Werte brauchen keinen Doktortitel! Über die Familie & Freundschaft – Corona-Tagebuch – Tag 4

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Entfernung und somit räumliche Distanz.
Beides trennt mich seit einigen Jahren von einer meiner besten Freundinnen.
Zwar reden wir hier nur von ungefähr 150 Kilometern, doch wir sind es gewohnt, uns nicht häufig zu sehen.
Und stattdessen zusammen über Whatsapp zu kommunizieren.

Telefonieren mag sie nicht so gerne, noch immer empfindet sie leichte Scheu wegen der deutschen Sprache.
Wenngleich sie in den letzten Jahren so gut darin geworden ist!
Was zum größten Teil auch ihres ausgeübten Jobs zu verdanken ist.

Ich mag sie so sehr und finde sie ganz großartig – und eigentlich sollte ich ihr das gleich auch noch einmal schreiben.

Sie gehört zu den Heldinnen der aktuellen Zeit, denn meine liebe Freundin ist eine von denjenigen, die nun Tag für Tag für uns Konservendosen und Toilettenpapier auffüllen.
Welche idiotischerweise von Euch da draußen panisch in Massen in die Einkaufswagen gestopft werden!

Jeden Tag setzt sie sich der Gefahr – welche wir alle fürchten – aus, um die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen mehr oder weniger nützlichen Dingen sicherzustellen.
Und empfindet Angst dabei.

Erst heute morgen schrieb sie mir,…. mehr „Werte brauchen keinen Doktortitel! Über die Familie & Freundschaft – Corona-Tagebuch – Tag 4“

Von Zweisamkeit & Freundschaften – Unser Wochenende in Bildern 26./27.10.2019

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Wann ist ein Wochenende schön?
Ein „schönes“ Wochenende beinhaltet für mich gutes Essen und nette Gespräche.
Genauso wie die Lieblings- und Herzens-Menschen um mich herum.
Ein schönes Wochenende verfliegt gefühlt während eines einzigen Augenaufschlages – und kommt mit jeder Menge Gewusel, Durcheinander und auch einem kleinen bisschen Chaos daher.

Ein schönes Wochenende besteht gleichermaßen aus viel Zeit für und mit den Kindern – und auch gemeinsam verbrachten Stunden als Paar. Und ebenfalls umfasst ein gelungenes Wochenende die vertraute und herzliche Umarmung der lieben Freunde, das gesellige und gelöste Beisammensein. 

Nun, all‘ das hat an diesem einen Wochenende für uns stattgefunden!

Und daher nun ohne weitere große Worte, dafür aber mit viel Herz und Gefühl – vermengt mit einem kleinen Quäntchen Chaos und Durcheinander:

Unser Wochenende in Bildern

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Lügen ist scheiße – Wir lesen „Flunker-Freunde“

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Menschen lügen. Unentwegt.
Und vermutlich liegt dies sogar in unserer Natur.
Selbst diejenigen, die uns am nächsten stehen und die wir von Herzen lieben, flunkern uns hin und wieder an.
Fleißig verteilen wir Halbwahrheiten oder unterschlagen Tatsachen.
Aus Eigenschutz, um den Anderen zu schützen, aus Vergeltungs-Zwecken – also Rache, um Schaden anzurichten oder ein schlechtes Gewissen einzureden, weil wir keine „Eier in der Hose“ haben, um einen Nutzen aus der Sache zu ziehen – oder aus unzähligen tausend anderen Gründen.

Nur die Wenigsten von uns sagen immer und unentwegt die Wahrheit!
Meistens spielen wir Erwachsenen sogar dieses Spiel mit!
Wir wissen, dass der Andere uns gerade eine faustdicke Lüge auftischt – und alles was wir tun, ist zustimmend und milde lächeln.
Des lieben Friedens willen – und weil Streit und Konflikte nicht immer produktiv sind und für alle zu einer akzeptablen Lösung führen.
Wir nehmen die Lügen der Anderen einfach so hin, manchmal sogar mit einem resignierenden Achselzucken.

Aber ist es das, was wir unseren Kindern vorleben wollen? Ernsthaft?
Sollten wir – sollten unsere Kinder! – nicht noch an das Gute im Menschen glauben dürfen?
Und daran, dass das Lügen einfach scheiße ist und sich nicht gehört?
Ich finde schon!

Kinder sind, wenn ihr mich fragt, von Grund auf gut!
Es sind herzensgute und liebe, kleine Persönlichkeiten!
Es gibt keine „falschen“ und bösen Kinder!

Denn ich wage zu behaupten, niemand wird böse oder gar verlogen geboren!
Es ist das, was den Kindern im Laufe ihrer Kindheit widerfährt, was sie vorgelebt und anerzogen bekommen, nur das prägt und formt einen Menschen!
Das geborene „Arschloch“-Kind? Existiert doch gar nicht. 😉

Klar flunkern wir Erwachsenen manchmal auch aus einer Notwendigkeit und gut gemeinten Höflichkeit heraus – das mag eine andere Seite des Lügens zu sein.
Und doch ist unsere Aufgabe als Eltern den Kindern vorzuleben, dass Lügen nicht selbstverständlich ist und zum guten Ton gehört! Basta!

(Rezension)
Eine, die sich dieser Aufgabe angenommen hat, ist Katja Reider mit ihrem Kinderbuch „Flunker-Freunde“.
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