auch Lachen und Freude an diesem Abend leben zu können, größer als unter den aktuellen Umständen.

Doch wage ich zu behaupten, ein Abend, der mit Tränen begann und mit einem wunderschönen Foto vollster Lebendigkeit, Zusammenhalt und Lachen endete, war durchaus ein gelungener und gelöster Heiligabend. 🙂

Ja, es ist uns gelungen, trotz jener schweren Zeit einen richtig schönen Heiligabend als Familie zu verbringen!

Wir konnten einander trösten und auffangen und für ein paar Stunden Zusammenhalt und Dankbarkeit leben!

Durften Kindern ein fast gewohntes Weihnachtsfest schenken und die liebe Schwiegermama stützen – und zumindest für diese Stunden das Herz ein ganz klein wenig erleichtern.

Niemand musste sich einsam und alleine fühlen, wir tranken (arschteuren – dazu später) Wein, kosteten vorzügliches Essen bei Kerzenschein, lachten und spielten in großer Runde Karten und konnten uns für diesen einen Abend allein damit reich beschenkt fühlen.

Und so bin ich fein mit diesem Weihnachtsfest, das mich eben Jahr für Jahr doch mehr bestimmt als ich es wahrhaben möchte!

Doch jetzt, während ich diese Zeilen hier tippe, darf es auch wieder vorbei sein und dem ganz besonderen Alltag zwischen den Jahren weichen! 🙂

Sonntag

Montag

 

Dienstag

Ich weiß noch nicht, ob heute viele Fotos entstehen werden.

Noch sitze ich unangezogen und ungeschminkt im Bett – und ohnehin überkommt mich jetzt gerade eine große Schwere und Melancholie.

Irgendwann kommt immer der Punkt, an dem das Weihnachtsfest nicht mehr ganz so gut tut.

Und ich würde es daher gerne, so bedeutsam, berührend und schön (!!!) es auch in diesem Jahr war, für beendet erklären.

Heute mag ich ruhen (und Haufenweise Wäsche waschen), vielleicht mal spazieren und einen Film kucken – oder einfach mal gammeln.

Wenngleich mir das ohnehin wieder nicht gelingen wird.

Kenn’ mich doch…

Kommt gut in die Zeit zwischen den Jahren!

(mehr Familien-Weihnachten 2023 gibt es drüben bei grossekoepfe!)

Alles Liebe!

Eure 

Alex

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Ich lese schon lange mit und fühle immer mit, denn Vieles ist mir wohlbekannt. Ich hätte für meine Schwiegermutter so gerne auch eine solch schöne herzerwärmende Trauerkerze. Woher hast du sie bezogen? Euch alles Gute für 2024.

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