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“No MOM is perfect” – Ein Buch über Vereinbarkeit von Chaos, Kind und Karriere

(*Rezension/Werbung) Mutterschaft bringt uns an unsere Grenzen und stärkt gleichermaßen für’s Leben.

Selbst dann, wenn unser ganz eigenes Selbstwertgefühl uns oftmals anderes vorgaukeln will.

Für mich war und ist es die schönste Aufgabe, welche das Leben mir geschenkt hat – und eine bereichernde zugleich!

Doch trotz meiner Rolle als Mutter bin ich gleichzeitig auch immer noch Frau und eigenständiger Mensch.

Ich habe Ziele, Wünsche, Visionen und durchaus eigene Interessen – und möchte meine Zukunft zuversichtlich und gestärkt auch für mich gestalten können! Beruflich als auch privat.

In diesem Kontext bekam ich die Anfrage, Euch ein Buch vorzustellen, welches ankündigt, sich hauptsächlich dem Thema Vereinbarkeit von Kind und Karriere zu widmen.

Das Buch rät mir gleich am Anfang, dass es nichts für mich sei, wenn unter anderem die Elternzeit eine Erlösung vom Job war.

Nun, das war sie für mich – tatsächlich verbrachte ich gerne meine Tage mit den Kindern!

Doch ich bin ja eben nicht “nur” Mutter!

Und ich unterstütze gerne andere Mütter und Frauen in ihren ganz eigenen Visionen und mit ihren Projekten!

Und so konnte ich das Buch – gerade auch als freiberufliche Bloggerin – ja gar nicht weglegen!

Es passt nämlich DOCH voll und ganz zu mir und auch meinen Gedankengängen! 🙂

“No MOM is perfect” von Susanne Dietz (klickt gerne hier!)

Aber von welchem Buch schreibe ich hier eigentlich?

Oft in den Händen hatte ich in den vergangenen Tagen das Buch “No MOM is perfect” von der Autorin Dr. Susanne Dietz – Keynote-Speakerin, Podcasterin, Sinnforscherin, Trainerin und Coach und eben Autorin.

Gleich zu Beginn verspricht Susanne (klickt gerne hier für mehr Infos zur Autorin), mit ihrem Buch Mütter von der Last des Perfektionsmus befreien zu wollen, ein ehrlicher Ratgeber soll es sein!

Ein Buch, das vielmehr als liebe Freundin anzusehen ist, die in dunklen Momenten in den Arm nimmt!

Die Autorin möchte Müttern vermitteln, dass sie eben nicht alleine sind!

Susanne beschreibt in ihrem Buch, dass sie einfach “fertig” ist mit Lügen und Illusionen.

Sie sieht das Buch als eine Art Versöhnung mit den eigenen überhöhten Ansprüchen an die Mutterrolle.

Ferner möchte sie verdeutlichen, dass Mutterschaft die größte Entwicklungsreise unseres Lebens darstellt und mit ihrem Buch ein wenig die Leichtigkeit zurückbringen.

Dabei verarbeitet sie während der folgenden Seiten so viele Erkenntnisse – und ich musste oftmals zustimmend und schmunzelnd nicken!

Mütter lügen untereinander – leider!

In ihrem Buch räumt die Autorin mit den vielen Unwahrheiten auf, die jungen Müttern unmittelbar ab dem Zeitpunkt der Geburt begegnen – insbesondere auch mit der Vorstellung, es brauche nur entspannte Eltern, um entspannte Kinder zu haben.

Denn jedes Kind hat nun einmal seinen ganz eigenen Charakter und es gilt vielmehr, sich in der Akzeptanz zu üben.

Auch musste die Autorin sehr früh erkennen, dass Mütter untereinander die schlimmsten sind und dass nirgends so gelogen wird, wie unter Müttern.

Es ist ein hartes Pflaster – das hab’ ich doch schon immer gesagt! 😉

Sie ermutigt dazu, alles als eine Phase zu sehen – und spricht mir damit aus der Seele, denn das habe ich bereits vor einigen Jahren für mich so feststellen müssen.

Aber vielleicht braucht es eben eine Weile Mutterschaft, um gelassen und versöhnlich auf Dinge, die uns seinerzeit so unfassbar wichtig und teils katastrophal vorkamen, zurückzublicken.

Muttersein findet zum größten Teil hinter verschlossenen Türen statt, auch das verdeutlicht Susanne in ihrem Buch – und jeder Mensch hat nun einmal seine ganz eigenen Themen.

Es wäre nur so viel hilfreicher, wenn wir Frauen untereinander offen darüber reden würden, statt uns gegenseitig zu belügen.

Hinter jedem einzelnen Kapitel finden sich “Sätze, die wirklich geholfen hätten” und nach kurzer Zeit ist mir bereits klar:

Dieses Buch ist sehr wohl etwas für jede Mutter!

Nur” Mutter ist keine von uns!

Von der Identitätsenwicklung zur Mutter

Spannend finde ich im Buch das Kapitel “Identitätsentwicklung zur Mutter”, in dem die Autorin vom Verlust des alten Ichs schreibt und den fünf Säulen der Identität.

Säulen, die erst zusammenbrechen, dann aber auf gefestigtem Fundament neu entstehen. Anders aber vielleicht sogar so viel besser!

Sie schreibt, dass gerade Frauen, die in ihrem bisherigen Leben durch Ehrgeiz, Leistung und Disziplin im Berufsleben so viel erreicht hatten, die Umstellung auf das Mutter-sein so schwer fällt!

Denn auf einmal ist da ein Knochenjob (das sind jetzt meine Worte 😉 ), und das Kind interessieren unsere bisherigen Stärken aus dem Berufsleben nicht die Bohne!

Am Anfang der Mutterschaft geht es schlichtweg ums überleben, schreibt Susanne, lange bevor sich die Säulen “Körper und Gesundheit”, “Soziale Beziehungen”, “Materielle und finanzielle Sicherheit”, “Arbeit und Leistung” und “Sinn und Werte” neu bilden!

Sie möchte Müttern den Druck nehmen, immer glücklich sein zu müssen und ermutigt dazu, den Körper nach der Veränderung so anzunehmen wie er ist, denn er hat ja schließlich großartiges geleistet!

Und sie verdeutlicht, dass Frauen-Freundschaften sogar ein großes Geschenk sein können, wenn Mütter nur offen und ehrlich zueinander sind!

Das von ihr beschriebene Paradoxon der Isolation und des gleichzeitigen Nie-Alleinseins kommt mir persönlich nur allzu bekannt vor, ich habe es viele Zeit in voller Härte zu spüren bekommen und mich lange Zeit bekanntlich sehr einsam gefühlt!

(Anmerkung von mir: Aber alles kommt wieder! Auch soziale Kontakte und neue Freundschaften, Frauen-Freundschaften ohne Kinderthemen – und es wird gut und schön! 🙂 )

Susanne ermutigt – und das spüre ich selbst! – den neuen “Beruf” als Mutter als eine Bereicherung zu sehen, die später im eigentlichen Beruf resilienter, agiler, belastbarer und gelassener macht! 

Mutter & Gesellschaft

Besonders abgeholt gefühlt habe ich mich im Kapitel 3 “Mutter und Gesellschaft“!

Denn verdammt JA!

“There is a special place in hell!”

Hier macht die Autorin nochmals deutlich, dass gerade Frauen es anderen Frauen schwer machen.

Und der Schlüssel jene gegenseitigen Gemeinheiten zu beenden ist schlichtweg Offenheit!

Muttersein & Arbeit

Erst in Kapitel 4 geht es intensiver um das Thema “Muttersein und Arbeit”

Schön finde ich den gedanklichen Ansatz, dass sich Mütter unbedingt von der Opferrolle befreien müssen!

Denn in Sachen Vereinbarkeit sind ALLE in der Verantwortung!

Es gilt, Handlungsspielräume klar zu machen und Herausforderungen offen zu kommunizieren!

Oftmals hat der Arbeitgeber ja schlichtweg keine Vorstellung davon!

Und IMMER muss die Vereinbarkeit in erster Linie mit UNS SELBST vereinbar sein!

Lachen musste ich bei dem Zitat “Dumme Unternehmen sind die Hebammen selbstständiger Frauen” – ich lass das jetzt mal so stehen. 🙂

Und auch ein wichtiger Gedanke holte mich sehr ab, denn genau DAS fühle ich ja selbst seit geraumer Zeit!

Je weniger Kontakt zur Arbeitswelt besteht, umso weniger trauen Mütter sich zu und bauen sich selbst Hürden für den Wiedereinstieg.

Dabei sollte Frau sich doch immer vor Augen halten, dass Mutterschaft stärkt, bereichert und sogar Kompetenzen erweitert!!

(Ob ich das bei meinem nächsten Vorstellungsgespräch – sofern wieder Thema – einmal anspreche? 😉 )

Es ist wichtig, nicht “nur” Mutter zu sein

Eine Message nehme ich besonders gerne mit und habe auch diese bereits seit langem verinnerlicht.

Man sollte sich niemals nur auf die Mutterrolle reduzieren und konzentrieren!

Viele Dinge und Möglichkeiten gibt es, sich von der Mutterrolle abzugrenzen und sich selbst wieder näher zu kommen. 

Mein Fazit zum Buch:

Susanne Dietz schreibt über wichtige Themen, die uns alle etwas angehen.

Und so ist ihr Buch “No MOM is perfect” am Ende nicht nur für alle Mütter, sondern auch für Väter eine gute Lektüre und absolut lesenswert!

(*Rezension – bezahlt und beauftragt. Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem metropolitan Verlag!)

Eure 

Alex

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