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Ich möchte diesen Urlaub nicht loslassen – DANKE Toskana! #Reisetagebuch

Freitag-Morgen, 08.32 Uhr. Jetzt da alles noch friedlich schläft, möchte ich ein bisschen über diesen Familienurlaub sinnieren.

Mit Tränchen sitze ich hier noch immer unter der kuscheligen Decke, mag nicht an’s Nach-Hause-fahren denken und daran, dass dies tatsächlich bereits unser letzter Tag unter toskanischer Sonne sein soll.

Mag nicht Abschied nehmen von einer ganz besonderen und außergewöhnlichen Zeit!

Einer gemeinsamen Auszeit, in welcher ich erneut das Glück hatte, alle meine Liebsten um mich herum zu haben und vollster Dankbarkeit meine Kinder betrachten zu können!

Ja, gestern erst war so ein Moment.

Minuten, die mich tief im Inneren berührten und für einen Bruchteil alles gut sein – und mich versonnen schmunzeln ließen.

(Ich glaube, die mir entgegenkommenden Menschen hielten mich schlichtweg für bekloppt! 😉 )

Ich marschierte den geraden Weg vom Strand zurück zu unserer wirklich wunderhübschen Camping-Anlage, die Füße noch benetzt mit tausenden kleinen Steinchen in sämtlichen Nuancen (sie zieren auch seit Beginn hartnäckig beide Duschen 😉 ), die Haare vom Salz verklebt und zerzaust, Sommersproßen auf der Nase, ungeschminkt.

Alleine war ich vorgegangen, denn später am Abend sollte ich noch mit dem Gatten zum Essen in den toskanischen Hügeln verabredet sein.

Danke Leben

Und auf einmal spürte ich diese große und tiefe und so sehr intensive Dankbarkeit, dass ich erst schlucken und dann grinsen musste.

Denn hinter mir liegen nicht nur ganz besondere Tage, sondern ich denke, ich kann meinem Leben ruhig hin und wieder auch DANKE sagen.

Dafür, dass ich meine ganz eigene Familie und diese drei wundervollen Kinder habe!

(Ja, lasst mich – ich war in dem Moment glückselig. Natürlich haben die auch im Urlaub gezankt, gefaucht, Konkurrenz-Kämpfe ausgetragen und teils gezetert wie die Rohrspatzen. Und ich ebenso 😉 )

Dafür, dass ich schon so viel von dieser wundervollen Welt sehen – so viele Orte besuchen – durfte.

Dafür, dass ich aktuell gesund bin – oder mich zumindest wähne und auch dafür, dass unsere Kinder uns noch immer auf unseren Reisen begleiten.

Vielleicht sind uns nicht mehr viele gemeinsame Sommer geschenkt, und so will ich jeden einzelnen konservieren und speichern und vor allem dankbar für Zeiten sein, die so vielleicht nie wieder kommen werden.

Ich durfte beobachten, wie Töchter ausgelassen im Meer spielten – Töchter, die Minuten zuvor noch ankündigten, niemals in das eklige Salzwasser zu wollen. 😉

Wie sie nicht genug haben konnten oder gar auf der Liege am Pool friedlich eindösten.

Ich durfte Geschwister Händchen-halten sehen und traumhafte Sonnenuntergänge bestaunen.

Ich-durfte-am-Meer-sein.

Eigentlich reicht dieser Satz alleine schon!
(Nicht unbedingt die Nordsee, aber das ist ein anderes Thema 😉 )

Und JA, so aufbrausend eben jenes Meer manchmal daher kommen mag (wir haben es auch in der vergangenen Woche in allen Gemütslagen beobachten dürfen) – und so friedlich es dann wiederum erscheint, so verhält es sich eben auch mit dem Leben und einem Familienurlaub!

Familienurlaub – nicht immer harmonisch & dennoch so kostbar!

Es gibt harmonische Momente voller Dankbarkeit, aber auch Zeiten der Launen, Lustlosigkeit und Langeweile.

Regentage und Sonne (in den Gemütern), lautes Lachen und Freude.

Auch im Urlaub ist nicht jeder Tag gleich (schön) – aber geht es nicht genau um diese vielen Facetten, um einen Urlaub gut nennen zu können?
Ich glaube schon!

Und so will ich gar nicht fahren, morgen früh – wünschte, ich könnte gerade die Zeit anhalten.

Könnte ich nur die Zeit anhalten

Mag noch ein Weilchen an diesem zauberhaften Flecken Erde verweilen und meine Kinder ganz lange festhalten.

Könnten diese Sommertage noch ein bisschen bleiben, Tage der Unbeschwertheit und zurückgeschobenen Sorgen und der vielen bunten Bilder und Eindrücke, die sich uns präsentieren!

Könnte ich nicht noch ein Stückchen weiter über knisternde Piniennadeln laufen und dem lauten Rasseln der Zikaden lauschen.

Morgens an Olivenhainen und Weinreben vorbei laufen und riesigen – mittlerweile abgeblühten – Sonnenblumenfeldern.

Und so will ich versuchen, noch HIER zu sein – an unserem letzten Tag.

NICHT an den Herbst und an zu Hause zu denken.

Denn ich fühle mich im Grunde immer dort zu Hause, wo meine Familie ist.
Das muss für mich kein fester Ort sein – auch wenn mich das stets von allen anderen Familienangehörigen unterscheidet.

Stoisch setzte ich Schulmails auf “zurückstellen(und sie kommen tatsächlich bereits seit gestern! Verdammt!!!) und Whatsapp-Gruppen auf stumm!

Denn während andere Eltern bereits wieder ungeduldig auf ihren Stühlen herumrutschen, habe ICH NOCH URLAUB!
(Auch wenn heute tatsächlich noch ein Blog-Kooperations-Beitrag zum Schulstart online geht!) 

Sind wir noch Familie auf Reisen!

Endet unsere besondere Zeit noch nicht!

Ich lass’ sie noch nicht los.

Bis zum letztmöglichen Moment.

Eure 

Alex

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