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Wäsche statt Cocktail – Ich würde so gerne einmal wieder feiern gehen! #Mamaleben

Wenn ich abends zu Hause auf dem Crosstrainer trainiere, dann schaue ich dabei bekanntlich gerne Serien auf Netflix.

Und es waren schon so viele!
(Ei! Was meint Ihr, was für feste Bein-Muckis ich mittlerweile habe! 😉 )

So viele Geschichten, Abenteuer und Charaktere waren das bereits!

Charaktere,  denen ich mich teils verbunden fühlte, mit denen ich weinte, lachte oder verschmitzt schmunzeln musste.
(Sicher, der ein oder andere Fehlgriff ist auch hin und wieder dabei.)

Das tut mir gut und ist meine Zeit. #metime

Ich bewege mich und sorge somit für Gesundheit und (seelisches) Wohlbefinden – und schaue Serien und Filme nur für mich.
Oftmals auch in OV – und trainiere somit noch ein klitzekleines bisserl Hirn & Grips.

Meistens suche ich mir absichtlich und bewusst Serien ab 16 Jahren aus – denn ich bin nun einmal nicht nur Mutter, sondern auch (mehr oder weniger) erwachsener Mensch und nicht zuletzt Frau.

(Wahlweise werden also entweder Menschen auf dramatische Weise umgebracht, verschleppt, gefangen gehalten – oder andere Dinge, die mit ge…… anfangen 😉 )
(Und selbstverständlich ist kein Kind mit im Zimmer, wenn ich trainiere und das kucke!)

Aktuell schaue ich eine spanische Serie (dieses Mal NICHT in OV 😉 ), in welcher eine junge Frau ebenso leidenschaftlich gerne schreibt wie ich – und aufgrund der ganz eigenen Lebenssituation Halt im Kreise ihrer Freundinnen sucht.
Und diesen auch findet.

Es ist eine eingeschworene Gruppe – alle um die dreißig.
Eine langjährige, feste Clique.

Doch so gerne ich die Serie gerade auch schaue, so weckt sie auch gewisse Sehnsüchte in mir, die da noch immer verborgen und vorhanden sind.

Denn ich fühle mich teils ein kleines bisschen einsam, schaue ich diese Serie!

Wäsche statt Cocktail am Samstag-Abend

Denn hin und wieder vermisse ich kleinste Details aus (m)einem früheren Leben – oder sogar aus einem Leben, welches ich nie hatte.

Ich bin Mama und liebe meine Kinder aus tiefstem Herzen!

Nix würde ich zulassen und tun, was das Wohl und Glück meiner Kinder gefährdet – und dabei immer mich selbst zurückstellen.

Und Mutter zu sein ist DAS, was ich mir von klein auf gewünscht habe!

Doch ist es nicht so, dass ich mich an einem Samstag-Abend – lege ich um 23.30 Uhr noch die Wäsche zusammen – NICHT auch einmal in eine angesagte Bar wünschen würde!

Umringt von vielen, lieben Freundinnen – feiernd und ob des ein oder anderen Cocktails laut und fröhlich lachend.

Dann sehe ich mich selbst – vor meinem geistigen Auge noch jung und schön (hatte ich schon erwähnt, dass ich ein massives Problem mit dem Älter-werden habe!? 😉 ) –  im hübschen kurzen Kleid, strahlend und gelöst!

Irgendwo im angesagtesten und funkelndsten Club der Stadt.

Stattdessen aber stehe ich da. Spätabends in meiner Küche.

Ich stehe da mit Kummerbäuchlein (ich hab’ ja oben auch nur von den Beinen geschrieben! 😉 ) und noch ungeduscht – und verschwitzt in Trainingsklamotten.
Die Haare zauselig, die Schminke zerflossen, das Kind mit Einschlafproblemen noch immer nicht im Land der Träume…

Dann bin ich zwar noch immer eine liebende Mama – aber es gibt nun einmal Momente, in welchen ich jene Sehnsucht verspüre, die ich gar nicht so richtig in Worte fassen kann.

Eigentlich mag ich mein Leben!
Ich hab’ es sogar richtig, richtig gern!

Nur feiern, ausgehen – und ganz, ganz kurz ausbrechen würde ich hin und wieder gerne.

Ich schrieb es bereits so oft :

Auch als Dreifachmama mit einem treuen Gefährten (JA, ich meine den Mann! 😉 ) an der Seite kann Frau sich hin und wieder einsam und irgendwie alleine fühlen.

Weil es nicht gelingen kann, gleichzeitig Familienleben zu führen UND einen großen Freundeskreis zu halten – zumindest ist das bei mir der Fall.

Ich kann aktuell nicht mit dem Finger schnippen – und stehe Minuten später aufgebrezelt und fröhlich feiernd (nicht unbedingt tanzend 😉 ) in der schicksten Bar der Stadt!

(Welche Stadt überhaupt!? Suche den Fehler! 😉 )

Und oftmals lässt mir mein Leben gar keine Zeit, viele Freundschaften zu pflegen.

Umso dankbarer bin ich für die ausgewählten, lieben Freundinnen, die für mich da sind!

Es sind jedoch Gedanken wie diese, die mich hin und wieder einholen.
Statt unterwegs zu sein, sitze ich also gerade zu Hause.

Samstag-Nacht um 0.24 Uhr – das Glas Wein neben der Laptop-Tastatur, das größte Kind klappert noch irgendetwas in seinem Zimmer herum.

Ich bin dankbar!

Und dennoch – genau JETZT während ich diese Zeilen hier tippe – bin ich dankbar!

Denn im Grunde habe ich alles, was im Leben zählt!

Und auch im Grunde habe ich selbst schon genug Stoff, Erlebnisse, Herzschmerz UND Geschichten gesammelt, um ganze Netflix-Serien zu füllen! 😉

Cheers!

Auf Jammern auf aller-höchstem Niveau – Der Wein schmeckt auch zu Hause gut! 

Eure 

Alex

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Liebe Alex,
    auch ich finde, dass sich der Mama-Alltag nicht gut mit Partys am Wochenende ohne Kinder vereinbaren lässt. Die Woche ist oft anstrengend und es finden sich keine Freundinnen, die am Wochenende ordentlich einen Draufmachen wollen.
    Sind wir doch alle zu müde und auch zu bequem, das Wochenende wie eine Zwanzigjährige zu feiern.
    Alles im Leben hat seine Zeit…

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